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Tagespresse, 13.05.2014, 11:46

Nadeshda 2014

Azubis von ThyssenKrupp Steel Europe helfen Tschernobyl-Opfern vor Ort in Weißrussland

Service Presse ThyssenKrupp Steel Europe
In Vorbereitungsworkshops machen sich die Azubis fit für Ihren Aufenthalt in Weißrussland

„Nadeshda“ bedeutet Hoffnung und ist Titel eines Sozialprojekts der ThyssenKrupp Steel Europe AG: Ende Mai reisen zehn Auszubildende der Standorte Bochum, Dortmund und Duisburg nach Weißrussland, um das gleichnamige Kinderzentrum Nadeshda nahe der Hauptstadt Minsk in Stand zu setzen. Vom 28. Mai bis 8. Juni 2014 erneuern die jungen Nachwuchskräfte die elektrischen Anlagen der Schule in Zusammenarbeit mit Auszubildenden vor Ort. Das Erholungs- und Bildungszentrum wurde vor 20 Jahren als erstes Zentrum speziell für Tschernobyl-Kinder errichtet.

Ausgestattet mit Werkzeug, Material und Kenntnissen über Land und Leute machen sich die angehenden Elektroniker Ende Mai auf den Weg. In zahlreichen Workshops wurden sie für die Praxis vor Ort fit gemacht: in Übungen zur Arbeitssicherheit sowie zu Sprache und Gebräuchen der Weißrussen. Begleitet werden die jungen Nachwuchskräfte von Ausbildern und erfahrenen Projektmitarbeitern. In kleinen Teams erneuern die Azubis gemeinsam mit Auszubildenden des Berufskollegs Wilejka die komplette Elektrik der Schule. „Unsere Azubis arbeiten unter realen Bedingungen und lernen dabei gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Sie werden zu internationalen Teamplayern, die sich mit Menschen und Kulturen anderer Nationen auseinandersetzen“, erläutert Michael Goralski, Projektleiter und Teamleiter vom Technikzentrum Dortmund bei ThyssenKrupp Steel Europe.

In der renovierungsbedürftigen Schule gut 100 Kilometer von Minsk entfernt werden Kinder und Jugendliche unterrichtet, die von den Folgen der Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl Mitte der 80er Jahre betroffen sind. 1994 gegründet, ist das Rehabilitations- und Erholungszentrum durch die Unterstützung vieler freiwilliger Helfer zu einem kleinen Dorf gewachsen. ThyssenKrupp Steel Europe trägt mit dem Projekt seinen Teil zum Erhalt des Zentrums bei. Und die Azubis freuen sich auf die Herausforderung, erzählt die 18-jährige Saskia Hecken als einzige Frau im Team: „Als ich von dem Projekt hörte, wusste ich sofort: Das ist was für mich. Ich arbeite gerne hart, liebe Abenteuer und auch der soziale Aspekt der Reise ist mir sehr wichtig.“

Neben dem Projekt Nadeshda zeigen junge Auszubildende bei ThyssenKrupp Steel Europe gesellschaftliches Engagement, unter anderem bei Fahrten zu den Konzentrationslagern in Dachau und Auschwitz sowie einer anstehenden Interkulturellen Woche. „Sich mit anderen Menschen, deren Kultur und Geschichte auseinanderzusetzen, ist ein ganz wesentlicher Aspekt in der Ausbildung der jungen Menschen bei uns“, sagt Personalvorstand Thomas Schlenz. Pro Jahr starten rund 300 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung bei ThyssenKrupp Steel Europe in Duisburg, Bochum, Dortmund, Kreuztal-Eichen und Finnentrop.

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