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Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Verantwortung übernehmen – Zukunft sichern

Nachhaltigkeit ist heute ein vielfach verwendeter Begriff. Für uns ist entscheidend, dass Nachhaltigkeit nicht Schlagwort, sondern tief im unternehmerischen Handeln manifestiert ist. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Hierfür arbeiten wir fortlaufend an der Verbesserung von Produktionsprozessen und Produkten, an Innovationen und an der Forcierung und Förderung des Materialrecyclings.

Arbeitssicherheit

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben höchste Priorität

Eines der wichtigsten Unternehmensziele lautet: „Null Unfälle“. Sicherheit, Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz haben deshalb bei thyssenkrupp Rasselstein höchste Priorität.

Arbeitssicherheit

Handlungsgrundsätze der Arbeitssicherheit

In Übereinstimmung mit der Grundsatzerklärung und den Leitlinien zum Arbeitsschutz thyssenkrupp werden bei der thyssenkrupp Rasselstein GmbH folgende Grundsätze der Arbeitssicherheit verfolgt:

Wir wollen keinen Unfall

  • Vorstand, Führungskräfte, Betriebsrat und Belegschaft verfolgen gemeinsam die Ziele des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

Wir machen keine Arbeit, die nicht sicher durchgeführt werden kann

  • Alle Mitarbeiter tragen Verantwortung für sich selbst und ihre Kollegen/innen und wirken nach ihren Möglichkeiten intensiv am Arbeits- und Gesundheitsschutz mit.

Wir alle sind Vorbild und konsequent

  • Die Vermeidung von Verletzungen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren sowie die Gestaltung des Arbeitsumfeldes ist insbesondere im Rahmen der übertragenen Verantwortung und Pflichten eine Führungsaufgabe.
  • Die gezielte Gefahren-Prävention wird durch eine Einstellungs- und Verhaltensänderung (EV) mit klarer Fokussierung auf die Erarbeitung neuer Wahrnehmungsmuster erreicht, die auf dem Grundsatz einer wohlwollenden Verantwortung füreinander sowie der kontinuierlichen Verbesserung beruhen. Als Instrument zum Aufbau dieser neuen Sicherheitskultur dient der EV Prozess A auf allen Hierarchieebenen.

Wir behandeln Fremde wie Eigene

  • Für Fremdfirmenmitarbeiter gelten gleiche Sicherheitsstandards wie für eigene Mitarbeiter. Dies wird bei der Auswahl und der Zusammenarbeit mit Fremdfirmen berücksichtigt.
  • Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung erhalten und stärken die Leistungsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter. Arbeitssicherheit ist integrierter Bestandteil aller Betriebsabläufe und wird von Anfang an – bereits in der Planungsphase – in die technischen, ökonomischen und sozialen Überlegungen mit einbezogen. Dabei werden die relevanten Gesetze, Verordnungen, Vorschriften und diesbezügliche betriebliche Regelungen eingehalten.
  • Das sicherheits- und gesundheitsbewusste Verhalten aller Beschäftigten, der Führungskräfte und Sicherheitsbeauftragten wird im Unternehmen durch regelmäßige Schulung und Information stetig verbessert und gefördert.

Wir schauen nicht weg und sprechen an

  • Durch das vorausschauende Ergreifen von Maßnahmen wird der organisatorische und technische Arbeits- und Gesundheitsschutz kontinuierlich verbessert.
  • Als Instrument einer vorausschauenden Sensibilisierung der Mitarbeiter im Hinblick auf die alltäglichen Gefahren dient der fest installierte Arbeitssicherheits-Parcours „Gefahr erleben“. Hier erleben die Teilnehmer konkrete Gefahrensituationen unter unternehmensrealistischen Bedingungen, betreffend beispielsweise Stolpern, Rutschen, Stürzen oder das Anschlagen von Lasten.
  • Nichtbeachtung der Grundregeln des Arbeitsschutzes kann für Führungskräfte, Mitarbeiter und Fremdfirmen zu entsprechenden Konsequenzen führen.

