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Nachhaltigkeit

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thyssenkrupp Steel Europe AG

Kaiser-Wilhelm-Straße 100

47166 Duisburg

Telefon +49 (0)203 52-0

Verantwortung übernehmen – Zukunft sichern

Nachhaltigkeit ist heute ein vielfach verwendeter Begriff. Für uns ist entscheidend, dass Nachhaltigkeit nicht Schlagwort, sondern tief im unternehmerischen Handeln manifestiert ist. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Hierfür arbeiten wir fortlaufend an der Verbesserung von Produktionsprozessen und Produkten, an Innovationen und an der Forcierung und Förderung des Materialrecyclings.

thyssenkrupp Rasselstein ist auf dem Weg zu grünem Verpackungsstahl

Grüner Verpackungsstahl

Mit dem „Green Deal“ hat sich die Europäische Union ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis 2050 will der Staatenverbund klimaneutral werden. Ein Ziel, das ohne Mitwirken der Industrie nicht zu erreichen sein wird. Als Unternehmen aus der energieintensiven Stahlindustrie stellt thyssenkrupp Steel daher Schritt für Schritt seine Stahlproduktion um und leistet so einen großen Beitrag auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft : Bereits 2030 will der Stahlhersteller 30 Prozent an Kohlendioxid (CO2) bei der Stahlproduktion einsparen. 2050 soll dann ausschließlich „grüner Stahl“ produziert werden. Dafür bedarf es grundlegender technologischer Veränderungen: Zum einen wird das Unternehmen künftig CO2 durch den Einsatz von Wasserstoff vermeiden (Carbon Direct Avoidance), zum anderen wird CO2 in werthaltige Chemieprodukte verwandelt (Carbon Capture and Utilization). Letztlich soll der so entstehende klimaneutrale Stahl dann nicht nur in Automobilen und Maschinen zum Einsatz kommen, sondern auch in Form eines neuen grünen Verpackungsstahls fester Bestandteil des Sortiments von thyssenkrupp Rasselstein, Deutschlands einzigem Verpackungsstahlhersteller, werden.

rasselstein® Produkte werden grün

„Mit klimaneutralem Verpackungsstahl planen wir über kurz oder lang das Angebot eines innovativen Produkts für eine nachhaltige Zukunft – und das in gewohnter Premiumqualität. Wir geben unseren Kunden so die Möglichkeit, sich mit einer erstklassigen und materialseitig klimaneutralen Verpackung im Wettbewerb um Verbraucher noch positiver hervorzuheben. Gleichzeitig wollen wir ein Zeichen für die Branche setzen und mit innovativen Lösungen den Weg für klimaneutrale Verpackungen weiter ebnen“, sagt Dr. Peter Biele, CEO der thyssenkrupp Rasselstein GmbH. „Ganz wichtig ist jedoch, dass die gesamte Wertschöpfungskette zusammenarbeitet, um das Ziel einer klimaneutralen Weißblechdose zu erreichen.“

Wasserstoff statt Kohlenstoff – die Stahlerzeugung wird grün

Einblasversuch Hochofen 9

Primärstahl wird heute überwiegend in Hochöfen erzeugt – ein seit Jahrhunderten bewährter und mittlerweile weitgehend ausoptimierter Prozess. Dieser ist untrennbar mit dem Einsatz von Kohle verbunden – und in der Folge auch mit CO2-Emissionen. Eine klimaneutrale Stahlproduktion bedeutet daher unweigerlich einen Technologiewandel. Deswegen hat thyssenkrupp Steel 2018 die Transformation zur zukünftig klimaneutralen Stahlerzeugung begonnen. Verfolgt wird ein hybrider Ansatz: CO2-Vermeidung und CO2-Nutzung.

