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Organisch beschichtetes Feinblech und Band in Bestform mit der Coil-Coating-Technologie

Feinblech und oberflächenveredelte Produkte - thyssenkrupp Steel

Als einer der führenden Hersteller von organisch beschichteten Feinblechen stellen wir unseren Kunden Werkstofflösungen zur Verfügung, die auch wirtschaftlich überzeugen. In zahlreichen Branchen lassen sich durch den Einsatz von „Stahl mit fertiger Oberfläche“ deutliche Kostenvorteile erzielen – schon weil die aufwändige Stückbeschichtung entfällt. Dabei setzen wir alles daran, dass unsere Kunden die Potenziale unserer Werkstoffe optimal nutzen können – zum Beispiel durch eine kompetente Konstruktions- und Produktionsberatung.

Mit dem ständig wachsenden Sortiment an pladur®-Erzeugnissen decken wir bereits ein breites Anwendungsspektrum ab: von den reflections-Farbreihen für den Industrie- und Wirtschaftsbau bis hin zu den neuen metallischen Oberflächen für die Hausgeräteindustrie. Die Potenziale der Coil-Coating-Technologie sind damit noch längst nicht ausgereizt.

#tksteelinside: Waschmaschine pladur®

Gut waschen können viele Maschinen. Für strahlendes Weiß im Haus braucht man jedoch organisch bandbeschichteten Stahl unserer Marke pladur®. Er sorgt bei Waschmaschinen der Marken von @bshgroup.DE für ein attraktives Äußeres – und obendrein für lange Haltbarkeit. Da freut man sich geradezu auf den Waschtag.

#tksteelinside: Kühlschrank pladur®

Unser beschichtetes Feinblech pladur® lässt eure Haushaltsgeräte zudem ganz schön bunt aussehen und schützt die Oberflächen vor Schmutz, Kratzern und Ausbleichen.

Aus unserer Reihe #tksteelinside:

Kühltransporter, die mit unserem beschichteten Feinblech pladur® verkleidet sind, sind besonders robust, witterungsbeständig, langlebig, kratzfest und schmutzabweisend.

