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Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit: Verpackungsstahl schließt den Kreis

Stahl ist ein wichtiger Einflussfaktor für ein klimaneutrales Europa. Er ist der am häufigsten verwendete und wiederverwertete industrielle Werkstoff. Dabei gilt: Je häufiger Stahl recycelt wird, desto kleiner wird sein ökologischer Fußabdruck. Exemplarisch dafür ist Weißblech, das unter anderem als Verpackungsmaterial für Lebensmittel und Tiernahrung eingesetzt wird.

Plastikmüll in den Meeren, erhebliche Probleme bei der Abfallentsorgung und die generelle Endlichkeit natürlicher Ressourcen: drängende Herausforderungen, die klarmachen, warum die Kreislaufwirtschaft (englisch: Circular Economy) für moderne Gesellschaften stetig an Bedeutung gewinnt. Daher ist im Green Deal der Europäischen Union ein neuer Aktionsplan zur Circular Economy vorgesehen. Dieser zielt darauf ab, Produkte und Werkstoffe, Energien und Ressourcen, aber auch Abfälle und Reststoffe nachhaltig und so lange wie möglich zu nutzen. Beispielsweise auch durch Wiederverwertung und Recycling. Kaum ein anderes Material eignet sich dafür so gut wie Weißblech. Doch trotz seiner besten Eigenschaften, sind die ökologischen Qualitäten noch längst nicht allen Konsumenten bekannt.

Wissen über Kreislauffähigkeit noch zu gering

Schrottwürfel

„Leider ist das Wissen der Verbraucher über die Kreislauffähigkeit und das Recycling von Weißblech noch zu gering“, erläutert Carmen Tschage, Head of Communications and Market Development bei thyssenkrupp Rasselstein. „Dies hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergeben, die wir 2021 in Deutschland in Auftrag gegeben haben. So schätzen beispielsweise die Konsumenten, dass die Recyclingquote von Weißblech nur bei 55 Prozent liegt. Der tatsächliche Wert liegt mit mehr als 90 Prozent deutlich darüber.“ Noch vor einigen Jahren war das Interesse an Nachhaltigkeitsthemen in der Öffentlichkeit sehr verhalten. Das hat sich aber in der Zwischenzeit geändert. „Heute sehen die Verbraucher, dass steigende Müllberge aus Plastik und Kunststoff-Strudel in den Ozeanen eine reale Gefahr für die Umwelt und letztlich auch für uns Menschen sind und wollen ihr Verhalten ändern.“

Lebensmitteldose

Weißblech kann bei den drängenden Fragen unserer Zeit helfen: Der Werkstoff punktet als Verpackungsmaterial nicht nur durch seine guten Recyclingeigenschaften, sondern auch durch gut funktionierende Recyclingsysteme. Wenn Verpackungen am Ende einer Produktlebensphase eben nicht verbrannt werden oder außerhalb Europas auf einer Deponie landen, sondern erneut in den Herstellungsprozess einfließen, schont das wertvolle Ressourcen. Verpackungsstahl spielt in unserem Alltag eine große Rolle – zum Beispiel als Weißblechdosen für Lebensmittel, Tiernahrung und Getränke, in Form von Verpackungen für chemisch-technische Produkte und Sprühbehälter für Aerosole oder als Verschlüsse von Konservengläsern oder Kronkorken – und folglich wird der einzelne Verbraucher zu einem starken Hebel der Kreislaufwirtschaft. Und unterstützt mit dem Griff nach Weißblech-Verpackungen das Multi-Recycling und den geschlossenen Materialkreislauf quasi im Handumdrehen: indem er Verpackungen aus Weißblech nach Gebrauch ganz einfach in die gelbe Tonne wirft.

Dass Produkte aus Verpackungsstahl zu den Recycling-Champions gehören, zeigen wiederholt die vom deutschen Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichten Zahlen zur Recyclingquote von Verpackungsmaterialien. Demnach kommt Weißblech in Deutschland im Erhebungsjahr 2021 nach dem deutschen Verpackungsgesetz (VerpackG) auf eine Recyclingquote von 90,2 Prozent. „Das Ergebnis der aktuellen Erhebung zeigt, dass Weißblech eines der führenden Materialien im Bereich der Wiederverwertbarkeit ist und sich daher besonders gut in die Kreislaufwirtschaft einfügt. Wir liegen in Deutschland stabil bei über 90 Prozent, wie auch schon in den letzten 15 Jahren“, so Andreas Knein, Geschäftsführer der DWR – Deutsche Gesellschaft für Weißblechrecycling mbH, einem Tochterunternehmen von thyssenkrupp Rasselstein.

