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Tagespresse, Fachpresse, 18.06.2014, 11:38

Personalvorstand von ThyssenKrupp Rasselstein geht in den Ruhestand – Nachfolger von Heinz Pafferath wird Carsten Laakmann

Personalwechsel Rasselstein Presse Service ThyssenKrupp Steel Europe
Personalvorstand Heinz Pafferath (l.), hier im Gespräch mit einem Mitarbeiter von ThyssenKrupp Rasselstein, ist immer nah bei den Menschen, für die er Verantwortung trägt.

Seit 39 Jahren arbeitet er für diesen Konzern, seit 2005 ist er Vorstand Personal und Soziales bei ThyssenKrupp Rasselstein in Andernach, zum 30. September geht er nun in den Ruhestand: Heinz Pafferath. Mit seiner schnörkellosen und einnehmenden Art versteht es der 65jährige stets, die Menschen für sich zu gewinnen. Deshalb genießt er ein hohes Ansehen bei allen Mitarbeitern - vom Direktor bis zum Werker -, was ihm auch in den zurückliegenden Jahren bei teils schwierigen Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite geholfen hat.

„Mit Heinz Pafferath verlässt ein echtes Urgestein unser Unternehmen“, berichtet Dr. Heribert Fischer, Aufsichtsratsvorsitzender von ThyssenKrupp Rasselstein. „Ihn zeichnet das aus, was alle hervorragenden Personaler auszeichnet: Im Mittelpunkt steht immer der Mensch.“ Zum Nachfolger von Pafferath hat der Aufsichtsrat von ThyssenKrupp Rasselstein in seiner heutigen Sitzung Carsten Laakmann, derzeit Chief Human Resources Officer bei ThyssenKrupp System Engineering in Heilbronn, bestellt. Der 49jährige ist am Mittelrhein kein Unbekannter: Ende der 1990er Jahre bis 2007 arbeitete er schon einmal beim Rasselstein.

Die tägliche Arbeit mit Sitzungen, Mitarbeitergesprächen usw. sind jetzt noch die tägliche Arbeit von Heinz Pafferath. Ab Oktober stehen Reisen und Sport auf dem Programm. „Ich habe gerne gearbeitet, freue mich aber auch - nach fast 40 Dienstjahren - auf Familie und Freizeit“, erzählt der gebürtige Bochumer. „Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun.“ Denn bis zu seinem endgültigen Abschied zum 30. September hat der erfahrene Personaler noch einige Aufgaben zu erledigen – und das nicht nur bei ThyssenKrupp Rasselstein. Denn er ist daneben noch als Geschäftsführer bei Hoesch-Hohenlimburg als Arbeitsdirektor tätig sowie Personalvorstand bei ThyssenKrupp Electrical Steel in Gelsenkirchen.

Außerdem wird Pafferath die kommenden Monate nutzen, seinem Nachfolger den Einstieg zu erleichtern, denn Laakmann wird bereits am 1. Juli bei ThyssenKrupp Rasselstein anfangen, ehe er dann am 1. Oktober Personalvorstand bei Deutschlands einzigem Weißblechhersteller wird. Neben der Zuständigkeit für etwa 2.500 Beschäftigte am Mittelrhein soll sein neues Aufgabenfeld dann auch die Position als Mitglied der Geschäftsführung von Hoesch Hohenlimburg, dem Hersteller von Mittelband mit rund 900 Mitarbeitern, umfassen.

Laakmann ist seit 1990 im Konzern tätig. Neben seiner früheren Station bei ThyssenKrupp Rasselstein war er unter anderem von 2007 bis 2012 Leiter Personalführung und Arbeitswirtschaft bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM) in Duisburg. „Carsten Laakmann kennt unser Unternehmen und bringt schon Personal-Erfahrung aus seiner früheren Zeit bei ThyssenKrupp Rasselstein mit. Das hat ihn zu dem idealen Kandidaten für diese Position gemacht. Heinz Pafferath hinterlässt große Fußspuren. Wir sind sicher, dass Carsten Laakmann diese Kultur des Miteinanders auf Augenhöhe fortsetzen wird“, betont Wilfried Stenz, Betriebsratschef bei ThyssenKrupp Rasselstein, nach der heutigen Benennung Laakmanns durch den Aufsichtsrat.

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