Zum einen können Direktreduktionsanlagen mit Einschmelzer, die mit grünem Wasserstoff statt mit Kohle betrieben werden, die CO2-Emissionen deutlich senken. Bei den Einschmelzern handelt es sich um ein komplett neuartiges Aggregat, das thyssenkrupp gemeinsam mit Anlagenbauern entwickelt hat: Die Aggregate werden mit grünem Strom betrieben und erzeugen in Verbindung mit den Direktreduktionslagen – genauso wie ein Hochofen – kontinuierlich ein flüssiges Produkt, „Elektro-Roheisen“ sozusagen. Der Vorteil: Die bestehenden und nachgelagerten Stahlwerke mit ihren etablierten Prozessen können weiterbetrieben werden wie bisher. So lassen sich die gleichen Stahlgüten in allen Qualitäten wie bisher herstellen. Da klimaneutral erzeugter Wasserstoff auf absehbare Zeit nicht in ausreichender Menge verfügbar sein wird, kann in den Direktreduktionsanlagen vorübergehend auch Erdgas eingesetzt werden, um die CO2-Emissionen gegenüber den mit Kohle betriebenen Hochöfen bereits deutlich zu reduzieren.

Darüber hinaus nutzt thyssenkrupp Steel die gemeinsam mit Partnern entwickelte Carbon2Chem®-Technologie. Dabei werden CO2-Emissionen aufgefangen und zu wertvollen Basischemikalien für die chemische Industrie wie Methanol oder Ammoniak weiterverarbeitet. So lassen sich insbesondere Emissionen reduzieren, die auch beim Einsatz von Wasserstoff auftreten – etwa prozessbedingte Emissionen in der nachgelagerten Wertschöpfungskette im Stahlwerk oder den Walzwerken.

Ökologische Verpackungen liegen bei Verbrauchern im Trend

Grüner Verpackungsstahl

Die Entwicklung der Branche zeigt: Grüner Stahl und Weißblech gehören zusammen. Da die grüne Stahlproduktion noch am Anfang steht, wird auch nachhaltiger Verpackungsstahl erst schrittweise und mit der Zeit in größeren Mengen verfügbar sein. „Wir werden unseren Kunden wie gewohnt eine hochwertige Produktpalette bieten, in der grüner Verpackungsstahl neben unseren anderen Premiumprodukten einen festen Platz hat. Für unsere Kunden ist grüner Verpackungsstahl gerade deshalb interessant, weil es ein wachsendes Bedürfnis und eine steigende Nachfrage nach klimaneutralen Verpackungsoptionen bei Endverbrauchern gibt. Der seit Jahren steigende Absatz an Bio-Produkten zeigt, dass Verbraucher ökologisch und verantwortungsbewusst konsumieren wollen“, so Biele.

Immer mehr europäische Konsumenten setzen auf umweltfreundliche und recyclingfähige Verpackungen und sind bereit, mehr für eine Verpackung zu zahlen, wenn diese eine verbesserte Ökobilanz aufweist. Grün produzierter Verpackungsstahl schließt hier die letzte Lücke. Denn im Bereich der Recyclingfähigkeit ist Weißblech bereits ungeschlagen – das Metall lässt sich nahezu unendlich oft stofflich wiederverwerten. Weißblech ist ein permanentes Material in einem geschlossenen Kreislauf. Aufgrund seiner magnetischen Eigenschaften kann Verpackungsstahl leicht gesammelt und als Verpackungsmaterial wiederverwertet werden. Es ist zu annähernd 100 Prozent recycelbar – praktisch unendlich oft und ohne Downcycling, also ohne Minderung der Qualität, da seine inhärenten Eigenschaften erhalten bleiben. Daher ist Weißblech das perfekte Material für Multirecycling.

Wasserstoff aus regenerativen Energiequellen

Wasserstoff

Für eine wirklich klimaneutrale Stahlproduktion braucht es auch klimaneutral erzeugte Energieträger – insbesondere Wasserstoff. Daher prüft thyssenkrupp Steel mit verschiedenen Partnern den Bezug von grünem Wasserstoff für das Stahlwerk in Duisburg Grün ist dieser Wasserstoff dann, wenn er durch Elektrolyse produziert wird – also die Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff durch Strom – und wenn dieser Strom mit erneuerbaren Energien erzeugt wird.

Um die Industrielandschaft grundlegend klimaneutral zu machen, bedarf es darüber hinaus konstruktiver politischer Rahmenbedingungen. Nur so kann Wasserstoff zukünftig günstig und in ausreichend großen Mengen für die Industrie verfügbar sein. Die Wasserstoffstrategien von NRW, Deutschland und der EU sind dabei vielversprechende Zeichen. Sie schaffen einen Handlungsrahmen für die künftige Erzeugung, Transport und Nutzung von Wasserstoff.