Jedes Stahlwerk ist auch ein Recyclingwerk

Die DWR geht davon aus, dass die Recyclingquote auch zukünftig konstant hoch liegt, da Schrott durch den wachsenden Einsatz in Recyclingprozessen eher noch verstärkt nachgefragt sein wird. Denn nach der Aufbereitung wird der sehr saubere Weißblechschrott zum Stahlwerk geliefert, wo er zusammen mit anderen Stahlschrotten ohne Qualitätsverluste eingeschmolzen werden kann und mit Roheisen zu Rohstahl verarbeitet wird. Nach produktspezifischen Weiterverarbeitungsschritten wird daraus wieder ein neues hochwertiges Stahlprodukt, vom Autoblech über den Stahlträger bis hin zur neuen Verpackung. Jedes Stahlwerk kann daher auch als Recyclingwerk bezeichnet werden. Der Materialkreislauf ist geschlossen.

thyssenkrupp Rasselstein ist auf dem Weg zu grünem Verpackungsstahl

Grüner Verpackungsstahl

Mit dem „Green Deal“ hat sich die Europäische Union ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis 2050 will der Staatenverbund klimaneutral werden. Ein Ziel, das ohne Mitwirken der Industrie nicht zu erreichen sein wird. Als Unternehmen aus der energieintensiven Stahlindustrie stellt thyssenkrupp Steel daher Schritt für Schritt seine Stahlproduktion um und leistet so einen großen Beitrag auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft : Bereits 2030 will der Stahlhersteller 30 Prozent an Kohlendioxid (CO2) bei der Stahlproduktion einsparen. Bis 2045 soll die Stahlproduktion bei thyssenkrupp klimaneutral werden. Der entscheidende Schritt ist die Vermeidung von CO2 durch den Einsatz von Wasserstoff („Carbon Direct Avoidance“, CDA). Hinzu kommt die Nutzung von anfallendem CO2 („Carbon Capture and Usage“, CCU). Letztlich soll der so entstehende klimaneutrale Stahl dann nicht nur in Automobilen und Maschinen zum Einsatz kommen, sondern auch in Form von klimaneutralem Verpackungsstahl fester Bestandteil des Portfolios von thyssenkrupp Rasselstein werden.

rasselstein® Produkte aus bluemint® Steel

thyssenkrupp Rasselstein hat schon heute Weißblech aus CO2-reduziertem bluemint® Steel im Portfolio. Für bluemint® Steel werden im Prozess der Stahlherstellung alternative Einsatzstoffe verwendet. Dies vermindert vor allem den Einsatz von Kohle für den Reduktionprozess im Hochofen. Ergebnis ist eine reale Reduzierung der CO2-Emissionen.

bluemint® recycled unterscheidet sich in seinen Materialeigenschaften nicht von bestehenden Stahlgüten – außer in seinen spezifischen CO2-Emissionen. Die zertifizierten Stähle werden bei thyssenkrupp Steel hergestellt und am Standort Andernach zu Verpackungsstahl weiterverarbeitet.

Das Produkt ist der erste Transformationserfolg im Rahmen der Klimastrategie von thyssenkrupp Steel. In den kommenden Jahren investieren wir intensiv in Innovationen und Technologien, die unsere Kunden dem gemeinsamen Ziel der Klimaneutralität und einem grünen Stahlprodukt Stück für Stück näherbringen.

Ökologische Verpackungen liegen bei Verbrauchern im Trend

Grüner Verpackungsstahl

Die Entwicklung der Branche zeigt: bluemint® Steel und Weißblech gehören zusammen. „Wir werden unseren Kunden wie gewohnt eine hochwertige Produktpalette bieten, in der Weißblech aus bluemint® Steel neben unseren anderen Premiumprodukten einen festen Platz hat. Für unsere Kunden ist bluemint® Steel gerade deshalb interessant, weil es ein wachsendes Bedürfnis und eine steigende Nachfrage nach CO2-reduzierten Verpackungsoptionen bei Endverbrauchern gibt. Der seit Jahren steigende Absatz an Bio-Produkten zeigt, dass Verbraucher ökologisch und verantwortungsbewusst konsumieren wollen“, so Clarissa Odewald, CEO der thyssenkrupp Rasselstein GmbH.

