Die Schlackengranulierung ist ein Verfahren, das in der Stahlindustrie eingesetzt wird, um die bei der Stahlherstellung entstehende Schlacke zu verarbeiten. Dabei wird die heiße flüssige Schlacke schnell abgekühlt und granuliert. Der so erzeugte Hüttensand kann in der Zementindustrie als wertvoller Rohstoff benutzt werden.
bluemint® Steel – CO2-reduzierter Stahl auf der Höhe der Zeit.
Als größter deutscher Produzent von Qualitätsflachstahl tragen wir eine hohe Verantwortung. Unser Ziel, bis spätestens 2045 unseren Stahl vollständig klimaneutral zu produzieren, verfolgen wir darum mit aller Entschlossenheit.
Unser Blick in die Zukunft: Nach der geplanten Inbetriebnahme unserer neuen Direktreduktionsanlage werden wir das verfügbare Angebot von CO2-reduziertem bluemint® Steel auf bis zu 3 Mio. Tonnen pro Jahr steigern. Bis zum Jahr 2030 wollen wir unsere Emissionen bereits um mehr als 30 Prozent senken.
Mit bluemint® Steel schon heute CO2 einsparen –
RIGHT HERE. RIGHT NOW.
Mit unserer Marke bluemint® Steel bieten wir unseren Kunden schon heute alle bewährten Stahlgüten in reduzierter CO2-Intensität an – kompromisslos in der Qualität und mit dem Anspruch, bereits HIER und JETZT möglichst viel CO2 einzusparen.
Darum haben wir erste Maßnahmen entwickelt, die in der bestehenden Hochofenroute bereits für eine lokale Reduktion von CO2 sorgen. Einen Teil der üblicherweise zugefügten Eisenerze ersetzen wir dabei durch hochwertigen Stahlschrott . Dies führt dazu, dass weniger Kohle zur Reduzierung benötigt wird und der CO2-Ausstoß somit sinkt. In dem in der Folge bilanzierten Produkt sind bis zu 56 Prozent weniger CO2-Emissionen enthalten – und damit auch in der Scope-3-Bilanz unserer Kunden.
Schon heute CO2 reduzieren – mit bluemint® recycled.
Das Konzept CO2-reduziert hergestellter Stähle ist für
viele weiterverarbeitende Industriezweige und Endabnehmerindustrien von großem Interesse.
Mit bluemint® recycled bieten wir bereits jetzt genau das richtige Produkt.
Die Merkmale und Vorteile für unsere Kunden im Einzelnen:
Bis zu 56 Prozent verminderte CO2-Emissionen
Primärstahl, alle Qualitäten darstellbar
Bilanzielles Recyclingprodukt
CO2-Reduzierung von 1,18 Tonnen CO2 eq pro Tonne Warmband
Spezifische CO2-Emissionen von 0,92 Tonnen CO2 pro Tonne Warmband
Standard: DIN EN ISO 14067:2019, ISO 22095:2020 und ISO 22095-2:2026
Zertifiziert durch TÜV SÜD
- Direkt anrechenbar auf Ihre Scope-3-Emissionen
- CO2 wird direkt am Standort Duisburg reduziert
Bis spätestens 2045: vollständige Dekarbonisierung unserer Primärstahlroute.
Solange wir unsere Produktion über die Hochofenroute noch nicht vollständig abgelöst haben, wird insbesondere der Einsatz von Stahlschrott für bluemint® Steel eine wichtige Rolle spielen. Im Hinblick auf den Stahlbedarf der kommenden Jahre und Jahrzehnte wird die Verfügbarkeit von Stahlschrott jedoch bei Weitem nicht ausreichen. Eine Sekundär- oder Recyclingroute kann also nur ein Teil der Lösung sein. Vielmehr brauchen wir eine leistungsfähige und klimaneutrale Primärstahlroute. Daran arbeiten wir mit Hochdruck.
Anschauungsmodell DR-Anlage.
Ein wichtiger Schritt für die Transformation der Stahlindustrie: Bau der ersten wasserstoffbasierten Direktreduktionsanlage am Standort Duisburg mit einer Kapazität von 2,5 Mio. Tonnen direkt reduziertem Eisen (DRI) und einer jährlichen Einsparung von bis zu 3,5 Mio. Tonnen CO2. Errichtung der Anlage auf EPC-Basis (Entwicklung, Beschaffung und Bau) durch die SMS group.
Weiterführende Informationen zu unserer Klimastrategie finden Sie auf: www.thyssenkrupp-steel.com/klimastrategie
Die Gießhalle ist der Bereich, in dem das flüssige Roheisen aus dem Einschmelzer in sogenannte Transportpfannen gegossen wird, die wiederum zur Weiterverarbeitung in das Stahlwerk gefahren werden.
Der Einschmelzer, auch bekannt als Submerged Arc Furnace (SAF), zeichnet sich dadurch aus, dass er einen Schmelzprozess verwendet, bei dem das Metall offen in einem Bad geschmolzen wird – im Gegensatz zu geschlossenen Schmelzöfen wie dem Elektrolichtbogenofen (EAF). Der SAF ermöglicht eine effiziente Schmelze, wodurch er eine wichtige Rolle in der Metallurgie spielt.
Der Direktreduktionsturm ist das zentrale Aggregat einer CO2-ärmeren Stahlproduktionsanlage, die die herkömmlichen Hochofenprozesse ersetzt. In diesem Turm erfolgt die Direktreduktion des Eisens aus Eisenerz mithilfe von Reduktionsgasen wie Wasserstoff (H2). Das Ergebnis ist festes, kugelförmiges Eisen, das vor der Weiterverarbeitung im Stahlwerk in den Einschmelzern verflüssigt wird.
Im Pellet- und Rohmateriallager der Direktreduktionsanlage wird der wesentliche Rohstoff für den Direktreduktionsprozess gelagert: Eisenerz in Form von Pellets. Das Lager ist so konzipiert, dass es eine kontinuierliche Versorgung der Anlage gewährleistet, um einen reibungslosen Betrieb des Direktreduktionsprozesses sicherzustellen.
Das für die Reduktion benötigte Prozessgas wird im Reformer erzeugt.
Aus einer variierbaren Mischung von Wasserstoff, Erdgas und Prozessgasen wird unter hohen Temperaturen das Reduktionsgas reformiert.
Mit dem Bau unserer neuen wasserstoffbasierten Direktreduktionsanlage, einem der weltweit größten industriellen Dekarbonisierungsprojekte, werden wir die Rolle von bluemint® Steel als Serienprodukt maßgeblich ausweiten. Mit einer Kapazität von 2,5 Mio. Tonnen direkt reduziertem Eisen (DRI) können wir bereits über diesen ersten Schritt jährlich bis zu 3,5 Mio. Tonnen CO2 einsparen. Spätestens im Jahr 2045 werden wir dann ausschließlich klimaneutralen bluemint® Steel produzieren.
Grünes Licht für CO2-reduzierten Stahl.
Diese Referenzkunden haben sich heute schon für bluemint® Steel entschieden.
Ein Bauhaus-Klassiker neu gedacht: TECTA designt Kult-Stuhl mit bluemint® Steel.
thyssenkrupp Steel liefert CO2-reduzierten Stahl für die Neuauflage eines ikonischen Designklassikers
Dass Design und Dekarbonisierung Hand in Hand gehen können, zeigt das Projekt „D4 zirkulär“ von TECTA und thyssenkrupp Steel. Im Mittelpunkt steht die Neuauflage des D4, eines der bekanntesten Stuhlklassiker des Bauhauses: Vor fast 100 Jahren von Marcel Breuer entworfen, wird er heute mit CO2-reduziertem bluemint® Steel neu aufgelegt. Es ist das erste Mal, dass nachhaltiger Stahl Teil eines international anerkannten Designklassikers wird.