Umweltmanagement

Umweltmanagement und Umweltpreis

Umweltschutz ohne Wenn und Aber

Umweltschutz besitzt für uns einen hohen Stellenwert. So sind moderne Einrichtungen für die Reinhaltung von Luft und Wasser sowie der sparsame Umgang mit Rohstoffen und Energie für uns eine Selbstverständlichkeit. Seit 2001 verfügen wir über ein Umweltmanagementsystem, das nach DIN EN ISO 14001:2009 zertifiziert ist.

Bei der Herstellung unserer Erzeugnisse arbeiten alle Produktionsstufen mit Stoffen, die sorgfältig unter Umwelt- und Arbeitssicherheitsaspekten bewertet und ausgewählt wurden. Dabei werden über 95 Prozent der entstehenden Abfälle wiederverwertet. Nur noch ein geringer Teil muss in Aufbereitungs- oder Verbrennungsanlagen umweltgerecht entsorgt werden.

Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes

Die Umweltpolitik der thyssenkrupp Rasselstein GmbH wird durch die folgenden übergeordneten Handlungsgrundsätze umgesetzt:

Wir ermitteln die wesentlichen Umweltauswirkungen unserer Tätigkeiten und verpflichten uns zur ständigen Verbesserung

  • Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH verpflichtet sich zur Ermittlung, Bewertung und Dokumentation der wesentlichen Auswirkungen und Gefahren der Tätigkeiten und Produkte des Unternehmens auf die Umwelt und zu deren kontinuierlicher Verbesserung.

Wir verpflichten uns zur Vermeidung von Umweltbelastungen

  • Das Unternehmen verpflichtet sich, Umweltbelastungen zu vermeiden bzw. Vorkehrungen zur Verhütung und Begrenzung umweltschädigender Vorfälle zu treffen sowie besondere Verfahren einzurichten, um Umweltauswirkungen und sonstige Gefahren so gering wie möglich zu halten. Dazu gehören insbesondere:
    • Vermeidung und umweltgerechte Entsorgung von Abfällen.
    • Sparsamer Einsatz von Energien, Stoffen, Luft, Wasser und Boden.
    • Überwachung der Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Umweltbestimmungen durch Messungen.

Wir halten geltendes Recht ein

  • Umweltschutz ist integrierter Bestandteil aller Betriebsabläufe und wird von Anfang an – bereits in der Planungsphase – in die technischen, ökonomischen und sozialen Überlegungen mit einbezogen. Dabei werden die relevanten Gesetze, Verordnungen, Vorschriften und diesbezügliche betriebliche Regelungen eingehalten. Wir pflegen eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Behörden und externen Einsatzkräften. Dies gilt ebenfalls im Bereich der präventiven Gefahrenabwehr.

Wir schaffen ein Umwelt- und Sicherheitsbewusstsein

  • Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH schafft und fördert das Umwelt- und Sicherheitsbewusstsein bei allen Mitarbeitern.

Wir beziehen alle Personen, die für unsere Organisation bzw. in unserem Auftrag handeln, in unsere Umwelt-, Sicherheits- und Energiepolitik mit ein

  • Das Unternehmen bezieht die Lieferanten, Vertragspartner und Kunden, die auf dem Betriebsgelände arbeiten, in die geltende Umwelt-, Energie- und Sicherheitspolitik mit ein. Bei der externen Abwicklung von umwelt-, energie- bzw. sicherheitsrelevanten Tätigkeiten achten wir darauf, kompetente Auftragnehmer einzuschalten.

Wir informieren die Öffentlichkeit über Daten und Fakten

  • Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH informiert die Öffentlichkeit über die zum Verständnis der Umweltauswirkungen und Gefahren der Tätigkeiten und Produkte des Unternehmens benötigten Daten und Fakten.

Energiemanagement

Energiemanagement für mehr Effizienz

Die Ressourcen natürlicher Brennstoffe sind begrenzt; thyssenkrupp Rasselstein geht verantwortungsvoll mit der daraus erzeugten Energie um. Aufgrund der hohen Bedeutung des Umweltfaktors Energie bei thyssenkrupp Rasselstein wird daher zusätzlich zum bereits vorhandenen Umweltmanagementsystem ein Energiemanagementsystem nach der Norm ISO 50001 betrieben.

