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Tagespresse, 03.02.2017, 11:15

„Ich kann einen Elefanten heben“ – thyssenkrupp spendet Lern-Spielzeuge für die heilpädagogisch integrative Kindertagesstätte des Deutschen Roten Kreuzes in Duisburg

Spielfreude und Lernmöglichkeiten fördern: Der von thyssenkrupp gespendete Leuchttisch weckt Motivation für Experimente bei den Kindern der heilpädagogisch-integrativen KiTa in Duisburg-Beeckerwerth.

Gerade das Rechteck auf das Viereck und die Raute übereinander gestapelt – und schon fällt wieder alles um. Nick scheint dies egal zu sein. Mit großen Augen bestaunt er die leuchtenden Bauklötze vor ihm, die bunt in alle Richtungen strahlen. Der Fünfjährige ist so hochkonzentriert als würde er eine komplizierte Operation durchführen. „Genau diese Fähigkeiten sollen mit dem Leuchttisch entwickelt werden“, erklärt Petra Schors, Leiterin der heilpädagogisch integrativen KiTa des Deutschen Roten Kreuzes in Duisburg-Beeckerwerth. „Das Erlernen von Ausdauer und Konzentration sind wichtige Voraussetzungen, um Ziele erreichen zu können. Der Leuchttisch wirkt auf die Kinder so attraktiv, dass sie auch bei vermeintlichen Misserfolgen unbeirrt weiter spielen.“ Ob Farbmuster legen, Schatten werfen oder Baumblätter bis in ihre kleinsten Adern untersuchen- der von thyssenkrupp gespendete Tisch lädt zum Entdecken der Welt ein und fördert bei den Kindern die Sinneswahrnehmung. Die Kleinen experimentieren, denken frei und spielen am Tisch durch, welche Varianten bei ihren „Projekten“ möglich sind. Diese Vorgehensweise fördert die positive Selbstwahrnehmung: „Kinder lesen keine Gebrauchsanweisungen, sondern erobern die Welt, indem sie Dinge konkret tun. Sie wagen jeden Tag Neues“, so Petra Schors.

Digitale Spiele helfen Autisten

Auch Kinder mit Autismus werden in der KiTa Beeckerwerth betreut, von denen einige in ihrer Motorik eingeschränkt sind. Für sie ist es oft schwerer zu erfahren, dass sie durch eigenes Tun etwas bewirken können, weshalb ihnen auch das Entwickeln ihres Selbstbewusstseins schwerer fällt. Mit einer Software des Technologie-Konzerns Apple, die speziell für Menschen mit Autismus konzipiert wurde, können Kinder mit dieser Einschränkung durch das Berühren des IPad-Touchscreens die Erfahrung machen, selbst etwas auslösen und gestalten zu können; eine Möglichkeit, die ihnen mit nicht-digitalen Spielzeugen eingeschränkter bis gar nicht möglich ist. So können Farben berührt und verändert oder Tiere zum Sprechen gebracht und verschoben werden. Für jedes Kind nutzen die Logopäden im KiTa-Team ein eigenes Profil auf den von thyssenkrupp gespendeten IPad, und fördern so das individuelle Empfinden von Selbstwirksamkeit bei den Drei- bis Sechsjährigen.

Seit über acht Jahren unterstützt thyssenkrupp nun bereits das heilpädagogisch integrative Konzept der KiTa in Duisburg-Beeckerwerth, in der gleichermaßen Kinder mit und ohne Behinderung willkommen sind. „Hier wachsen Kinder mit der Wahrnehmung auf, dass Vielfalt und Unterschiede selbstverständlicher Weise zum Leben dazu gehören. Diesen Ansatz, der Grundsteine für ein respektvolles Miteinander legt, unterstützen wir von Herzen gern“, sagt Thomas Schlenz, Personalvorstand der thyssenkrupp Steel Europe AG.

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