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Wer in den 1950er-Jahren ein eigenes Auto fuhr, parkte es häufig hinter einem Berry-Schwingtor von Hörmann. Das klassische Garagentor, das platzsparend erst nach vorne und dann nach oben unter die Decke schwingt, legte den Grundstein für das heutige Unternehmen.

Gegründet wurde die Firma bereits 1935, damals noch unter dem Namen „Bielefelder Stahltore“. Heute ist die Hörmann-Gruppe weltweit aufgestellt, entwickelt und produziert Türen und Tore sowie Feuer- und Rauchschutzelemente in Europa, Asien und Nordamerika.

Mit thyssenkrupp Steel Europe verbindet Hörmann eine über 50 Jahre dauernde Zusammenarbeit. Sie sei „von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt“, so Heinz Richter, Einkaufsleiter in Amshausen bei Bielefeld, einem von 27 Werken der Gruppe. Zusammen mit Martin J. Hörmann leitet er dort den Einkauf von verzinktem Stahl und Warmband für die europäischen Werke.

70 Tonnen pro Tag in Amshausen allein

Seit 2007 setzt Hörmann auf Materialgruppenmanagement, bei dem Werks- und Einkaufsleiter die Beschaffung von Materialien gebündelt übernehmen. Das überzeugt auch den Stahllieferanten: „Das Konzept hat sich bewährt. Regelmäßig kommen wir zusammen, verhandeln über Preise und Produktideen“, so Vertriebsleiter Axel Pohl.

Der Stahl wird als Coil per Lkw in den Hörmann-Werken angeliefert. In Amshausen allein sind es pro Tag rund 70 Tonnen. Zudem nutzt Hörmann das Angebot der Stahl-Service-Center von thyssenkrupp. Das Motto: „Abends versandt, morgens zur Hand“ sei ein klarer Vorteil im täglichen Beschaffungsmanagement.

Der Schein trügt: Was aussieht wie ein Holztor, ist aus folienbeschichtetem Stahl gefertigt.
Der Schein trügt: Was aussieht wie ein Holztor, ist aus folienbeschichtetem Stahl gefertigt.

Stahltüren in Holzoptik

Neben verzinktem wird auch pladur®-beschichteter Stahl in den Holzdekoren „Golden Oak“ und „Rosewood“ verarbeitet: Die Tore sehen aus, als seien sie aus Holz. Über Förderketten unter den Decken bewegen sich die Tore quer durch die Hallen. Endstation ist das gigantische Hochregallager, in dem bis zu 20.000 Exemplare Platz haben.

Die Tore können manuell oder mit Antrieben bewegt und auch mit zusätzlichen Sicherheitsausstattungen versehen werden. Rasmus Nilles, Technischer Kundenberater von ThyssenKrupp Steel Europe: „Für mich verwurzelt Hörmann vorbildlich höchste Qualitätsansprüche, Innovationskultur und stringentes Projektmanagement in seiner Unternehmenskultur.“ So sorgt Hörmann dafür, dass auch künftig Autoträume gut geschützt hinter Garagen­toren parken.

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