Umweltschutz
Nachhaltiges Wirtschaften ist für die ThyssenKrupp Steel AG ein wichtiges Unternehmensziel. Die Verantwortung für eine intakte Umwelt im Ballungsraum Rhein-Ruhr spielt dabei eine zentrale Rolle.
So gibt die ThyssenKrupp Steel AG rund 300 Millionen Euro für Gewässerschutz, Luftreinhaltung, Recycling, Lärm- und Bodenschutz aus. Das entspricht einem spezifischen Aufwand von 29 €/t bezogen auf die eigene Rohstahlerzeugung.
Auch hat man sich zum Ziel gesetzt, in allen Konzernbereichen einheitlich ein effizientes Umweltmanagementsystem gemäß der weltweit gültigen Norm DIN EN ISO 14001 einzurichten. Bei ThyssenKrupp Steel ist dieses System bereits etabliert.
Bei der Erzeugung wird dem Nachhaltigkeitsgedanken durch den sparsamen Einsatz aller Ressourcen Rechnung getragen. Dies geschieht zum Beispiel durch die Minimierung des Reduktionsmitteleinsatzes im Hochofenprozess und die Steigerung der Energieeffizienz auf das technisch machbare Niveau. So werden die Kuppelgase der Werke an anderer Stelle als Brennstoff wieder eingesetzt oder für die Stromerzeugung genutzt.
Zu einer verantwortungsvollen Ressourcennutzung trägt ThyssenKrupp Steel auch durch das Recycling der internen Reststoffe bei. Durch den Bau eines Schachtofens in Duisburg-Hamborn sind nun die letzten Lücken in den Stoffkreisläufen weggefallen. Die Anlage dient dazu, eisenhaltige Reststoffe die in den Umweltschutzeinrichtungen des Stahlerzeugungsprozesses erfasst werden, wieder in den Produktionsfluss zurückzuführen. In Verbindung mit einem modellunterstützten Stoffstrom-Managementsystem können so Verwertungsraten von fast 100% erreicht werden. Auch die geschlossenen Wasserkreisläufe in den Werken sind angesichts der weltweiten Wasserknappheit ein exzellentes Beispiel für Nachhaltigkeit im Umweltschutz.
Ein wichtiger Leitgedanke für ThyssenKrupp Steel ist die Kooperation mit allen gesellschaftlichen Gruppen, mit Forschung und Lehre und einer Vielzahl der Nachhaltigkeit verpflichteten Organisationen wie der internationalen Handelskammer (ICC), dem International Iron and Steel Institute (IISI) und dem Nachhaltigkeitsforum econsense, dem 14 DAX-30-Firmen wie Allianz, BASF, DaimlerChrysler, E.ON, Henkel und Volkswagen angehören.
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