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Für die Fassade, die technisch eine große Herausforderung war, konnte sich im Wettbewerb eine Lösung aus Stahl von ThyssenKrupp Steel Europe durchsetzen. Klaus Kottkamp, Ansprechpartner für Bauvorhaben beim Stahlunternehmen, beriet die Planer bei allen großen und kleinen Fragen.

Ob in der Presse, in der Schülerzeitung oder unter den Nachbarn – die erfolgreiche Innen- und Außensanierung des Berufskollegs Kuniberg ist in aller Munde. Im Fokus: die neue Fassade aus Paneelen, die aus organisch beschichtetem Flachstahl der Marke pladur® von ThyssenKrupp Steel Europe bestehen.

Fassade als technische Herausforderung

Das Berufskolleg Kuniberg in Recklinghausen war ein grauer und in die Zeit gekommener Bau. So beauftragte der Kreis Recklinghausen im Oktober 2012 eine umfassende, energetische Sanierung; das Architekturbüro Wallmeier Stummbillig setzte sie um. „Eine besondere Herausforderung stellte die Erneuerung der Fassade dar“, erklärt die zuständige Architektin Sandra Wessels. Denn zum einen weist das Gebäude eine komplexe Grundstruktur in Form eines Windrades auf. Zum anderen konnte die Bestandsfassade aus Waschbeton, die nur gering gedämmt war, nicht abgerissen werden. Sie musste statisch gesichert und ertüchtigt werden für die Aufnahme zusätzlicher Lasten. Außerdem wies die Fassade viele Toleranzen auf.

Elektroband
Das Berufskolleg Kuniberg in Recklinghausen strahlt im neuen Glanz. Für die Außenwirkung sorgt bandbeschichtetes Stahl der Marke pladur® von thyssenkrupp Steel Europe. Die umfassende Sanierung übernahm das Architekturbüro Wallmeier Stummbillig aus Herne. Für die Fassade, die technisch eine große Herausforderung war, konnte sich im Wettbewerb eine Lösung aus Stahl von thyssenkrupp Steel Europe durchsetzen. Klaus Kottkamp, Ansprechpartner für Bauvorhaben beim Stahlunternehmen, beriet die Planer bei allen großen und kleinen Fragen.

Stahlpaneele als die nachhaltigste Lösung

Im Zuge der europaweiten Ausschreibung der Planungs- und Bauleistung prüfte das Herner Architekturbüro, das auf Sanierungen spezialisiert ist, unterschiedliche Möglichkeiten, die Fassade zu erneuern. Letztendlich fiel die Wahl auf Metallpaneele, die aus bandbeschichtetem Stahl bestehen. „Die Nachhaltigkeit war für uns, den Bauherren und den Kreis Recklinghausen letztendlich das entscheidende Argument für die Metallfassade“, so Wessels. Im Vergabeverfahren konnte sich ein Bieter durchsetzen, der Profile angeboten hatte, die aus Stahl von ThyssenKrupp Steel Europe bestanden und welche genau den ausgeschriebenen hohen Anforderungen entsprachen. Wegen der hochwertigen Beschichtung, die im Coil-Coating-Verfahren erfolgt, garantiert das Duisburger Unternehmen eine lange Haltbarkeit der Oberfläche bei sehr geringen Unterhaltungskosten. ZM EcoProtect®, eine Zink-Magnesium-Beschichtung, sorgt für exzellenten Korrosionsschutz, PVDF wiederum für optimale UV-Resistenz.

Zusammenarbeit für alle Detaillösungen.

Von Planungsbeginn an setzte sich Wessels ohne lange Umwege mit Klaus Kottkamp, Ansprechpartner für Bauvorhaben beim Duisburger Stahlhersteller, in Verbindung, um viele technische Details zu klären. „Gemeinsam fanden wir für alle Herausforderungen eine Lösung“, erläutert Kottkamp den Verlauf des Projektes. „Mit der ausgeschriebenen dreiteiligen Unterkonstruktion konnten die zum Teil großen Toleranzen ausgeglichen werden.“ „Und an einem Punkt betrug die Wölbung der Fassade bis zu 17 Zentimeter,“ ergänzt Wessels und führt fort: „Positiv überrascht waren wir nicht nur von den technischen Anpassungsmöglichkeiten, sondern auch von den Designfreiheiten bei der Oberflächengestaltung.“ Die Wahl der Farbgebung war dennoch eine schwierige. Schließlich entschied sich das Gremium aus Bauherr, Nutzer und Architekten-Team für die Töne Rubinrot, Blau und Telegrau.

Nachhaltige Generator-Produktion
Die Innen- und Außensanierung, die bei laufendem Betrieb eine organisatorische und zeitliche Meisterleistung erforderte, war rundum ein Erfolg. Zum Beispiel konnten durch die Umgestaltung des Eingangsfoyers mehr Raum gewonnen, die Cafeteria vergrößert und neu platziert werden sowie ein weiteres Lehrerzimmer eingerichtet werden. Erfreulich für alle Beteiligten: Das geplante Budget wurde unterschritten.

Leuchtturm auf dem Kuniberg

Die Sanierung erfolgte innen und außen – bei laufendem Betrieb mit 2.200 Schülern und 90 Lehrkräften. Die komplexe Terminkoordination verlangte eine pünktliche Materialieferung in mehreren Paketen. ThyssenKrupp Steel Europe lieferte das Vormaterial an das Unternehmen DWT Systembau, das das Material zu Stahlpaneelen verarbeitete und die Montage plante sowie umsetzte. Seit der Eröffnung Anfang 2013 setzt das Berufskolleg optisch ein Zeichen. Und seine Fassade ist zu seinem Markenzeichen geworden.

Umweltfreundlicher Materialtransport
Die Fassadenpaneele sind auf einer dreiteiligen Unterkonstruktion befestigt, durch die die großen Toleranzen ausgeglichen werden konnten. Dank der sehr guten Dämmung der Fassade konnte der Primärbedarf an Energie rund 50 Prozent gesenkt werden.
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