Gewässerschutz
Für die Produktion von Stahl werden in den verschiedenen Herstellungsstufen große Mengen Wasser unterschiedlicher Qualität benötigt. Insgesamt beträgt der spezifische Gebrauch an Wasser etwa 100 m3 pro Tonne Stahl. Bei einer Jahresproduktion am Standort Duisburg von ca. 10 Mio t Rohstahl würde dies einer Wassermenge von 1 Milliarde m3 entsprechen. Praktisch benötigt werden jedoch ca. 30 Millionen m3 Frischwasser im Jahr. Zur drastischen Verringerung des Wasserbrauchs betreibt ThyssenKrupp Steel an allen Standorten Wasserkreislaufsysteme in denen das Wasser bis zu 25 mal genutzt wird, bevor es entweder verdunstet oder als gereinigtes Abwasser abgeleitet wird.
Ergänzend zur Schonung der Wasserressourcen, der Minimierung des Abwasseranfalls und der sicheren Abwasserbeseitigung kommt dem sicheren Umgang mit wassergefährdenden Stoffen in den Anlagen eine größere Bedeutung zu. Neben den großen Aufwendungen zum Bau der notwendigen Schutzvorkehrungen an den Anlagen in Form von Auffangräumen oder doppelwandigen Anlagenteilen ist eine intensive Schulung aller Mitarbeiter, die mit wassergefährdenden Stoffen umgehen, besonders wichtig. Die Einführung von Fachbetrieben für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenen Stoffen unterstützt den Erhalt des hohen Umweltschutzstandards in den Betrieben.
Zu diesem Zweck ist ThyssenKrupp Steel Mitglied der "Überwachungsgemeinschaft der Metallanlagenbetreiber" (ÜMET), die zusammen von der Stahlindustrie und dem Verein Deutscher Eisenhüttenleute geschaffen wurde.









