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Optimaler Schutz, leichte Verarbeitung

Optimaler Schutz, leichte Verarbeitung


Als erster Autohersteller setzt BMW serienmäßig in der Außenhaut des MINI auf ZM Ecoprotect aus dem Stahlbereich von thyssenkrupp.

(Text: Michael Schulz)

Als Niki Lauda 1968 das erste Autorennen seiner Karriere bestreitet und gleich Zweiter wird, sitzt er noch nicht am Steuer eines Ferraris. Sein Wagen ist der Gegenentwurf zu den hochgezüchteten Luxuskarossen aus Maranello: Er fährt einen Mini. Das war kein Zufallserfolg für den kleinen Flitzer. Ebenfalls in den 60ern stellt die Automarke gleich dreimal den Sieger der weltberühmten Rallye Monte Carlo. Zudem glänzt er damals nicht nur bei Rennen, sondern auch auf der Leinwand – beispielsweise neben der Schauspielgröße Michael Caine in „The Italian Job“.

In jener Zeit liegt der Ursprung des heutigen Kultstatus des Klein(st)wagens. Dass er mittlerweile kein waschechter Brite mehr ist, tut seiner Popularität keinen Abbruch. Im Gegenteil: Seit BMW den MINI (nun großgeschrieben) baut, ist er auch auf dem europäischen Festland nicht mehr von den Straßen wegzudenken. Und es fährt immer ein Stück thyssenkrupp mit: neuerdings Qualitätsflachstahl mit ZM Ecoprotect-Überzug in der Außenhaut – beim Modell MINI Hatch das Dach, beim MINI Clubman der Kotflügel.

Zink-Magnesium-Überzüge setzen Standards beim Korrosionsschutz und der Verarbeitung.

Frank Bosch, Key Account Manager für BMW

Warum sich der bayerische Autohersteller für Zink-Magnesium anstatt konventioneller Verzinkung entschieden hat, liegt für Frank Bosch auf der Hand: „Unsere neuen Überzüge bieten gegenüber herkömmlichen Zink-Überzügen viele Vorteile für Innen- und Außenhautteile von Fahrzeugen: angefangen bei einer besseren Verarbeitung über einen besseren Korrosionsschutz bis hin zur dünneren und damit ressourcenschonenden Zinkschicht.“

Bosch ist Key Account Manager beim Stahlspezialisten von thyssenkrupp in Duisburg. Er steuert die kaufmännischen und technischen Belange des Geschäfts mit der BMW Group. „So bietet ZM EcoProtect beim Dach und Kotflügel selbst bei reduzierter Auflagendicke nicht nur den gleichen Korrosionsschutz auf der Fläche, sondern schützt die hochempfindlichen Schnittkanten und steinschlaggefährdeten Bereiche noch besser.“ Darüber hinaus haben BMW aber auch die besseren Verarbeitungseigenschaften überzeugt. „Im Presswerk können Kosten gespart werden“, so Bosch. „Durch einen geringeren Abrieb reduziert sich der Reinigungsaufwand und die Presslaufzeiten erhöhen sich.“

Steel hat weltweit als erster Stahlhersteller Zink-Magnesium in Außenhautqualität zur Serienreife gebracht - sogar acht Monate früher als geplant. Ein hohes Tempo ist auch für den komplexen Freigabeprozess des Kunden von großer Bedeutung. „Zwischen den ersten Gesprächen und dem Einsatz wie hier in Dach und Kotflügel liegt eine lange Reihe von Untersuchungen“, so Bosch.

Für einen erfolgreichen Einsatz wie im MINI ist es daher entscheidend, dass die Einführung des neuen Produkts beim Kunden von Anfang an begleitet wird. Dann geht es Schlag auf Schlag. Ein hohes Tempo passt ja auch zur Autobranche – und erst recht zu den MINI-Flitzern. Der Trend zu Zink-Magnesium-Oberflächen ist bei den Autoherstellern deutlich zu erkennen – viele von ihnen prüfen im Moment, wann und wo sie umschwenken werden.

Vom Mini zum MINI – Ein Auto als Kultobjekt

Im April 1959 stellte die British Motor Company den ersten Mini mit 848 cm3 vor. Besonderes Kennzeichen: der „Schnurrbart-Grill“. Zahlreiche Varianten und viele Jahrzehnte später hat der Kleinwagen nach wie vor Kultstatus. Seit 2001 gehört der MINI zum Markenportfolio von BMW. Trotz des nun optimierten inneren Raumkonzepts und wachsenden Außenmaßen hat er seinen knuddeligen Gokart-Charme nicht verloren.

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