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bluemint® Steel – unser hochwertiger Flachstahl mit reduzierter CO2-Intensität

Unter den Namen bluemint® pure und bluemint® recycled erweitern seit Herbst 2021 zwei neue klimafreundlichere Produkte unser Portfolio. Das Besondere: Die Materialeigenschaften unterscheiden sich nicht von den bestehenden Stahlgüten – außer in ihren reduzierten spezifischen CO2-Emissionen. Die zertifizierten Stähle werden am Standort Duisburg hergestellt.

Das ist der erste Transformationserfolg im Rahmen unserer Klimastrategie und spiegelt den hohen Anspruch an eine nachhaltige und kundenorientierte Stahlproduktion wider. In den kommenden Jahren investieren wir intensiv in Innovationen und Technologien, die unsere Kunden dem gemeinsamen Ziel der Klimaneutralität und einem grünen Stahlprodukt Stück für Stück näher bringen.

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Kontakt

thyssenkrupp Steel Europe AG

Kaiser-Wilhelm-Straße 100

47166 Duisburg

Telefon+49 (0)203 52-0

Mehr als ein CO2 Zwischenziel: bluemint® Steel.

Zwei Produkte, viele Vorteile – bluemint® pure und bluemint® recycled. In einem kurzen Film erklären wir Ihnen, was hinter unseren grünen Stahlprodukten mit reduzierter CO2 Intensität bei gleichbleibender Qualität steckt.

Die wichtigsten Eigenschaften auf einem Blick.

Das Konzept kohlendioxid-arm hergestellter Stähle ist für viele weiterverarbeitende Industriezweige und Endabnehmerindustrien von hohem Interesse. Dabei ist bluemint® pure vor allem für Abnehmer attraktiv, die eine CO2-Einsparung im globalen Kontext anstreben. bluemint® recycled richtet sich insbesondere an unsere Kunden, denen ein hoher Recycling-Anteil wichtig ist.

bluemint® pure

  • Maßnahme: HBI-Einsatz im Hochofen, perspektivisch auch Wasserstoff
  • CO2-Reduktionen am Standort Duisburg und im globalen Kontext
  • Bilanzierte CO2-Einsparungen führen zu einer reduzierten, produktbezogenen Carbon Intensity
  • CO2-Reduzierung von 1,5 Tonnen CO2 pro Tonne Warmband
  • Verbleibende Carbon Intensity von 0,6 Tonnen CO2 pro Tonne Warmband
  • Standard: WRI/WBCSD GHG Protocol for Product Accounting
  • Zertifiziert durch DNV (Link zum Zertifikat)

bluemint® recycled

  • Maßnahme: Schrotteinsatz im Hochofen
  • CO2-Reduktionen am Standort Duisburg
  • Bilanzielles Recyclingprodukt
  • CO2-Reduzierung von 1,35 Tonnen CO2 pro Tonne Warmband
  • Spezifische CO2-Emissionen von 0,75 Tonnen CO2 pro Tonne Warmband
  • Standard: DIN EN ISO/IEC 17029 und TÜV SÜD VERIsteel Standard
  • Zertifiziert durch TÜV SÜD (Link zum Zertifikat)

Ihre Vorteile durch bluemint® Steel

  • rund 1,5 Tonnen (70 Prozent) verminderte CO2-Emissionen (bluemint® pure)
  • rund 1,35 Tonnen (64 Prozent) verminderte CO2-Emissionen (bluemint® recycled)
  • CO2 wird direkt am Standort Duisburg reduziert
  • Zertifikate zum jeweiligen Produkt
  • Primär-Stahl, alle Qualitäten darstellbar
  • Direkt anrechenbar auf die Scope-3-Emissionen unserer Kunden

Zertifizierte Qualität

Qualität

bluemint® pure und bluemint® recycled stehen für die gesamte Vielfalt unseres Güten-Portfolios. Das bedeutet: Sie können getrost auf Ihre gewohnte Werkstoffauswahl setzen. In Sachen Material- und Verarbeitungseigenschaften stehen unsere beiden bluemint® Steel-Produkte unseren Bestandsgüten in nichts nach. Das Gegenteil ist der Fall: Die hohe Premiumqualität wird durch eine erhebliche CO2-Reduktion ergänzt.

