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Made in Germany

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Lokal produziert, global geliefert: Spezialstahl von thyssenkrupp Steel sorgt in vielen Branchen für echte Innovationssprünge.

(Text: Judy Born)

Kein Flugzeug hebt ab, kein Schiff legt an. New York steht ohne Wolkenkratzer da, Paris ohne Eiffelturm. Durch die Straßen kullern Gummireifen, dazwischen liegen herrenlose Sitzbezüge. An den Türen in den Häusern fehlen die Klinken, in Bädern und Küchen Waschtische und Wasserhähne. Nach Sonnenuntergang bleibt es dunkel und die Menschen müssen sich warm anziehen. Denn ohne Strom funktionieren weder Heizkörper noch Lampen. Windkraft, Sonnenkollektoren, Hochspannungsmasten, Transformatoren – nichts existiert. Es ist nicht das Ende der Welt. Es ist eine Welt ohne Stahl.

Stahl steckt in nahezu allem, was uns lieb und teuer ist. In Europa ist das nicht zuletzt den Konzerngründern Friedrich Krupp und August Thyssen zu verdanken. Bereits 1811 wurde die Krupp Gussstahlfabrik gegründet, 1891 entstand mit dem Ausbau der Gewerkschaft Deutscher Kaiser sowie dem ersten Abstich im neuen Stahlwerk der Thyssen-Konzern. Beide Unternehmen waren ausschlaggebend dafür, dass mit der Entwicklung der Schwerindustrie die Industrialisierung rasant voranschritt.

Heute ist thyssenkrupp Steel der größte Stahlhersteller in Deutschland. Und Deutschland der größte in der EU. Weltweit nimmt die heimische Stahlproduktion immerhin Rang sieben ein. Etwa zwei Drittel des Stahls stammen aus integrierten Hüttenwerken, wo der Werkstoff in Hochöfen sowie Blasstahlwerken geschmolzen wird. Ein Drittel entsteht in der Elektrostahlproduktion.

Duisburg
Von der Konservendose und dem Backblech über Hausgeräte und Häuserfassaden bis zu Baumaschinen und Pipelines – überall findet sich Stahl, von dem thyssenkrupp in Deutschland jährlich 12 Millionen Tonnen produziert. 1.800 verschiedene Sorten, 2.000 Legierungen. Immer ausgeklügelter, höherwertiger, individueller. Oftmals für ganz spezielle Produkte, die ihren Ursprung in Duisburg haben und in alle Welt verkauft werden.

Die Stahlbranche hat für den Wirtschaftsstandort Deutschland eine immense Bedeutung. Denn auf ihr ruht die industrielle Wertschöpfungskette. Erfolgreiche Innovationen anderer Wirtschaftszweige entstehen häufig nicht zuletzt durch die enge Verknüpfung mit der Stahlindustrie. Je ein Viertel des gesamten deutschen Stahlbedarfs geht in die Baubranche und die Automobilindustrie. Die andere Hälfte wird im Maschinenbau, der Rohr-Produktion, dem Metallwarenhandel, der Elektrotechnik und dem Stahlbau selbst benötigt.

thyssenkrupp Steel steht dabei für kompetente Lösungen, die dem gebündelten Know-how und Ideenreichtum im Konzern entspringen sowie auf der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Kunden beruhen. Sie sind ein wichtiges Differenzierungsmerkmal für den Standort Deutschland und für thyssenkrupp Steel selbst.

Wir liefern unseren Stahl in die ganze Welt, unter anderem nach Südamerika, Südafrika, Asien und in die USA.

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