Weniger ist mehr

Handlungsgrundsätze des Energiemanagements

Die Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes der thyssenkrupp Rasselstein GmbH werden um folgende, explizit den Bereich Energiemanagement betreffende Handlungsgrundsätze erweitert:

Wir verpflichten uns zur Reduzierung des Energieverbrauchs

  • Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH verpflichtet sich, den spezifischen Energieverbrauch langfristig zu reduzieren und die Energieeffizienz in einem ständigen Verbesserungsprozess zu steigern.
  • Zur Umsetzung dieser Ziele wird ein Energiemanagementsystem nach der Norm DIN EN ISO 50001 betrieben. Alle Anforderungen dieser Norm werden korrekt umgesetzt und die Prozesse kontinuierlich verbessert
  • Ressourcen natürlicher Brennstoffe sind begrenzt; die thyssenkrupp Rasselstein GmbH geht verantwortungsvoll mit daraus erzeugter Energie um.

Wir wollen die Energieeffizienz unserer Anlagen stetig steigern

Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH

  • sichert den Fortschritt durch zielgerichtete Investitionen zur Erhaltung, Modernisierung und Weiterentwicklung der Energieeffizienz der Anlagen und Einrichtungen.
  • ist ständig bestrebt, Energie effizienter einzusetzen, entweder durch Senkung des Energieaufwandes oder durch bessere Nutzung der eingesetzten Energieträger.
  • stärkt die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit durch eine Implementierung von Maßnahmen in Forschung und Entwicklung zur Steigerung der Energieeffizienz.

Jeder Mitarbeiter trägt die Verantwortung für energiebewusstes Handeln

  • Alle Mitarbeiter sind aufgefordert, Innovationen zur Energieeffizienz anzustoßen und zu unterstützen.
  • Diese Energiepolitik gilt auch für externe Beschäftigte und Fremdfirmen.
  • Das Energiemanagement ist integrierter Bestandteil aller Entscheidungen im Unternehmen.

Anlagensicherheit

Handlungsgrundsätze der Anlagensicherheit

Die Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes der thyssenkrupp Rasselstein GmbH werden darüber hinaus durch folgende Handlungsgrundsätze zur Anlagensicherheit ergänzt:

Stetige Optimierung der Sicherheitstechnik

Der Schutz unserer Mitarbeiter vor Gefahren genießt höchste Priorität gegenüber allen anderen Unternehmenszielen

  • Um den Schutz unserer Mitarbeiter vor Gefahren bestmöglich sicherstellen zu können, wird der Stand der Sicherheitstechnik durch angepasste Sicherheitsorganisation und entsprechende Wahl der Anlagentechnik stets eingehalten und kontinuierlich optimiert. Dazu zählt insbesondere:
    • Neue Anlagenteile bzw. Anlagenänderungen werden systematisch geplant, fachgerecht errichtet und mit qualifiziertem Personal betrieben.
    • Der Umgang mit Gefahrstoffen wird durch technische und organisatorische Maßnahmen gestaltet, dass Auswirkungen von Störungen des bestimmungsgemäßen Betriebes und von Störfällen für Personal, Nachbarschaft und die Umwelt so gering wie möglich gehalten werden.
    • Alle sicherheitsrelevanten Anlagenteile werden gegen den Eingriff Unbefugter gesichert.
    • Umgebungsbedingte Gefahrenquellen werden in die Störfallvorsorge mit einbezogen.
    • Für sicherheitstechnisch bedeutsame Anlagenteile wird eine vorbeugende Wartung und Instandhaltung eingeplant.

Wir qualifizieren unsere Mitarbeiter regelmäßig weiter

  • Wir schulen und unterweisen unsere Mitarbeiter regelmäßig in Fragen der Anlagensicherheit, der Störfallvorsorge und der Gefahrenabwehr, insbesondere bei Neueinstellung und Arbeitsplatzwechsel.

Wir überprüfen die Umsetzung von Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen

  • Sicherheitstechnische Begehungen im Betriebsbereich werden regelmäßig durchgeführt, um Mängel und Schwachstellen zu identifizieren sowie die Umsetzung von Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen bei festgestellten Mängeln und Schwachstellen zu überprüfen.

