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Tagespresse, 05.08.2014, 10:56

Kunst trifft Stahl

Auf der Fahrradtrasse am Werksgelände von ThyssenKrupp Steel Europe im Duisburger Norden weisen jetzt Stahlskulpturen den Weg

Kunst trifft Stahl Presse Service ThyssenKrupp Steel Europe
Die 8 Meter langen und 2,40 Meter breiten Stahlskulpturen verschönern nun den Radweg am Werksgelände im Duisburger Norden, parallel zur Alsumer Straße.

Sie sind 8 Meter lang, 2,40 Meter breit, aus Stahl gebaut und ziehen die Aufmerksamkeit von Radfahrern und Spaziergängern auf sich: Die beiden Stahlrampen ‚Landstrich‘ wurden jetzt auf der Radtrasse nahe des Werksgeländes von ThyssenKrupp Steel Europe errichtet. An dem gut ein Kilometer langen Wegabschnitt, der parallel zur Alsumer Straße verläuft, betonen die Giganten aus Stahl entlang des Pfades die Wegführung. Die Skulpturen sind Teil der internationalen Kunstaustellung Emscherkunst. Sie zieren ab sofort dauerhaft Anfang und Ende des sogenannten ‚Stahlpfads‘ entlang der Industrielandschaft zwischen Bruckhausen und Alsumer Berg. ThyssenKrupp Steel Europe hat den Radweg im vergangenen Jahr auf dem Gelände der Emschergenossenschaft gebaut und ermöglicht die Umsetzung des Kunstprojekts. Das Unternehmen hat damit einen direkten Radweg zum Rhein für die Bürger im Duisburger Norden geschaffen und die Zusage gegenüber der Stadt Duisburg abschließend umgesetzt.

Die Modelle zu den Stahlskulpturen wurden im vergangenen Jahr in den Lehrwerkstätten von ThyssenKrupp Steel Europe entwickelt. Zwei Wochen lang waren Kunst- und Architekturstudenten aus ganz Europa in Duisburg, um Konzepte für die Verbindung von Industrie, Kunst und Natur für den Radweg zu erarbeiten. „Das Ergebnis ist beeindruckend. Die Skulpturen verbinden die spannungsreiche Kulisse zwischen der Produktion von Stahl auf der einen Seite und Kunst aus Stahl auf der anderen Seite. Die Kunstwerke sorgen dafür, dass dieser Radweg alles andere als gewöhnlich ist“, sagt Personalvorstand Thomas Schlenz. Gewalzt wurden die nach oben gebogenen Stahlrampen von ThyssenKrupp Mill Services & Systems. Neben den jetzt aufgestellten Rampen entschied sich eine Jury, unter Beteilung des Duisburger Stahlherstellers, für ein weiteres Kunstwerk zur Realisierung: Ab Herbst 2014 soll auch ein Kegel aus Stahl den Radweg verschönern.

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