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Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Verantwortung übernehmen – Zukunft sichern

Nachhaltigkeit ist heute ein vielfach verwendeter Begriff. Für uns ist entscheidend, dass Nachhaltigkeit nicht Schlagwort, sondern tief im unternehmerischen Handeln manifestiert ist. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Hierfür arbeiten wir fortlaufend an der Verbesserung von Produktionsprozessen und Produkten, an Innovationen und an der Forcierung und Förderung des Materialrecyclings.

Arbeitssicherheit und Gesundheit

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben höchste Priorität

Eines der wichtigsten Unternehmensziele lautet: „Null Unfälle“. Sicherheit, Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz haben deshalb bei thyssenkrupp Rasselstein höchste Priorität.

Handlungsgrundsätze der Arbeitssicherheit und Gesundheit

In Übereinstimmung mit dem Managementhandbuch Arbeitssicherheit und Gesundheit der thyssenkrupp AG sowie dem Masterplan OSH der thyssenkrupp Business Area Steel Europe werden bei der thyssenkrupp Rasselstein GmbH folgende Grundsätze der Arbeitssicherheit und Gesundheit verfolgt:

Wir wollen keinen Unfall

  • Vorstand, Führungskräfte, Betriebsrat und Belegschaft verfolgen gemeinsam die Ziele des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Durch kontinuierliche Verbesserungsprozesse wird eine nachhaltige Sicherheitskultur angestrebt.

Wir alle sind Vorbild und konsequent

  • Die Vermeidung von Verletzungen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren sowie die Gestaltung des Arbeitsumfeldes ist insbesondere im Rahmen der übertragenen Verantwortung und Pflichten eine Führungsaufgabe.
    Die gezielte Gefahren-Prävention wird durch eine Einstellungs- und Verhaltensänderung (EV) mit klarer Fokussierung auf die Erarbeitung neuer Wahrnehmungsmuster erreicht, die auf dem Grundsatz einer wohlwollenden Verantwortung füreinander sowie der kontinuierlichen Verbesserung beruhen. Als Instrument zum Aufbau dieser Sicherheitskultur dient der „EV ProzessA" auf allen Hierarchieebenen mit dem Ziel einer Verantwortungsgemeinschaft Sicherheit.

Wir machen keine Arbeit, die nicht sicher durchgeführt werden kann

  • Alle Mitarbeiter tragen Verantwortung für sich selbst und ihre Kollegen und wirken nach ihren Möglichkeiten intensiv am Arbeits- und Gesundheitsschutz mit. Das Konzept „Red-Spot an Krananlagen" (ein roter Punkt weist auf schwebende Lasten hin) wird weiter ausgerollt. Zudem laufen Tests von Abstandswarnern an Staplern und Dornwagen. Unterstützend dazu wird jedem Mitarbeiter und Partner die WE Stop!-Karte zur Verfügung gestellt, die zum Stoppen von unsicheren Handlungen und Zuständen auf Gelände von thyssenkrupp berechtigt.

Wir schauen nicht weg und sprechen an

  • Durch das vorausschauende Ergreifen von Maßnahmen wird der organisatorische und technische Arbeits-und Gesundheitsschutz kontinuierlich verbessert.
    Als Instrument einer vorausschauenden Sensibilisierung der Mitarbeiter im Hinblick auf die alltäglichen Gefahren dient der fest installierte Arbeitssicherheits-Parcours „Gefahr erleben". Hier erleben die Teilnehmer konkrete Gefahrensituationen unter unternehmensrealistischen Bedingungen, betreffend beispielsweise Stolpern, Rutschen, Stürzen oder das Anschlagen von Lasten.

Wir behandeln Fremde wie Eigene

  • Für Mitarbeiter von Partnerfirmen gelten gleiche Sicherheitsstandards wie für eigene Mitarbeiter. Dies wird bei der Auswahl und der Zusammenarbeit mit Partnerfirmen berücksichtigt. Mit gemeinsam durchgeführten Sicherheitsaudits im Hause der Partnerfirmen wird der Sicherheitskulturwandel nach außen getragen. Sog. Quick-Checks sollen zudem die Sicherheitsstandards auf Baustellen erhöhen.

