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Stahlinnovationspreis 2015

Kategorie „Stahl im Bauwesen“

Bei der Verleihung des Stahlinnovationspreises 2015 wurde die Edelstahl-Fassade der Kindertagesstätte „Miniapolis“ mit dem ersten Preis in der Kategorie „Stahl im Bauwesen“ ausgezeichnet. Die Kita steht auf dem Gelände der neuen Hauptverwaltung von thyssenkrupp in Essen und ist sowohl für die Kinder der Mitarbeiter als auch für den Nachwuchs der Anwohner geöffnet.

Stahlinnovationspreises 2015
Übergabe der Auszeichung durch Schirmherrin Prof. Dr. Johanna Wanka an Jürgen Steffens, Arbeitsgemeinschaft JSWD Architekten und Walter Grasmug, Chaix & Morel et Associés. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ranga Yogeshwar (v. l. n. r.).
© Wirtschaftsvereinigung Stahl.

Sie wurde wie das gesamte Quartier von der Arbeitsgemeinschaft JSWD Architekten und Chaix & Morel et Associés geplant und realisiert. Das Kennzeichen der Tagesstätte sind dreidimensional geformte Fassadenelemente aus gelochten Edelstahlblechen. Sie umhüllen das Gebäude mit einer wellenförmigen Außenhaut. Für die Herstellung wurde ein hydromechanischer Umformprozess gewählt, der eine kostengünstige und materialsparende Fertigung erlaubt.

Die neu entwickelten und trotz reduziertem Materialeinsatz sehr stabilen Fassadenelemente können nicht nur aus Edelstahl, sondern auch aus bandverzinktem und farbig beschichtetem Stahlblech produziert werden. Damit eröffnet sich ein ganz neuer Markt in der modernen Fassadenarchitektur.

Kategorie „Produkte aus Stahl“

Aerosoldose SteeloCare: Leicht, chic und umweltfreundlich.

Außerdem ausgezeichnet wurden in der Kategorie „Produkte aus Stahl“ Lanico Maschinenbau Otto Niemsch (Braunschweig) und Schuler Pressen (Göppingen) für die Aerosoldose Steelo Care, die aus extrem dünnem folienlaminiertem Verpackungsstahl ohne Schweißnaht und sichtbaren Bodenfalz gefertigt wird.

Preisträger Michael Kaufmann und Rainer Berkefeld
(v.l.n.r.) Michael Kaufmann | Lanico Maschinenbau Otto Niemsch GmbH, Braunschweig; Rainer Berkefeld | Schuler Pressen GmbH, Göppingen
© Wirtschaftsvereinigung Stahl.

Schlanke A-Säule: Bessere Sicht bei weniger Gewicht

Das Unternehmen Linde + Wiemann (Dillenburg) erhielt den Preis für eine schlanke A-Säule für Pkw. Die Kombination von zwei modernen Fertigungsverfahren für Hohlprofile und eine funktionsoptimierte Bauteilgestaltung ermöglicht die Realisierung einer einteiligen A-Säule, die leichter ist, das Fahrersichtfeld deutlich vergrößert und somit die Sicherheit erhöht.

Preisträgerin Dr. Elisabeth Danger
Dr. Elisabeth Danger | Linde + Wiemann GmbH KG, Dillenburg
© Wirtschaftsvereinigung Stahl.

Sachpreis

Alle Preisträger erhielten als Sachpreis eine von der Heidelberger Künstlerin Stefanie Welk geschaffene Stahl-Skulptur.

Stahl-Skulptur geschaffen von Stefanie Welk
Stahl-Skulptur geschaffen von Stefanie Welk
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