Der D4 steht für formale Klarheit, konstruktive Konsequenz und die Eleganz des Stahlrohrmöbels. In der Sonderedition wird er materialseitig konsequent weitergedacht: bluemint® Steel trifft auf Bespannungen aus upgecycelten Silbermänteln aus dem Stahlwerk – die industrielle Herkunft des Materials wird so bewusst sichtbar und unmittelbarer Teil der Gestaltung. „D4 zirkulär“ zeigt, dass CO2-reduzierter Stahl nicht allein in industriellen Anwendungen überzeugt, sondern auch dort, wo Design, Qualität und kulturelle Bedeutung zusammenkommen.
CO₂-reduzierter Stahl für den BMW iX3.
Bayerischer Premiumhersteller setzt auf bluemint® Steel von thyssenkrupp
thyssenkrupp Steel beliefert die BMW Group in 2026 mit CO2-reduziertem Stahl der Marke bluemint® recycled. Damit hat der Duisburger Stahlhersteller einen weiteren namhaften Premiumkunden für sein grünes Stahlportfolio gewonnen. Im BMW iX3 kommt bluemint® recycled für Außenhautbauteile, Innenteile sowie das Batteriegehäuse zum Einsatz – alles besonders anspruchsvolle Anwendungen, die höchste Anforderungen an Qualität, Oberflächengüte und Sicherheit stellen.
Für den bestehenden Hochofenprozess haben wir bereits erste Maßnahmen entwickelt, die für eine lokale Reduktion von CO2 sorgen. Einen Teil der üblicherweise zugefügten Eisenerze ersetzen wir durch speziell aufbereiteten Stahlschrott. Dies führt dazu, dass weniger Kohle zur Reduzierung benötigt wird und der CO2-Ausstoß somit sinkt – und das bei gleichbleibender Produktqualität. bluemint® recycled erfüllt dabei die strengen Qualitätsstandards der Automobilindustrie und kann direkt in der Serienfertigung eingesetzt werden – ohne Anpassungen bestehender Prozesse. Die Zusammenarbeit mit der BMW Group unterstreicht die führende Rolle von thyssenkrupp Steel auf dem Markt für grünen Stahl und ist ein gutes Beispiel dafür wie das Unternehmen seine Automobilkunden bei der Erreichung ihrer Dekarbonisierungsziele unterstützt.
Weißblech mit reduzierter CO2-Intensität: Henckel verpackt mit bluemint® Steel
thyssenkrupp Rasselstein liefert CO2-reduzierten Verpackungsstahl für Klebstoffdosen des Konsumgüterherstellers
Verpackungen stehen selten im Mittelpunkt der Nachhaltigkeitsdebatte – dabei steckt gerade hier erhebliches Reduktionspotenzial. thyssenkrupp Rasselstein, der Metallverpackungshersteller Pirlo und Henkel gehen diesen Weg gemeinsam. thyssenkrupp Rasselstein – einziger deutscher Weißblechhersteller – stellt den CO2-reduzierten bluemint® Verpackungsstahl bereit, den Pirlo zu fertigen Weißblechdosen verarbeitet. Diese kommen ab sofort im Unternehmensbereich Adhesive Technologies von Henkel zum Einsatz – unter anderem für Klebstoffe der Marke Tangit, die von professionellen Handwerkern und Verbrauchern genutzt werden.
Weißblech gilt bereits heute als eines der nachhaltigsten Verpackungsmaterialien: In Deutschland liegt die Recyclingquote bei 94,3 Prozent. Mit bluemint® Steel geht thyssenkrupp Rasselstein noch einen Schritt weiter. Durch den Einsatz von speziell aufbereitetem Stahlschrott im Hochofenprozess werden die CO2-Emissionen gegenüber konventionellem Weißblech messbar gesenkt – ohne Abstriche bei Qualität, Sicherheit oder Verarbeitbarkeit. Die Emissionswerte sind extern verifiziert und vom DNV zertifiziert. Für Henkel bedeutet das: eine verbesserte CO2-Bilanz der eigenen Verpackungen, ohne bestehende Produktionsprozesse anpassen zu müssen.
bluemint® powercore® goes offshore
Siemens Energy bucht CO2-reduzierten Stahl für rund 700 Windturbinen-Transformatoren der Tochter Siemens Gamesa
Die strategische Partnerschaft von thyssenkrupp Electrical Steel und Siemens Energy geht in die nächste Phase: Nach der Zusammenarbeit für die Gleichstromverbindung Ultranet zeigen die beiden Unternehmen nun im Rahmen eines Offshore-Windturbinen-Projekts für die Windkrafttochter Siemens Gamesa, wie sich Lieferketten in der Energiewirtschaft dekarbonisieren lassen.
Für die Fertigung von rund 700 Transformatoren in Windturbinen hat Siemens Energy bluemint® powercore® gebucht. Das Unternehmen will sich schon heute ausreichende Mengen Stahl mit niedrigerem CO2-Anteil sichern, um für künftige Energiewende-Projekte mit geeigneten Materialien ausgestattet zu sein. Auf diese Weise schafft Siemens Energy die Voraussetzungen und leistet damit einen signifikanten Beitrag für den laufenden Ausbau des Netzes an erneuerbaren Energien.
Mit Blick auf die Versorgungssicherheit der europäischen Energiebranche hat sich thyssenkrupp Electrical Steel in den vergangenen Jahren als Technologie-Schlüsselpartner etabliert – insbesondere bei CO2-reduziertem, kornorientiertem Elektroband. Denn das ist für die Herstellung jener hocheffizienter Transformatorkerne unverzichtbar, die es möglich machen, die Spannung der elektrischen Energie zu erhöhen. Nur so kann die Energie verlustarm über Hochspannungsleitungen oder unterirdische Kabel in die lokalen Stromnetze eingespeist werden.
Für den Klimaschutz in Europa ist die Zusammenarbeit ein doppelter Gewinn: Künftig wird noch mehr erneuerbarer Strom in Offshore-Windanlagen erzeugt, gleichzeitig verkleinert sich durch den Einsatz von bluemint® powercore® auch der CO2-Fußabdruck der Transformatoren in den Windturbinen.
Vorreiter mit Verantwortung
Niedax Group setzt bei Kabelverlegesystemen für den französischen Markt auf bluemint® Steel
Die Niedax Group gehört zu den weltweit führenden Anbietern elektrotechnischer Installationssysteme und liefert ihre Lösungen in anspruchsvolle Bauprojekte – von Industrieanlagen bis zu Verkehrsinfrastruktur. Um den steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht zu werden, setzt das Unternehmen bei der Produktion für den französischen Markt gezielt auf bluemint® Steel von thyssenkrupp Steel – einen CO2-reduzierten Stahl, der ökologische Vorteile mit industrieller Qualität verbindet.
Für den Einsatz dieses innovativen Werkstoffs bezieht Niedax kontinuierlich steigende Mengen der Güte bluemint® recycled. Seit 2023 wurden bereits rund 1.300 Tonnen verarbeitet, eine weitere Lieferung erfolgte im Frühjahr 2025. Als Anerkennung für dieses konsequente Engagement wurde Niedax mit dem bluemint® Award ausgezeichnet – einer Würdigung, die thyssenkrupp Steel an Unternehmen vergibt, die bei der Dekarbonisierung industrieller Anwendungen vorangehen.
bluemint® Steel verschafft Niedax klare Vorteile: Das Material verbessert die CO2-Bilanz der Produkte, unterstützt die Einhaltung gesetzlicher Berichtspflichten und steigert die Wettbewerbsfähigkeit in Ausschreibungen, bei denen Umweltaspekte zunehmend den Ausschlag geben.
CO2-reduzierter Stahl für Mercedes-Benz.
Marke mit dem Stern sichert sich Belieferung mit bluemint® Steel
thyssenkrupp Steel und Mercedes-Benz haben sich darauf geeinigt, ihre bestehende Zusammenarbeit auf den Bereich von CO2-reduziertem Stahl auszuweiten, und im April 2023 dazu eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Beabsichtigt ist, dass Mercedes-Benz CO2-reduzierte Produkte von thyssenkrupp Steel zur Integration in die eigene PKW-Neuwagen-Flotte erhält.