Recycling

Materialkreislauf schließen

thyssenkrupp Rasselstein setzt sich für die Rückführung gebrauchter Weißblechverpackungen in den Stoffkreislauf ein. Gemeinsam mit der von uns gegründeten Deutschen Gesellschaft für Weißblechrecycling mbH (DWR) und dem Kreislaufsystem Blechverpackungen Stahl (KBS) arbeiten wir an der laufenden Optimierung der Recyclingströme. Schwerpunkte der Arbeit bilden die Qualitätssicherung des Weißblechrecyclings, die Lösung von Recyclingproblemen bei unseren Kunden sowie die Aufklärung der Entsorger.

Weißblech ist vollständig recycelbar – beliebig oft und ohne Minderung der Qualität. Für die Sammlung und Sortierung von leeren Weißblechverpackungen aus Privathaushalten und dem Kleingewerbe sind seit 1991 die dualen Systeme zuständig. Auch für Industrie und Gewerbe existiert seit 1993 ein Rücknahme- und Verwertungssystem: die KBS Kreislaufsystem Blechverpackungen Stahl GmbH.

Mer zu diesem Thema können Sie im APEAL Recycling Film erfahren.

2003 gründeten wir die DWR-Deutsche Gesellschaft für Weißblechrecycling mbH als Garantiegeber für die Duale System Deutschland AG und für die Vermarktung von gebrauchten Weißblechverpackungen. Die über den Grünen Punkt erfassten Weißblechverpackungen werden von der DWR bundesweit gebündelt und an die thyssenkrupp Steel Europe AG geliefert. Im Duisburger Stahlwerk wird das Blech zu neuem Stahl eingeschmolzen, der unter anderem als Vormaterial für die Herstellung von Weißblech an thyssenkrupp Rasselstein geliefert wird. Damit hat thyssenkrupp Rasselstein die komplette Produktverantwortung für Weißblech im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes übernommen.

Verantwortliches Verhalten

BME Code of Conduct

Verantwortliches Verhalten innerhalb der Lieferkette

BME Code of Conduct

2010 ist thyssenkrupp Rasselstein der Verhaltensrichtlinie "Code of Conduct" des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) beigetreten, die auf den Grundsätzen des Global Compact, sowie der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) beruht.

Ziel ist es, allgemeine ethische Grundsätze wie Fairness, Integrität und unternehmerische Verantwortung in den Geschäftsbeziehungen fest zu verankern.

Zertifikat BME Code of Conduct

thyssenkrupp Rasselstein setzt sich dabei bestmöglich zur Einhaltung folgender Grundsätze auch bei seinen Lieferanten und deren Lieferanten ein:

  • Korruption verhindern
  • Fairen Wettbewerb fördern
  • Umweltschutz stärken
  • Gesundheitsschutz und Sicherheit gewährleisten
  • Menschenrechte schützen
  • Diskriminierung unterbinden

thyssenkrupp Rasselstein beteiligt sich an einem jährlich stattfindenden Selbstauskünfte-Verfahren.

thyssenkrupp Conflict Minerals Statement

thyssenkrupp Conflict Minerals Statement

Menschenrechte, faire Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und der Kampf gegen Korrup-tion – diese Werte sind nicht nur innerhalb unseres Konzerns wichtig, sondern sie gelten auch für unsere Lieferkette. Wir bei thyssenkrupp bekennen uns zum Global Compact (https://www.unglobalcompact.org/) der Vereinten Nationen. Wir haben verantwortliches Handeln fest in unsere Beschaffungsprozesse integriert. Wir treffen unsere Vergabeentscheidungen nicht nur nach wirtschaftlichen, technischen und prozessualen Kriterien. Nachhaltigkeit nimmt im Lieferantenmanagement von thyssenkrupp ebenso eine wichtige Rolle ein. Zudem entwickeln wir kontinuierlich unsere Prozesse weiter. So wollen wir die Transparenz über die Herkunft von Rohstoffen und sogenannten Konfliktmineralien erhöhen, um so frühzeitig Risiken zu erkennen.

