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Das Auto der Zukunft muss viele Ansprüche erfüllen: Es soll umweltschonender, sparsamerer, sicherer, komfortabler sein – kurzum effizienter – und obendrein schick aussehen. Zu viel kosten darf das alles auch nicht.

Nach drei Jahren Entwicklungsarbeit bietet das groß angelegte Entwicklungsprojekt thyssenkrupp InCar® plus dafür vielfältige Lösungen. Ab Oktober sind die ersten Roadshows geplant, um zunächst europäischen Kunden mehr als 40 Konzepte für die Bereiche Antrieb, Fahrwerk & Lenkung und Karosserie zu präsentieren. Im Mittelpunkt steht dabei die Effizienz: Ob Kosten, Gewicht, Energie oder Performance – alle Lösungen sind mindestens in einem Punkt deutlich besser als der Stand der Technik.

Gesamtes automobiles Know-how des thyssenkrupp Konzerns

Im Projekt InCar® plus steckt das gesamte automobile Know-how des thyssenkrupp Konzerns. Ingenieure aus den Business Areas Components Technology, Industrial Solutions und Steel Europe haben hier ihre Kompetenzen eingebracht. „Dieses Projekt steht exemplarisch für unsere Stärke, unterschiedliche Fachbereiche und deren Wissen zu bündeln“, so Konzern-Chef Dr. Heinrich Hiesinger. „Forschung und Entwicklung sind die Lebensadern unseres Unternehmens.“ Die Automobilindustrie zählt zu den wichtigsten Kundengruppen. Rund ein Viertel des Umsatzes von thyssenkrupp entfällt auf diesen Sektor.

Drei Männer und ihre Innovation (v.l.): Die Vorstände Kroos, Hiesinger und Fischer vor dem InCar® plus Demonstrator.
Drei Männer und ihre Innovation (v.l.): Die Vorstände Kroos, Hiesinger und Fischer vor dem InCar® plus Demonstrator.

Die umfassende Absicherung der neu entwickelten Lösungen ist ein Pluspunkt für unsere Kunden.

Dr. Heribert Fischer, Vertriebs- & Innovations-Vorstand von thyssenkrupp Steel Europe

Der Kunde spart sich eigene Tests

Das Ergebnis von InCar® plus: Innovationen und technologische Lösungen, die über die gesamte Wertschöpfungskette erprobt und abgesichert sind. Dazu zählen sämtliche Umform- und Bearbeitungsschritte des Werkstoffs, der Werkzeug- und Prototypenbau sowie die Systemmontage für Großserien.

„Die umfassende Absicherung der neu entwickelten Lösungen ist ein Pluspunkt für unsere Kunden“, sagt Dr. Heribert Fischer, Vertriebs- & Innovations-Vorstand von ThyssenKrupp Steel Europe. „So ist eine möglichst reibungslose Integration unserer Bauteile und Komponenten in die Serienproduktion möglich. Dafür sind wir in Vorleistung gegangen und haben eine Vielzahl von Tests durchgeführt.“ Das verschafft den Kunden einen wichtigen Zeit- und Kostenvorteil.

Die Summe der einzelnen Teile: InCar® plus verbessert Antrieb, Fahrwerk, Lenkung und Karosserie.
Die Summe der einzelnen Teile: InCar® plus verbessert Antrieb, Fahrwerk, Lenkung und Karosserie.

Dieses Projekt steht für unsere Stärke, das Wissen unterschiedlicher Fachbereiche kundenorientiert zu bündeln.

Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG

Neue Lösungen für drei Teilbereiche

Was heißt das nun konkret? InCar® plus betrachtet drei Gebiete: Antrieb, Fahrwerk & Lenkung, Karosserie.

Antrieb: Beim Antrieb durch einen Verbrennungsmotor geht es vordringlich darum, den Spritverbrauch zu verringern. „Möglich ist das beispielsweise mit innovativen Ventiltriebstechnologien, die wir entwickelt haben“, sagt Teilprojektleiter Claudius Rath. Im Bereich der E-Mobilität stehen Elektromotoren mit höherem Wirkungsgrad im Fokus.

Claudius Rath ist bei Components Technology für den Antrieb verantwortlich.
Claudius Rath ist bei Components Technology für den Antrieb verantwortlich.

Lenkung: Das Teilprojekt Fahrwerk & Lenkung erhöht Fahrsicherheit und Komfort. „Neben einem schneller schaltenden, elektrischen Dämpfersystem ist hier die neue Generation elektrischer Lenksysteme zu nennen“, so der zuständige Teilprojektleiter Rainer Pudeg. Sie ermöglicht den Einsatz von Fahrassistenzsystemen wie automatisches Parken oder Spurassistenz. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kombination von Stahl mit kohlefaserverstärkten Kunststoffen oder Aluminium bei Stoßdämpferrohren, Lenkwellen und Lenksäulen.

Rainer Pudeg lenkt InCar® plus für Components Technology
Rainer Pudeg lenkt InCar® plus für Components Technology.

Karosserie: Der Karosseriebereich widmet sich in erster Linie dem wirtschaftlichen Leichtbau. „Durch den Einsatz neuer Stahlsorten, innovativer Sandwich-Produkte und Verarbeitungsverfahren ist es uns gelungen, die steigenden Anforderungen unserer Kunden in Bezug auf hochfunktionale, kostenoptimierte Leichtbaulösungen zu erfüllen“, sagt Teilprojektleiter Markus Zörnack.

Markus Zörnack sorgt bei Steel Europe für allererste Güten.
Markus Zörnack sorgt bei Steel Europe für allererste Güten.

Es werden sich weitere Einsatzmöglichkeiten sowie gemeinsame Entwicklungsprojekte mit unseren Kunden ergeben.

Heribert Fischer

Sichtbare, flächige Anbauteile wie Motorhaube und Tür gewinnen bei InCar® plus ebenfalls. Möglich machen dies erstens moderne Produkte wie der Stahl-Polymer-Werkstoffverbund LITECOR® – ohne Verlust an Biege- und Beulsteifigkeit, außerdem zu sehr attraktiven Leichtbaukosten. Zweitens die neuen Zink-Magnesium-Überzüge ZM EcoProtect® und ZM PrimeProtect® – zwei hochwirksame Korrosionsschutzlösungen auch für sichtbare Außenhautteile der Karosserie.

„InCar® plus bietet hervorragende Lösungen für das Auto der Zukunft“, ist Innovationsvorstand Fischer überzeugt. „Damit werden wir bei unseren Kunden auf großes Interesse stoßen, und es werden sich weitere Einsatzmöglichkeiten sowie gemeinsame Entwicklungsprojekte ergeben.“

Weitere Informationen zu InCar® plus finden Sie auf http://incarplus.thyssenkrupp.com

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