Immer mehr europäische Konsumenten setzen auf umweltfreundliche und recyclingfähige Verpackungen und sind bereit, mehr für eine Verpackung zu zahlen, wenn diese eine verbesserte Ökobilanz aufweist. CO2-reduzierter Verpackungsstahl schließt hier die letzte Lücke. Denn im Bereich der Recyclingfähigkeit ist Weißblech bereits ungeschlagen. Weißblech ist ein permanentes Material in einem geschlossenen Kreislauf. Aufgrund seiner magnetischen Eigenschaften kann Verpackungsstahl leicht gesammelt und als Verpackungsmaterial wiederverwertet werden. Es ist zu annähernd 100 Prozent recycelbar – wieder und wieder und ohne Downcycling, also ohne Minderung der Qualität, da seine inhärenten Eigenschaften erhalten bleiben. Daher ist Weißblech das perfekte Material für Multirecycling.

Weitere Informationen

Arbeitssicherheit und Gesundheit

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben höchste Priorität

Eines der wichtigsten Unternehmensziele lautet: „Null Unfälle“. Sicherheit, Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz haben deshalb bei thyssenkrupp Rasselstein höchste Priorität.

Handlungsgrundsätze der Arbeitssicherheit und Gesundheit

In Übereinstimmung mit dem Managementhandbuch Arbeitssicherheit und Gesundheit der thyssenkrupp AG werden bei der thyssenkrupp Rasselstein GmbH folgende Grundsätze der Arbeitssicherheit und Gesundheit verfolgt:

Wir schaffen gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen

  • Wir legen höchsten Wert auf die gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeits- und Organisations-bedingungen. Vorstand, Führungskräfte, Betriebsrat und Belegschaft verfolgen dabei gemeinsam die Ziele des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
    Mithilfe verschiedener Analyseinstrumente – wie Gefährdungsbeurteilungen oder Mitarbeiterbefragungen – ermitteln wir systematisch relevante Belastungsfaktoren und arbeiten unter Beteiligung der Beschäftigten kontinuierlich an deren Verbesserung.
    Durch fortlaufende Verbesserungsprozesse streben wir eine nachhaltige Sicherheits- und Gesundheitskultur an. Hierzu nutzen wir Gremien wie das Occupational Safety & Health (OSH) Council und die OSH-Teams, um alle relevanten betrieblichen Akteure einzubinden. Durch die OSH-Beauftragten, die neben der Arbeitssicherheit auch Gesundheitsthemen im Fokus haben sowie die Einführung eines OSH-Budgets fordern und fördern wir die gesundheitsgerechte Weiterentwicklung der Arbeitssysteme vor Ort.

Wir wollen keinen Unfall - Wir alle sind Vorbild und konsequent

  • Wir führen keine Arbeit aus, die nicht sicher durchgeführt werden kann. Die sichere Gestaltung der Arbeitsbedingungen zur Vermeidung von Verletzungen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren ist eine zentrale Führungsaufgabe im Rahmen der übertragenen Verantwortung und Pflichten.
    Darüber hinaus tragen alle Beschäftigten Verantwortung für sich selbst und ihre Kollegen und wirken im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv am Arbeits- und Gesundheitsschutz mit.
    Sicherheitsrelevantes Fehlverhalten wird konsequent unter Berücksichtigung des Leitfadens „Sicherheit im Dialog“ angesprochen.
    Die gezielte Gefahrenprävention wird durch eine Einstellungs- und Verhaltensänderung (EV) mit klarer Fokussierung auf die Erarbeitung neuer Wahrnehmungsmuster erreicht, die auf dem Grundsatz einer wohlwollenden Verantwortung füreinander sowie der kontinuierlichen Verbesserung beruhen.
    Ein Instrument zur vorausschauenden Sensibilisierung der Beschäftigten für alltägliche Gefahren ist der fest installierte Arbeitssicherheits-Parcours „Gefahr erleben“. Hier erleben die Teilnehmenden konkrete Gefahrensituationen unter realistischen betrieblichen Bedingungen. Bausteine sind: Stolpern, Rutschen, Stürzen, Handverletzungen, das Anschlagen von Lasten, Manipulation von Anlagen sowie Gefahrstoffe und Explosionsschutz.
    Neue Standards bei der Arbeitskleidung dienen der besseren Sichtbarkeit im Betrieb und erhöhen gleichzeitig das Schutzniveau bei definierten Tätigkeiten.