Arbeitssicherheit und Gesundheit

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben höchste Priorität

Eines der wichtigsten Unternehmensziele lautet: „Null Unfälle“. Sicherheit, Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz haben deshalb bei thyssenkrupp Rasselstein höchste Priorität.

Handlungsgrundsätze der Arbeitssicherheit und Gesundheit

In Übereinstimmung mit dem Managementhandbuch Arbeitssicherheit und Gesundheit der thyssenkrupp AG sowie dem Masterplan OSH der thyssenkrupp Business Area Steel Europe werden bei der thyssenkrupp Rasselstein GmbH folgende Grundsätze der Arbeitssicherheit und Gesundheit verfolgt:

Wir wollen keinen Unfall

  • Vorstand, Führungskräfte, Betriebsrat und Belegschaft verfolgen gemeinsam die Ziele des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Durch kontinuierliche Verbesserungsprozesse wird eine nachhaltige Sicherheitskultur angestrebt.

Wir alle sind Vorbild und konsequent

  • Die Vermeidung von Verletzungen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren sowie die Gestaltung des Arbeitsumfeldes ist insbesondere im Rahmen der übertragenen Verantwortung und Pflichten eine Führungsaufgabe.
    Die gezielte Gefahren-Prävention wird durch eine Einstellungs- und Verhaltensänderung (EV) mit klarer Fokussierung auf die Erarbeitung neuer Wahrnehmungsmuster erreicht, die auf dem Grundsatz einer wohlwollenden Verantwortung füreinander sowie der kontinuierlichen Verbesserung beruhen. Als Instrument zum Aufbau dieser Sicherheitskultur dient der „EV ProzessA" auf allen Hierarchieebenen mit dem Ziel einer Verantwortungsgemeinschaft Sicherheit.

Wir machen keine Arbeit, die nicht sicher durchgeführt werden kann

  • Alle Mitarbeiter tragen Verantwortung für sich selbst und ihre Kollegen und wirken nach ihren Möglichkeiten intensiv am Arbeits- und Gesundheitsschutz mit. Das Konzept „Red-Spot an Krananlagen" (ein roter Punkt weist auf schwebende Lasten hin) wird weiter ausgerollt. Zudem laufen Tests von Abstandswarnern an Staplern und Dornwagen. Unterstützend dazu wird jedem Mitarbeiter und Partner die WE Stop!-Karte zur Verfügung gestellt, die zum Stoppen von unsicheren Handlungen und Zuständen auf Gelände von thyssenkrupp berechtigt.

Wir schauen nicht weg und sprechen an

  • Durch das vorausschauende Ergreifen von Maßnahmen wird der organisatorische und technische Arbeits-und Gesundheitsschutz kontinuierlich verbessert.
    Als Instrument einer vorausschauenden Sensibilisierung der Mitarbeiter im Hinblick auf die alltäglichen Gefahren dient der fest installierte Arbeitssicherheits-Parcours „Gefahr erleben". Hier erleben die Teilnehmer konkrete Gefahrensituationen unter unternehmensrealistischen Bedingungen, betreffend beispielsweise Stolpern, Rutschen, Stürzen oder das Anschlagen von Lasten.

Wir behandeln Fremde wie Eigene

  • Für Mitarbeiter von Partnerfirmen gelten gleiche Sicherheitsstandards wie für eigene Mitarbeiter. Dies wird bei der Auswahl und der Zusammenarbeit mit Partnerfirmen berücksichtigt. Mit gemeinsam durchgeführten Sicherheitsaudits im Hause der Partnerfirmen wird der Sicherheitskulturwandel nach außen getragen. Sog. Quick-Checks sollen zudem die Sicherheitsstandards auf Baustellen erhöhen.

