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Tagespresse, 07.11.2014, 20:00

Rund 90 Einsatzkräfte bei Großübung der Feuerwehren auf dem Werkgelände von ThyssenKrupp Steel Europe in Bochum im Einsatz

Werkfeuerwehr ThyssenKrupp Steel Europe
Die Werkfeuerwehr von ThyssenKrupp Steel Europe in Bochum in Zusammenarbeit mit der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr.

Eine Großübung wurde heute Vormittag auf dem Produktions-Standort von ThyssenKrupp Steel Europe an der Essener Straße in Bochum durchgeführt. Daran beteiligt waren neben der örtlichen Werkfeuerwehr mit zehn Mitarbeitern etwa 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bochum. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit zwischen den Einheiten von Werk-, Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr zu überprüfen und gegebenenfalls daraus ergebende Optimierungen zu aufzuzeigen.

Im Übungsszenario führte eine Explosion zu einem Folgebrand am Gasverteiler. Dies wurde mit Hilfe von Nebelmaschinen nachgeahmt. In einem unterirdischen Rohrkanal befanden sich Arbeiter, die durch die Druckwelle verletzt worden sind und den Kanal aus eigener Kraft nicht verlassen konnten. Diese Personen wurden durch Dummys dargestellt, die unter Atemschutzgeräten gerettet und versorgt werden mussten.

Am Standort Bochum von ThyssenKrupp Steel Europe befinden sich verschiedene Anlagen zur Herstellung von Qualitätsflachstahl wie eine Warmbreitbandstraße sowie Feuerbeschichtungs- und Kaltwalzanlagen. In diesem Werk sind rund 2.070 Mitarbeiter beschäftigt. Die Produktion war durch die Großübung nicht beeinträchtigt.

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