Wir behandeln Fremde wie Eigene

  • Für Beschäftigte von Partnerfirmen gelten die gleichen Sicherheitsstandards wie für eigene Mitarbeitende. Dies wird bei der Auswahl und der Zusammenarbeit mit Partnerfirmen berücksichtigt. Durch Sicherheits- und Gesundheitsaudits im Hause der Partnerfirmen wird die Sicherheits- und Gesundheitskultur auch außerhalb der eigenen Betriebsgrenzen gefördert. Zusätzlich sorgen wir durch die sogenannten Quick-Checks für hohe Sicherheitsstandards auf Baustellen.

Wir wollen die Gesundheit unserer Mitarbeiter erhalten und fördern

  • Bei der Gesunderhaltung unserer Mitarbeitenden berücksichtigen wir körperliche, psychische und soziale Aspekte gleichermaßen.
    Gesundheitsgerechtes Führungsverhalten fördern wir durch eine verpflichtende Basisqualifikation sowie regelmäßige Nachschulungen zu OSH-Themen. So werden Führungskräfte befähigt, gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen zu schaffen.
    Sozialen Konflikten begegnen wir mit Instrumenten wie Coaching und Mediation. Neben der gesundheitsgerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen bieten wir Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung sowie Programme zum Thema „Beruf und Familie“, um individuelle Faktoren zu berücksichtigen.
    Mit der ganzheitlichen Vorsorgeuntersuchung erfassen wir sowohl arbeitsbedingte als auch individuelle Gesundheitsrisiken und beraten die Mitarbeitenden gezielt zu gesundheitsfördernden Maßnahmen. Dabei kooperieren wir mit externen Partnern wie Physio- und Psychotherapeuten, Psychiatern sowie der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz.
    Die Gesundheitskompetenz unserer Mitarbeitenden fördern wir zielgruppengerecht mit Workshops und Seminaren im Rahmen regelmäßiger Aktionstage und der Aus- und Fortbildung.

Wir integrieren leistungsgewandelte Mitarbeiter

  • Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist ein zentraler Bestandteil unseres Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Bereits bei einer ununterbrochenen Arbeitsunfähigkeit von mehr als vier Wochen erhalten Mitarbeitende – über die gesetzlichen Vorgaben hinaus – im Willkommensgespräch das Angebot eines betriebsärztlichen Beratungsgesprächs.
    Bei komplexen BEM-Fällen unterstützen wir die Mitarbeitenden im BEM-Team.

Umweltmanagement

Umweltmanagement und Umweltpreis

Umweltschutz ohne Wenn und Aber

Umweltschutz besitzt für uns einen hohen Stellenwert. So sind moderne Einrichtungen für die Reinhaltung von Luft und Wasser sowie der sparsame Umgang mit Rohstoffen und Energie für uns eine Selbstverständlichkeit. Seit 2001 verfügen wir über ein Umweltmanagementsystem, das nach DIN EN ISO 14001:2015 zertifiziert ist.

Bei der Herstellung unserer Erzeugnisse arbeiten alle Produktionsstufen mit Stoffen, die sorgfältig unter Umwelt- und Arbeitssicherheitsaspekten bewertet und ausgewählt wurden. Dabei werden über 95 Prozent der entstehenden Abfälle wiederverwertet. Nur noch ein geringer Teil muss in Aufbereitungs- oder Verbrennungsanlagen umweltgerecht entsorgt werden.

Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes

Die Umweltpolitik der thyssenkrupp Rasselstein GmbH ist konform der Konzernrichtlinie Umwelt- und Energiemanagement der thyssenkrupp AG aufgebaut und wird durch die folgenden übergeordneten Handlungsgrundsätze umgesetzt:

Wir ermitteln die wesentlichen Umweltauswirkungen unserer Tätigkeiten und verpflichten uns zur ständigen Verbesserung

  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH verpflichtet sich zur Ermittlung, Bewertung und Dokumentation der wesentlichen Auswirkungen und Gefahren der Tätigkeiten, Produkte und Einsatzstoffe des Unternehmens auf die Umwelt und zu deren kontinuierlicher Verbesserung.