Wir wollen die Gesundheit unserer Mitarbeiter erhalten und fördern

  • Bei der Gesunderhaltung unserer Mitarbeiter berücksichtigen wir gleichermaßen körperliche, psychische und soziale Aspekte. Zur kontinuierlichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen nutzen wir Gremien wie das Occupational Health Council und die Gesundheitsteams, um so alle relevanten betrieblichen Akteure einzubinden. Mit Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung sowie zum Themenfeld „Beruf und Familie" gewährleisten wir die Berücksichtigung individueller Faktoren.

Wir schaffen gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen

  • Wir legen höchsten Wert auf eine gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeits- und Organisations-bedingungen. Anhand verschiedener Analyseinstrumente ermitteln wir systematisch die relevanten Belastungsfaktoren und arbeiten unter Beteiligung der Mitarbeiter, kontinuierlich an einer Verbesserung. Wir nutzen dazu die Instrumente IMBA (Integration von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt), Mitarbeiterbefragung und BAAM (Beurteilung von Arbeitsinhalten, Arbeitsorganisation, Mitarbeiterführung und sozialen Beziehungen) sowie bedarfsweise Gesundheitsaudits.
    Das gesundheitsgerechte Führungsverhalten fördern wir durch eine Basisqualifikation sowie regelmäßige Nachschulungen zu OSH-Themen. Hierdurch werden die Führungskräfte dazu befähigt, gesunderhaltende Arbeitsbedingungen zu erzeugen. Sozialen Konflikten begegnen wir mit Instrumenten wie Coaching und Mediation.

Wir fördern die individuelle Gesundheit

  • Mit der ganzheitlichen Vorsorgeuntersuchung erfassen wir neben arbeitsbedingten auch die individuellen Gesundheitsrisiken und beraten die Mitarbeiter gezielt zu gesundheitsfördernden Maßnahmen. Dabei kooperieren wir mit verschiedenen externen Akteuren wie Physio- und Psychotherapeuten, Psychiatern sowie der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Die Gesundheitskompetenz unserer Mitarbeiter fördern wir zielgruppengerecht über Gesundheitsmodule in der themenorientierten Gruppenarbeit sowie Gesundheitsseminare in der betrieblichen Aus- und Fortbildung.

Wir integrieren leistungsgewandelte Mitarbeiter

  • Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist für uns ein Grundpfeiler des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Bereits bei einer ununterbrochenen Arbeitsunfähigkeit über vier Wochen erhält der Mitarbeiter über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehend im Willkommensgespräch das Angebot eines betriebsärztlichen Beratungsgesprächs. Bei komplexen BEM-Fällen unterstützen wir die Mitarbeiter durch ein Arbeitsfähigkeitscoaching; über das Profilvergleichssystem IMBA kann ein fähigkeitsgerechter Arbeitsplatz identifiziert werden.

Umweltmanagement

Umweltmanagement und Umweltpreis

Umweltschutz ohne Wenn und Aber

Umweltschutz besitzt für uns einen hohen Stellenwert. So sind moderne Einrichtungen für die Reinhaltung von Luft und Wasser sowie der sparsame Umgang mit Rohstoffen und Energie für uns eine Selbstverständlichkeit. Seit 2001 verfügen wir über ein Umweltmanagementsystem, das nach DIN EN ISO 14001:2015 zertifiziert ist.

Bei der Herstellung unserer Erzeugnisse arbeiten alle Produktionsstufen mit Stoffen, die sorgfältig unter Umwelt- und Arbeitssicherheitsaspekten bewertet und ausgewählt wurden. Dabei werden über 95 Prozent der entstehenden Abfälle wiederverwertet. Nur noch ein geringer Teil muss in Aufbereitungs- oder Verbrennungsanlagen umweltgerecht entsorgt werden.

Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes

Die Umweltpolitik der thyssenkrupp Rasselstein GmbH ist konform der Konzernrichtlinie Umwelt- und Energiemanagement der thyssenkrupp AG aufgebaut und wird durch die folgenden übergeordneten Handlungsgrundsätze umgesetzt:

Wir ermitteln die wesentlichen Umweltauswirkungen unserer Tätigkeiten und verpflichten uns zur ständigen Verbesserung

  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH verpflichtet sich zur Ermittlung, Bewertung und Dokumentation der wesentlichen Auswirkungen und Gefahren der Tätigkeiten, Produkte und Einsatzstoffe des Unternehmens auf die Umwelt und zu deren kontinuierlicher Verbesserung.

