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Fachpresse, Tagespresse, 08.07.2016, 15:59

Deponie Schleswig in Dortmund-Asseln soll demnächst als Naherholungsgebiet für Bevölkerung geöffnet werden

Deponie Schleswig in Dortmund-Asseln

Die Deponie Schleswig in Dortmund-Asseln soll in nächster Zeit als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Die technischen Maßnahmen unter anderem zur Aufbereitung des Geländes werden von thyssenkrupp in den nächsten Monaten abgeschlossen. Anschließend erfolgt noch die Rekultivierung der Oberfläche. Nach der Bepflanzung soll dann das Gelände für die Öffentlichkeit freigegeben werden. In diesem Zusammenhang sucht das Unternehmen einen Partner, der künftig die Aufsicht über das Grundstück übernimmt. Hierzu hat thyssenkrupp Gespräche mit der Stadt Dortmund und dem Regionalverband Ruhr (RVR) aufgenommen und kürzlich eine Ortsbesichtigung durchgeführt. Die Gespräche sollen in den kommenden Wochen fortgesetzt werden.

Die Deponie, ein etwa 40 Meter hoher Berg, befindet sich im Süden des Dortmunder Ortsteils Asseln auf dem Gebiet der ehemaligen Zeche Schleswig, die 1926 stillgelegt wurde. Das Gesamtgelände erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 40 Hektar. Der südliche Teil dieser Fläche, eine alte Bergehalde der früheren Zeche, hat sich bereits zu ei¬nem schützenswerten Lebensraum für Pflanzen und Tiere entwickelt. Der nördliche Teil der Fläche wurde als Deponie für hüttenspezifische Abfälle genutzt. Nach der Nutzung wurde das Gelände in Abstimmung mit der Stadt Dortmund und der Bezirksregierung Arnsberg abgedichtet. Diese Arbeiten wurden mittlerweile beendet. Zum Abschluss wird nun die Oberfläche im laufenden Jahr rekultiviert. Für die Gestaltung gibt es einen landschaftspflegerischen Begleitplan (Bepflanzungskonzept). Dabei musste berücksichtigt werden, dass durch die Rekultivierung langfristig die Oberflächenabdichtung nicht beschädigt wird. Sobald die Bepflanzungsarbeiten abgeschlossen sind, soll das Gelände für die Bürger geöffnet werden. Voraussetzung dafür ist: Es muss zunächst geklärt werden, welcher Partner künftig für die Verkehrssicherungspflicht, d. h. Beseitigung von Schäden, Entsorgung von Abfällen und Haftung bei Unfällen, zuständig ist.

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