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Tagespresse, 18.02.2016, 15:03

Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“: Nachwuchswissenschaftler aus Bochum gewinnt zweiten Preis im Fachgebiet Biologie

Erfolg für einen jungen Bochumer bei Jugend forscht: Beim 34. Regionalwettbewerb in Duisburg, ausgerichtet von thyssenkrupp, nahm der 13-jährige Felix Schützeichel in der Sparte „Schüler experimentieren“, Fachbereich Biologie, mit dem Projekt „Wie unterscheidet sich das Geschmacksempfinden bei Rauchern und Nichtrauchern?“ teil. Gemeinsam mit seinem Schulkollegen Malte Hollstein (12) aus Essen gewann der Bochumer Schüler den zweiten Preis. Die beiden besuchen das Bischöfliche Gymnasium Am Stoppenberg in Essen. In ihrem Projekt untersuchten sie, ob ein Nichtraucher ein anderes Geschmacksempfinden hat als ein Raucher. Dazu untersuchten sie die Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter und salzig in einer Verdünnungsreihe. Als Versuchspersonen standen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF bis Q2 zur Verfügung.

Die Untersuchung basiert auf einem Artikel einer Forschergruppe, die bereits nachweisen konnte, dass Raucher eine bestimmte Konzentration des Bitterstoffes Koffein nicht schmecken konnten. Durch eine Verdünnungsreihe mit verschiedenen Konzentrationen der Geschmacksrichtungen wollten die Schüler feststellen, ab welcher Konzentration sich das Geschmacksempfinden von Rauchern und Nichtrauchern verändert und ob sich auch bei jungen Menschen, die noch nicht so lange rauchen, eine Veränderung feststellen lässt.

Schüler aus dem ganzen Ruhrgebiet

Beim 34. Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ nahmen in diesem Jahr 92 junge Tüftler teil und stellten ihre außergewöhnlichen Ideen einer Fachjury vor. Unter dem Motto „Neues kommt von Neugier“ präsentierten die Nachwuchswissenschaftler bei dem von thyssenkrupp Steel Europe AG im Technikzentrum Duisburg ausgerichteten Wettbewerb 48 Projekte und beweisen dabei erneut große Wissbegierde und einen ausgeprägten Forschungsdrang. Die Nachwuchswissenschaftler kommen in diesem Jahr von Schulen aus Dinslaken, Wesel, Siegen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Mülheim, Oberhausen und Vreden. Die Projekte verteilten sich auf die Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Die jeweils Erstplatzierten in den einzelnen Kategorien qualifizieren sich für die nächste Runde, den Landeswettbewerb.

Wettbewerbe auf regionaler, Landes- und Bundesebene

Seit 1966 haben mehr als 235.000 junge Forscherinnen und Forscher teilgenommen, getüftelt und experimentiert. Seit Ende Januar laufen die Regionalwettbewerbe. Eine Jury aus Industrie, Schule, Hochschule wählt die besten Arbeiten aus und kürt die Sieger, die danach an den Wettbewerben auf Landesebene teilnehmen: Der Landeswettbewerb NRW findet für „Jugend forscht“ vom 14. bis 16. März 2016 in Leverkusen statt, für „Schüler experimentieren“ am 8. und 9. April 2016 in Essen. Den Abschluss des 50. Jubiläumsjahres von „Jugend forscht“ bildet der Bundeswettbewerb vom 26. bis 29. Mai 2016 in Paderborn.

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