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Tagespresse, 08.01.2016, 14:14

EU-Parlamentspräsident besucht Flüchtlingsunterkunft der DRK-BsE in Duisburg-Neumühl

Duisburg, 08. Januar 2016. Der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat im Rahmen eines Kurzbesuchs in Duisburg auch die von der DRK-BsE betreute Flüchtlingsunterkunft in Neumühl besichtigt. Schulz nutzte die Gelegenheit, um bei dem einstündigen Treffen sowohl einen Eindruck von der Unterbringung und der professionellen Sozialbetreuung der Flüchtlinge durch das DRK zu bekommen, als auch im direkten Gespräch mit den Helfern vor Ort Details über das umfangreiche Engagement der vielen Ehrenamtlichen zu erfahren. Von Seiten des DRK Landesverbandes wurde der EU-Parlamentspräsident u. a. von Dr. Christiane Staudte, Vizepräsidentin des DRK Landesverbandes und Landesleiterin der Wohlfahrts- & Sozialarbeit und Detlef Schmidt, Vorstand des DRK Landesverbandes und Geschäftsführer der DRK-BsE, empfangen. An dem Termin nahmen auch Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link sowie Personalvorstand Thomas Schlenz für die thyssenkrupp Steel Europe AG teil. Der Duisburger Stahlhersteller setzt sich für die DRK-Einrichtung im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements als „guter Nachbar“ auf vielfältige Weise ein.

EU-Parlamentspräsident besucht Flüchtlingsunterkunft
Über die Flüchtlingssituation in Duisburg informierte sich der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, bei seinem Besuch der DRK-Einrichtung in Neumühl. Begleitet wurde er dabei unter anderem von Thomas Schlenz, Personalvorstand der thyssenkrupp Steel Europe AG. Der Stahlhersteller unterstützt im Rahmen seines sozialen Engagements als „guter Nachbar“ die Flüchtlingsunterkunft auf vielfältige Weise.

Die von der DRK-BsE (Betriebsgesellschaft soziale Einrichtungen) betreute Flüchtlingsunterkunft in Duisburg-Neumühl wird von thyssenkrupp Steel Europe und deren Angestellten immer wieder tatkräftig durch Sach- und Geldspenden unterstützt. Zehra Yilmaz, verantwortliche der DRK-BsE vor Ort ist immer noch sprachlos: „Als der Betriebsrat bei thyssenkrupp zu Kleider- und Sachspenden für unsere Unterkunft aufrief, erhielten wir gleich mehrere Kleinbusse voll mit warmer Kleidung und Spielzeug. Zu Weihnachten haben gerade erst die Kinder der thyssenkrupp Betriebs-KiTa Geschenkkartons gebastelt und sie für die 200 Kinder in unserer Unterkunft mit Geschenken - vor allem Spielzeug, Büchern und Kleidung - befüllt. Da es in der KiTa weniger Kinder gibt als in unserer Unterkunft, hat thyssenkrupp die Kosten für die fehlenden Geschenke großzügig selbst übernommen.“ Für thyssenkrupp passt diese Unterstützung ideal in das soziale Engagement des Unternehmens. „Wir bringen uns an vielen Stellen und bei vielen Projekten in Duisburg ein, da wir als größter Arbeitgeber und guter Nachbar Verantwortung für die Entwicklung dieser Stadt übernehmen wollen“, betont Personalvorstand Thomas Schlenz.

Die DRK-BsE kann in der zentralen Unterbringungseinrichtung in Duisburg-Neumühl bis zu 800 Flüchtlinge professionell betreuen, indem bis zu 54 Sozialbetreuer eingesetzt werden können, die insgesamt 34 Sprachen sprechen. „Wir haben uns sehr über die Hilfe von thyssenkrupp gefreut und die Gelegenheit, dem EU-Parlamentspräsidenten unsere Einrichtung vorzustellen. Das DRK betreut in seiner gesamten Verbandsstruktur gegenwärtig bundesweit in 380 Notunterkünften mehr als 120.000 Asylsuchende mit einer Kapazität von mehr als 135.000 Plätzen. Insgesamt sind zusammen mehr als 15.000 ehrenamtliche und hauptamtliche DRK-Helfer bundesweit rund um die Uhr im Einsatz, um die Kommunen und Länder bei der Aufnahme, Betreuung und sanitätsdienstlichen Versorgung zu unterstützen. Daher können wir die Unterstützung engagierter Unternehmen und deren Mitarbeiter sehr gut gebrauchen und freuen uns über das große Interesse des EU-Parlamentspräsidenten“, sagt Dr. Christiane Staudte, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Nordrhein und Landesleiterin der Wohlfahrts- und Sozialarbeit.

Bei seinem Besuch in Neumühl lobte Schulz „das tolle Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen“. „Dieser Einsatz gereicht unserem Land zur Ehre“, so der Europa-Politiker. „Hier spürt man, dass die Atmosphäre gut ist“, erklärte er im Anschluss an Gespräche mit DRK-Mitarbeitern und Bewohnern. In sein Lob bezog Schulz auch Duisburg mit ein: „Was die Stadt hier beim Thema Flüchtlinge leistet, ist vorbildlich.“

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