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Fachpresse, 14.09.2015, 14:41

Technikmuseum Freudenberg erstrahlt im edlen „Stahlgewand“

Technikmuseum
Das Dach des modernen Gebäudes ist in „Falzanthrazit“ gehalten, es passt sich somit perfekt an die Schieferschindeln der Fachwerk-Halle an. Die Fassade dagegen zeigt sich in hellerem „Falzgrau“.

Gegensätze zwischen alt und neu verleihen Gebäuden oftmals einen ganz besonderen Reiz. So auch beim Technikmuseum in Freudenberg: Neben der historischen Fachwerkhalle prangt seit kurzem ein moderner Anbau. Sowohl Dach als auch Fassade bestehen aus Qualitätsflachstahl von ThyssenKrupp Steel Europe. Die Vorteile: Das Material ist wirtschaftlich, langlebig und verleiht dem Gebäude eine edle Anmutung.

Ziegel, Dachsteine, Reet, Schiefer – all diese Materialien kennt man von Dächern. Bauherren, die weniger ausgetretene Wege gehen wollen, haben nun eine weitere Alternative für den Bereich der Metalleindeckungen: Stahl, genauer gesagt den Qualitätsflachstahl der Marke Pladur StandingSeam von ThyssenKrupp Steel Europe. Dieses Material bietet zahlreiche Vorteile. „Es sieht edel und außergewöhnlich aus, ist aufgrund seiner extremen Langlebigkeit wirtschaftlicher als die meisten Baustoffe“, konkretisiert Christian Lukas, Mitarbeiter von ThyssenKrupp Steel Europe. Um den Stahl wetterfest zu machen, ist er mit einer speziellen Zink-Magnesium-Legierung überzogen, die maximalen Korrosionsschutz bietet. Für Farbe und Struktur sorgt eine organische Qualitätsbeschichtung. Diese schützt das Material vor UV-Strahlung, lässt es kratzfest werden und ergänzt die Korrosionsschutzeigenschaften der Oberflächenbeschichtung.

Dach und Fassade aus innovativem Flachstahl

Erstmalig wurde nun nicht nur das Dach, sondern auch eine Fassade mit gekanteten Elementen aus dem innovativen Flachstahl realisiert: Am neuen Anbau des siegerländischen Technikmuseums in Freudenberg. Der moderne Bau bildet einen interessanten Gegensatz zu der bereits bestehenden historischen Fachwerkhalle – und lässt den Gebäudekomplex zu einem interessanten „Hingucker“ werden. Während die Fassade im Farbton „Falzgrau“ gehalten ist, präsentiert sich das Dach in „Falzanthrazit“ und passt sich somit perfekt an die Schieferschindeln der Fachwerk-Halle an. Wolfgang Leh, Vorstand des Technikmuseums, zeigt sich mit dem Anbau sehr zufrieden: „Wir würden uns jederzeit wieder für dieses Material entscheiden.“

Entwicklung am Standort Kreuztal-Eichen

Doch wie kam es zur Wahl von Pladur StandingSeam? „Wir haben uns aus mehreren Gründen für die Stahlfassade und das Stahldach entschieden“, sagt der zuständige Architekt Berthold Strauch vom Architekturbüro Hein & Helsper. „Zum einen aufgrund der Ästhetik: Die matten Elemente haben eine schöne, edle Anmutung. Zum anderen ist Pladur StandingSeam wirtschaftlich und langlebig, man braucht lange Zeit keine Hand mehr anzulegen. Und schließlich konnten wir mit der hinterlüfteten Fassade und dem Stehfalzdach die Anforderungen an die Wärmedämmung optimal umsetzen.“ Der Bezug zur Region tat ein Übriges: Im Siegerland gibt es viele stahlverarbeitende Unternehmen – auch Pladur StandingSeam wurde am siegerländischen ThyssenKrupp-Standort Kreuztal-Eichen entwickelt. Das „Stahlgewand“ des Anbaus passt zudem perfekt zu den Ausstellungsstücken des Museums – denn Stahl und Werkzeuge für die Stahlbearbeitung finden sich hier zu Hauf. So können die Besucher beispielsweise eine Dampfmaschine aus dem Jahr 1904 anschauen, die in den Hütten eingesetzt wurde.

Vertrieben wird der Flachstahl von dem Netphener Unternehmen Wolfgang Fischer Stahl GmbH. „Wir konfektionieren Pladur StandingSeam so, wie der Kunde es wünscht“, sagt Wolfgang Fischer, geschäftsführender Gesellschafter von Fischer Stahl. „Wir reagieren also auf die jeweiligen Bedürfnisse der Architekten und Handwerker.“

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