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Fachpresse, 15.06.2016, 09:11

Präventions-Projekt Überbetriebliche Tätigkeitswechsel zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit in regionalen Netzwerken (TErrA) gestartet

Die TErrA-Präventionsallianz
Die TErrA-Präventionsallianz (v.l.n.r.): Susanne Schmidt (EDG Entsorgung Dortmund GmbH), Tim Wulf (EDG Entsorgung Dortmund GmbH), Renate Uhlending (Das Demographie Netzwerk), Frank Hengstenberg (EDG Entsorgung Dortmund GmbH), Lea Michalski (thyssenkrupp Steel Europe AG), Dr. Carolin Eitner (thyssenkrupp Steel Europe AG), Kai Rosetti (Prospektiv GmbH), Michael Niehaus (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin), Ulrike Weber (Prospektiv GmbH), Christof Schmidt (Berufsförderungswerk Dortmund), Susanne Bartel (Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke), Sylvia Hahn (Berufsförderungswerk Dortmund)

Unter dem Leitkonzept der Prävention schafft das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt TErrA (Überbetriebliche Tätigkeitswechsel zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit in regionalen Netzwerken) praxisgerechte neue Lösungen für den langfristigen Erhalt der Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten. Ziel der sieben Partner aus der Wirtschaft, der Arbeits- und Gesundheitsforschung und dem Bildungssektor ist es, innerhalb der dreijährigen Projektlaufzeit Modelle überbetrieblicher Tätigkeitswechsel in regionalen Unternehmensnetzwerken zu entwickeln und zu erproben.

Mit dem demografischen Wandel in Deutschland gewinnen innovative Alters- und Alternsmanagement-Konzepte für Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Der Rückgang tätigkeitsbezogener Leistungspotenziale mit höherem Alter steht vielfach im Zusammenhang mit gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen und fehlenden Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Mobilität zwischen Arbeitsplätzen bzw. Tätigkeit kann dem Prozess entgegenwirken, indem neue Beschäftigungsalternativen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – erstmals außerhalb des bisherigen Unternehmens – geschaffen werden.

Das Verbundprojekt TErrA greift diesen Ansatz auf. Ziel ist die Entwicklung und Erprobung von Modellen überbetrieblicher Tätigkeitswechsel in bestehenden regionalen Netzwerken, um die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dauerhaft – möglichst bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter – zu erhalten: ein Gewinn für Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen. Beschäftigte mit drohenden oder vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen werden durch individuelle Kompetenzentwicklung auf eine neue Tätigkeit in einem anderen Unternehmen gezielt vorbereitet. Aufnehmende Unternehmen erhalten erfahrene und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

In der Modellregion Rhein-Ruhr entwickeln die Projektpartner zunächst die Rahmenbedingungen und Instrumente für überbetriebliche Tätigkeitswechsel. Im Verlauf des Projektes werden die erarbeiteten Präventions-Modelle auf weitere regionale Netzwerke in Deutschland übertragen.

Über das Projekt

Das am 1. April 2016 gestartete Projekt Überbetriebliche Tätigkeitswechsel zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit in regionalen Netzwerken TErrA wird vom BMBF im Programm „Innovation für die Produktion, Dienstleistungen, Arbeit von morgen“ gefördert. Projektpartner der Präventionsallianz sind das Berufsförderungswerk Dortmund, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke, Das Demografische Netzwerk (ddn), die EDG Entsorgung Dortmund GmbH, die Prospektiv GmbH und die thyssenkrupp Steel Europe AG. Die Projektlaufzeit endet am 30. April 2019.

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