Wir verpflichten uns zur Vermeidung von Umweltbelastungen

  • Das Unternehmen verpflichtet sich, Umweltbelastungen zu vermeiden bzw. Vorkehrungen zur Verhütung und Begrenzung umweltschädigender Vorfälle zu treffen sowie besondere Verfahren einzurichten, um Umweltauswirkungen und sonstige Gefahren so gering wie möglich zu halten. Dazu gehören insbesondere:
    • Vermeidung und umweltgerechte Entsorgung von Abfällen.
    • Sparsamer Einsatz von Energien, Stoffen, Luft, Wasser und Boden.
    • Überwachung der Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Umweltbestimmungen durch Messungen.
    • Erarbeitung eines Konzepts für ein Not- und Auffangbecken.

Wir halten geltendes Recht ein

  • Umweltschutz ist integrierter Bestandteil aller Betriebsabläufe und wird von Anfang an – bereits in der Planungsphase – in die technischen, ökonomischen und sozialen Überlegungen mit einbezogen. Dabei werden die relevanten Gesetze, Verordnungen, Vorschriften und diesbezügliche betriebliche Regelungen eingehalten. Wir pflegen eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Behörden und externen Einsatzkräften. Dies gilt ebenfalls im Bereich der präventiven Gefahrenabwehr.

Wir schaffen ein Umwelt- und Sicherheitsbewusstsein

  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH schafft und fördert das Umwelt- und Sicherheitsbewusstsein bei allen Mitarbeitern. Im Zuge dessen wird das Unternehmen einen Waterfootprint erarbeiten.

Wir beziehen alle Personen, die für unsere Organisation bzw. in unserem Auftrag handeln, in unsere Umwelt-, Sicherheits- und Energiepolitik mit ein

  • Das Unternehmen bezieht die Lieferanten, Vertragspartner und Kunden, die auf dem Betriebsgelände arbeiten, in die geltende Umwelt-, Energie- und Sicherheitspolitik mit ein. Bei der externen Abwicklung von umwelt-, energie- bzw. sicherheitsrelevanten Tätigkeiten achten wir darauf, kompetente Auftragnehmer einzuschalten.

Wir informieren die Öffentlichkeit über Daten und Fakten

  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH informiert die Öffentlichkeit über die zum Verständnis der Umweltaus-wirkungen und Gefahren der Tätigkeiten und Produkte des Unternehmens benötigten Daten und Fakten.

Energiemanagement

Energiemanagement für mehr Effizienz

Die Ressourcen natürlicher Brennstoffe sind begrenzt; thyssenkrupp Rasselstein geht verantwortungsvoll mit der daraus erzeugten Energie um. Aufgrund der hohen Bedeutung des Umweltfaktors Energie bei thyssenkrupp Rasselstein wird daher zusätzlich zum bereits vorhandenen Umweltmanagementsystem ein Energiemanagementsystem nach der Norm ISO 50001 betrieben.

Weniger ist mehr

Handlungsgrundsätze des Energiemanagements

Die Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes der thyssenkrupp Rasselstein GmbH werden um folgende, explizit den Bereich Energiemanagement betreffende Handlungsgrundsätze erweitert:

Wir verpflichten uns zur Reduzierung des Energieverbrauchs

  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH verpflichtet sich, den spezifischen Energieverbrauch langfristig zu reduzieren und die Energieeffizienz in einem ständigen Verbesserungsprozess zu steigern.
    Zur Umsetzung dieser Ziele wird ein Energiemanagementsystem nach der Norm DIN EN ISO 50001 betrieben. Alle Anforderungen dieser Norm werden korrekt umgesetzt und die Prozesse kontinuierlich verbessert.
  • Ressourcen natürlicher Brennstoffe sind begrenzt; thyssenkrupp Rasselstein GmbH geht verantwortungsvoll mit daraus erzeugter Energie um.

