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Tagespresse, Fachpresse, 04.11.2016, 18:11

Kindgerecht gesund werden: thyssenkrupp spendet selbstgebauten XXL-Kicker an die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Dortmund

Krankenhausaufenthalte kindgerecht gestaltet: Mit dem selbstgebauten XXL-Kicker von thyssenkrupp können kleine Patienten des Klinikums Dortmund nun „Tischfußball in groß“ spielen.

Lachen, sich draußen bewegen und auch einmal nicht ans Kranksein denken: Wenn Kinder zu Patienten werden, brauchen sie ein besonders gestaltetes Umfeld, das ihnen einen Aufenthalt im Krankenhaus möglichst angenehm macht. Dazu gehören Dinge, die zum Lachen anregen und damit die Selbstheilungskräfte positiv unterstützen. Mit dem von thyssenkrupp gespendeten Menschenkicker können kleine Patienten der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Dortmund nun in einer größeren Gruppe gemeinsam Spaß haben.

Rechts, links, aber nicht loslassen: Wie beim bekannten Tischfußball stehen die Spieler in bestimmten Positionen auf dem Spielfeld an Stangen, wo sie den Spielverlauf über bleiben und ihre Hände an den Spielstangen lassen. Während des Spiels können sich die Kinder nur seitwärts gemeinsam nach links oder rechts bewegen. Diese gegenseitige Abhängigkeit sorgt für Erheiterung bei Kindern und Zuschauern.

Nun hat die offizielle Einweihung des großen Bruders des Tischkickers stattgefunden. „Ich finde den Riesen-Kicker klasse, weil er Motorik und Geschicklichkeit stärkt und das Zusammensein mit anderen Kinderpatienten und deren Geschwistern ermöglicht“, so Dr. Martina Klein, Leiterin des Fundraising im Klinikum Dortmund.

Neben dem Tagesgeschäft wurde das Riesen-Spielzeug in den Werkstätten für leistungsgewandelte Mitarbeiter der thyssenkrupp Steel Europe AG geplant und gebaut. Inklusion stellt für thyssenkrupp eine wichtige unternehmerische Verantwortung dar. Knapp 1700 der Mitarbeiter sind anerkannt schwerbehindert bzw. gleichgestellt, womit die vom Gesetzgeber geforderte Quote von fünf Prozent mit neun Prozent deutlich überschritten wird.

Das oberste Ziel einer erfolgreichen Inklusionsarbeit ist die Rückführung leistungsgewandelter Mitar-beiter in die Wertschöpfungskette. „In all unseren Werkstätten erstellen Kollegen mit unterschiedlichster Qualifikation hochwertige Produkte und Service-Leistungen“, so Günter Kehrbaum, u. a Leiter der WSL-Betriebe für die Standorte Dortmund und Bochum Auch in den vergangenen Jahren hatten die thyssenkrupp-Mitarbeiter des WSL-Betriebes Dortmund bereits regelmäßig an das Klinikum gespendet und so den Kauf eines neuen Magnetresonanztomographen für Kinder gemeinsam mit anderen Spendern ermöglicht.

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