Wir wollen die Gesundheit unserer Mitarbeiter erhalten und fördern

  • Bei der Gesunderhaltung unserer Mitarbeiter berücksichtigen wir gleichermaßen körperliche, psychische und soziale Aspekte. Zur kontinuierlichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen nutzen wir Gremien wie das Occupational Health Council und die Gesundheitsteams, um so alle relevanten betrieblichen Akteure einzubinden. Mit Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung sowie zum Themenfeld „Beruf und Familie" gewährleisten wir die Berücksichtigung individueller Faktoren.

Wir schaffen gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen

  • Wir legen höchsten Wert auf eine gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeits- und Organisations-bedingungen. Anhand verschiedener Analyseinstrumente ermitteln wir systematisch die relevanten Belastungsfaktoren und arbeiten unter Beteiligung der Mitarbeiter, kontinuierlich an einer Verbesserung. Wir nutzen dazu die Instrumente IMBA (Integration von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt), Mitarbeiterbefragung und BAAM (Beurteilung von Arbeitsinhalten, Arbeitsorganisation, Mitarbeiterführung und sozialen Beziehungen) sowie bedarfsweise Gesundheitsaudits.
    Das gesundheitsgerechte Führungsverhalten fördern wir durch eine Basisqualifikation sowie regelmäßige Nachschulungen zu OSH-Themen. Hierdurch werden die Führungskräfte dazu befähigt, gesunderhaltende Arbeitsbedingungen zu erzeugen. Sozialen Konflikten begegnen wir mit Instrumenten wie Coaching und Mediation.

Wir fördern die individuelle Gesundheit

  • Mit der ganzheitlichen Vorsorgeuntersuchung erfassen wir neben arbeitsbedingten auch die individuellen Gesundheitsrisiken und beraten die Mitarbeiter gezielt zu gesundheitsfördernden Maßnahmen. Dabei kooperieren wir mit verschiedenen externen Akteuren wie Physio- und Psychotherapeuten, Psychiatern sowie der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Die Gesundheitskompetenz unserer Mitarbeiter fördern wir zielgruppengerecht über Gesundheitsmodule in der themenorientierten Gruppenarbeit sowie Gesundheitsseminare in der betrieblichen Aus- und Fortbildung.

Wir integrieren leistungsgewandelte Mitarbeiter

  • Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist für uns ein Grundpfeiler des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Bereits bei einer ununterbrochenen Arbeitsunfähigkeit über vier Wochen erhält der Mitarbeiter über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehend im Willkommensgespräch das Angebot eines betriebsärztlichen Beratungsgesprächs. Bei komplexen BEM-Fällen unterstützen wir die Mitarbeiter durch ein Arbeitsfähigkeitscoaching; über das Profilvergleichssystem IMBA kann ein fähigkeitsgerechter Arbeitsplatz identifiziert werden.

Umweltmanagement

Umweltmanagement und Umweltpreis

Umweltschutz ohne Wenn und Aber

Umweltschutz besitzt für uns einen hohen Stellenwert. So sind moderne Einrichtungen für die Reinhaltung von Luft und Wasser sowie der sparsame Umgang mit Rohstoffen und Energie für uns eine Selbstverständlichkeit. Seit 2001 verfügen wir über ein Umweltmanagementsystem, das nach DIN EN ISO 14001:2009 zertifiziert ist.

Bei der Herstellung unserer Erzeugnisse arbeiten alle Produktionsstufen mit Stoffen, die sorgfältig unter Umwelt- und Arbeitssicherheitsaspekten bewertet und ausgewählt wurden. Dabei werden über 95 Prozent der entstehenden Abfälle wiederverwertet. Nur noch ein geringer Teil muss in Aufbereitungs- oder Verbrennungsanlagen umweltgerecht entsorgt werden.

Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes

Die Umweltpolitik der thyssenkrupp Rasselstein GmbH ist konform der Konzernrichtlinie Umwelt- und Energiemanagement der thyssenkrupp AG aufgebaut und wird durch die folgenden übergeordneten Handlungsgrundsätze umgesetzt:

Wir ermitteln die wesentlichen Umweltauswirkungen unserer Tätigkeiten und verpflichten uns zur ständigen Verbesserung

  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH verpflichtet sich zur Ermittlung, Bewertung und Dokumentation der wesentlichen Auswirkungen und Gefahren der Tätigkeiten, Produkte und Einsatzstoffe des Unternehmens auf die Umwelt und zu deren kontinuierlicher Verbesserung.

Wir verpflichten uns zur Vermeidung von Umweltbelastungen

  • Das Unternehmen verpflichtet sich, Umweltbelastungen zu vermeiden bzw. Vorkehrungen zur Verhütung und Begrenzung umweltschädigender Vorfälle zu treffen sowie besondere Verfahren einzurichten, um Umweltauswirkungen und sonstige Gefahren so gering wie möglich zu halten. Dazu gehören insbesondere:
    • Vermeidung und umweltgerechte Entsorgung von Abfällen.
    • Sparsamer Einsatz von Energien, Stoffen, Luft, Wasser und Boden.
    • Überwachung der Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Umweltbestimmungen durch Messungen.
    • Erarbeitung eines Konzepts für ein Not- und Auffangbecken.

Wir halten geltendes Recht ein

  • Umweltschutz ist integrierter Bestandteil aller Betriebsabläufe und wird von Anfang an – bereits in der Planungsphase – in die technischen, ökonomischen und sozialen Überlegungen mit einbezogen. Dabei werden die relevanten Gesetze, Verordnungen, Vorschriften und diesbezügliche betriebliche Regelungen eingehalten. Wir pflegen eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Behörden und externen Einsatzkräften. Dies gilt ebenfalls im Bereich der präventiven Gefahrenabwehr.

Wir schaffen ein Umwelt- und Sicherheitsbewusstsein

  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH schafft und fördert das Umwelt- und Sicherheitsbewusstsein bei allen Mitarbeitern. Im Zuge dessen wird das Unternehmen einen Waterfootprint erarbeiten.

Wir beziehen alle Personen, die für unsere Organisation bzw. in unserem Auftrag handeln, in unsere Umwelt-, Sicherheits- und Energiepolitik mit ein

  • Das Unternehmen bezieht die Lieferanten, Vertragspartner und Kunden, die auf dem Betriebsgelände arbeiten, in die geltende Umwelt-, Energie- und Sicherheitspolitik mit ein. Bei der externen Abwicklung von umwelt-, energie- bzw. sicherheitsrelevanten Tätigkeiten achten wir darauf, kompetente Auftragnehmer einzuschalten.

Wir informieren die Öffentlichkeit über Daten und Fakten

  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH informiert die Öffentlichkeit über die zum Verständnis der Umweltaus-wirkungen und Gefahren der Tätigkeiten und Produkte des Unternehmens benötigten Daten und Fakten.

Anlagensicherheit

Handlungsgrundsätze der Anlagensicherheit

Die Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes der thyssenkrupp Rasselstein GmbH werden darüber hinaus durch folgende Handlungsgrundsätze zur Anlagensicherheit ergänzt:

Stetige Optimierung der Sicherheitstechnik

Der Schutz unserer Mitarbeiter, Partner und der Umwelt vor von unseren Anlagen ausgehenden Gefahren genießt höchste Priorität gegenüber allen anderen Unternehmenszielen