Wir wollen die Energieeffizienz unserer Anlagen stetig steigern

  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH sichert den Fortschritt durch zielgerichtete Investitionen zur Erhaltung, Modernisierung und Weiterentwicklung der Energieeffizienz der Anlagen und Einrichtungen.
  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH ist ständig bestrebt, Energie effizienter einzusetzen, entweder durch Senkung des Energieaufwandes oder durch bessere Nutzung der eingesetzten Energieträger.
  • thyssenkrupp Rasselstein GmbH stärkt die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit durch eine Implementierung von Maßnahmen in Forschung und Entwicklung zur Steigerung der Energieeffizienz.

Jeder Mitarbeiter trägt die Verantwortung für energiebewusstes Handeln

  • Jeder Mitarbeiter trägt die Verantwortung für energiebewusstes Handeln. Alle Mitarbeiter sind aufgefordert, Innovationen zur Energieeffizienz anzustoßen und zu unterstützen.
  • Diese Energiepolitik gilt auch für externe Beschäftigte und Fremdfirmen.
  • Das Energiemanagement ist integrierter Bestandteil aller Entscheidungen im Unternehmen.

Recycling

Der ewige Kreislauf des Stahls

Verpackungsstahl ist ein „permanentes Material“, das auch nach beliebig vielen Wiederverwendungen seine Eigenschaften ohne Qualitätsverlust beibehält.

Mit anderen Worten: Stahl kann zu Verpackungen oder anderen Produkten verarbeitet werden. Wenn diese Anwendungen das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, kann der Stahl, aus dem sie hergestellt wurden, recycelt und für die Herstellung neuer Produkte verwendet werden. Der Materialkreislauf ist geschlossen. Dieser Zyklus kann beliebig oft durchlaufen werden, ohne dass sich die Materialeigenschaften in irgendeiner Weise verändern.

Erfahren Sie mehr, wie Verpackungen aus Stahl immer und immer wieder recycelt werden.

Unsere Tochtergesellschaft DWR-Deutsche Gesellschaft für Weißblechrecycling mbH agiert seit 2003 als Vermarkter von Weißblechschrotten aus der Entsorgung des privaten Verbrauchs. Die DWR bündelt die in Deutschland über die dualen Systeme erfassten und sortierten Weißblechverpackungen, bereitet diese auf und führt sie als Qualitätsschrott einem hochwertigen Recycling zu. Damit hat thyssenkrupp die komplette Produktverantwortung für Verpackungsstahl im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes übernommen.

Auch für Industrie und Gewerbe existiert seit 1993 ein Rücknahme- und Verwertungssystem: die KBS Kreislaufsystem Blechverpackungen Stahl GmbH.

Anlagensicherheit

Handlungsgrundsätze der Anlagensicherheit

Die Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes der thyssenkrupp Rasselstein GmbH werden darüber hinaus durch folgende Handlungsgrundsätze zur Anlagensicherheit ergänzt:

Stetige Optimierung der Sicherheitstechnik

Der Schutz unserer Mitarbeiter, Partner und der Umwelt vor von unseren Anlagen ausgehenden Gefahren genießt höchste Priorität gegenüber allen anderen Unternehmenszielen

  • Um den Schutz unserer Mitarbeiter vor Gefahren bestmöglich sicherstellen zu können, wird der Stand der Sicherheitstechnik durch angepasste Sicherheitsorganisation und entsprechende Wahl der Anlagentechnik stets eingehalten und kontinuierlich optimiert. Dazu zählt insbesondere:
    • Neue Anlagenteile bzw. Anlagenänderungen werden systematisch geplant, fachgerecht errichtet und mit qualifiziertem Personal betrieben.
    • Der Umgang mit Gefahrstoffen wird durch technische und organisatorische Maßnahmen so gestaltet, dass Auswirkungen von Störungen des bestimmungsgemäßen Betriebes und von Störfällen für Personal, Nachbarschaft und die Umwelt so gering wie möglich gehalten werden.
    • Alle sicherheitsrelevanten Anlagenteile werden gegen den Eingriff Unbefugter gesichert.
    • Umgebungsbedingte Gefahrenquellen werden in die Störfallvorsorge mit einbezogen.
    • Für sicherheitstechnisch bedeutsame Anlagenteile wird eine vorbeugende Wartung und Instandhaltung eingeplant.
    • Der Sicherheitsbericht wird innerhalb des Nachhaltigkeitskonzeptes weiter geführt.
    • Das Notfall- und Krisenmanagement wird weiter ausgebaut.

