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Schlauchverbindungen

Schnittige Sportwagen kommen ohne stabile Schlauchkupplungen ebenso wenig in Fahrt wie familientaugliche Kombis. Sie halten die Leitungen fest zusammen, wenn Kraftstoff, Druckluft und Kühlwasser durch den Motor rauschen. Hierbei darf nichts danebengehen, deswegen „stellt so eine Steckverbindung extreme Anforderungen an unsere Materiallieferanten“, sagt Martin Ohneberg, Geschäftsführer der HENN GmbH & Co KG.

Das kleine Vorarlberger Unternehmen für Verbindungstechnik zählt auch thyssenkrupp Steel Europe zu seinen Geschäftspartnern. „Wir sind zwar ein kleiner Kunde, aber ein sehr innovativer“, sagt Ohneberg stolz. „Gemeinsam haben wir mehrere Produkte für den Weltmarkt entwickelt.“

Martin Ohneberg
Martin Ohneberg, Geschäftsführer der HENN.

Viel belastbarer als alles, was wir sonst am Markt gesehen haben.

Martin Ohneberg, Henn

Die patentierten Steckverbindungen lassen sich besonders einfach verarbeiten. Während herkömmliche Konkurrenzprodukte aufwendig montiert werden müssen, können die Kupplungen von HENN in Sekunden mit dem Schlauchmaterial verpresst werden. Das spart Zeit und Geld. Ein Grund für die Innovation: hauchdünnes Stahlblech mit einer stabilen Beschichtung.

„Das Material von thyssenkrupp Steel Europe ist viel belastbarer als alles, was wir sonst am Markt gesehen haben“, bestätigt Ohneberg. „Nur so können wir unser hohes Qualitätslevel gewährleisten.“ Immerhin muss so ein Bauteil bis zu 6 bar Druck aushalten, so viel wie beim Brühdruck einer herkömmlichen Espressomaschine. Korrosionsbeständigkeit und Dichtheit müssen bei arktischer Kälte von 40 Grad minus ebenso gewährleistet sein wie bei Backofentemperaturen von über 180 Grad plus.

Extrem hoher Korrosionsschutz

Das Geheimnis des gerade mal 0,35 Millimeter dünnen Stahlblechs liegt in einem speziellen Oberflächenschutz. Eine haarfeine galfan®-Beschichtung von 0,05 Millimetern bietet HENN-Produkten einen extrem hohen Korrosionsschutz.

2013 produzierte HENN weltweit 30 Millionen Steckverbindungen. Ein Erfolg, den das 43 Mitarbeiter große Unternehmen auch der Flexibilität seiner Partner verdankt. „Das lief mit thyssenkrupp Steel Europe einfach sehr gut“, so Ohneberg.

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