  • Um den Schutz unserer Mitarbeiter vor Gefahren bestmöglich sicherstellen zu können, wird der Stand der Sicherheitstechnik durch angepasste Sicherheitsorganisation und entsprechende Wahl der Anlagentechnik stets eingehalten und kontinuierlich optimiert. Dazu zählt insbesondere:
    • Neue Anlagenteile bzw. Anlagenänderungen werden systematisch geplant, fachgerecht errichtet und mit qualifiziertem Personal betrieben.
    • Der Umgang mit Gefahrstoffen wird durch technische und organisatorische Maßnahmen so gestaltet, dass Auswirkungen von Störungen des bestimmungsgemäßen Betriebes und von Störfällen für Personal, Nachbarschaft und die Umwelt so gering wie möglich gehalten werden.
    • Alle sicherheitsrelevanten Anlagenteile werden gegen den Eingriff Unbefugter gesichert.
    • Umgebungsbedingte Gefahrenquellen werden in die Störfallvorsorge mit einbezogen.
    • Für sicherheitstechnisch bedeutsame Anlagenteile wird eine vorbeugende Wartung und Instandhaltung eingeplant.
    • Der Sicherheitsbericht wird innerhalb des Nachhaltigkeitskonzeptes weiter geführt.
    • Das Notfall- und Krisenmanagement wird weiter ausgebaut.

Wir qualifizieren unsere Mitarbeiter regelmäßig weiter

  • Wir schulen und unterweisen unsere Mitarbeiter regelmäßig in Fragen der Anlagensicherheit, der Störfallvorsorge und der Gefahrenabwehr, insbesondere bei Neueinstellung und Arbeitsplatzwechsel.

Wir überprüfen die Umsetzung von Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen

  • Sicherheitstechnische Begehungen im Betriebsbereich werden regelmäßig durchgeführt, um Mängel und Schwachstellen zu identifizieren sowie die Umsetzung von Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen bei festgestellten Mängeln und Schwachstellen zu überprüfen.

Energiemanagement

Energiemanagement für mehr Effizienz

Die Ressourcen natürlicher Brennstoffe sind begrenzt; thyssenkrupp Rasselstein geht verantwortungsvoll mit der daraus erzeugten Energie um. Aufgrund der hohen Bedeutung des Umweltfaktors Energie bei thyssenkrupp Rasselstein wird daher zusätzlich zum bereits vorhandenen Umweltmanagementsystem ein Energiemanagementsystem nach der Norm ISO 50001 betrieben.

Weniger ist mehr

Handlungsgrundsätze des Energiemanagements

Die Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes der thyssenkrupp Rasselstein GmbH werden um folgende, explizit den Bereich Energiemanagement betreffende Handlungsgrundsätze erweitert:

Wir verpflichten uns zur Reduzierung des Energieverbrauchs

  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH verpflichtet sich, den spezifischen Energieverbrauch langfristig zu reduzieren und die Energieeffizienz in einem ständigen Verbesserungsprozess zu steigern.
    Zur Umsetzung dieser Ziele wird ein Energiemanagementsystem nach der Norm DIN EN ISO 50001 betrieben. Alle Anforderungen dieser Norm werden korrekt umgesetzt und die Prozesse kontinuierlich verbessert.
  • Ressourcen natürlicher Brennstoffe sind begrenzt; thyssenkrupp Rasselstein GmbH geht verantwortungsvoll mit daraus erzeugter Energie um.

Wir wollen die Energieeffizienz unserer Anlagen stetig steigern

  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH sichert den Fortschritt durch zielgerichtete Investitionen zur Erhaltung, Modernisierung und Weiterentwicklung der Energieeffizienz der Anlagen und Einrichtungen.
  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH ist ständig bestrebt, Energie effizienter einzusetzen, entweder durch Senkung des Energieaufwandes oder durch bessere Nutzung der eingesetzten Energieträger.
  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH stärkt die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit durch eine Implementierung von Maßnahmen in Forschung und Entwicklung zur Steigerung der Energieeffizienz.