Historie

Zurück in die Zukunft − eine kleine Zeitreise durch die ersten 60 Jahre mit pladur®
Entdecken Sie, wie pladur® entstanden ist und sich entwickelt hat. Und welche Endprodukte unser organisch bandbeschichteter Werkstoff im Laufe der Jahrzehnte möglich gemacht hat. Sie werden staunen!
Aufbruchstimmung in der Coil-Coating-Technologie
Die 1950er Jahre waren die Zeit des Wirtschaftswunders. Die Bauindustrie zog an, der Bedarf an Konsumgütern stieg. Hoesch, ein Unternehmen des heutigen Stahlbereichs von thyssenkrupp, ergriff als erstes die Initiative, um den in den USA schon bekannten Verbundwerkstoff-Produkten großtechnisch etwas entgegenzusetzen. Zusammen mit der Firma Dortmunder Plastik und den Chemischen Werken Hüls begann Hoesch im Jahr 1954, ein Verfahren zur kontinuierlichen Beschichtung von Stahlband zu entwickeln. Mit dem klaren Ziel: die Produktion eines Verbundwerkstoffs aus hochwertigem, korrosionsbeständigem Stahl mit einer ästhetischen und funktionalen Oberfläche, der die in USA hergestellten „skin-plate“-Bleche preislich unter- und qualitativ überbieten konnte. Die Entwicklungsarbeiten dafür übernahm das Tochterunternehmen Trierer Walzwerk AG mit der Niederlassung in Wuppertal-Langerfeld.
Beschlossene Sache: die erste Breitband-Coil-Coating-Anlage in Europa
Am 26. Mai 1959 wird entschieden, eine Breitband-Beschichtungsanlage mit allen erforderlichen Nebenanlagen in Wuppertal zu errichten. Damit ist der Weg frei für die erste Breitband-Coil-Coating-Anlage in Europa.
Die Premiere: eine Ausstellung auf der Internationalen Kunststoffmesse
Der neue Werkstoff wurde zum ersten Mal auf der Internationalen Kunststoffmesse in Düsseldorf im Oktober einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Unter dem Motto „Kunststoff auf Stahl = PLATAL“ präsentierten wir nicht nur mehrere schwere Coils, sondern auch eine Vielzahl von Fertigteilen, die gestanzt, gebogen, gefalzt, gepresst oder gezogen worden waren.
Band ab: Europas erste Coil-Coating-Anlage geht in Betrieb
In Wuppertal-Langerfeld ging am 30. September 1960 die erste Großanlage in Betrieb, in der Kunststoff kontinuierlich auf laufendes Stahlband appliziert wurde. Vier Hallen mit 4.000 Quadratmetern Nutzfläche bildeten das neue Herstellungszentrum für den innovativen Werkstoff. Schon damals war der organisch bandbeschichtete Stahl für vielfältigen Einsatz in der Bau-, Haushalts- und Auto-Industrie vorgesehen.
Ran an die Öffentlichkeit, wo immer es ging
Um die vielen Vorteile und Einsatzmöglichkeiten des organisch bandbeschichteten Qualitätsflachstahls bekannt zu machen, setzten wir auf die unterschiedlichsten Wege. Dazu gehörten Messen, Anzeigen und Broschüren. Und auch eine besondere Ausstellung: In der Beratungsstelle für Stahlverwendung im Walzstahlhaus in Düsseldorf wurde eine Reihe von Anwendungsmöglichkeiten des neuen Werkstoffs aufgezeigt.
Wirtschaftswundervoll: die steigende Produktvielfalt
Beispielhafte Objekte und Produkte, die im Laufe der 1960er Jahre mit dem organisch bandbeschichtetem Werkstoff entstanden sind, waren u.a.: Außenfassaden von Industriegebäuden und Geschossbauten, Trennwände im Aufzugsbereich, Heizkesselverkleidungen, tiefgezogene Kofferteile, Regalböden und sogar das Armaturenbrett für den Ford 20 M TS. Funktion und Design entsprachen schon damals den Anforderungen der Kunden und den Trends der Zeit.
Der Verbundstahl hält Einzug in der Architektur: als Fertigbungalow
Anfang der 1960er Jahre nahmen wir die Produktion von kompletten Fertighäusern auf, die mit Wandpaneelen und Dachkonstruktionen aus dem organisch bandbeschichteten Flachstahl gebaut wurden − z. B. in Dortmund und auf Mallorca. Mit den sogenannten Hoesch-Bungalows wurden schon damals die funktionalen und gestalterischen Möglichkeiten im Wohnungsbau aufgezeigt.
Neue Glanzleistung: eine neue Marke mit lackierter Oberfläche
Es gelang uns, die Vorteile des Verbundwerkstoffes auszubauen: Nach der Einführung von PLATAL, Kunststoff auf Stahl, wurde auf der „Kunststoffmesse 1963“ das erste Mal auch PLADUR vorgestellt − verzinkter Qualitätsstahl mit gleichmäßig eingebranntem Lacküberzug.
