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Die Autowelt fährt mit Warmband von thyssenkrupp Hohenlimburg

Wer heutzutage in die Gänge kommen will, kann sich längst das Schalten sparen: Rund 28 Millionen Autos werden jedes Jahr mit einem Automatikgetriebe ausgeliefert, weltweit beträgt ihr Anteil bei Pkw 32 Prozent. Der globale Erfolg automatischer Getriebe liegt auch daran, dass die komplizierten Komponenten deutlich weniger fehleranfällig sind als früher.

Möglich wird das unter anderem durch Mittelband von thyssenkrupp. „Wir sind der Warmband-Zulieferer für viele große Hersteller“, sagt Barbara Timm, technische Kundenberaterin. „Für manche sogar exklusiv.“ Das Warmband der thyssenkrupp Steel Tochter thyssenkrupp Hohenlimburg ist in wichtigen Komponenten vieler Automatikgetriebe verbaut, darunter in der Schaltgabel, im Innen- und Außenlamellenträger.

Der Grund dafür sind die steigenden Anforderungen ans Material: Die Komponenten für die Automatikgetriebe sollen immer kleiner, leichter, komplexer geformt werden – und zugleich immer stabiler. „Allein um ein Bauteil zu fertigen, sind mitunter mehr als 30 Schritte nötig“, sagt Timm. Normale Fehlertoleranzen können sich die Hersteller daher nicht leisten. Sie erwarten Warmband-Coils, bei denen der Stahl am Anfang der einen Kilometer langen Rolle exakt die gleichen Eigenschaften aufweist wie in der Mitte oder am Ende. „Wir haben uns extrem enge Grenzen gesetzt, etwa was die Dickentoleranz und Temperaturführung betrifft.“

Diese geringe Fehlertoleranz hat der Mittelbandspezialist der Konkurrenz voraus. Nur sie ermöglicht, dass das Warmband bei jedem Umformprozess das genau gleiche Ergebnis ermöglicht. Dass dabei hochwertige Produkte entstehen, interessiert Barbara Timm auch ganz persönlich. „Wenn ich nach Feierabend in mein Auto steige, steckt da ein Getriebe mit unserem Warmband drin.“ (fh)

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