Im Vergleich zum herkömmlichen Hochofenprozess lassen sich die produktionsbedingten CO2-Emissionen bei der Stahlherstellung durch diese innovative Technologie bei gleichbleibender Produktqualität signifikant verringern – was auch den CO2-Fußabdruck von Produkten mit hohem Stahlanteil, zum Beispiel in der Automobilindustrie, erheblich mindert. Die Anlage zahlt damit auf die Bestrebungen von thyssenkrupp Steel ein, auf den Märkten für grünen Stahl der Zukunft eine führende Rolle einzunehmen und Automobilkunden wie Mercedes-Benz bei der Erreichung ihrer Dekarbonisierungsziele zu unterstützen.
Brauerei setzt auf bluemint® Steel.
Erstes 5-Liter-Partyfass aus CO2-reduziertem Weißblech
Der deutsche Weißblechhersteller thyssenkrupp Rasselstein hat gemeinsam mit den deutschen Unternehmen Kleemann und der Westerwald-Brauerei im Mai 2023 das weltweit erste 5-Liter-Bierfass aus CO2-reduziertem bluemint® Steel auf den Markt gebracht. In dem gemeinsamen Projekt liefert thyssenkrupp Rasselstein den CO2-reduzierten Verpackungsstahl, den die Firma Kleemann zur Produktion jener Fässer nutzt, die später zur Abfüllung des Aromahopfens verwendet werden.
„Bei der Produktion der neuen bluemint® Verpackungsstähle setzen wir ganz klar auf CO2-Senkung: Durch Einsatz von Biomethan und einem speziell aufbereiteten Stahlschrott können wir bis zu 69 Prozent unserer CO2-Emissionen einsparen“, erklärt Dr. Harald Espenhahn, CEO der thyssenkrupp Rasselstein GmbH, „dadurch wird Verpackungsstahl noch nachhaltiger.“
Durch den Einsatz von bluemint® Steel bei der Herstellung der Bierfässer konnte die Firma Kleemann ihre Scope-3-Emissionen erheblich reduzieren. „Wir sind sehr glücklich darüber, an dem Projekt des weltweit ersten CO2-reduzierten Partyfasses beteiligt zu sein“, so Michael Fürst, Geschäftsführer des Metallverpackungsherstellers Kleemann.
Jens Geimer, geschäftsführender Gesellschafter der Westerwald-Brauerei, ergänzt: „Mit Kleemann haben wir einen Partner, mit dem wir bereits seit Jahren zusammenarbeiten. Mit einem nachhaltigen Rohstoff und einem zuverlässigen Partner an der Seite der Westerwald-Brauerei sehe ich unsere 5-Liter-Partyfässer zukunftsfest aufgestellt.“
CO2-reduzierter Stahl für Karosserien.
Snop – französischer Tier-one-Zulieferer für die Automobilindustrie
Der renommierte französische Automobilzulieferer Snop plant künftig CO2-reduzierten Stahl von thyssenkrupp Steel für ausgewählte Bauteile zu beziehen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde bereits Ende 2022 von beiden Kooperationspartnern unterzeichnet, diese wird nun umgesetzt.
Das Memorandum of Understanding (MoU) über die Belieferung mit umweltfreundlicherem Stahl ist das jüngste Ergebnis einer bereits seit vielen Jahren existierenden, intensiven Zusammenarbeit zwischen thyssenkrupp Steel und Snop. Für viele internationale Kunden der Automobilbranche bezieht der französische Zulieferer verschiedene Materialien aus dem thyssenkrupp Steel Werk in Duisburg. Der Fokus liegt dabei auf kaltgewalzten, oberflächenveredelten Güten und Mangan-Bor-Stählen MBW® für die Warmumformung. Bei der Materialauswahl legen die OEMs zunehmend Wert auf Materiallösungen mit einer verbesserten Ökobilanz.
Das Konzept von hochwertigem Flachstahl mit reduzierter CO2-Intensität nimmt aktuell in vielen weiterverarbeitenden Industriezweigen Fahrt auf. So weckte er auch bei den Verantwortlichen von Snop großes Interesse. „Die ganze Automobilbranche schaut gerade auf das Thema Emissionsreduzierung. Snop hat die aktive Rolle angenommen und sieht hier die Chance, die langfristige Versorgung der OEMs mit klimafreundlicherem Stahl in einem gewissen Umfang zu sichern“, erklärt Hervé Daenens, VP Operations bei Snop.
Geschäft mit Hochspannung.
R&S Group – führender Anbieter von Energieprodukten aus der Schweiz
Die R&S Group läutet mit bluemint® powercore® von thyssenkrupp Electrical Steel, dem CO2-reduzierten Elektroband, das Kapitel von nachhaltigen Klimastählen im Transformatorenbau ein.
Die ersten Transformatoren mit Anteilen von bluemint® powercore® Elektrobändern wurden bei R&S Anfang 2023 von der Tochterfirma Rauscher & Stoecklin gebaut. Das strategisch wichtige Leuchtturmprojekt demonstriert die positive Hebelwirkung, die innerhalb von Produktionsprozessen für die eigene CO2-Bilanz ausgehen kann, wenn statt herkömmlicher Materialien beim Anlagenbau CO2-reduzierter Stahl eingesetzt wird.
Möglich werden die Emissionseinsparungen bei der Transformatorenproduktion, weil bluemint® powercore® im Einsatz nicht nur ein verlustarmer, sondern in der Produktion auch ein CO2-armer Werkstoff ist.
Die CO2-Intensität von bluemint® powercore® ist um 50 Prozent geringer als bei herkömmlichem kornorientiertem Elektroband. Konkret verarbeitet thyssenkrupp Electrical Steel CO2-reduziertes Warmband von thyssenkrupp Steel sowohl in Gelsenkirchen als auch in Isbergues (Frankreich) zu bluemint® powercore®. Und das in den derzeit technologisch hochwertigsten verfügbaren Güten – den sogenannten Top Grades – und als einziges Unternehmen überhaupt in Europa. Für die R&S Group ist dieser regionale Faktor nicht zu unterschätzen: „Die globalen Lieferketten sind in den vergangenen Jahren unter erheblichen Druck geraten. Mit thyssenkrupp Electrical Steel einen zuverlässigen Lieferanten in Europa zu haben, ist für uns von großem Vorteil“, so Mirco Gisin, Leiter Profitcenter Transformatoren bei Rauscher & Stoecklin.
Weißblech-Hobbocks aus bluemint® Steel.
Sika GmbH vertraut auf Verpackungsstahl mit reduzierter CO2-Intensität.
Ab sofort wird für die Weißblech-Hobbocks der Sika GmbH ausschließlich CO2-reduzierter Verpackungsstahl eingesetzt. Dies ist ein Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem einzigen deutschen Weißblechhersteller thyssenkrupp Rasselstein aus Andernach, dem Metallverpackungshersteller Muhr & Söhne aus Attendorn, und Sika, dem internationalen Unternehmen der Spezialitätenchemie mit Sitz in Stuttgart.
„Bei der Produktion der neuen bluemint®-Verpackungsstähle setzen wir ganz klar auf CO2-Senkung: Durch Einsatz von Biomethan und einem speziell aufbereiteten Stahlschrott können wir bis zu 69 Prozent unserer CO2-Emissionen einsparen“, erklärt Dr. Harald Espenhahn, CEO von thyssenkrupp Rasselstein, „dadurch wird Verpackungsstahl noch nachhaltiger."
Der innovative bluemint® Stahl wird von Muhr & Söhne zu den Weißblech-Hobbocks verarbeitet. Geschäftsführer Klaus Wilmes: „Wir setzen uns konsequent dafür ein, nachfolgenden Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen zu bewahren. So produzieren wir durch eine patentierte Bauart Weißblechgebinde mit deutlich reduziertem Materialeinsatz bei vergleichsweise hoher Leistungsstärke." Daniela Schmiedle, Geschäftsführerin der Sika Deutschland AG, ergänzt zu dem gemeinsamen Projekt: „Die Zusammenarbeit steht ganz im Kontext nachhaltiger Verpackungen und ist im Zusammenhang mit der Realisierung der Netto-null-Ziele unseres Unternehmens zu sehen.“
Nachhaltig schön bauen.