Mehr Kapazitäten bitte: die neue Beschichtungsanlage in Hamm
Nur wenige Jahre nach der ersten Coil-Coating-Anlage in Wuppertal wurde eine weitere in Hamm errichtet: eine sehr leistungsfähige Hightech-Breitband-Anlage, die neben Lacken auch Folien applizieren konnte. Nicht nur Stahl, sondern auch andere Werkstoffe, konnten z. B. beidseitig mit 66 m/min und mit einer Bandbreite bis zu 1.850 mm beschichtet werden.
Die Eröffnung neuer Potenziale: bandbeschichtetes Feinblech aus Duisburg-Beeckerwerth
Mit Thyssen entdeckte ein weiteres Unternehmen des heutigen Stahlbereiches von thyssenkrupp die Möglichkeiten des Coil-Coatings: Der Stahlproduzent nahm im Dezember 1968 in Duisburg im Werk Beeckerwerth seine erste Bandbeschichtungsanlage in Betrieb. Sie produzierte farbig bandbeschichtetes Feinblech mit Folie und Lack, das unter dem Markennamen THYSSEN-Color vertrieben wurde. So übernahm Thyssen jetzt neben Hoesch für uns die Vorreiterrolle in Sachen organisch bandbeschichteter Stahl.
Bunt wie unsere Produktwelt: die Werbung
Mit einer umfangreichen Werbekampagne wurde THYSSEN-Color dem breiten Fachpublikum vorgestellt. Stellvertretend für die zahlreichen Motive sehen Sie hier einige Titelseiten der ersten Produktbroschüren.
Leistungsfähigkeit ausgebaut: eine neue Bandbeschichtungsanlage in Kreuztal-Ferndorf
Auch das Unternehmen „Siegener AG“, später von den Hoesch Siegerlandwerken übernommen und heute Teil von thyssenkrupp, erkannte frühzeitig den Trend und das Marktpotenzial von organisch bandbeschichteten Werkstoffen. 1970 wurde eine Bandbeschichtungsanlage in Kreuztal-Ferndorf in Betrieb genommen: Der Fokus lag auf dem Lackieren von verschiedensten Werkstoffen, u.a. auf verzinktem Bandstahl für die Bauindustrie und Aluminium für die Wohnwagenummantelung. In den 1970er Jahren wurden überwiegend Bauabmessungen ab 0,75 mm und bis zu 1.250 mm beschichtet. Später konnte die Anlage sogar Substratstärken bis 2,00 mm mit Geschwindigkeiten bis zu 60 m/min beschichten.
Beispielhaft gut in Form
Die gute Verformbarkeit war schon immer einer der großen Vorteile von Bandstahl mit fertiger Oberfläche. Die nahezu 50 Jahre alten Bilder belegen es: Unsere organisch bandbeschichteten Produkte ließen sich problemlos biegen, kanten, falzen, pressen, profilieren, tiefziehen.
Immer schon das Maß der Dinge: die individuellen Anforderungen
Alle Unternehmen mit Bandbeschichtungsanlagen, die heute unter dem Dach von thyssenkrupp vereint sind, agierten seit jeher flexibel und kundenorientiert: ob für Armaturenbretter eines Automobils der gehobenen Mittelklasse, ob für diverse Produkte im Geschoss-, Regal- oder Schiffsbau. Das Design veränderte sich, Form und Funktionen wurden den Kundenanforderungen angepasst. So haben wir für einen auch heute immer noch renommierten Ladenbauer am Bodensee einen Werkstoff entwickelt. Im Bau-Bereich sind wir noch eine Fertigungsstufe weitergegangen – mit fertigen Produkten für die Außenfassade. Und für die Individualisierung von Oberflächen haben wir schon in den 1970er Jahren auf Transferdruck gesetzt. Ein Beispiel für ein Endprodukt mit dieser Technologie: ein Aktenkoffer mit einer aufgedruckten Weltkarte, der uns jahrelang als „Musterkoffer“ diente.
Rundum mit Hightech eingekleidet: das Hotel Sheraton in Paris
Ein weiteres Hightech-Produkt aus unserem Hause war ein beidseitig feuerverzinktes Bandblech mit einer korrosionsschützenden TEDLAR-PVF-Folie für Außenfassaden im Geschossbau. PLATAL T zeichnete sich durch eine exzellente Farbbeständigkeit, eine sehr gute Korrosionsbeständigkeit und gute Umformbarkeit aus − und setzte neue Maßstäbe in der Bauindustrie. Wie überragend das Material war, zeigte sich unübersehbar an der Fassade des neugebauten 110 Meter hohen Paris Sheraton Hotels − auf einer Fläche von 18.000 m2.
Mit verdoppelten Kräften: die neue Bandbeschichtungsanlage in Kreuztal-Eichen
