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Tagespresse, 11.06.2014, 11:48

Brasilianer bei ThyssenKrupp Steel Europe fiebern der Fußball-WM entgegen

Service Presse ThyssenKrupp Steel Europe
Vorfreude auf brasilianisch: Die vier Mitarbeiterinnen von ThyssenKrupp Steel Europe Janaina Brum, Luisa Machado, Julia Pfeiffer und Dr. Karla Ohler-Martins (v.l.n.r.) präsentieren sich im Hamborner Schwelgern-Stadion in WM-Stimmung.

Einen temperamentvollen Song zur Fußball-Weltmeisterschaft auf den Lippen, die eigene Wohnung in den Farben Brasiliens geschmückt, gespannte Erwartungen vor dem großen Fußballfest: Kurz vor dem WM-Auftakt am Donnerstag präsentieren sich brasilianische Mitarbeiterinnen von ThyssenKrupp Steel Europe schon in WM-Stimmung - mit gelb-grüner Nationalflagge und in gelb-grünen Shirts. Sie fiebern dem ersten Spiel „ihrer“ Brasilianer am 12.Juni gegen Kroatien entgegen. „Das Match verfolgen wir in einer Duisburger City-Bar mit brasilianischen Freunden“, sagt Julia Pfeiffer, beruflich bei der Unternehmensplanung tätig. Sie hat die ersten Fußball-Termine mit ihrer Kollegin Janaina Brum aus dem Bereich Roheisen-Technologie fest im Visier. „Sieben Siege für Brasilien“, scherzt Janaina Brum, die Mettallurgin aus der Erz-Eisen-Technologie, nach ihrer Prognose gefragt. Realistischer tippt sie erst einmal ein 3:1 für das Kroatien-Spiel.

„Das große Turnier wollen wir gern mit anderen Brasilianern, aber ebenso mit den Deutschen erleben“, ergänzen übereinstimmend Junior-Ingenieurin Luisa Machado aus dem Grobblech-Bereich in Duisburg-Hüttenheim sowie Dr. Karla Ohler-Martins. Die Werkstoff-Forscherin, heute Projektleiterin Geschäftseinheit Grobblech bei ThyssenKrupp Steel Europe, weiß: „Im deutschen Supersommer 2006 habe ich erlebt, wie ausgelassen Menschen an Rhein und Ruhr und in Berlin feiern können.“ Damals hatte die Wissenschaftlerin nach dem Studium in Brasilien und der Promotion an der Aachener Uni in der Forschung bei ThyssenKrupp angefangen. Janaina, Julia und Luisa wurden vom Duisburger Stahlhersteller während ihrer Master-Ausbildung gefördert, die sie 2010 von Brasilien an die Duisburger Uni gebracht hat.

Trotz aller Begeisterung für Fußball und für Feiern mit Kollegen oder Freunden: Home-Partys mit Caipirinha, Gegrilltem oder Feijoada, dem brasilianischen Schweinefleisch-Bohnen-Eintopf, haben die vier jungen Brasilianerinnen noch nicht im Blick. „Wenn es dran ist, organisieren wir das eben spontan“, sind sie sich einig. Der Zuckerrohr-Limetten-Schnaps passe eben nicht zum frühen Arbeitsbeginn am nächsten Morgen. Wenn es schon im Halbfinale, dann an einem Wochentag, gegen Deutschland, geht, ist also für die Party also vielleicht ein Urlaubstag nötig.

Was wünschen die „Duisburger Brasilianer“ den Deutschen? „Die sollen ausschließlich gewinnen, bis sie auf Brasilien treffen“, antwortet Janaina Brum. Was Fußball für Brasilien bedeutet, erklärt Eliezer Dias, Leiter Internationales Personalwesen beim Stahlunternehmen: „Jeder Brasilianer ist Anhänger einer Religion, einer Samba-Schule und einer Fußball-Mannschaft. In WM-Zeiten zählt aber ausschließlich nur noch eins: Fiebern mit dem brasilianischem National-Team, der Selecao.“

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