Jeder Mitarbeiter trägt die Verantwortung für energiebewusstes Handeln

  • Jeder Mitarbeiter trägt die Verantwortung für energiebewusstes Handeln. Alle Mitarbeiter sind aufgefordert, Innovationen zur Energieeffizienz anzustoßen und zu unterstützen.
  • Diese Energiepolitik gilt auch für externe Beschäftigte und Fremdfirmen.
  • Das Energiemanagement ist integrierter Bestandteil aller Entscheidungen im Unternehmen.

Recycling

Ressourcenschonung durch Recycling

Verpackungsstahl ist ein „permanentes Material“, das auch nach beliebig vielen Wiederverwendungen seine Eigenschaften ohne Qualitätsverlust beibehält.

Mit anderen Worten: Stahl kann zu Verpackungen oder anderen Produkten verarbeitet werden. Wenn diese Anwendungen das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, kann der Stahl, aus dem sie hergestellt wurden, recycelt und für die Herstellung neuer Produkte verwendet werden. Der Materialkreislauf ist geschlossen. Dieser Zyklus kann beliebig oft durchlaufen werden, ohne dass sich die Materialeigenschaften in irgendeiner Weise verändern.

Unsere Tochtergesellschaft DWR-Deutsche Gesellschaft für Weißblechrecycling mbH agiert seit 2003 als Vermarkter von Weißblechschrotten aus der Entsorgung des privaten Verbrauchs. Die DWR bündelt die in Deutschland über die dualen Systeme erfassten und sortierten Weißblechverpackungen, bereitet diese auf und führt sie als Qualitätsschrott einem hochwertigen Recycling zu. Damit hat thyssenkrupp die komplette Produktverantwortung für Verpackungsstahl im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes übernommen.

Auch für Industrie und Gewerbe existiert seit 1993 ein Rücknahme- und Verwertungssystem: die KBS Kreislaufsystem Blechverpackungen Stahl GmbH.

Mer zu diesem Thema können Sie im APEAL Recycling Film erfahren.

Verantwortliches Verhalten

BME Code of Conduct

Verantwortliches Verhalten innerhalb der Lieferkette

BME Code of Conduct

2010 ist thyssenkrupp Rasselstein der Verhaltensrichtlinie "Code of Conduct" des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) beigetreten, die auf den Grundsätzen des Global Compact, sowie der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) beruht.

Ziel ist es, allgemeine ethische Grundsätze wie Fairness, Integrität und unternehmerische Verantwortung in den Geschäftsbeziehungen fest zu verankern.

Zertifikat BME Code of Conduct

thyssenkrupp Rasselstein setzt sich dabei bestmöglich zur Einhaltung folgender Grundsätze auch bei seinen Lieferanten und deren Lieferanten ein:

  • Korruption verhindern
  • Fairen Wettbewerb fördern
  • Umweltschutz stärken
  • Gesundheitsschutz und Sicherheit gewährleisten
  • Menschenrechte schützen
  • Diskriminierung unterbinden

thyssenkrupp Rasselstein beteiligt sich an einem jährlich stattfindenden Selbstauskünfte-Verfahren.

thyssenkrupp Conflict Minerals Statement

thyssenkrupp Conflict Minerals Statement

Menschenrechte, faire Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und der Kampf gegen Korrup-tion – diese Werte sind nicht nur innerhalb unseres Konzerns wichtig, sondern sie gelten auch für unsere Lieferkette. Wir bei thyssenkrupp bekennen uns zum Global Compact (https://www.unglobalcompact.org/) der Vereinten Nationen. Wir haben verantwortliches Handeln fest in unsere Beschaffungsprozesse integriert. Wir treffen unsere Vergabeentscheidungen nicht nur nach wirtschaftlichen, technischen und prozessualen Kriterien. Nachhaltigkeit nimmt im Lieferantenmanagement von thyssenkrupp ebenso eine wichtige Rolle ein. Zudem entwickeln wir kontinuierlich unsere Prozesse weiter. So wollen wir die Transparenz über die Herkunft von Rohstoffen und sogenannten Konfliktmineralien erhöhen, um so frühzeitig Risiken zu erkennen.