In Kreuztal-Eichen entstand eine weitere Breitbandbeschichtungsanlage − erneut eine der modernsten Europas. Der Fokus bei der Anlagenkonfiguration lag ganz klar auf der Bauindustrie mit dickeren Substratstärken bis zu 1,5 mm und Bandbreiten bis zu 1.500 mm. Darüber hinaus entsprach die Anlage den steigenden Anfragen nach Farbvielfalt bei kleineren Losgrößen. Hierzu integrierte man, neben den üblichen Haftvermittlungs- und Decklackbeschichtungseinheiten, eine zweite Decklackbeschichtungseinheit in die Anlage, so dass Farbwechsel innerhalb kürzester Zeit und wirtschaftlich sinnvoll vorgenommen werden konnten, und das bei Prozessgeschwindigkeiten von bis zu 120 m/min.
Kühl bleiben, auch wenn es heiß herging
Neue Lackierungen machten Produktneuheiten aus unserem organisch beschichteten Werkstoff möglich. Dank hitzebeständiger Teflonbeschichtung, die aus der Raumfahrtforschung stammte, konnte das robuste Material z.B. für den Verwendungszweck Grill eingesetzt werden.
Ein echter Volltreffer: unsere Garagentore
Auch bei Garagentoren zeigten unsere organisch bandbeschichteten Bleche schon früh ihre Qualitäten. Die Premiumprodukte punkteten mit Ästhetik, Umformbarkeit und UV-Beständigkeit. Europas führender Anbieter für Garagentore, Haustüren und Innentüren setzte schon damals auf unsere Entwicklungen.
Auf zu noch mehr Schnelligkeit und Kundennähe
Weit in die 1980er Jahre hinein wurde für Modernisierungen in Deutschlands Infrastruktur nach neuen Werkstoffen gesucht. So entwickelten wir für Fernwärmeleitungen, die im Ruhrgebiet allgegenwärtig waren und es zum Teil noch sind, nicht nur bestimmte Produkte zu Ummantelung der Isolierung mit hohem Korrosionsschutz, sondern gestalteten mit dem Industriezweig auch Farben, welche symbolisch für unterschiedliche Medien in den Rohren verwendet wurden. PLATAL wurde damit zum Synonym für Isolierbleche.
Und weiter steigt die Anwendungsvielfalt…
Auch in den 1980er Jahren kam unser Verbundwerkstoff gern dort zum Einsatz, wo hochwertige Oberflächen, Ästhetik, Funktion und Langlebigkeit gefragt waren. Neben der Automobil- und Bauindustrie oder dem Schiffbau erschloss der organische bandbeschichtete Werkstoff bald weitere kunden- und anwendungsspezifische Einsatzbereiche.
Im Streifendienst: Farbenspiele auf Kundenwunsch
Ein weiteres Beispiel für unsere Kundenorientierung und Prozessinnovation: Auf die Initiative von Wohnwagenherstellern hin wurde von uns ein Verfahren entwickelt, mit dem man eine Streifenlackierung umsetzen konnte. Bis zu drei Farben in beliebig vielen Streifen waren damit möglich.
Erfolg am laufenden Band: die 500.000ste Tonne in Kreuztal-Eichen
In noch nicht einmal sieben Jahren wurden im Werk Kreuztal-Eichen 500.000 Tonnen bandbeschichtetes Stahlblech gefertigt. Mit ein Grund dafür war, dass aufgrund von drei Beschichtungsmaschinen hier sogar ein „fliegender“ Farbwechsel für eine reibungslose und schnellere Produktion möglich war.
Schmuckvoll druckvoll: eine neue Print-Technologie
Durch die Intensivierung der Entwicklungsarbeiten gelang es in den 1980er Jahren, ein neues Druckverfahren einzusetzen. Einen Verwendungszweck, der sich großer Beliebtheit erfreute, fand man in beschreibbaren Tafeln, die bereits kariert bedruckt waren. Diese Tafeln waren umformbar, beschreib- und sogar abwischbar, langlebig und damit ideal für Büros und Schulen.
Besonders haushaltstauglich: unsere Werkstoffe in Weißer Ware
Im Laufe der 1980er Jahre eroberten wir neue Branchen mit pladur®: Unsere organisch bandbeschichteten Werkstoffe waren nicht mehr nur in der Braunen Ware − ein Begriff für die Teletronikbranche mit Geräten wie Videorecorder − gefragt. Zu dieser Zeit waren wir Pionier der ersten Stunde in der Haushaltsindustrie. Grund dafür war eine Kundenentwicklung für einen großen Hausgeräteproduzenten in Bayern. Dieser setzte erstmalig bandbeschichten Qualitätsstahl für den Verwendungszweck Kühl- und Gefrierschränke ein − aus unserem Hause. Dafür entwickelten wir Farben und Oberflächen nach Wunsch und passten diese Produkte an den Fertigungsprozess des Kunden an − ein Beispiel für hochentwickelte Customization und späteres Simultaneous Engineering für und mit unseren Kunden.

