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Tagespresse, 18.02.2016, 15:30

Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“: Nachwuchswissenschaftler aus Vreden gewinnen Preise

Erfolg für junge Forscher aus Vreden bei Jugend forscht: Beim 34. Regionalwettbewerb in Duisburg, ausgerichtet von thyssenkrupp, gewannen zwei elfjährige Schülerinnen in der Sparte „Schüler experimentieren“ im Fachgebiet Chemie den ersten Preis. Victoria Kömmelt und Julia Kleingries, die in Vreden das Städtische Gymnasium besuchen, nahmen mit ihrem Projekt „Biologisch abbaubarer Kunststoff“ teil. Die Schülerinnen wollten einen biologisch abbaubaren Kunststoff herstellen, um die Menge der nicht abbaubaren Kunststoffverpackungeen zu reduzieren. Dazu stellten sie aus Milchsäure einen Kunststoff her und testeten diesen auf Belastbarkeit und Verarbeitungsfähigkeit. Durch ihren ersten Preis sind die beiden Mädchen für die nächste Wettbewerbsrunde qualifiziert.

Den zweiten Preis in der Sparte „Jugend forscht“, Fachgebiet Biologie, gewannen die Zwillinge Lilly und Clara Hünker (16) mit ihrem Projekt „Kann die Keimbelastung von Lebensmitteln im Kühlschrank durch UV-Licht verändert werden?“. Die beiden Schülerinnen des Städtischen Gymnasiums Vreden wollten mit ihrem Projekt die starke Keimbelastung in Kühlschränken reduzieren und schafften sich für das Projekt zwei zusätzliche Kühlschränke an. Ebenfalls vom Städtischen Gymnasium Vreden kommt Jendrik Schiroki (15), der in der Sparte „Jugend forscht“, Fachgebiet Mathe/Informatik, den dritten Preis mit seinem Projekt „Der autonome Blumentopf“ erringen konnte.

Schüler aus dem ganzen Ruhrgebiet

Beim 34. Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ nahmen in diesem Jahr 92 junge Tüftler teil und stellten ihre außergewöhnlichen Ideen einer Fachjury vor. Unter dem Motto „Neues kommt von Neugier“ präsentierten die Nachwuchswissenschaftler bei dem von thyssenkrupp Steel Europe AG im Technikzentrum Duisburg ausgerichteten Wettbewerb 48 Projekte und beweisen dabei erneut große Wissbegierde und einen ausgeprägten Forschungsdrang. Die Nachwuchswissenschaftler kommen in diesem Jahr von Schulen aus Dinslaken, Wesel, Siegen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Mülheim, Oberhausen und Vreden. Die Projekte verteilten sich auf die Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Die jeweils Erstplatzierten in den einzelnen Kategorien qualifizieren sich für die nächste Runde, den Landeswettbewerb.

Wettbewerbe auf regionaler, Landes- und Bundesebene

Seit 1966 haben mehr als 235.000 junge Forscherinnen und Forscher teilgenommen, getüftelt und experimentiert. Seit Ende Januar laufen die Regionalwettbewerbe. Eine Jury aus Industrie, Schule, Hochschule wählt die besten Arbeiten aus und kürt die Sieger, die danach an den Wettbewerben auf Landesebene teilnehmen: Der Landeswettbewerb NRW findet für „Jugend forscht“ vom 14. bis 16. März 2016 in Leverkusen statt, für „Schüler experimentieren“ am 8. und 9. April 2016 in Essen. Den Abschluss des 50. Jubiläumsjahres von „Jugend forscht“ bildet der Bundeswettbewerb vom 26. bis 29. Mai 2016 in Paderborn.

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