Das belegen auch unsere Zertifikate: Für den Einsatz unseres Werkstoffs in Ihren Produkten ist bluemint® pure mit einer Zertifizierung des DNV versehen und bluemint® recycled vom TÜV SÜD zertifiziert.

Viel Qualität. Weniger CO2.

Die ersten bluemint® Mengen sind bereits bei den Kunden: hierzu zählen der Schweizer Verpackungsspezialist Hoffmann Neopac, der daraus Bonbondosen für Ricola herstellt, sowie Trafospezialist SGB-SMIT, der den grünen Werkstoff in Verteilertrafos für E.ON verbaut. Erster Abnehmer im Oktober 2021 war Premiumbadausstatter Kaldewei. Bei der Übergabe waren Kunden, Politiker und natürlich CEO Bernhard Osburg dabei. Unser Audiomitschnitt fasst die Highlights für sie zusammen:

Der richtige Dreh für Fruchtaufstriche

2019 2018

Pano Verschluss GmbH – Spezialisten aus Itzehoe

Zentis setzt als erster Konfitüren-Hersteller auf CO2-reduziertes rasselstein® Weißblech aus bluemint® Steel vom Verschluss-Spezialisten Pano Verschluss. Ab sofort verwendet der renommierte Lebensmittelhersteller das klimafreundliche Material für die Drehverschlüsse seiner hochwertigen „NaturRein“-Fruchtaufstriche. Das „NaturRein“-Konzept ist das erste klimaneutral zertifizierte Sortiment von Zentis und basiert vollständig auf dem Nachhaltigkeitsgedanken – sowohl beim Produkt selbst als auch bei der Verpackung.

„Beim Thema Klimaschutz ist ein Faktor besonders wichtig: smarte Zusammenarbeit auf allen Ebenen“, so Oliver Böcker, Gesamt-Geschäftsleiter Marke bei Zentis. „Mit den Unternehmen Pano und thyssenkrupp Rasselstein haben wir starke und kompetente Partner an unserer Seite. Die Kooperation ist ein essenzieller Schritt in puncto Klimaschutz – und ganz im Sinne unserer ehrgeizigen Nachhaltigkeitsstrategie.“

„Mit dem Einsatz von rasselstein® Weißblech aus bluemint® Steel kann bis zu 69 Prozent CO2 eingespart werden“, so Dr. Peter Biele, CEO von thyssenkrupp Rasselstein. „Die realen CO2-Einsparungen können Kunden und deren Kunden helfen, ihr Scope-3 Ziel zu erreichen. Und das Ganze eben ohne Carbon Offsetting, sondern nur durch alternative Einsatzstoffe im Prozess der Stahlerzeugung. Hierdurch wird vor allem der Einsatz von Kohle für den Reduktionprozess im Hochofen vermindert.“

„Die positive Resonanz aus dem Markt zu dieser Nachhaltigkeitsinitiative von Zentis ist großartig“, freut sich Thomas Stock, Geschäftsführer des Drehverschlussherstellers Pano Verschluss. „Der aus bluemint® Weißblech produzierte PVC-freie Blueseal® Verschluss passen wunderbar zum Zentis-Produkt!“

CO2-armer Stahl nimmt Fahrt auf

2019 2018

Accuride Corporation – Hersteller von LKW-Stahlrädern aus Solingen

Als einer der Pioniere der Branche lotet Accuride die Chancen von grünem Stahl aus: Auf der IAA Transportation präsentierte der Hersteller ein LKW-Rad, dessen Vormaterial komplett aus CO2-reduziertem bluemint® Steel von thyssenkrupp Steel gefertigt wurde. „Durch den Einsatz von bluemint® Steel können wir bei der Herstellung der Räder rund zwei Drittel der Treibhausgas-Emissionen gegenüber herkömmlichem Stahl einsparen – im Vergleich zu Aluminiumrädern sogar bis zu 90 Prozent“, erläutert Dr. Andreas Strecker, President Accuride Wheels Europe & Asia.

