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Tagespresse, 06.12.2013, 11:06

Deutschlands bester Azubi in Verfahrensmechanik kommt von ThyssenKrupp Steel Europe

Presse Service bester Azubi ThyssenKrupp Steel Europe
Für Philipp Kemper hat sich das Lernen gelohnt: Der 21-Jährige ist Deutschlands Jahrgangsbester im Ausbildungsberuf Verfahrensmechanik, Bereich Stahlumformung. Als Facharbeiter arbeitet er heute an der Feuerbeschichtungsanlage in Bochum

Philipp Kemper ist Deutschlands bester Nachwuchs-Verfahrensmechaniker im Bereich Stahlumformung. Bei ThyssenKrupp Steel Europe am Standort Bochum absolvierte der 21-Jährige die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie. Im Frühjahr schloss er mit der Note „sehr gut“ ab. Nun wird er für seine Leistungen ausgezeichnet: Am 9. Dezember ehrt die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) die bundesbesten Nachwuchskräfte. Neben Kemper nehmen mehr als 200 Spitzen-Absolventen bei der nationalen Bestenehrung in Berlin Urkunden und Pokale entgegen. Festredner ist EU-Kommissar Günther H. Oettinger.

Erst Stadtbester, dann Landesbester, jetzt Bundesbester: Von deutschlandweit rund 330.000 Teilnehmern aus dem abgelaufenen Prüfungsjahr ist Philipp Kemper in seinem Ausbildungsberuf Jahrgangsbester. Für seine Leistungen erhielt der Bochumer zudem ein Stipendium für ein Studium von der IHK Mittleres Ruhrgebiet. Reinhard Täger, Leiter des Produktionsbereichs Walzen und Veredeln von ThyssenKrupp Steel Europe, erklärt: „„Philipp Kemper ist durch tolle Leistungen aufgefallen und hat sich zu einem unserer besten Azubis in Bochum überhaupt entwickelt. Wir freuen uns mit ihm über die Ehrung.“

Kemper startete im September 2009 seine dreieinhalbjährige Ausbildung bei ThyssenKrupp Steel Europe. Mit Realschulabschluss und technischem Interesse bewarb er sich und bekam die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker angeboten. Nach einem Jahr Technikzentrum, Berufsschule und bestandener Zwischenprüfung ging er in den Betrieb. Mit der praktischen Arbeit vor Ort stieg seine Begeisterung für den Beruf und mit ihr der Notendurchschnitt: „In der Berufsschule war ich immer im Mittelfeld, wurde dann aber besser. Ich hatte das Glück, dass ich an einer großen Anlage lernen konnte. Ich habe dadurch viele Bereiche kennengelernt.“ Es war die Feuerbeschichtungsanlage im Werk Bochum, an der Kemper seine Berufslaufbahn startete. Als ausgebildeter Verfahrensmechaniker arbeitet er dort auch heute und überwacht die Produktionsabläufe. Der heutige Facharbeiter gehört zu den gut 2.150 Mitarbeitern am Standort Bochum, an dem sich ein Warmbandwerk, Kaltbandwerk sowie Veredelungs- und Weiterverarbeitungsanlagen befinden. Die Anlagen wurden in den vergangenen Jahren umfassend modernisiert.

Wie Kemper starten jährlich rund 300 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung bei ThyssenKrupp Steel Europe. Damit liegt die Ausbildungsquote bei knapp 6 Prozent. Neben dem Ausbildungsschwerpunkt im technischen Bereich, unter anderem in der Metall- und Produktionstechnik, Elektrotechnik, Mechanik und Verfahrensmechanik, bildet ThyssenKrupp Steel Europe in kaufmännischen Berufen aus. „Im Moment bilden wir in Bochum rund 240 Nachwuchskräfte aus mehreren Jahrgängen aus. Uns ist wichtig, dass wir sie ganzheitlich ausbilden. Die Auszubildenden lernen Fachliches, erwerben Methoden-Wissen aber auch Kompetenzen in Bereichen wie Soziales und Persönlichkeit“, erklärt Thomas Schlenz, Personalvorstand von ThyssenKrupp Steel Europe.

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