Neue Lacktechnologien unserer Partner aus der Kunststoffindustrie ermöglichten es uns, innovative Beschichtungssysteme auf großtechnische Anlagen zu applizieren: Die gelieferten Produkte für die Haushaltsindustrie waren von glatt bis strukturiert, von weiß bis bunt, Lacke wie Folien.

Das Spezialjubiläum: 25 Jahre und 2,5 Millionen Tonnen
25 Jahre nach der Eröffnung der ersten kontinuierlichen Breitbandbeschichtungsanlage in Europa war es soweit: 2,5 Millionen Tonnen kunststoffbeschichteter Stahl waren in den vier Werken Wuppertal-Langerfeld, Hamm, Ferndorf und Eichen hergestellt worden.
Zur Erarbeitung von mehr Wettbewerbsvorteilen: noch mehr Vielfalt und Kundennähe
Der Konkurrenzdruck in Deutschland und auch im europäischen Ausland wurde gegen Ende des 20. Jahrhunderts größer. Mittlerweile befanden sich hier etwa neun große Anbieter mit Breitbandbeschichtungsanlagen im Markt. Für uns ein weiterer Grund, die Kundenorientierung zu verstärken und das Produktportfolio mit noch mehr Funktionen auszubauen.
Neue Märkte tun sich auf: Mittel- und Osteuropa
Nach dem Fall des Eisenern Vorhangs boten die Länder in Mittel- und Osteuropa neue Chancen. Heute sind die Länder der größte Markt für bandbeschichten Stahl. In Polen beispielsweise findet unser bandbeschichteter Flachstahl weiterhin reißenden Absatz − und zwar in Form von Dachpfannen. Der Verwendungszweck mutet einfach an, allerdings ist er für das bandbeschichtete Material aufgrund der Stauchung und Streckung bei der Umformung durchaus eine Herausforderung. Für einen Hersteller aus Südpolen kombinierten wir unser Coil-Coating-Know-how mit Qualitätsflachstahl, Verzinkung und Lackierung. Das Ergebnis: ein neuer Verwendungszweck für pladur® und gleich mehrere Neuentwicklungen − und eine ungebrochene Erfolgsgeschichte mit unserem Kunden.
Ein Werk der steigenden Nachfrage: eine neue Anlage in Duisburg
Mit der neuen Bandbeschichtungsanlage in Duisburg-Beeckerwerth wurde dem steigenden Bedarf aus der Industrie Rechnung getragen. Ob für Kühlschränke, Dunstabzugshauben, Spülmaschinen, ob für Rolltore, Türen, Trennwände. Und für noch so viel mehr.
Neu aufgesattelt: Einstieg in die Trailerindustrie
Mitte der 1990er Jahre erfolgte unser Einstieg in die Trailerindustrie − und mit ihm weitere Spezialisierung unserer Coil-Coating-Kompetenz.
Coole Hightech für Kühlaufleger: eine Erfolgsstory
Durch die Verwendung von pladur®-Mehrschicht-Lackbeschichtungen auf der Außenhaut und extrem veschleißfesten pladur®-Folienprodukten auf der Innenseite von Kühlaufliegern setzte thyssenkrupp mit einem bedeutenden Hersteller in der Branche neue Maßstäbe. Damit nicht genug: Um den sehr hohen Beanspruchungen − wie Steinschlag und Kratzern − der Außenlackierung von Kühlaufliegern optimal gerecht zu werden, entwickelten und patentierten wir 1999 die Produktinnovation pladur® E (heute pladur® Multishell) zusammen mit Partnern extra für diesen Verwendungszweck. Diese Produktentwicklung ist eine Kombination aus dem Besten aller Beschichtungssysteme, geschaffen für einen höchst anspruchsvollen Verwendungszweck. Sie ist auch heute noch weit und breit einzigartig. Die Beliebtheit dieses Werkstoffs beim Kunden war so groß, dass sich die Absatzmenge bis heute um einiges vervielfacht hat. Ein Erfolg für unseren Partner, ein Erfolg für uns − eine echte Erfolgsstory eben.