Konfliktmineralien/Conflict Minerals

Die Förderung bestimmter Rohstoffe in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und den angrenzenden Staaten trägt teilweise zu erheblichen Menschenrechtsverletzungen und zur Finanzierung von gewaltsamen Konflikten in dieser Region bei. Der Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika hat im Jahr 2010 eine Gesetzgebung verabschiedet, die man üblicherweise verkürzt den Dodd-Frank Act (voller Name: „Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act“) nennt. Die Section 1502 des Dodd-Frank Act verlangt von Unternehmen, die der SEC-Aufsicht (U.S. Securities and Exchange Comission) unterstehen, einen Bericht darüber zu verfassen, inwiefern die von ihnen produzierten oder beauftragten Produkte sogenannte "Konfliktmineralien" enthalten, die "notwendig für die Funktionalität oder Produktion" dieser Produkte sind. Zu diesen zählen Tantal, Zinn, Wolfram (sowie die Erze, aus denen sie gewonnen werden) und Gold – und zwar unabhängig davon, wo diese beschafft, verarbeitet oder verkauft werden.

Die thyssenkrupp AG ist nicht der SEC-Aufsicht unterstellt und hat daher keine rechtliche Verpflichtung, die Anforderungen zu Konfliktmineralien der Section 1502 des Dodd-Frank Act zu erfüllen. Gleichzeitig erkennen wir an, dass die Bestimmungen unsere direkten und indirekten Kunden dazu auffordern, Sorgfaltsprüfungen innerhalb ihrer weltweiten Lieferketten durchzuführen.

Statement

Wir bei thyssenkrupp streben an, kein Material einzukaufen, das diese "Konfliktmineralien" enthält, welche direkt oder indirekt bewaffnete Gruppen in der DRK oder den angrenzenden Staaten finanzieren oder begünstigen. Wir implementieren angemessene Prozesse, um zu verstehen, wo in unseren Produkten "Konfliktmineralien" enthalten sind. Außerdem ist das wichtig, um die Quelle und Herkunft in unserer Lieferkette zu bestimmen. Diese Aktivitäten basieren auf den etablierten Rahmenwerken der OECD (Organisation für wirtschaftliche Kooperation und Entwicklung) und anderen Brancheninitiativen. Wir kontaktieren unsere direkten Lieferanten, um die Transparenz hinsichtlich der von ihnen gelieferten Produkte zu erhöhen. Wir werden die enge Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und anderen Stakeholdern fortsetzen, um so gute Ansätze und praktikable Lösungen sicherzustellen.

Slavery and Human Trafficking Statement

Die thyssenkrupp AG ist Unterzeichner des Global Compact und unterstützt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). thyssenkrupp hat das Ziel, Sklaverei und Menschenhandel sowohl in der Lieferkette als auch in den eigenen Aktivitäten auszuschließen. Unsere entsprechenden Bemühungen werden im "Slavery and Human Trafficking
Statement for thyssenkrupp AG and its Subsidiaries" beschrieben, welches gemäß Sektion 54 des United Kingdom Modern Slavery Act 2015 verfasst wurde.

Download

thyssenkrupp Conflict Minerals Statement (PDF)

Soziale Verantwortung

Soziale Verantwortung

thyssenkrupp Rasselstein ist mit der Region und ihren Menschen seit 250 Jahren verbunden. Die daraus gewachsene Verantwortung für das Gemeinwohl und die Zukunftsfähigkeit des Standortes nehmen wir in vielfältiger Weise wahr. Der thyssenkrupp Konzern steht zum Weißblechstandort Andernach und schafft mit regelmäßigen Investitionen die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Entwicklung von thyssenkrupp Rasselstein – zuletzt mit 160 Millionen Euro für die Vollendung der Vorwärtsstrategie.