Heinrich Schütt KG GmbH & Co. – der Stahlhandels- und Anarbeitungsspezialist
Ein aktuelles Projekt der Stahlhandelsgesellschaft Heinrich Schütt zeigt: bluemint® pladur® ist kein Material wie jedes andere. Die vielfältige Auswahl an Oberflächen lässt Architektenherzen bei der Gebäudeplanung und -gestaltung höherschlagen. Doch nicht nur die Optik überzeugt, auch die inneren Werte stimmen: Der CO2-reduzierte Werkstoff ist wie gemacht für nachhaltige Bauprojekte.
pladur® besticht durch Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, Verarbeitbarkeit, Nachhaltigkeit und natürlich seine Oberflächen. Nun ist es auch in der CO2-reduzierten bluemint® Variante erhältlich – und wird vom Unternehmen Heinrich Schütt bereits als gewerbliche Fassadenlösung genutzt. bluemint® pladur® von thyssenkrupp Steel deckt nun eine rund 7.000 Quadratmeter umfassende Wandfläche ab.
Heinrich Schütt erhält das angearbeitete Vormaterial als Trapezprofile über den spezialisierten Lieferanten Wurzer Profiltechnik. „Wir kennen pladur® aus dem Bereich der Oberflächenveredelung. Uns haben die Korrosionsbeständigkeit sowie die gute Verformbarkeit und die Standhaftigkeit gegenüber äußeren Witterungsbedingungen überzeugt. Optimal für die Fassade“, erklärt Thomas Naydowski, Geschäftsführer der Stahlhandelsgesellschaft Heinrich Schütt. „Wenn wir – wie mit bluemint® pladur® – zudem einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten und den Carbon Footprint um rund 70 Prozent reduzieren sowie gleichzeitig bei der Stahlherstellung eine reale CO2-Emissionseinsparung am Standort Duisburg erwirken, dann kann unsere Entscheidung nicht eindeutiger ausfallen.“
Der richtige Dreh für Fruchtaufstriche.
Pano Verschluss GmbH – Spezialist aus Itzehoe
Zentis setzt als erster Konfitürenhersteller auf CO2-reduziertes rasselstein® Weißblech aus bluemint® Steel vom Verschluss-Spezialisten Pano Verschluss. Ab sofort verwendet der renommierte Lebensmittelhersteller das klimafreundlichere Material für die Drehverschlüsse seiner hochwertigen „NaturRein“-Fruchtaufstriche. Das „NaturRein“-Konzept ist das erste klimaneutral zertifizierte Sortiment von Zentis und basiert vollständig auf dem Nachhaltigkeitsgedanken – sowohl beim Produkt selbst als auch bei der Verpackung.
„Beim Thema Klimaschutz ist ein Faktor besonders wichtig: smarte Zusammenarbeit auf allen Ebenen“, so Oliver Böcker, Gesamtgeschäftsleiter Marke bei Zentis. „Mit den Unternehmen Pano und thyssenkrupp Rasselstein haben wir starke und kompetente Partner an unserer Seite. Die Kooperation ist ein essenzieller Schritt in Richtung Klimaschutz – ganz im Sinne unserer ehrgeizigen Nachhaltigkeitsstrategie.“
„Mit dem Einsatz von rasselstein® Weißblech aus bluemint® Steel können bis zu 69 Prozent CO2 eingespart werden“, so Dr. Harald Espenhahn, CEO von thyssenkrupp Rasselstein. „Die realen CO2-Einsparungen können Kunden und deren Kunden helfen, ihr Scope-3-Ziel zu erreichen. Und das Ganze eben ohne Carbon Offsetting, sondern nur durch alternative Einsatzstoffe im Prozess der Stahlerzeugung. Hierdurch wird vor allem der Einsatz von Kohle für den Reduktionprozess im Hochofen vermindert.“
„Die positive Resonanz aus dem Markt zu dieser Nachhaltigkeitsinitiative von Zentis ist großartig“, freut sich Thomas Stock, Geschäftsführer des Drehverschlussherstellers Pano Verschluss. „Der aus bluemint® Weißblech produzierte PVC-freie Blueseal® Verschluss passt wunderbar zum Zentis-Produkt!“
CO2-armer Stahl nimmt Fahrt auf.
Accuride Corporation – Hersteller von LKW-Stahlrädern aus Solingen
Als einer der Pioniere der Branche lotet Accuride die Chancen von grünem Stahl aus: Auf der IAA Transportation präsentierte der Hersteller ein LKW-Rad, dessen Vormaterial komplett aus CO2-reduziertem bluemint® Steel von thyssenkrupp Steel gefertigt wurde. „Durch den Einsatz von bluemint® Steel können wir bei der Herstellung der Räder rund zwei Drittel der Treibhausgasemissionen gegenüber herkömmlichem Stahl einsparen – im Vergleich zu Aluminiumrädern sogar bis zu 90 Prozent“, erläutert Dr. Andreas Strecker, President Accuride Wheels Europe & Asia.
Einen zusätzlichen Nachhaltigkeitsnutzen erzielt Accuride über das gemeinsam mit Entwicklungspartner thyssenkrupp Steel erarbeitete Werkstoffkonzept: Eingesetzt wird ein Stahl mit einer höheren Festigkeit, der bei gleicher Performance eine geringere Blechdicke aufweist. Dieser Leichtbaueffekt ermöglicht eine Gewichtsersparnis gegenüber einem herkömmlichen Räderstahl, was in der Nutzungsphase zu einem geringeren Treibstoffverbrauch führt.
Das Ergebnis: Über den vollständigen Lebenszyklus von durchschnittlich rund 1,2 Mio. Kilometern Laufleistung betrachtet, kann der Ausstoß von CO2 im Vergleich zu einem herkömmlichen Rad um über zehn Prozent verringert werden. „Damit liegt ein 32 Kilogramm schweres bluemint®-Rad besser als deutlich leichtere Schmiederäder gleicher Größe aus Aluminium“, berichtet Andreas Strecker. Bei LKW oder Nutzfahrzeugen mit geringeren Laufleistungen, beispielsweise Müllfahrzeugen oder Betonmischern, sei der Vorteil von bluemint® Steel sogar noch größer. Andreas Strecker: „Das ist ein bedeutender Schritt zu mehr Nachhaltigkeit in der Nutzfahrzeugbranche.“
CO2-Reduzierung am laufenden Elektroband.
SGB-SMIT – Transformatorenhersteller aus Regensburg
Der erste Kunde, der bluemint® powercore® mit einer 50 Prozent geringeren CO2-Intensität erhält, ist SGB-SMIT aus Regensburg. Der Transformatorenhersteller setzt den CO2-reduzierten Stahl in Verteiltrafos für neue digitale Stationen des Energiespezialisten E.ON ein und unterstützt so beim Aufbau eines dezentralen Versorgungsnetzes, in dem der Anteil an Windkraft-, Photovoltaik- und Biogasanlagen stetig steigt. „Für uns ist es ein großer Mehrwert, dass die Spitzengüten von thyssenkrupp Steel jetzt auch CO2-reduziert erhältlich sind. Das ist ein wichtiger Schritt zur weiteren Dekarbonisierung der Prozesskette Energie“, so Geschäftsführer Holger Ketterer. Um effektiv CO2 zu reduzieren, hat sich der Mittelständler zwei Ziele gesetzt: die Energieverluste in der Nutzungsphase der Trafos kontinuierlich weiter abzusenken und den CO2-Fußabdruck der Trafos selbst zu verkleinern.
Hierzu führt Holger Ketterer weiter aus: „Beim ersten Ziel spielt uns die Energiewende in die Karten. Je mehr erneuerbare Energien zum Einsatz kommen, desto geringer fallen die CO2-Emissionen aus Energieverlusten aus. Deswegen liegt unser Augenmerk schon heute klar auf der Klimawirkung der verwendeten Werkstoffe.“
Auch E.ON sieht großes Potenzial in der klimafreundlicheren Variante der bekannten und bewährten Produkte. „Wir setzen uns für eine nachhaltige Energiewelt von morgen ein – da macht es einen großen Unterschied in der Gesamtbewertung einer Anlage, wenn in einem Umspannwerk oder einer Station für grünen Strom auch Transformatoren mit CO2-reduziertem Elektroband eingesetzt werden“, sagt Achim Hübner, International Category Lead für Transformatoren bei E.ON.
