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Erfolg am Kap: von Duisburg nach Durban

Pickup-Trucks sind prädestiniert für unwegsames Gelände und somit für eine Safari wie geschaffen. Wer künftig in Südafrika in einem Hilux-Pickup der Marke Toyota durch die Wildnis fährt, wird umgeben sein von Stahl aus Duisburg. Denn ab sofort liefert thyssenkrupp Steel das Außenhautmaterial, aus dem Seitenteile gefertigt werden, sowie Bodenbleche und Verstärkungen für Dach und Chassis-Komponenten. „Das ist schon wirklich etwas Besonderes“, sagt Stefan Slawik, Key Account Manager für Toyota in Südafrika. Toyota ist weltweit für seine enorm hohen Qualitätsansprüche bekannt. „Es zeigt das Vertrauen, das Toyota in Südafrika und nicht zuletzt auch im Mutterland Japan in unsere Kompetenz als Stahlhersteller hat.“

Aus dem Ruhrgebiet lässt man sich größtenteils das Produkt Galvannealed liefern, dessen Oberfläche durch einen Zink-Eisen-Überzug vor Korrosion geschützt ist. „Ein ganz spezielles Produkt, das hauptsächlich von asiatischen Kunden eingesetzt wird“, so Slawik. Vom Ruhrgebiet geht das Material per Rheinschiff nach Antwerpen. Dort wird es im Hafen für den Transport nach Durban verladen, wo Toyota seinen Produktionssitz hat.

Nur ein Bruchteil der zahlreichen Modelle des Toyota Hilux bleibt in Südafrika. Die Mehrzahl geht nach Europa oder in andere Märkte. Johannesburg ist ein weiterer Standort, an den thyssenkrupp Steel große Stahlmengen liefert. In der Millionenmetropole befindet sich eines der wichtigsten Stahl-Service-Center Südafrikas. Über diesen Weg werden unter anderem all die Autohersteller versorgt, die auch in Europa zu den Stammkunden der Duisburger zählen. (fh)

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