Wir verpflichten uns zur Vermeidung von Umweltbelastungen

  • Das Unternehmen verpflichtet sich, Umweltbelastungen zu vermeiden bzw. Vorkehrungen zur Verhütung und Begrenzung umweltschädigender Vorfälle zu treffen sowie besondere Verfahren einzurichten, um Umweltauswirkungen und sonstige Gefahren so gering wie möglich zu halten. Dazu gehören insbesondere:
    • Vermeidung und umweltgerechte Entsorgung von Abfällen.
    • Sparsamer Einsatz von Energien, Stoffen, Luft, Wasser und Boden.
    • Überwachung der Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Umweltbestimmungen durch Messungen.

Wir halten geltendes Recht ein

  • Umweltschutz ist integrierter Bestandteil aller Betriebsabläufe und wird von Anfang an – bereits in der Planungsphase – in die technischen, ökonomischen und sozialen Überlegungen mit einbezogen. Dabei werden die relevanten Gesetze, Verordnungen, Vorschriften und diesbezügliche betriebliche Regelungen eingehalten. Wir pflegen eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Behörden und externen Einsatzkräften. Dies gilt ebenfalls im Bereich der präventiven Gefahrenabwehr.

Wir schaffen ein Umwelt- und Sicherheitsbewusstsein

  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH schafft und fördert das Umwelt- und Sicherheitsbewusstsein bei allen Mitarbeitern. Im Zuge dessen wird das Unternehmen einen Waterfootprint erarbeiten.

Wir beziehen alle Personen, die für unsere Organisation bzw. in unserem Auftrag handeln, in unsere Umwelt-, Sicherheits- und Energiepolitik mit ein

  • Das Unternehmen bezieht die Lieferanten, Vertragspartner und Kunden, die auf dem Betriebsgelände arbeiten, in die geltende Umwelt-, Energie- und Sicherheitspolitik mit ein. Bei der externen Abwicklung von umwelt-, energie- bzw. sicherheitsrelevanten Tätigkeiten achten wir darauf, kompetente Auftragnehmer einzuschalten.

Wir informieren die Öffentlichkeit über Daten und Fakten

  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH informiert die Öffentlichkeit über die zum Verständnis der Umweltaus-wirkungen und Gefahren der Tätigkeiten und Produkte des Unternehmens benötigten Daten und Fakten.

Energiemanagement

Energiemanagement für mehr Effizienz

Die Ressourcen natürlicher Brennstoffe sind begrenzt; thyssenkrupp Rasselstein geht verantwortungsvoll mit der daraus erzeugten Energie um. Aufgrund der hohen Bedeutung des Faktors Energie bei thyssenkrupp Rasselstein wird daher zusätzlich zum bereits vorhandenen Umweltmanagementsystem ein Energiemanagementsystem nach der Norm ISO 50001 betrieben.
Ziel ist die fortlaufende Verbesserung der energiebezogenen Leistung durch die Steigerung der Energieeffizienz, die Optimierung des Energieeinsatzes und die Reduzierung des Energieverbrauchs. Die dafür erforderlichen Informationen und Ressourcen werden bereitgestellt.

Weniger ist mehr

Handlungsgrundsätze des Energiemanagements

Die Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes der thyssenkrupp Rasselstein GmbH werden um folgende, explizit den Bereich Energiemanagement betreffende Handlungsgrundsätze erweitert:

Wir verpflichten uns zur fortlaufenden Verbesserung unserer energiebezogenen Leistung

  • Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH verpflichtet sich, den spezifischen Energieverbrauch langfristig zu reduzieren und die Energieeffizienz in einem ständigen Verbesserungsprozess zu steigern.
    Zur Umsetzung dieser Ziele wird ein Energiemanagementsystem nach der Norm DIN EN ISO 50001 betrieben. Alle Anforderungen dieser Norm werden korrekt umgesetzt und die Prozesse kontinuierlich verbessert.
    Ressourcen natürlicher Brennstoffe sind begrenzt; die thyssenkrupp Rasselstein GmbH geht verantwortungsvoll mit der daraus erzeugten Energie um.
    Darüber hinaus verpflichten wir uns zur Einhaltung aller relevanten gesetzlichen Anforderungen sowie sonstiger bindender Verpflichtungen im Bereich Energie. Die energiebezogene Leistung wird regelmäßig bewertet und kontinuierlich verbessert.