Transformatoren spielen in der Energiewende eine zentrale Rolle, denn sie sorgen für die Umwandlung und Weiterleitung des Grünstroms. Damit dies möglichst verlustfrei geschieht, werden in den Trafos Hightech-Stähle verbaut, genauer gesagt: hocheffizientes kornorientiertes Elektroband der Marke powercore® von thyssenkrupp Steel.
Badkomfort trifft Stahl mit reduzierter CO2-Intensität.
Franz Kaldewei GmbH & Co. KG – Premiumhersteller von Badlösungen aus Ahlen
Im Oktober 2021 bestellte CEO Franz Kaldewei persönlich die erste Lieferung von bluemint® Steel. Den Werkstoff verarbeitet Kaldewei unter anderem in der limitierten Produktserie „Kaldewei nature protect“, bei deren Kauf die Kundinnen und Kunden neben formschönen Badewannen, Duschflächen oder Waschtischschalen ein Zertifikat erhalten, das die CO2-Einsparungen im Vergleich zu Standardprodukten ausweist.
Der Hersteller von Badobjekten aus kreislauffähiger Stahl-Emaille setzt alles daran, den nachfolgenden Generationen gerecht zu werden, und rückt die Nachhaltigkeit noch stärker in den Fokus. Als erstes Unternehmen der Sanitärbranche hat sich Kaldewei im Sommer 2021 der Science Based Target initiative (SBTi) angeschlossen und wirkt seitdem darauf hin, den eigenen CO2-Fußabdruck im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen sukzessive zu neutralisieren.
Den größten Hebel auf dem Weg zur Klimaneutralität sieht Christian Graap, Technischer Geschäftsführer bei Kaldewei, in der Umstellung des Vormaterials auf grünen Stahl. „Stahl ist aufgrund seiner Robustheit, seiner guten Formbarkeit und nicht zuletzt auch aufgrund seiner Recycling- und Kreislauffähigkeit für uns der optimale Werkstoff. Allerdings schlägt sich seine kohlebasierte Herstellung in der CO2-Bilanz unserer eigenen Produkte nieder. Das ändert sich mit bluemint® Steel. Sein Einsatz ist ein wichtiger Schritt, um unsere eigenen Klimaziele zu erreichen.“
Kaldewei-Geschäftsführer Franz Kaldewei ergänzt: „bluemint® Steel gibt uns die Gewissheit, schon heute hochwertigsten Stahl mit einer niedrigeren CO2-Intensität für die Fertigung unserer Badprodukte aus Stahl-Emaille einsetzen zu können. Dies ist ein wichtiger Schritt, um unsere Klimaziele zu erreichen. Mit dem neuen bluemint®-Stahl von thyssenkrupp Steel nehmen wir eine große Hürde auf dem Weg zur klimaneutralen Ausrichtung von Kaldewei.
Ein Bauhaus-Klassiker neu gedacht: TECTA designt Kult-Stuhl mit bluemint® Steel.
thyssenkrupp Steel liefert CO2-reduzierten Stahl für die Neuauflage eines ikonischen Designklassikers
Dass Design und Dekarbonisierung Hand in Hand gehen können, zeigt das Projekt „D4 zirkulär“ von TECTA und thyssenkrupp Steel. Im Mittelpunkt steht die Neuauflage des D4, eines der bekanntesten Stuhlklassiker des Bauhauses: Vor fast 100 Jahren von Marcel Breuer entworfen, wird er heute mit CO2-reduziertem bluemint® Steel neu aufgelegt. Es ist das erste Mal, dass nachhaltiger Stahl Teil eines international anerkannten Designklassikers wird.
Der D4 steht für formale Klarheit, konstruktive Konsequenz und die Eleganz des Stahlrohrmöbels. In der Sonderedition wird er materialseitig konsequent weitergedacht: bluemint® Steel trifft auf Bespannungen aus upgecycelten Silbermänteln aus dem Stahlwerk – die industrielle Herkunft des Materials wird so bewusst sichtbar und unmittelbarer Teil der Gestaltung. „D4 zirkulär“ zeigt, dass CO2-reduzierter Stahl nicht allein in industriellen Anwendungen überzeugt, sondern auch dort, wo Design, Qualität und kulturelle Bedeutung zusammenkommen.
CO₂-reduzierter Stahl für den BMW iX3.
Bayerischer Premiumhersteller setzt auf bluemint® Steel von thyssenkrupp
thyssenkrupp Steel beliefert die BMW Group in 2026 mit CO2-reduziertem Stahl der Marke bluemint® recycled. Damit hat der Duisburger Stahlhersteller einen weiteren namhaften Premiumkunden für sein grünes Stahlportfolio gewonnen. Im BMW iX3 kommt bluemint® recycled für Außenhautbauteile, Innenteile sowie das Batteriegehäuse zum Einsatz – alles besonders anspruchsvolle Anwendungen, die höchste Anforderungen an Qualität, Oberflächengüte und Sicherheit stellen.
Für den bestehenden Hochofenprozess haben wir bereits erste Maßnahmen entwickelt, die für eine lokale Reduktion von CO2 sorgen. Einen Teil der üblicherweise zugefügten Eisenerze ersetzen wir durch speziell aufbereiteten Stahlschrott. Dies führt dazu, dass weniger Kohle zur Reduzierung benötigt wird und der CO2-Ausstoß somit sinkt – und das bei gleichbleibender Produktqualität. bluemint® recycled erfüllt dabei die strengen Qualitätsstandards der Automobilindustrie und kann direkt in der Serienfertigung eingesetzt werden – ohne Anpassungen bestehender Prozesse. Die Zusammenarbeit mit der BMW Group unterstreicht die führende Rolle von thyssenkrupp Steel auf dem Markt für grünen Stahl und ist ein gutes Beispiel dafür wie das Unternehmen seine Automobilkunden bei der Erreichung ihrer Dekarbonisierungsziele unterstützt.
Weißblech mit reduzierter CO2-Intensität: Henckel verpackt mit bluemint® Steel
thyssenkrupp Rasselstein liefert CO2-reduzierten Verpackungsstahl für Klebstoffdosen des Konsumgüterherstellers
Verpackungen stehen selten im Mittelpunkt der Nachhaltigkeitsdebatte – dabei steckt gerade hier erhebliches Reduktionspotenzial. thyssenkrupp Rasselstein, der Metallverpackungshersteller Pirlo und Henkel gehen diesen Weg gemeinsam. thyssenkrupp Rasselstein – einziger deutscher Weißblechhersteller – stellt den CO2-reduzierten bluemint® Verpackungsstahl bereit, den Pirlo zu fertigen Weißblechdosen verarbeitet. Diese kommen ab sofort im Unternehmensbereich Adhesive Technologies von Henkel zum Einsatz – unter anderem für Klebstoffe der Marke Tangit, die von professionellen Handwerkern und Verbrauchern genutzt werden.
Weißblech gilt bereits heute als eines der nachhaltigsten Verpackungsmaterialien: In Deutschland liegt die Recyclingquote bei 94,3 Prozent. Mit bluemint® Steel geht thyssenkrupp Rasselstein noch einen Schritt weiter. Durch den Einsatz von speziell aufbereitetem Stahlschrott im Hochofenprozess werden die CO2-Emissionen gegenüber konventionellem Weißblech messbar gesenkt – ohne Abstriche bei Qualität, Sicherheit oder Verarbeitbarkeit. Die Emissionswerte sind extern verifiziert und vom DNV zertifiziert. Für Henkel bedeutet das: eine verbesserte CO2-Bilanz der eigenen Verpackungen, ohne bestehende Produktionsprozesse anpassen zu müssen.
bluemint® powercore® goes offshore
Siemens Energy bucht CO2-reduzierten Stahl für rund 700 Windturbinen-Transformatoren der Tochter Siemens Gamesa
Die strategische Partnerschaft von thyssenkrupp Electrical Steel und Siemens Energy geht in die nächste Phase: Nach der Zusammenarbeit für die Gleichstromverbindung Ultranet zeigen die beiden Unternehmen nun im Rahmen eines Offshore-Windturbinen-Projekts für die Windkrafttochter Siemens Gamesa, wie sich Lieferketten in der Energiewirtschaft dekarbonisieren lassen.
