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Tagespresse, Fachpresse, 16.09.2017, 17:07

Rund 60 Einsatzkräfte bei Großübung der Feuerwehren auf dem Werkgelände von thyssenkrupp Steel Europe in Bochum im Einsatz

„Safety first“! Am thyssenkrupp Steel Europe Standort in Bochum wird die Zusammenarbeit zwischen Werkfeuerwehr, Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr geübt.

Eine Großübung wurde auf dem Produktionsstandort von thyssenkrupp Steel Europe an der Essener Straße in Bochum durchgeführt. Daran beteiligt waren neben der örtlichen Werkfeuerwehr mit zehn Mitarbeitern etwa 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bochum. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit zwischen den Einheiten von Werk-, Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr zu überprüfen und gegebenenfalls daraus ergebende Optimierungen aufzuzeigen.

Im Übungsszenario führte eine Explosion zu einem Folgebrand an einer Anlage zur Was-ser- und Öl-Trennung. Dies wurde mit Hilfe von Nebelmaschinen nachgeahmt. In dem Anlagenbereich befanden sich Arbeiter, die durch die Druckwelle verletzt worden sind und aus eigener Kraft den Gefahrenbereich nicht verlassen konnten. Diese Personen wurden durch Dummies dargestellt, die mit Atemschutzgeräten ausgestattet gerettet und versorgt werden mussten. Der Austritt einer Chemikalie zur Wasseraufbereitung wurde simuliert und musste unter Chemikalienschutzanzügen unterbunden werden.

Am Standort Bochum von thyssenkrupp Steel Europe befinden sich verschiedene Anlagen zur Herstellung von Qualitätsflachstahl wie eine Warmbreitbandstraße sowie Feuerbe-schichtungs- und Kaltwalzanlagen. In diesem Werk sind rund 2.700 Mitarbeiter beschäf-tigt. Die Produktion war durch die Großübung nicht beeinträchtigt.

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