Wir wollen die Energieeffizienz unserer Anlagen stetig steigern

  • Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH sichert den Fortschritt durch zielgerichtete Investitionen zur Erhaltung, Modernisierung und Weiterentwicklung der Energieeffizienz der Anlagen und Einrichtungen.
    Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH ist ständig bestrebt, Energie effizienter einzusetzen, entweder durch Senkung des Energieaufwandes oder durch bessere Nutzung der eingesetzten Energieträger.
    Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH stärkt die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit durch die Umsetzung von Maßnahmen in Forschung und Entwicklung zur Steigerung der Energieeffizienz.
    Wesentliche Energieverbraucher werden systematisch überwacht und bewertet. Durch geeignete Mess- und Auswertesysteme schaffen wir Transparenz über unsere Energieverbräuche und identifizieren Potenziale zur Verbesserung der Energieeffizienz.

    Bei der Planung, Auslegung, Beschaffung und Modernisierung von Anlagen, Prozessen, Produkten und Dienstleistungen werden energieeffiziente Lösungen berücksichtigt.

Jeder Mitarbeiter trägt Verantwortung für energiebewusstes Handeln

  • Jeder Mitarbeiter trägt die Verantwortung für energiebewusstes Handeln. Alle Mitarbeiter sind aufgefordert, Innovationen zur Energieeffizienz anzustoßen und zu unterstützen.
    Diese Energiepolitik gilt auch für externe Beschäftigte, Dienstleister und Fremdfirmen.
    Das Energiemanagement ist integrierter Bestandteil aller Entscheidungen im Unternehmen. Dabei fördert die thyssenkrupp Rasselstein GmbH die aktive Beteiligung aller Mitarbeiter an der Verbesserung der energiebezogenen Leistung und der Erreichung der Energieziele.

Recycling

Der ewige Kreislauf des Stahls

Verpackungsstahl ist ein „permanentes Material“, das auch nach beliebig vielen Wiederverwendungen seine Eigenschaften ohne Qualitätsverlust beibehält.

Mit anderen Worten: Stahl kann zu Verpackungen oder anderen Produkten verarbeitet werden. Wenn diese Anwendungen das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, kann der Stahl, aus dem sie hergestellt wurden, recycelt und für die Herstellung neuer Produkte verwendet werden. Der Materialkreislauf ist geschlossen. Dieser Zyklus kann beliebig oft durchlaufen werden, ohne dass sich die Materialeigenschaften in irgendeiner Weise verändern.

Erfahren Sie mehr, wie Verpackungen aus Stahl immer und immer wieder recycelt werden.

Unsere Tochtergesellschaft DWR-Deutsche Gesellschaft für Weißblechrecycling mbH agiert seit 2003 als Vermarkter von Weißblechschrotten aus der Entsorgung des privaten Verbrauchs. Die DWR bündelt die in Deutschland über die dualen Systeme erfassten und sortierten Weißblechverpackungen, bereitet diese auf und führt sie als Qualitätsschrott einem hochwertigen Recycling zu. Damit hat thyssenkrupp die komplette Produktverantwortung für Verpackungsstahl im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes übernommen.

Auch für Industrie und Gewerbe existiert seit 1993 ein Rücknahme- und Verwertungssystem: die KBS Kreislaufsystem Blechverpackungen Stahl GmbH.

Anlagensicherheit

Handlungsgrundsätze der Anlagensicherheit

Die Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes der thyssenkrupp Rasselstein GmbH werden darüber hinaus durch folgende Handlungsgrundsätze zur Anlagensicherheit ergänzt:

Stetige Optimierung der Sicherheitstechnik

Der Schutz unserer Mitarbeiter, Partner und der Umwelt vor von unseren Anlagen ausgehenden Gefahren genießt höchste Priorität gegenüber allen anderen Unternehmenszielen

  • Um den Schutz unserer Mitarbeiter vor Gefahren bestmöglich sicherstellen zu können, wird der Stand der Sicherheitstechnik durch angepasste Sicherheitsorganisation und entsprechende Wahl der Anlagentechnik stets eingehalten und kontinuierlich optimiert. Dazu zählt insbesondere:
    • Neue Anlagenteile bzw. Anlagenänderungen werden systematisch geplant, fachgerecht errichtet und mit qualifiziertem Personal betrieben.
    • Der Umgang mit Gefahrstoffen wird durch technische und organisatorische Maßnahmen so gestaltet, dass Auswirkungen von Störungen des bestimmungsgemäßen Betriebes und von Störfällen für Personal, Nachbarschaft und die Umwelt so gering wie möglich gehalten werden.
    • Alle sicherheitsrelevanten Anlagenteile werden gegen den Eingriff Unbefugter gesichert.
    • Umgebungsbedingte Gefahrenquellen werden in die Störfallvorsorge mit einbezogen.
    • Für sicherheitstechnisch bedeutsame Anlagenteile wird eine vorbeugende Wartung und Instandhaltung eingeplant.
    • Der Sicherheitsbericht wird innerhalb des Nachhaltigkeitskonzeptes weiter geführt.
    • Das Notfall- und Krisenmanagement wird weiter ausgebaut.

