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Bottrop

Genau das richtige Material für Deutschlands erstes Energie-Plus-Geschäftshaus in Bottrop.

Die wellenförmige Fassade glitzert in der Sonne und wirkt wie von Eisblumen überzogen. Dem modernen Erscheinungsbild nach, würde man hier auf einen Neubau tippen. Doch weit gefehlt: Bei dem Haus in der Bottroper Fußgängerzone handelt es sich um einen Altbau, den die Firma Oliver Helmke in Kooperation mit Bayer MaterialSciences und Innovation City Bottrop energetisch saniert hat. Das Ergebnis ist das erste Energie-Plus-Geschäftshaus in Deutschland.

„Für die Fassade suchten wir ein Material, mit dem wir die geplanten ästhetischen Wellen realisieren können – und das zudem eine extravagante Oberfläche hat“, so die Architektin Anna Vering, die das Projekt bei Helmke leitet. Ein weiterer Anspruch an den Baustoff: Er sollte sich in seiner Struktur und Farbigkeit harmonisch in das Straßenbild einfügen – und zudem ökologisch sein.

Mit pladur® Relief Icecrystal von thyssenkrupp Steel Europe hat der Eigentümer ein solches Material gefunden: Hochwertiger Qualitätsflachstahl, dessen Oberfläche schillert wie einst die Eisblumen am Fenster – die bei einem Plus-Energie-Haus mit Dreifachverglasung natürlich längst ins Reich der Vergangenheit gehören. Bislang ziert der Baustoff in Form von Sandwichelementen vor allem Industriebauten. Dass er auch im hochwertigen Geschossbau eingesetzt wird, sprich bei Wohn- oder Geschäftshäusern, ist eine Premiere.

pladur® Relief Icecrystal schützt vor Korrosion.

Klaus Kottkamp, Initiative Bau, thyssenkrupp Steel Europe

„pladur® Relief Icecrystal ist optisch ein Wahnsinn. Mich begeistern vor allem die klaren Kanten, die sich damit realisieren lassen“, schwärmt Vering. Doch die Fassade sieht nicht nur gut aus: „Sie ist kratzfest, schmutzabweisend und durch eine Verzinkung sowie die organische Icecrystal-Beschichtung wirkungsvoll vor Korrosion geschützt“, sagt Klaus Kottkamp aus der Initiative Bau bei thyssenkrupp Steel Europe. Der Baustoff trotzt Wind und Wetter ebenso wie dem Zahn der Zeit – und steigert damit den Wert des Objekts. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis kann sich sehen lassen. Darüber hinaus ist das Material recycelbar, und zwar qualitätsneutral. Der wiedergewonnene Stahl ist also qualitativ ebenso hochwertig wie Primärstahl.

Hinzu kommen die vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten von pladur® Relief Icecrystal. Es kann gebogen, gezogen und gekantet werden, es lässt sich profilieren, stanzen, fügen und verkleben – ohne Risse oder Einbußen in der Stabilität. „Die Verarbeitung und Bearbeitung im Detail war zeitaufwendig, aber verlief sehr gut“, bestätigt Lars Werner, Geschäftsführer bei HSP-Fassaden, die die Elemente in die richtige Form und an das Gebäude gebracht hat. „Das 1,25 Millimeter starke Stahlblech eignet sich hervorragend für die Ausführung geschwungener Fassadenhüllen.“ HSP-Fassaden lieferte die Elemente bereits in ihrer endgültigen Form auf die Baustelle – innerhalb einer Woche hatte das Gebäude sein neues Gewand.

Das Gesamtkonzept kam auch bei der Innovation City Rhein-Ruhr ausgezeichnet an. In dieser Initiative entwickelt das Team der Innovation City Management mit Wirtschaftspartnern seit 2010 Ideen und Lösungen, wie Städte klimagerecht umgebaut und der Industriestandort gesichert werden können.

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