Soziale Verantwortung

Unser soziales Engagement bezieht sich auf eine umfassende betriebliche Ausbildung, eine vorausschauende Personalent-wicklung, gesundheitliche Förderprogramme sowie übertarifliche Leistungen. Ziel ist das ganzheitliche Wohlbefinden der Mitarbeiter und ihrer Familien. Lange Betriebszugehörigkeiten und eine anhaltend große Nachfrage nach Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten bestätigen unseren vorzüglichen Ruf als Arbeitgeber.

thyssenkrupp Rasselstein stellt seine Ausbildungskapazitäten weit über den eigenen Bedarf hinaus zur Verfügung, um vielen jungen Menschen die Basis für eine qualifizierte berufliche Karriere zu bieten. Darüber hinaus sponsern wir Schulen und Projekte, die Jugendliche zur Auseinandersetzung mit Technik und Innovation motivieren. thyssenkrupp Rasselstein ist Partner für den Wettbewerb „Jugend forscht“, stellt Plätze für Schülerpraktika und Praxissemester bereit und unterstützt örtliche Sportwettbewerbe.

Weitere Informationen: Gesellschaftliches Engagement der thyssenkrupp Steel Europe AG

Schlau und sicher zum Erfolg

BGHM-Präventionsexperte Frank Mays (rechts) und CTO Oliver Hoffmann von der thyssenkrupp Rasselstein GmbH bei der Übergabe der Trophäe „Schlauer Fuchs“.
BGHM-Präventionsexperte Frank Mays (rechts) und CTO Oliver Hoffmann von der thyssenkrupp Rasselstein GmbH bei der Übergabe der Trophäe „Schlauer Fuchs“.

Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) zeichnet thyssenkrupp in Andernach für vorbildlichen Arbeitsschutz aus.

Arbeitsschutz wird bei der thyssenkrupp Rasselstein GmbH großgeschrieben: Wie hier im Werk Andernach wird auf die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten in besonderem Maße wert gelegt. Dafür erhielt der Verpackungsstahlhersteller jetzt den Preis „Schlauer Fuchs“.

Pressemitteilung

Download: Urkunde BGHM Arbeitsschutzpreis "Schlauer Fuchs" 2017

Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz

thyssenkrupp Rasselstein wurde 2008 mit dem Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Umweltministerin Margit Conrad lobte in ihrer Rede anlässlich der Preisverleihung die vielfachen innovativen Projekte, mit denen thyssenkrupp Rasselstein Energie- und Umweltbewusstsein beweise.

Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz 2008
Preisverleihung: Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz, 2008

Den Preis erhielten wir für das Projekt „Energieeinsparpotentiale bei thyssenkrupp Rasselstein“. Unsere Mitarbeiter haben dabei nicht nur neue Wege einer umfassenden Verbrauchsanalyse erprobt, sondern bereits im ersten Schritt nachhaltige Einsparungen in beträchtlichem Umfang ausgelöst.


Im Rahmen einer systematischen Energieanalyse der Großanlagen mit Ideenfindungsworkshops wurden mehr als 150 konkrete Ideen und Verbesserungspotentiale zur Energieeinsparung gesammelt, wirtschaftlich bewertet, daraus ein Nachhaltigkeitskonzept entwickelt und umgesetzt.

Download: Urkunde Umweltpreis 2008 (PDF)

Zusammen mit einer Wirkungsgradermittlung der energetisch relevanten Teilprozesse der Produktionsanlagen der drei thyssenkrupp Rasselsteiner Durchlauf-Glühöfen war dies die Grundlage für etwa 30 Maßnahmen zur Einsparung von Erdgas (150.000 m3/a), Druckluft (2 Mio. m3/a), Schutzgas, Heißdampf (31.000 t/a) und Strom (1,2 GWh/a), die einem Energieäquivalent von 3 Mio. Litern Heizöl und einer Emissionsminderung von jährlich ca. 11.000 Tonnen CO2 entsprechen.

Weitere Maßnahmen sind in der Umsetzung, die eine vergleichbare Größenordnung haben werden und alle eine Amortisationszeit von unter fünf Jahren haben.

Das Preisgeld kommt unseren Auszubildenden zugute, die damit die Möglichkeit erhalten, in eigenen Projekten ebenfalls kreative Wege auszuprobieren, um möglichst viele Ideen zur Schonung der Umwelt und zur Einsparung von Energie zu erzeugen.

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