Wir qualifizieren unsere Mitarbeiter regelmäßig weiter

  • Wir schulen und unterweisen unsere Mitarbeiter regelmäßig in Fragen der Anlagensicherheit, der Störfallvorsorge und der Gefahrenabwehr, insbesondere bei Neueinstellung und Arbeitsplatzwechsel.

Wir überprüfen die Umsetzung von Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen

  • Sicherheitstechnische Begehungen im Betriebsbereich werden regelmäßig durchgeführt, um Mängel und Schwachstellen zu identifizieren sowie die Umsetzung von Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen bei festgestellten Mängeln und Schwachstellen zu überprüfen.

Informationen für Nachbarn des Beriebsbereichs Andernach

Verantwortliches Verhalten

BME Code of Conduct

Verantwortliches Verhalten innerhalb der Lieferkette

BME Code of Conduct

2010 ist thyssenkrupp Rasselstein der Verhaltensrichtlinie "Code of Conduct" des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) beigetreten, die auf den Grundsätzen des Global Compact, sowie der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) beruht.

Ziel ist es, allgemeine ethische Grundsätze wie Fairness, Integrität und unternehmerische Verantwortung in den Geschäftsbeziehungen fest zu verankern.

Zertifikat BME Code of Conduct

thyssenkrupp Rasselstein setzt sich dabei bestmöglich zur Einhaltung folgender Grundsätze auch bei seinen Lieferanten und deren Lieferanten ein:

  • Korruption verhindern
  • Fairen Wettbewerb fördern
  • Umweltschutz stärken
  • Gesundheitsschutz und Sicherheit gewährleisten
  • Menschenrechte schützen
  • Diskriminierung unterbinden

thyssenkrupp Rasselstein beteiligt sich an einem jährlich stattfindenden Selbstauskünfte-Verfahren.

thyssenkrupp Conflict Minerals Statement

thyssenkrupp Conflict Minerals Statement

Menschenrechte, faire Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und der Kampf gegen Korruption – diese Werte sind nicht nur innerhalb unserer Unternehmensgruppe wichtig, sondern sie gelten auch für unsere Lieferkette. Wir bei thyssenkrupp bekennen uns zum Global Compact der Vereinten Nationen. Wir haben verantwortliches Handeln fest in unsere Beschaffungsprozesse integriert. Wir treffen unsere Vergabeentscheidungen nicht nur nach wirtschaftlichen, technischen und prozessualen Kriterien. Nachhaltigkeit nimmt im Lieferantenmanagement von thyssenkrupp Rasselstein ebenso eine wichtige Rolle ein. Zudem entwickeln wir kontinuierlich unsere Prozesse weiter. So wollen wir die Transparenz über die Herkunft von Rohstoffen und sogenannten Konfliktmineralien erhöhen, um so frühzeitig Risiken zu erkennen.

Erfüllung von Sorgfaltspflichten in der Lieferkette von Zinn

Die Förderung bestimmter Rohstoffe in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und verschiedenen anderen Teilen der Welt trägt teilweise zu erheblichen Menschenrechtsverletzungen und zur Finanzierung von gewaltsamen Konflikten bei.

Innerhalb der Europäischen Union wurden für Importeure sogenannter Konfliktmineralien weitgehende Sorgfalts- und Prüfpflichten in der Lieferkette verbindlich, um die Finanzierung von Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in Konflikt- oder Hochrisikogebieten einzudämmen. Seit 7. Mai 2020 ist das Durchführungsgesetz zur EU-Verordnung 2017/821 in Deutschland mit Wirkung zum 01.01.2021 in Kraft.

Dies betrifft unser Unternehmen insofern, da wir Unionseinführer von Zinn sind. Wir haben in unserem Unternehmen bereits seit Jahren Verfahren etabliert, mit denen sich Lieferketten überprüfen und Risiken ermitteln lassen. Unsere Lieferketten sind transparent und unterliegen regelmäßigen Audits, sodass wir den Anforderungen des Gesetzes vollständig genügen.