Wir qualifizieren unsere Mitarbeiter regelmäßig weiter

  • Wir schulen und unterweisen unsere Mitarbeiter regelmäßig in Fragen der Anlagensicherheit, der Störfallvorsorge und der Gefahrenabwehr, insbesondere bei Neueinstellung und Arbeitsplatzwechsel.

Wir überprüfen die Umsetzung von Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen

  • Sicherheitstechnische Begehungen im Betriebsbereich werden regelmäßig durchgeführt, um Mängel und Schwachstellen zu identifizieren sowie die Umsetzung von Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen bei festgestellten Mängeln und Schwachstellen zu überprüfen.

Verantwortliches Verhalten

BME Code of Conduct

Verantwortliches Verhalten innerhalb der Lieferkette

BME Code of Conduct

2010 ist thyssenkrupp Rasselstein der Verhaltensrichtlinie "Code of Conduct" des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) beigetreten, die auf den Grundsätzen des Global Compact, sowie der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) beruht.

Ziel ist es, allgemeine ethische Grundsätze wie Fairness, Integrität und unternehmerische Verantwortung in den Geschäftsbeziehungen fest zu verankern.

Zertifikat BME Code of Conduct

thyssenkrupp Rasselstein setzt sich dabei bestmöglich zur Einhaltung folgender Grundsätze auch bei seinen Lieferanten und deren Lieferanten ein:

  • Korruption verhindern
  • Fairen Wettbewerb fördern
  • Umweltschutz stärken
  • Gesundheitsschutz und Sicherheit gewährleisten
  • Menschenrechte schützen
  • Diskriminierung unterbinden

thyssenkrupp Rasselstein beteiligt sich an einem jährlich stattfindenden Selbstauskünfte-Verfahren.

thyssenkrupp Conflict Minerals Statement

thyssenkrupp Conflict Minerals Statement

Menschenrechte, faire Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und der Kampf gegen Korruption – diese Werte sind nicht nur innerhalb unserer Unternehmensgruppe wichtig, sondern sie gelten auch für unsere Lieferkette. Wir bei thyssenkrupp bekennen uns zum Global Compact der Vereinten Nationen. Wir haben verantwortliches Handeln fest in unsere Beschaffungsprozesse integriert. Wir treffen unsere Vergabeentscheidungen nicht nur nach wirtschaftlichen, technischen und prozessualen Kriterien. Nachhaltigkeit nimmt im Lieferantenmanagement von thyssenkrupp Rasselstein ebenso eine wichtige Rolle ein. Zudem entwickeln wir kontinuierlich unsere Prozesse weiter. So wollen wir die Transparenz über die Herkunft von Rohstoffen und sogenannten Konfliktmineralien erhöhen, um so frühzeitig Risiken zu erkennen.

Erfüllung von Sorgfaltspflichten in der Lieferkette von Zinn

Die Förderung bestimmter Rohstoffe in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und verschiedenen anderen Teilen der Welt trägt teilweise zu erheblichen Menschenrechtsverletzungen und zur Finanzierung von gewaltsamen Konflikten bei.

Innerhalb der Europäischen Union wurden für Importeure sogenannter Konfliktmineralien weitgehende Sorgfalts- und Prüfpflichten in der Lieferkette verbindlich, um die Finanzierung von Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in Konflikt- oder Hochrisikogebieten einzudämmen. Seit 7. Mai 2020 ist das Durchführungsgesetz zur EU-Verordnung 2017/821 in Deutschland mit Wirkung zum 01.01.2021 in Kraft.

Dies betrifft unser Unternehmen insofern, da wir Unionseinführer von Zinn sind. Wir haben in unserem Unternehmen bereits seit Jahren Verfahren etabliert, mit denen sich Lieferketten überprüfen und Risiken ermitteln lassen. Unsere Lieferketten sind transparent und unterliegen regelmäßigen Audits, sodass wir den Anforderungen des Gesetzes vollständig genügen.

