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Tagespresse, 17.12.2013, 11:12

Weihbischof em. Franz Grave informierte sich bei ThyssenKrupp Steel Europe über Chancen für Auszubildende

Presse Service Franz Grave ThyssemKrupp Steel Europe
Bei seinem Besuch im Bildungszentrum von ThyssenKrupp Steel Europe griff der ehemalige Weihbischof Franz Grave selbst zur Säge.

Zu einem Besuch des Bildungszentrums von ThyssenKrupp Steel Europe kam Weihbischof em. Franz Grave in den Duisburger Norden. Er informierte sich hier über das Projekt „Chance“. Mit einer Gruppe von Teilnehmern der „Chance“ sprach der frühere Weihbischof des Bistums Essen über ihre Ausbildungssituation und ihre Zukunftsperspektiven. Die jungen Menschen hatten bislang keinen Ausbildungsplatz gefunden und erhalten über diese zweite Chance die Möglichkeit zu einem Berufseinstieg.

Das Projekt „Chance“ richtet sich an Jugendliche, die im ersten Anlauf keinen Ausbildungsvertrag erhalten haben. Es wird in Kooperation mit der Agentur für Arbeit, der Duisburger Werkkiste gGmbH (Einrichtung der katholischen Jugendberufshilfe) und ThyssenKrupp Steel Europe durchgeführt. Ziel dieses Projekts ist es, Jugendliche auf eine Ausbildung im gewerblich-technischen Bereich vorzubereiten. Mehr als 80 Prozent der Teilnehmer erhalten im Anschluss einen Ausbildungsvertrag. Die ThyssenKrupp Steel Europe AG gehört zu den Unternehmen der Region, die aus sozialer Verantwortung kontinuierlich ausbilden. „Seit 2003 haben über 200 junge Menschen die Maßnahme durchlaufen und auf diesem Weg eine zweite Chance erhalten“, betont Volker Grigo, Leiter des Technikzentrums Duisburg von ThyssenKrupp Steel Europe. Auch in diesem und dem kommenden Jahr werden jeweils 18 Teilnehmer beim Projekt „Chance“ mitmachen.

Weihbischof em. Grave besichtigte die Ausbildungswerkstatt des Stahlherstellers im Rahmen einer Besuchsreise bei Unternehmen in Duisburg. Der Stadt ist der katholische Geistliche seit jeher eng verbunden, da er bereits seine Kaplanjahre in Duisburg-Beeck verbrachte. Die damaligen Erfahrungen prägten ihn nach eigenem Bekunden stark. Während seiner Amtszeit von 1988 bis 2008 setzte er sich intensiv mit den Sorgen und Nöten der Menschen in dieser Region sowie den schon damals spürbaren Strukturproblemen seiner industriellen Heimat auseinander. Er brachte u. a. eine bundesweit beachtete Aktion zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit auf den Weg. Grund genug für ihn, jetzt wieder nach Duisburg zu kommen, wo es erneut um Hilfsangebote für benachteiligte Jugendliche ging.

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