Konfliktmineralien/Conflict Minerals

Die Förderung bestimmter Rohstoffe in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und den angrenzenden Staaten trägt teilweise zu erheblichen Menschenrechtsverletzungen und zur Finanzierung von gewaltsamen Konflikten in dieser Region bei. Der Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika hat im Jahr 2010 eine Gesetzgebung verabschiedet, die man üblicherweise verkürzt den Dodd-Frank Act (voller Name: „Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act“) nennt. Die Section 1502 des Dodd-Frank Act verlangt von Unternehmen, die der SEC-Aufsicht (U.S. Securities and Exchange Comission) unterstehen, einen Bericht darüber zu verfassen, inwiefern die von ihnen produzierten oder beauftragten Produkte sogenannte "Konfliktmineralien" enthalten, die "notwendig für die Funktionalität oder Produktion" dieser Produkte sind. Zu diesen zählen Tantal, Zinn, Wolfram (sowie die Erze, aus denen sie gewonnen werden) und Gold – und zwar unabhängig davon, wo diese beschafft, verarbeitet oder verkauft werden.

Die thyssenkrupp AG ist nicht der SEC-Aufsicht unterstellt und hat daher keine rechtliche Verpflichtung, die Anforderungen zu Konfliktmineralien der Section 1502 des Dodd-Frank Act zu erfüllen. Gleichzeitig erkennen wir an, dass die Bestimmungen unsere direkten und indirekten Kunden dazu auffordern, Sorgfaltsprüfungen innerhalb ihrer weltweiten Lieferketten durchzuführen.

Statement

Wir bei thyssenkrupp streben an, kein Material einzukaufen, das diese "Konfliktmineralien" enthält, welche direkt oder indirekt bewaffnete Gruppen in der DRK oder den angrenzenden Staaten finanzieren oder begünstigen. Wir implementieren angemessene Prozesse, um zu verstehen, wo in unseren Produkten "Konfliktmineralien" enthalten sind. Außerdem ist das wichtig, um die Quelle und Herkunft in unserer Lieferkette zu bestimmen. Diese Aktivitäten basieren auf den etablierten Rahmenwerken der OECD (Organisation für wirtschaftliche Kooperation und Entwicklung) und anderen Brancheninitiativen. Wir kontaktieren unsere direkten Lieferanten, um die Transparenz hinsichtlich der von ihnen gelieferten Produkte zu erhöhen. Wir werden die enge Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und anderen Stakeholdern fortsetzen, um so gute Ansätze und praktikable Lösungen sicherzustellen.

Slavery and Human Trafficking Statement

Die thyssenkrupp AG ist Unterzeichner des Global Compact und unterstützt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). thyssenkrupp hat das Ziel, Sklaverei und Menschenhandel sowohl in der Lieferkette als auch in den eigenen Aktivitäten auszuschließen. Unsere entsprechenden Bemühungen werden im "Slavery and Human Trafficking
Statement for thyssenkrupp AG and its Subsidiaries" beschrieben, welches gemäß Sektion 54 des United Kingdom Modern Slavery Act 2015 verfasst wurde.

Download

thyssenkrupp Conflict Minerals Statement (PDF)

Soziale Verantwortung

Soziale Verantwortung

thyssenkrupp ist mit der Region Andernach-Neuwied am Mittelrhein und ihren Menschen seit mehr als 250 Jahren verbunden. Die daraus gewachsene Verantwortung für das Gemeinwohl und die Zukunftsfähigkeit des Standortes nehmen wir in vielfältiger Weise wahr.

