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Tagespresse, 20.02.2020, 10:45

84 Nachwuchstüftler stellen ihre Ideen vor: Der Stahlbereich von thyssenkrupp richtet Regionalwettbewerb für „Jugend forscht“ in Duisburg aus

Jens Stuckenholz (17) und Konstantin Heimüller (17) (v.l.n.r.) vom Andreas-Vesalius-Gymnasium in Wesel haben den ersten Preis in der Kategorie Technik belegt. Ihr Blindenpilot hilft sehbehinderten Menschen dabei sich im Alltag besser zurecht zu finden, indem Ultraschallsensoren und Vibrationsmodule sie auf Hindernisse hinweisen.

Da qualmen die Köpfe: Naturwissenschaften und Mathematik sind die Bereiche, mit denen sich junge Menschen im Rahmen von „Jugend forscht“ auseinandersetzen. Jahr für Jahr haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer innovative Ideen für verblüffende Lösungsansätze. 39 Projekte sind es in diesem Jahr, die die Teilnehmenden bei Jugend forscht am Mittwoch, 19. Februar 2020, im Technikzentrum von thyssenkrupp in Duisburg einer Fachjury präsentiert haben. Die Stahlsparte ist bereits zum 38. Mal Gastgeber für die Tüftlerwettbewerbe. Insgesamt haben in diesem Jahr 84 Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende aus dem Ruhrgebiet eigene wissenschaftliche Fragestellungen in Kategorien wie Biologie, Chemie oder Mathematik entwickelt, für die bisher keine Lösungen existierten. Der Fantasie waren kaum Grenzen gesetzt, was auch die ungebrochene Motivation zur Teilnahme verdeutlicht.

Blindenpilot, überkochende Milch und Wärmebilddrohne

„Schaffst du“ lautet das diesjährige Motto des Nachwuchswettbewerbs. In der Kategorie Technik haben Jens Stuckenholz (17) und Konstantin Heimüller (17) vom Andreas-Vesalius-Gymnasium in Wesel den ersten Platz belegt. Sie haben einen Gurt erfunden, der sehbehinderten Menschen mithilfe von Ultraschallsensoren und Vibrationsmodulen mitteilt, wo und in welcher Entfernung sich ein Hindernis befindet. Auch bei „Schüler experimentieren“, der Juniorensparte von „Jugend forscht“, gibt es einen ersten Platz. Dieser ging an Tim Neidert (13) und Elisa Strom (12) vom Immanuel-Kant-Gymnasium in Heiligenhaus in der Kategorie Physik. Sie haben das Überkochverhalten verschiedener Milcharten und verschiedene Tipps, die das Überkochen verhindern sollen, untersucht.

Warum kocht Milch im Topf über? Und welche Tipps dagegen helfen wirklich? Tim Neidert (13) und Elisa Strom (12) (v.l.n.r.) vom Immanuel-Kant-Gymnasium in Heiligenhaus haben mit ihrem Experiment über die Eigenschaften von kochender Milch den ersten Preis in der Kategorie Physik bekommen.

thyssenkrupp als Gastgeber des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“

Neben vielen anderen Förderprogrammen, Kooperationen mit Partner- und Hochschulen sowie Projekten für Schülerinnen und Schüler engagiert sich thyssenkrupp seit 38 Jahren im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend forscht“ bzw. „Schüler experimentieren“ für junge Menschen. Am diesjährigen Regionalwettbewerb im Bildungszentrum Duisburg nahmen 84 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Castrop-Rauxel, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Heiligenhaus, Kreuztal, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Sankt Augustin, Vreden und Wesel teil. Die Siegerteams der regionalen Runde treten Anfang April beim Landeswettbewerb in Leverkusen an. Abschließend geht es ins Finale auf Bundesebene, deren Preisträger im Mai 2020 gekürt werden.

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