Einen zusätzlichen Nachhaltigkeitsnutzen erzielt Accuride über das gemeinsam mit Entwicklungspartner thyssenkrupp Steel erarbeitete Werkstoffkonzept: Eingesetzt wird ein Stahl mit einer höheren Festigkeit, der bei gleicher Performance eine geringere Blechdicke aufweist. Dieser Leichtbaueffekt ermöglicht eine Gewichtsersparnis gegenüber einem herkömmlichen Räderstahl, was in der Nutzungsphase zu einem geringeren Treibstoffverbrauch führt.

Das Ergebnis: Über den vollständigen Lebenszyklus von durchschnittlich rund 1,2 Millionen Kilometern Laufleistung betrachtet, kann der Ausstoß von CO2 im Vergleich zu einem herkömmlichen Rad um über zehn Prozent verringert werden. „Damit liegt ein 32 Kilogramm schweres bluemint®-Rad besser als deutlich leichtere Schmiederäder gleicher Größe aus Aluminium“, berichtet Andreas Strecker. Bei LKW oder Nutzfahrzeugen mit geringeren Laufleistungen, beispielsweise Müllfahrzeugen oder Betonmischern, sei der Vorteil von bluemint® Steel sogar noch größer. Andreas Strecker: „Das ist ein bedeutender Schritt zu mehr Nachhaltigkeit in der Nutzfahrzeugbranche.“

Klimaschutz in hohen Dosen.

2019 2018

Hoffmann Neopac AG – Verpackungsspezialist aus Thun (Schweiz)

thyssenkrupp Rasselstein hat gemeinsam mit den Schweizer Unternehmen Hoffmann Neopac und Ricola im Frühjahr die weltweit erste Lebensmitteldose aus CO2-reduziertem bluemint® Steel auf den Markt gebracht.

In der Verpackungsindustrie stehen umweltschonende Materialien hoch im Kurs. Das Schweizer Unternehmen Hoffmann Neopac gehört mit seinen recyclingfähigen Dosen und Tuben zu den mehrfach ausgezeichneten Vorreitern der Branche. „Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir produzieren unsere Dosen in der Schweiz mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen, während wir an unserem eigenen Dekarbonisierungsprogramm arbeiten“, sagt Mark Aegler, CEO von Hoffmann Neopac.

Der Einsatz von bluemint® Steel ist ein Teil davon. In einem gemeinsamen Projekt liefert thyssenkrupp Rasselstein den CO2-reduzierten Verpackungsstahl, Hoffmann Neopac produziert und bedruckt die Dosen unter Einsatz von Solarstrom.

Zu den Abnehmern gehört der Schweizer Kräuterbonbon-Hersteller Ricola. „Für uns war wichtig, die Verpackung unserer Kräuterbonbons nachhaltiger zu gestalten. Deshalb setzen wir als erstes Unternehmen in unserem Markt auf CO2-reduzierte Lebensmitteldosen“, so Dr. Martin Messerli, Chief Operating Officer von Ricola. Bereits seit 2016 produziert das Unternehmen mit Strom aus Wasserkraft. Der nächste logische Schritt war aus Sicht der Ricola Group die Optimierung der Lieferkette und der Verpackung der Kräuterbonbons. „Mit der Umstellung auf eine CO2-reduzierte Dose für unsere Kräuterbonbon Spezialitäten kommt Ricola auch der gestiegenen Nachfrage der Konsumenten nach, die bei ihrem Einkauf vermehrt auf die CO2-Bilanz achten“, sagt Messerli.

CO2-Reduzierung am laufenden Elektroband.

2019 2018

SGB-SMIT – Transformatoren-Hersteller aus Regensburg

Der erste Kunde, der bluemint® powercore® mit einer 50 % geringeren CO2-Intensität erhält, ist SGB-SMIT aus Regensburg. Der Transformatoren-Hersteller setzt den CO2-reduzierten Stahl in Verteiltrafos für neue digitale Stationen von Energiespezialist E.ON ein und unterstützt so beim Aufbau eines dezentralen Versorgungsnetzes, in dem der Anteil an Windkraft-, Photovoltaik- und Biogasanlagen stetig steigt. „Für uns ist es ein großer Mehrwert, dass die Spitzengüten von thyssenkrupp Steel jetzt auch CO2-reduziert erhältlich sind. Das ist ein wichtiger Schritt zur weiteren Dekarbonisierung der Prozesskette Energie“, so Geschäftsführer Holger Ketterer. Um effektiv CO2 zu reduzieren, hat sich der Mittelständler zwei Ziele gesetzt: die Energieverluste in der Nutzungsphase der Trafos kontinuierlich weiter abzusenken und den CO2-Fußabdruck der Trafos selbst zu verkleinern.