Für die Fertigung von rund 700 Transformatoren in Windturbinen hat Siemens Energy bluemint® powercore® gebucht. Das Unternehmen will sich schon heute ausreichende Mengen Stahl mit niedrigerem CO2-Anteil sichern, um für künftige Energiewende-Projekte mit geeigneten Materialien ausgestattet zu sein. Auf diese Weise schafft Siemens Energy die Voraussetzungen und leistet damit einen signifikanten Beitrag für den laufenden Ausbau des Netzes an erneuerbaren Energien.
Mit Blick auf die Versorgungssicherheit der europäischen Energiebranche hat sich thyssenkrupp Electrical Steel in den vergangenen Jahren als Technologie-Schlüsselpartner etabliert – insbesondere bei CO2-reduziertem, kornorientiertem Elektroband. Denn das ist für die Herstellung jener hocheffizienter Transformatorkerne unverzichtbar, die es möglich machen, die Spannung der elektrischen Energie zu erhöhen. Nur so kann die Energie verlustarm über Hochspannungsleitungen oder unterirdische Kabel in die lokalen Stromnetze eingespeist werden.
Für den Klimaschutz in Europa ist die Zusammenarbeit ein doppelter Gewinn: Künftig wird noch mehr erneuerbarer Strom in Offshore-Windanlagen erzeugt, gleichzeitig verkleinert sich durch den Einsatz von bluemint® powercore® auch der CO2-Fußabdruck der Transformatoren in den Windturbinen.
Vorreiter mit Verantwortung
Niedax Group setzt bei Kabelverlegesystemen für den französischen Markt auf bluemint® Steel
Die Niedax Group gehört zu den weltweit führenden Anbietern elektrotechnischer Installationssysteme und liefert ihre Lösungen in anspruchsvolle Bauprojekte – von Industrieanlagen bis zu Verkehrsinfrastruktur. Um den steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht zu werden, setzt das Unternehmen bei der Produktion für den französischen Markt gezielt auf bluemint® Steel von thyssenkrupp Steel – einen CO2-reduzierten Stahl, der ökologische Vorteile mit industrieller Qualität verbindet.
Für den Einsatz dieses innovativen Werkstoffs bezieht Niedax kontinuierlich steigende Mengen der Güte bluemint® recycled. Seit 2023 wurden bereits rund 1.300 Tonnen verarbeitet, eine weitere Lieferung erfolgte im Frühjahr 2025. Als Anerkennung für dieses konsequente Engagement wurde Niedax mit dem bluemint® Award ausgezeichnet – einer Würdigung, die thyssenkrupp Steel an Unternehmen vergibt, die bei der Dekarbonisierung industrieller Anwendungen vorangehen.
bluemint® Steel verschafft Niedax klare Vorteile: Das Material verbessert die CO2-Bilanz der Produkte, unterstützt die Einhaltung gesetzlicher Berichtspflichten und steigert die Wettbewerbsfähigkeit in Ausschreibungen, bei denen Umweltaspekte zunehmend den Ausschlag geben.
CO2-reduzierter Stahl für Mercedes-Benz.
Marke mit dem Stern sichert sich Belieferung mit bluemint® Steel
thyssenkrupp Steel und Mercedes-Benz haben sich darauf geeinigt, ihre bestehende Zusammenarbeit auf den Bereich von CO2-reduziertem Stahl auszuweiten, und im April 2023 dazu eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Beabsichtigt ist, dass Mercedes-Benz CO2-reduzierte Produkte von thyssenkrupp Steel zur Integration in die eigene PKW-Neuwagen-Flotte erhält.
Im Vergleich zum herkömmlichen Hochofenprozess lassen sich die produktionsbedingten CO2-Emissionen bei der Stahlherstellung durch diese innovative Technologie bei gleichbleibender Produktqualität signifikant verringern – was auch den CO2-Fußabdruck von Produkten mit hohem Stahlanteil, zum Beispiel in der Automobilindustrie, erheblich mindert. Die Anlage zahlt damit auf die Bestrebungen von thyssenkrupp Steel ein, auf den Märkten für grünen Stahl der Zukunft eine führende Rolle einzunehmen und Automobilkunden wie Mercedes-Benz bei der Erreichung ihrer Dekarbonisierungsziele zu unterstützen.
Brauerei setzt auf bluemint® Steel.
Erstes 5-Liter-Partyfass aus CO2-reduziertem Weißblech
Der deutsche Weißblechhersteller thyssenkrupp Rasselstein hat gemeinsam mit den deutschen Unternehmen Kleemann und der Westerwald-Brauerei im Mai 2023 das weltweit erste 5-Liter-Bierfass aus CO2-reduziertem bluemint® Steel auf den Markt gebracht. In dem gemeinsamen Projekt liefert thyssenkrupp Rasselstein den CO2-reduzierten Verpackungsstahl, den die Firma Kleemann zur Produktion jener Fässer nutzt, die später zur Abfüllung des Aromahopfens verwendet werden.
„Bei der Produktion der neuen bluemint® Verpackungsstähle setzen wir ganz klar auf CO2-Senkung: Durch Einsatz von Biomethan und einem speziell aufbereiteten Stahlschrott können wir bis zu 69 Prozent unserer CO2-Emissionen einsparen“, erklärt Dr. Harald Espenhahn, CEO der thyssenkrupp Rasselstein GmbH, „dadurch wird Verpackungsstahl noch nachhaltiger.“
Durch den Einsatz von bluemint® Steel bei der Herstellung der Bierfässer konnte die Firma Kleemann ihre Scope-3-Emissionen erheblich reduzieren. „Wir sind sehr glücklich darüber, an dem Projekt des weltweit ersten CO2-reduzierten Partyfasses beteiligt zu sein“, so Michael Fürst, Geschäftsführer des Metallverpackungsherstellers Kleemann.
Jens Geimer, geschäftsführender Gesellschafter der Westerwald-Brauerei, ergänzt: „Mit Kleemann haben wir einen Partner, mit dem wir bereits seit Jahren zusammenarbeiten. Mit einem nachhaltigen Rohstoff und einem zuverlässigen Partner an der Seite der Westerwald-Brauerei sehe ich unsere 5-Liter-Partyfässer zukunftsfest aufgestellt.“
CO2-reduzierter Stahl für Karosserien.
Snop – französischer Tier-one-Zulieferer für die Automobilindustrie
Der renommierte französische Automobilzulieferer Snop plant künftig CO2-reduzierten Stahl von thyssenkrupp Steel für ausgewählte Bauteile zu beziehen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde bereits Ende 2022 von beiden Kooperationspartnern unterzeichnet, diese wird nun umgesetzt.
Das Memorandum of Understanding (MoU) über die Belieferung mit umweltfreundlicherem Stahl ist das jüngste Ergebnis einer bereits seit vielen Jahren existierenden, intensiven Zusammenarbeit zwischen thyssenkrupp Steel und Snop. Für viele internationale Kunden der Automobilbranche bezieht der französische Zulieferer verschiedene Materialien aus dem thyssenkrupp Steel Werk in Duisburg. Der Fokus liegt dabei auf kaltgewalzten, oberflächenveredelten Güten und Mangan-Bor-Stählen MBW® für die Warmumformung. Bei der Materialauswahl legen die OEMs zunehmend Wert auf Materiallösungen mit einer verbesserten Ökobilanz.