Dodd-Frank Act zu Konfliktmineralien/Conflict Minerals

thyssenkrupp Rasselstein folgt bereits seit dem Jahr 2010 den Regularien der Vereinigten Staaten von Amerika, die man üblicherweise verkürzt den Dodd-Frank Act (voller Name: „Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act“) nennt. Die Section 1502 des Dodd-Frank Act verlangt von Unternehmen, die der SEC-Aufsicht (U.S. Securities and Exchange Comission) unterstehen, einen Bericht darüber zu verfassen, inwiefern die von ihnen produzierten oder beauftragten Produkte sogenannte "Konfliktmineralien" enthalten, die "notwendig für die Funktionalität oder Produktion" dieser Produkte sind. Zu diesen zählen Tantal, Zinn, Wolfram (sowie die Erze, aus denen sie gewonnen werden) und Gold – und zwar unabhängig davon, wo diese beschafft, verarbeitet oder verkauft werden. Die thyssenkrupp AG ist nicht der SEC-Aufsicht unterstellt und hat daher keine rechtliche Verpflichtung, die Anforderungen zu Konfliktmineralien der Section 1502 des Dodd-Frank Act zu erfüllen. Gleichzeitig erkennen wir an, dass die Bestimmungen unsere direkten und indirekten Kunden dazu auffordern, Sorgfaltsprüfungen innerhalb ihrer weltweiten Lieferketten durchzuführen.

Statement

Wir bei thyssenkrupp Rasselstein streben an, kein Material einzukaufen, das diese "Konfliktmineralien" enthält, welche direkt oder indirekt bewaffnete Gruppen finanzieren oder begünstigen. Dazu haben wir angemessene Prozesse implementiert, um zu verstehen, wo in unseren Produkten "Konfliktmineralien" enthalten sind und um die Quelle und Herkunft in unserer Lieferkette zu bestimmen. Diese Aktivitäten basieren auf den etablierten Rahmenwerken der OECD (Organisation für wirtschaftliche Kooperation und Entwicklung) und anderen Brancheninitiativen. Wir kontaktieren unsere direkten Lieferanten, um die Transparenz hinsichtlich der von ihnen gelieferten Produkte zu erhöhen. Wir überzeugen uns selber vor Ort, oder beauftragen Dritte, die Situation bei unseren Lieferanten regelmäßig zu kontrollieren. Wir werden die enge Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und anderen Stakeholdern fortsetzen, um so gute Ansätze und praktikable Lösungen sicherzustellen.

Slavery and Human Trafficking Statement

Die thyssenkrupp AG ist Unterzeichner des Global Compact und unterstützt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). thyssenkrupp hat das Ziel, Sklaverei und Menschenhandel sowohl in der Lieferkette als auch in den eigenen Aktivitäten auszuschließen. Unsere entsprechenden Bemühungen werden im "Slavery and Human Trafficking Statement for thyssenkrupp AG and its Subsidiaries" beschrieben, welches gemäß Sektion 54 des United Kingdom Modern Slavery Act 2015 verfasst wurde.

Soziale Verantwortung

Soziale Verantwortung

thyssenkrupp ist mit der Region Andernach-Neuwied am Mittelrhein und ihren Menschen seit mehr als 250 Jahren verbunden. Die daraus gewachsene Verantwortung für das Gemeinwohl und die Zukunftsfähigkeit des Standortes nehmen wir in vielfältiger Weise wahr.

Soziale Verantwortung

Unser soziales Engagement umfasst zum Beispiel eine breite betriebliche Ausbildung, eine vorausschauende Personalentwicklung, gesundheitliche Vorsorge- und Förderprogramme sowie übertarifliche Leistungen.

thyssenkrupp stellt seine Ausbildungskapazitäten in Andernach über den eigenen Bedarf hinaus zur Verfügung, um vielen jungen Menschen die Basis für eine qualifizierte berufliche Karriere zu bieten. Darüber hinaus sponsern wir Schulen und Projekte, die Jugendliche zur Auseinandersetzung mit Technik und Innovation motivieren. thyssenkrupp ist Partner für den Wettbewerb „Jugend forscht“, stellt Plätze für Schülerpraktika und Praxissemester bereit und unterstützt örtliche Sportwettbewerbe.

Weitere Informationen: Gesellschaftliches Engagement der thyssenkrupp Steel Europe AG

Kontakt

thyssenkrupp Steel Europe AG

Kaiser-Wilhelm-Straße 100

47166 Duisburg

Telefon +49 (0)203 52-0

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