Hierzu führt Holger Ketterer weiter aus: „Beim ersten Ziel spielt uns die Energiewende in die Karten. Je mehr erneuerbarer Energien zum Einsatz kommen, desto geringer fallen die CO2-Emissionen aus Energieverlusten aus. Deswegen liegt unser Augenmerk schon heute klar auf der Klimawirkung der verwendeten Werkstoffe.“

Auch E.ON sieht großes Potenzial in der klimafreundlicheren Variante der bekannten und bewährten Produkte. „Wir setzen uns für eine nachhaltige Energiewelt von morgen ein – da macht es einen großen Unterschied in der Gesamtbewertung einer Anlage, wenn in einem Umspannwerk oder einer Station für grünen Strom auch Transformatoren mit CO2-reduziertem Elektroband eingesetzt werden“, sagt Achim Hübner, International Category Lead für Transformatoren bei E.ON.

Transformatoren spielen in der Energiewende eine zentrale Rolle, denn sie sorgen für die Umwandlung und Weiterleitung des Grünstroms. Damit dies möglichst verlustfrei geschieht, werden in den Trafos Hightech-Stähle verbaut, genauer gesagt: hocheffizientes kornorientiertes Elektroband der Marke powercore® von thyssenkrupp Steel.

Das Bad mit sauberer Klimabilanz.

2019 2018

Franz KALDEWEI GmbH & Co. KG – Premiumhersteller für Badlösungen aus Ahlen

Im Oktober 2021 bestellte CEO Franz Kaldewei persönlich die erste Lieferung von bluemint® Steel. Den Werkstoff verarbeitet Kaldewei unter anderem in der limitierten Produktserie „Kaldewei nature protect“, bei deren Kauf die Kund:innen neben formschönen Badewannen, Duschflächen oder Waschtischschalen ein Zertifikat erhalten, das die CO2-Einsparungen im Vergleich zu Standardprodukten ausweist.

Der Hersteller von Badobjekten aus kreislauffähiger Stahl-Emaille setzt alles daran, den nachfolgenden Generationen gerecht zu werden, und rückt die Nachhaltigkeit noch stärker in den Fokus. Als erstes Unternehmen der Sanitärbranche hat sich Kaldewei im Sommer 2021 der Science Based Target initiative (SBTi) angeschlossen und wirkt seitdem darauf hin, den eigenen CO2-Fußabdruck im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen sukzessive zu neutralisieren.

Den größten Hebel auf dem Weg zur Klimaneutralität sieht Christian Graap, Technischer Geschäftsführer bei Kaldewei, in der Umstellung des Vormaterials auf grünen Stahl. „Stahl ist aufgrund seiner Robustheit, seiner guten Formbarkeit und nicht zuletzt auch aufgrund seiner Recycling- und Kreislauffähigkeit für uns der optimale Werkstoff. Allerdings schlägt sich seine kohlebasierte Herstellung in der CO2-Bilanz unserer eigenen Produkte nieder. Das ändert sich mit bluemint® Steel. Sein Einsatz ist ein wichtiger Schritt, um unsere eigenen Klimaziele zu erreichen.“

Kaldewei-Geschäftsführer Franz Kaldewei ergänzt: „bluemint® Steel gibt uns die Gewissheit, schon heute hochwertigsten Stahl mit einer niedrigeren CO2-Intensität für die Fertigung unserer Badprodukte aus Stahl-Emaille einsetzen zu können. Dies ist ein wichtiger Schritt, um unsere Klimaziele zu erreichen. Mit dem neuen bluemint®-Stahl von thyssenkrupp Steel nehmen wir eine große Hürde auf dem Weg zur klimaneutralen Ausrichtung von Kaldewei.

HIER, um Ihnen weiterzuhelfen.

ThyssenKrupp Contact

Dr. Carmen Ostwald

Head of Business Development bluemint® Steel

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Mark Stagge

Leiter Public & Media Relations

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bluemint® Steel macht Schule.
Webseminar vom 17.02.2022

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