Das Konzept von hochwertigem Flachstahl mit reduzierter CO2-Intensität nimmt aktuell in vielen weiterverarbeitenden Industriezweigen Fahrt auf. So weckte er auch bei den Verantwortlichen von Snop großes Interesse. „Die ganze Automobilbranche schaut gerade auf das Thema Emissionsreduzierung. Snop hat die aktive Rolle angenommen und sieht hier die Chance, die langfristige Versorgung der OEMs mit klimafreundlicherem Stahl in einem gewissen Umfang zu sichern“, erklärt Hervé Daenens, VP Operations bei Snop.
Geschäft mit Hochspannung.
R&S Group – führender Anbieter von Energieprodukten aus der Schweiz
Die R&S Group läutet mit bluemint® powercore® von thyssenkrupp Electrical Steel, dem CO2-reduzierten Elektroband, das Kapitel von nachhaltigen Klimastählen im Transformatorenbau ein.
Die ersten Transformatoren mit Anteilen von bluemint® powercore® Elektrobändern wurden bei R&S Anfang 2023 von der Tochterfirma Rauscher & Stoecklin gebaut. Das strategisch wichtige Leuchtturmprojekt demonstriert die positive Hebelwirkung, die innerhalb von Produktionsprozessen für die eigene CO2-Bilanz ausgehen kann, wenn statt herkömmlicher Materialien beim Anlagenbau CO2-reduzierter Stahl eingesetzt wird.
Möglich werden die Emissionseinsparungen bei der Transformatorenproduktion, weil bluemint® powercore® im Einsatz nicht nur ein verlustarmer, sondern in der Produktion auch ein CO2-armer Werkstoff ist.
Die CO2-Intensität von bluemint® powercore® ist um 50 Prozent geringer als bei herkömmlichem kornorientiertem Elektroband. Konkret verarbeitet thyssenkrupp Electrical Steel CO2-reduziertes Warmband von thyssenkrupp Steel sowohl in Gelsenkirchen als auch in Isbergues (Frankreich) zu bluemint® powercore®. Und das in den derzeit technologisch hochwertigsten verfügbaren Güten – den sogenannten Top Grades – und als einziges Unternehmen überhaupt in Europa. Für die R&S Group ist dieser regionale Faktor nicht zu unterschätzen: „Die globalen Lieferketten sind in den vergangenen Jahren unter erheblichen Druck geraten. Mit thyssenkrupp Electrical Steel einen zuverlässigen Lieferanten in Europa zu haben, ist für uns von großem Vorteil“, so Mirco Gisin, Leiter Profitcenter Transformatoren bei Rauscher & Stoecklin.
Weißblech-Hobbocks aus bluemint® Steel.
Sika GmbH vertraut auf Verpackungsstahl mit reduzierter CO2-Intensität.
Ab sofort wird für die Weißblech-Hobbocks der Sika GmbH ausschließlich CO2-reduzierter Verpackungsstahl eingesetzt. Dies ist ein Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem einzigen deutschen Weißblechhersteller thyssenkrupp Rasselstein aus Andernach, dem Metallverpackungshersteller Muhr & Söhne aus Attendorn, und Sika, dem internationalen Unternehmen der Spezialitätenchemie mit Sitz in Stuttgart.
„Bei der Produktion der neuen bluemint®-Verpackungsstähle setzen wir ganz klar auf CO2-Senkung: Durch Einsatz von Biomethan und einem speziell aufbereiteten Stahlschrott können wir bis zu 69 Prozent unserer CO2-Emissionen einsparen“, erklärt Dr. Harald Espenhahn, CEO von thyssenkrupp Rasselstein, „dadurch wird Verpackungsstahl noch nachhaltiger."
Der innovative bluemint® Stahl wird von Muhr & Söhne zu den Weißblech-Hobbocks verarbeitet. Geschäftsführer Klaus Wilmes: „Wir setzen uns konsequent dafür ein, nachfolgenden Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen zu bewahren. So produzieren wir durch eine patentierte Bauart Weißblechgebinde mit deutlich reduziertem Materialeinsatz bei vergleichsweise hoher Leistungsstärke." Daniela Schmiedle, Geschäftsführerin der Sika Deutschland AG, ergänzt zu dem gemeinsamen Projekt: „Die Zusammenarbeit steht ganz im Kontext nachhaltiger Verpackungen und ist im Zusammenhang mit der Realisierung der Netto-null-Ziele unseres Unternehmens zu sehen.“
Nachhaltig schön bauen.
Heinrich Schütt KG GmbH & Co. – der Stahlhandels- und Anarbeitungsspezialist
Ein aktuelles Projekt der Stahlhandelsgesellschaft Heinrich Schütt zeigt: bluemint® pladur® ist kein Material wie jedes andere. Die vielfältige Auswahl an Oberflächen lässt Architektenherzen bei der Gebäudeplanung und -gestaltung höherschlagen. Doch nicht nur die Optik überzeugt, auch die inneren Werte stimmen: Der CO2-reduzierte Werkstoff ist wie gemacht für nachhaltige Bauprojekte.
pladur® besticht durch Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, Verarbeitbarkeit, Nachhaltigkeit und natürlich seine Oberflächen. Nun ist es auch in der CO2-reduzierten bluemint® Variante erhältlich – und wird vom Unternehmen Heinrich Schütt bereits als gewerbliche Fassadenlösung genutzt. bluemint® pladur® von thyssenkrupp Steel deckt nun eine rund 7.000 Quadratmeter umfassende Wandfläche ab.
Heinrich Schütt erhält das angearbeitete Vormaterial als Trapezprofile über den spezialisierten Lieferanten Wurzer Profiltechnik. „Wir kennen pladur® aus dem Bereich der Oberflächenveredelung. Uns haben die Korrosionsbeständigkeit sowie die gute Verformbarkeit und die Standhaftigkeit gegenüber äußeren Witterungsbedingungen überzeugt. Optimal für die Fassade“, erklärt Thomas Naydowski, Geschäftsführer der Stahlhandelsgesellschaft Heinrich Schütt. „Wenn wir – wie mit bluemint® pladur® – zudem einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten und den Carbon Footprint um rund 70 Prozent reduzieren sowie gleichzeitig bei der Stahlherstellung eine reale CO2-Emissionseinsparung am Standort Duisburg erwirken, dann kann unsere Entscheidung nicht eindeutiger ausfallen.“
Der richtige Dreh für Fruchtaufstriche.
Pano Verschluss GmbH – Spezialist aus Itzehoe
Zentis setzt als erster Konfitürenhersteller auf CO2-reduziertes rasselstein® Weißblech aus bluemint® Steel vom Verschluss-Spezialisten Pano Verschluss. Ab sofort verwendet der renommierte Lebensmittelhersteller das klimafreundlichere Material für die Drehverschlüsse seiner hochwertigen „NaturRein“-Fruchtaufstriche. Das „NaturRein“-Konzept ist das erste klimaneutral zertifizierte Sortiment von Zentis und basiert vollständig auf dem Nachhaltigkeitsgedanken – sowohl beim Produkt selbst als auch bei der Verpackung.
„Beim Thema Klimaschutz ist ein Faktor besonders wichtig: smarte Zusammenarbeit auf allen Ebenen“, so Oliver Böcker, Gesamtgeschäftsleiter Marke bei Zentis. „Mit den Unternehmen Pano und thyssenkrupp Rasselstein haben wir starke und kompetente Partner an unserer Seite. Die Kooperation ist ein essenzieller Schritt in Richtung Klimaschutz – ganz im Sinne unserer ehrgeizigen Nachhaltigkeitsstrategie.“
„Mit dem Einsatz von rasselstein® Weißblech aus bluemint® Steel können bis zu 69 Prozent CO2 eingespart werden“, so Dr. Harald Espenhahn, CEO von thyssenkrupp Rasselstein. „Die realen CO2-Einsparungen können Kunden und deren Kunden helfen, ihr Scope-3-Ziel zu erreichen. Und das Ganze eben ohne Carbon Offsetting, sondern nur durch alternative Einsatzstoffe im Prozess der Stahlerzeugung. Hierdurch wird vor allem der Einsatz von Kohle für den Reduktionprozess im Hochofen vermindert.“
„Die positive Resonanz aus dem Markt zu dieser Nachhaltigkeitsinitiative von Zentis ist großartig“, freut sich Thomas Stock, Geschäftsführer des Drehverschlussherstellers Pano Verschluss. „Der aus bluemint® Weißblech produzierte PVC-freie Blueseal® Verschluss passt wunderbar zum Zentis-Produkt!“
CO2-armer Stahl nimmt Fahrt auf.