Soziale Verantwortung

Unser soziales Engagement umfasst zum Beispiel eine breite betriebliche Ausbildung, eine vorausschauende Personalentwicklung, gesundheitliche Vorsorge- und Förderprogramme sowie übertarifliche Leistungen.

thyssenkrupp stellt seine Ausbildungskapazitäten in Andernach über den eigenen Bedarf hinaus zur Verfügung, um vielen jungen Menschen die Basis für eine qualifizierte berufliche Karriere zu bieten. Darüber hinaus sponsern wir Schulen und Projekte, die Jugendliche zur Auseinandersetzung mit Technik und Innovation motivieren. thyssenkrupp ist Partner für den Wettbewerb „Jugend forscht“, stellt Plätze für Schülerpraktika und Praxissemester bereit und unterstützt örtliche Sportwettbewerbe.

Weitere Informationen: Gesellschaftliches Engagement der thyssenkrupp Steel Europe AG

Schlau und sicher zum Erfolg

BGHM-Präventionsexperte Frank Mays (rechts) und CTO Oliver Hoffmann von der thyssenkrupp Rasselstein GmbH bei der Übergabe der Trophäe „Schlauer Fuchs“.
BGHM-Präventionsexperte Frank Mays (rechts) und CTO Oliver Hoffmann von der thyssenkrupp Rasselstein GmbH bei der Übergabe der Trophäe „Schlauer Fuchs“.

Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) zeichnet thyssenkrupp in Andernach für vorbildlichen Arbeitsschutz aus.

Arbeitsschutz wird bei der thyssenkrupp Rasselstein GmbH großgeschrieben: Wie hier im Werk Andernach wird auf die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten in besonderem Maße wert gelegt. Dafür erhielt der Verpackungsstahlhersteller jetzt den Preis „Schlauer Fuchs“.

Pressemitteilung

Download: Urkunde BGHM Arbeitsschutzpreis "Schlauer Fuchs" 2017

Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz

thyssenkrupp Rasselstein wurde 2008 mit dem Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Umweltministerin Margit Conrad lobte in ihrer Rede anlässlich der Preisverleihung die vielfachen innovativen Projekte, mit denen thyssenkrupp Rasselstein Energie- und Umweltbewusstsein beweise.

Den Preis erhielten wir für das Projekt „Energieeinsparpotentiale bei thyssenkrupp Rasselstein“. Unsere Mitarbeiter haben dabei nicht nur neue Wege einer umfassenden Verbrauchsanalyse erprobt, sondern bereits im ersten Schritt nachhaltige Einsparungen in beträchtlichem Umfang ausgelöst.

Im Rahmen einer systematischen Energieanalyse der Großanlagen mit Ideenfindungsworkshops wurden mehr als 150 konkrete Ideen und Verbesserungspotentiale zur Energieeinsparung gesammelt, wirtschaftlich bewertet, daraus ein Nachhaltigkeitskonzept entwickelt und umgesetzt.

Download: Urkunde Umweltpreis 2008 (PDF)

Zusammen mit einer Wirkungsgradermittlung der energetisch relevanten Teilprozesse der Produktionsanlagen der drei thyssenkrupp Rasselsteiner Durchlauf-Glühöfen war dies die Grundlage für etwa 30 Maßnahmen zur Einsparung von Erdgas (150.000 m3/a), Druckluft (2 Mio. m3/a), Schutzgas, Heißdampf (31.000 t/a) und Strom (1,2 GWh/a), die einem Energieäquivalent von 3 Mio. Litern Heizöl und einer Emissionsminderung von jährlich ca. 11.000 Tonnen CO2 entsprechen.

Weitere Maßnahmen sind in der Umsetzung, die eine vergleichbare Größenordnung haben werden und alle eine Amortisationszeit von unter fünf Jahren haben.

Das Preisgeld kommt unseren Auszubildenden zugute, die damit die Möglichkeit erhalten, in eigenen Projekten ebenfalls kreative Wege auszuprobieren, um möglichst viele Ideen zur Schonung der Umwelt und zur Einsparung von Energie zu erzeugen.

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