Dodd-Frank Act zu Konfliktmineralien/Conflict Minerals

thyssenkrupp Rasselstein folgt bereits seit dem Jahr 2010 den Regularien der Vereinigten Staaten von Amerika, die man üblicherweise verkürzt den Dodd-Frank Act (voller Name: „Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act“) nennt. Die Section 1502 des Dodd-Frank Act verlangt von Unternehmen, die der SEC-Aufsicht (U.S. Securities and Exchange Comission) unterstehen, einen Bericht darüber zu verfassen, inwiefern die von ihnen produzierten oder beauftragten Produkte sogenannte "Konfliktmineralien" enthalten, die "notwendig für die Funktionalität oder Produktion" dieser Produkte sind. Zu diesen zählen Tantal, Zinn, Wolfram (sowie die Erze, aus denen sie gewonnen werden) und Gold – und zwar unabhängig davon, wo diese beschafft, verarbeitet oder verkauft werden. Die thyssenkrupp AG ist nicht der SEC-Aufsicht unterstellt und hat daher keine rechtliche Verpflichtung, die Anforderungen zu Konfliktmineralien der Section 1502 des Dodd-Frank Act zu erfüllen. Gleichzeitig erkennen wir an, dass die Bestimmungen unsere direkten und indirekten Kunden dazu auffordern, Sorgfaltsprüfungen innerhalb ihrer weltweiten Lieferketten durchzuführen.

Statement

Wir bei thyssenkrupp Rasselstein streben an, kein Material einzukaufen, das diese "Konfliktmineralien" enthält, welche direkt oder indirekt bewaffnete Gruppen finanzieren oder begünstigen. Dazu haben wir angemessene Prozesse implementiert, um zu verstehen, wo in unseren Produkten "Konfliktmineralien" enthalten sind und um die Quelle und Herkunft in unserer Lieferkette zu bestimmen. Diese Aktivitäten basieren auf den etablierten Rahmenwerken der OECD (Organisation für wirtschaftliche Kooperation und Entwicklung) und anderen Brancheninitiativen. Wir kontaktieren unsere direkten Lieferanten, um die Transparenz hinsichtlich der von ihnen gelieferten Produkte zu erhöhen. Wir überzeugen uns selber vor Ort, oder beauftragen Dritte, die Situation bei unseren Lieferanten regelmäßig zu kontrollieren. Wir werden die enge Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und anderen Stakeholdern fortsetzen, um so gute Ansätze und praktikable Lösungen sicherzustellen.

Slavery and Human Trafficking Statement

Die thyssenkrupp AG ist Unterzeichner des Global Compact und unterstützt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). thyssenkrupp hat das Ziel, Sklaverei und Menschenhandel sowohl in der Lieferkette als auch in den eigenen Aktivitäten auszuschließen. Unsere entsprechenden Bemühungen werden im "Slavery and Human Trafficking Statement for thyssenkrupp AG and its Subsidiaries" beschrieben, welches gemäß Sektion 54 des United Kingdom Modern Slavery Act 2015 verfasst wurde.

Soziale Verantwortung

Soziale Verantwortung

thyssenkrupp ist mit der Region Andernach-Neuwied am Mittelrhein und ihren Menschen seit mehr als 250 Jahren verbunden. Die daraus gewachsene Verantwortung für das Gemeinwohl und die Zukunftsfähigkeit des Standortes nehmen wir in vielfältiger Weise wahr.

Soziale Verantwortung

Unser soziales Engagement umfasst zum Beispiel eine breite betriebliche Ausbildung, eine vorausschauende Personalentwicklung, gesundheitliche Vorsorge- und Förderprogramme sowie übertarifliche Leistungen.

thyssenkrupp stellt seine Ausbildungskapazitäten in Andernach über den eigenen Bedarf hinaus zur Verfügung, um vielen jungen Menschen die Basis für eine qualifizierte berufliche Karriere zu bieten. Darüber hinaus sponsern wir Schulen und Projekte, die Jugendliche zur Auseinandersetzung mit Technik und Innovation motivieren. thyssenkrupp ist Partner für den Wettbewerb „Jugend forscht“, stellt Plätze für Schülerpraktika und Praxissemester bereit und unterstützt örtliche Sportwettbewerbe.

Weitere Informationen: Gesellschaftliches Engagement der thyssenkrupp Steel Europe AG

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