Weiße Ware, tausende Farben: die große Vielfalt mit pladur® Smooth
Dank einer Vielzahl von Variationsmöglichkeiten hinsichtlich Farbe und Oberflächenstruktur konnten wir mit pladur® Smooth das Produktdesign von Weißer Ware immens erweitern: Durch das Angebot glatter, glänzender und matter Oberflächen sowie zahlreicher Farben stehen heute letztlich über 8.000 Varianten zur Auswahl.
Fusion: Thyssen und Krupp
Ende des 20. Jahrhunderts fusionieren die großen der Stahlbranchen: Thyssen und Krupp. Damit bündeln die Unternehmen ihre Kompetenz im Coil-Coating.
Langfristig besonders wertvoll: mehr Umweltschutz, weniger Ressourceneinsatz
Der Umweltschutz rückte immer mehr ins gesellschaftliche Bewusstsein. Unser Konzern übernahm eine Vorreiterrolle in der Stahlindustrie in Sachen umwelt- und ressourcenschonende Produktion. Schritt für Schritt stellten wir unsere Prozesse um − und zwar ohne die Qualität unserer organisch bandbeschichteten Produkte in irgendeiner Weise zu verändern. So produzieren wir heute u.a. frei von Chromaten und CMR-haltigen Stoffen und entsprechen der jeweiligen REACH-Verordnung. Und nicht zu vergessen: Stahl ist und bleibt ein nachhaltiger, da zu 100% recycelbarer Werkstoff.
Entwicklung der besonderen Art: Umweltschutz fürs Auge
Friedrich Ernst von Garnier entwickelte eine neue Farbphilosophie basierend auf dem Grundgedanken, dass sich Bauten, vor allem Industriebauten, optisch an die Landschaft und die Umgebung anpassen sollten. Genau dafür entwickelten wir das hochwertige, korrosionsbeständige Produkt reflections One. Darauf basierend wurden weitere Stahlinnovationen wie reflections Cinc und reflections Lume entwickelt.
Unübersehbar: neue Maßstäbe im Industriebau
Unsere neue Feuerbeschichtungsanlage 8 in Dortmund wurde als eine der ersten Bauten mit unserer Produktinnovation nach der Farbphilosophie von Friedrich Ernst von Garnier errichtet. Das Gebäude, das im Industriebau neue Maßstäbe setzte, wurde mit dem Europäischen Stahlbaupreis 2003 ausgezeichnet.
Stahldachpfannen: Ästhetik rückt in den Vordergrund
Der Einsatz von bandbeschichtetem Qualitätsstahl für Stahldachpfannen war neben Tonziegeln etabliert. Zusätzlich zu polyesterbeschichteten Stahlbändern wurden Oberflächen mit leichter Struktur immer beliebter. Unsere Antwort auf den Trend: Mit einem Partner entwickelten wir ein Lacksystem, das neben der anmutenden Ästhetik durch Textur, Farbe und Glanzgrad auch deutlich verschleißfester war als herkömmliche Bandbeschichtungen. Die Verwendung von korrosionsbeständigen pladur® Wrinkle nahm Fahrt auf: In Polen wurde pladur® zum Synonym für „gekräuselte Oberflächen“ (auf Englisch wrinkle).
Besondere Anforderungen, besondere Funktionalitäten
Eine weitere Innovation Anfang des 21. Jahrhunderts war u.a. der Werkstoff pladur® Antigraffiti. Das Produkt war mit einem Klarlack überzogen, dessen Effekt erst bei der Reinigung der Oberfläche sichtbar wird: Graffiti ließen sich schnell und einfach mit klarem Wasser abspülen. Das Produkt kam so gut an, dass sogar eine große Boulevardzeitung über seine Eigenschaften berichtete.