Accuride Corporation – Hersteller von LKW-Stahlrädern aus Solingen
Als einer der Pioniere der Branche lotet Accuride die Chancen von grünem Stahl aus: Auf der IAA Transportation präsentierte der Hersteller ein LKW-Rad, dessen Vormaterial komplett aus CO2-reduziertem bluemint® Steel von thyssenkrupp Steel gefertigt wurde. „Durch den Einsatz von bluemint® Steel können wir bei der Herstellung der Räder rund zwei Drittel der Treibhausgasemissionen gegenüber herkömmlichem Stahl einsparen – im Vergleich zu Aluminiumrädern sogar bis zu 90 Prozent“, erläutert Dr. Andreas Strecker, President Accuride Wheels Europe & Asia.
Einen zusätzlichen Nachhaltigkeitsnutzen erzielt Accuride über das gemeinsam mit Entwicklungspartner thyssenkrupp Steel erarbeitete Werkstoffkonzept: Eingesetzt wird ein Stahl mit einer höheren Festigkeit, der bei gleicher Performance eine geringere Blechdicke aufweist. Dieser Leichtbaueffekt ermöglicht eine Gewichtsersparnis gegenüber einem herkömmlichen Räderstahl, was in der Nutzungsphase zu einem geringeren Treibstoffverbrauch führt.
Das Ergebnis: Über den vollständigen Lebenszyklus von durchschnittlich rund 1,2 Mio. Kilometern Laufleistung betrachtet, kann der Ausstoß von CO2 im Vergleich zu einem herkömmlichen Rad um über zehn Prozent verringert werden. „Damit liegt ein 32 Kilogramm schweres bluemint®-Rad besser als deutlich leichtere Schmiederäder gleicher Größe aus Aluminium“, berichtet Andreas Strecker. Bei LKW oder Nutzfahrzeugen mit geringeren Laufleistungen, beispielsweise Müllfahrzeugen oder Betonmischern, sei der Vorteil von bluemint® Steel sogar noch größer. Andreas Strecker: „Das ist ein bedeutender Schritt zu mehr Nachhaltigkeit in der Nutzfahrzeugbranche.“
CO2-Reduzierung am laufenden Elektroband.
SGB-SMIT – Transformatorenhersteller aus Regensburg
Der erste Kunde, der bluemint® powercore® mit einer 50 Prozent geringeren CO2-Intensität erhält, ist SGB-SMIT aus Regensburg. Der Transformatorenhersteller setzt den CO2-reduzierten Stahl in Verteiltrafos für neue digitale Stationen des Energiespezialisten E.ON ein und unterstützt so beim Aufbau eines dezentralen Versorgungsnetzes, in dem der Anteil an Windkraft-, Photovoltaik- und Biogasanlagen stetig steigt. „Für uns ist es ein großer Mehrwert, dass die Spitzengüten von thyssenkrupp Steel jetzt auch CO2-reduziert erhältlich sind. Das ist ein wichtiger Schritt zur weiteren Dekarbonisierung der Prozesskette Energie“, so Geschäftsführer Holger Ketterer. Um effektiv CO2 zu reduzieren, hat sich der Mittelständler zwei Ziele gesetzt: die Energieverluste in der Nutzungsphase der Trafos kontinuierlich weiter abzusenken und den CO2-Fußabdruck der Trafos selbst zu verkleinern.
Hierzu führt Holger Ketterer weiter aus: „Beim ersten Ziel spielt uns die Energiewende in die Karten. Je mehr erneuerbare Energien zum Einsatz kommen, desto geringer fallen die CO2-Emissionen aus Energieverlusten aus. Deswegen liegt unser Augenmerk schon heute klar auf der Klimawirkung der verwendeten Werkstoffe.“
Auch E.ON sieht großes Potenzial in der klimafreundlicheren Variante der bekannten und bewährten Produkte. „Wir setzen uns für eine nachhaltige Energiewelt von morgen ein – da macht es einen großen Unterschied in der Gesamtbewertung einer Anlage, wenn in einem Umspannwerk oder einer Station für grünen Strom auch Transformatoren mit CO2-reduziertem Elektroband eingesetzt werden“, sagt Achim Hübner, International Category Lead für Transformatoren bei E.ON.
Transformatoren spielen in der Energiewende eine zentrale Rolle, denn sie sorgen für die Umwandlung und Weiterleitung des Grünstroms. Damit dies möglichst verlustfrei geschieht, werden in den Trafos Hightech-Stähle verbaut, genauer gesagt: hocheffizientes kornorientiertes Elektroband der Marke powercore® von thyssenkrupp Steel.
Badkomfort trifft Stahl mit reduzierter CO2-Intensität.
Franz Kaldewei GmbH & Co. KG – Premiumhersteller von Badlösungen aus Ahlen
Im Oktober 2021 bestellte CEO Franz Kaldewei persönlich die erste Lieferung von bluemint® Steel. Den Werkstoff verarbeitet Kaldewei unter anderem in der limitierten Produktserie „Kaldewei nature protect“, bei deren Kauf die Kundinnen und Kunden neben formschönen Badewannen, Duschflächen oder Waschtischschalen ein Zertifikat erhalten, das die CO2-Einsparungen im Vergleich zu Standardprodukten ausweist.
Der Hersteller von Badobjekten aus kreislauffähiger Stahl-Emaille setzt alles daran, den nachfolgenden Generationen gerecht zu werden, und rückt die Nachhaltigkeit noch stärker in den Fokus. Als erstes Unternehmen der Sanitärbranche hat sich Kaldewei im Sommer 2021 der Science Based Target initiative (SBTi) angeschlossen und wirkt seitdem darauf hin, den eigenen CO2-Fußabdruck im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen sukzessive zu neutralisieren.
Den größten Hebel auf dem Weg zur Klimaneutralität sieht Christian Graap, Technischer Geschäftsführer bei Kaldewei, in der Umstellung des Vormaterials auf grünen Stahl. „Stahl ist aufgrund seiner Robustheit, seiner guten Formbarkeit und nicht zuletzt auch aufgrund seiner Recycling- und Kreislauffähigkeit für uns der optimale Werkstoff. Allerdings schlägt sich seine kohlebasierte Herstellung in der CO2-Bilanz unserer eigenen Produkte nieder. Das ändert sich mit bluemint® Steel. Sein Einsatz ist ein wichtiger Schritt, um unsere eigenen Klimaziele zu erreichen.“
Kaldewei-Geschäftsführer Franz Kaldewei ergänzt: „bluemint® Steel gibt uns die Gewissheit, schon heute hochwertigsten Stahl mit einer niedrigeren CO2-Intensität für die Fertigung unserer Badprodukte aus Stahl-Emaille einsetzen zu können. Dies ist ein wichtiger Schritt, um unsere Klimaziele zu erreichen. Mit dem neuen bluemint®-Stahl von thyssenkrupp Steel nehmen wir eine große Hürde auf dem Weg zur klimaneutralen Ausrichtung von Kaldewei.
Kontakt
Sales Automotive
Bernhard van Acken
Sales Automotive, thyssenkrupp Steel Europe AG
Sales Industry
Axel Pohl
Head of Sales Industry OEM, Supplier, Cold Roller & HPA
Precision Steel
Slobodan Vuković
Leitung Sales, thyssenkrupp Hohenlimburg GmbH
Packaging Steel
Thomas Denkel
Vice President Sales, thyssenkrupp Rasselstein GmbH
Electrical Steel
Marcel Hilgers
General Manager, tkES Solutions
thyssenkrupp Electrical Steel GmbH
Kurt-Schumacher-Str. 95
45881 Gelsenkirchen
Mark Stagge
Leiter Public & Media Relations, thyssenkrupp Steel Europe