Auch pladur® Luminous, ein bei Dunkelheit nachleuchtender Werkstoff, sowie pladur® Agrotect, das Agrargebäude vor den schädlichen Auswirkungen tierischer Ausdunstungen schützt, zeigten neue Eigenschaften in organisch bandbeschichteten Produkten auf.

Innovation auf Stahl: auf Haushaltsgeräten
Mitte der 2000er Jahre führten wir eine weitere Innovation auf Stahl ein: pladur® Metal Look. Es verfügte über die weltweit erste gebürstete metallische und nicht metallic Anmutung auf Stahl, die halogen- und PVC-frei war. Mit diesem Produkt stiegen wir u.a. bei einem namhaften deutschen Hersteller von Hausgeräten ein.
Besondere Hingucker: naturnahe Oberflächen
Eine weitere Prozessinnovation stellte eine Drucktechnologie dar, mit der wir die pladur® Relief-Reihe einführten. Mit ihr entstanden Oberflächen, die sich in Aussehen und Struktur an der Natur orientieren − gleichzeitig Wind, Wetter und UV-Strahlen trotzen. Zum Beispiel pladur® Relief Wood mit einer holzähnlichen Haptik und Optik. Oder pladur® Relief Icecrystal mit einer Optik wie aus Eiskristallen.
Neue Farbkombination: reflections Pearl
Hochwertig, hochwertiger: reflections Pearl. Diese langlebige Neuentwicklung bietet eine Top- Oberfläche in neuer Farbkombination. Sie ist matt, metallic und sehr lebendig. Denn: Die Verbindung von Effektlackierung und leichter Oberflächenstruktur erzeugt eine einzigartig edle Anmutung, die − je nach Lichteinfall und Blickwinkel –variiert. Die aufeinander abgestimmten Farbreihen von reflections Pearl eröffnen neuen kreativen Freiraum und lassen Fassaden in markant stilvollem und dennoch dynamischem Charakter erstrahlen.
Alle Vorteile, eine Marke: pladur®
Alle unsere organisch beschichteten Produkte sind seit dem Jahr 2008 unter einer Marke gebündelt: pladur®.
Corporate Architecture at its best: unser neues Quartier
pladur® war und ist prädestiniert für den hochwertigen Geschossbau. Das bewies schon im Jahr 2009 das neue thyssenkrupp Quartier in Essen, dessen Architektur ausgezeichnet wurde. Fassaden- und Innenverkleidung wurden mit pladur® in einem einzigartigen Farbton verbaut.
Im Fokus: fünf starke Branchen
Nach nun schon fast einem Jahrzehnt fokussieren wir uns mit pladur® auf fünf Branchen: Hausgeräte, Nutzfahrzeuge, Tür&Tor, Geschossbau, Industriebau. Besonders erwähnenswert ist der Bereich der Kühlaufleger. Dort sind wir mit unserem pladur®-Produkt nämlich zum Marktführer geworden.
Für höchste Ansprüche
Heute erfüllen wir in Garagentoren die höchsten Ansprüche: Egal ob klassisch oder individuell − mit pladur® stehen hochwertigste Dekore mit Oberflächen zur Verfügung, die dekorativer und funktionaler Hinsicht unvergleichliche Akzente setzen.
Von bestätigter Umweltfreundlichkeit: pladur®
Von bestätigter Umweltfreundlichkeit: pladur®
Seit dem Jahr 2014 tragen alle pladur®-Werkstoffe das EPD-Gütesiegel des IBU „Institut Bauen und Umwelt e.V.“ Für diese besondere Umwelt-Produktdeklaration wird der gesamte Produktlebenszyklus betrachtet. Damit dient sie als wichtige Grundlage für die Bewertung der Nachhaltigkeit von Bauwerken.
Auch haptisch obenauf: pladur® Relief Texture
Mit pladur® Relief Texture entwickelten wir eine optisch attraktive Mischung aus Schieferstruktur und Holzmaserung. Ein Fokus bei der Entwicklung lag dabei auf dem haptischen Erlebnis. Der neue Werkstoff war und ist auf die individuelle Gestaltung von Dächern und Fassaden ausgelegt.
pladur® Aesthetic
pladur® Aesthetic Print
pladur® Anti Condensate
pladur® Basic
pladur® Cool
pladur® Daylight
pladur® Decor
pladur® Deluxe
pladur® Durable
pladur® Flexible
pladur® Indoor
pladur® Lotus
pladur® Metal Look
pladur® Multishell
pladur® Primed
pladur® Print
pladur® Prove
reflections One
pladur® Relief Icecrystal
pladur® Relief Stone
pladur® Relief Wood
pladur® Resistent
pladur® Robust
pladur® Script
pladur® Shine
pladur® Smooth
pladur® Standing Seam
pladur® Stripes
pladur® Strong
pladur® Structured
pladur® Sunlight
pladur® Sunlight Plus
pladur® Thermosafe
pladur® Tough
pladur® Wrinkle
reflections Cinc
reflections Pearl

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