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Wie Elektroband das E-Auto antreibt

Elektromotor – wie powercore® das E-Auto antreibt

Hocheffizient und verlustarm: Elektroband von thyssenkrupp Steel ist der automobile Werkstoff der Zukunft

© Fotos: thyssenkrupp Steel

Elektroband für besonders effiziente elektrische Antriebsmotoren spielt eine wichtige Rolle in der Initiative selectrify®. Hierin bündelt thyssenkrupp Steel seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten rund um das Thema Elektromobilität. Wirtschaftliche Leichtbaulösungen für die Fahrzeugstruktur und hoch stabile Sicherheitsbatteriegehäuse sind weitere Kapitel der Initiative. Allesamt zeigen das enorme Potenzial innovativer Stahllösungen für Fahrzeuge mit Elektroantrieb.

Elektrischer Antrieb dank powercore®

Im Motor eines Elektrofahrzeugs kommt ein weiteres Produkt aus dem selectrify® Portfolio zum Einsatz: Elektroband der Marke powercore®. „Elektrifizierte Antriebe stellen hohe Anforderungen an den Werkstoff Stahl“, sagt Volker Kamen, der für den Vertrieb von nicht kornorientiertem Elektroband zuständig ist, das am thyssenkrupp Steel Standort Bochum produziert wird.

Elektroband von thyssenkrupp
Elektromotoren auf dem Prüfstand: nicht kornorientierte Elektrobänder der Marke powercore® sorgen für hocheffiziente und leistungsstarke Elektroantriebe

Es steckt im Prinzip in jedem Elektromotor. powercore®-NO-Güten erfüllen die Anforderungen leistungsfähiger und effizienter Antriebe. Sie sind sehr dünn, haben homogene mechanische Eigenschaften, geringe Ummagnetisierungsverluste und eine hohe Polarisation. Kamen: „Darüber hinaus entwickeln wir funktionale Beschichtungen für einen wirtschaftlichen Paketbau bei den Motorenherstellern sowie Sandwich-Werkstoffe mit hohem Potenzial für Produktivitätsverbesserungen im Stanzprozess und eine bessere Steuerung der Geräuschentwicklung im Antrieb.“

Ohne Stahl keine Elektromobilität

Elektroband ist der Kernwerkstoff für jedes Elektroauto. Die gezielt den magnetischen Fluss lenkenden Spezialstähle bilden die Basis für jeden Elektromotor. Ohne sie läuft nichts. In seinen Statoren und Rotoren beeinflusst Elektroband den Wirkungsgrad des Motors ganz entscheidend: Je besser es die sogenannten Ummagnetisierungsverluste im Motor minimiert, desto höher der Wirkungsgrad des Motors – und damit auch die Reichweite des Fahrzeugs.

thyssenkrupp ist die europäische Nummer eins für Elektroband und stellt Sorten her, die die hohen Anforderungen der Elektromobilität besonders gut erfüllen: Schon jetzt liegen die Ummagnetisierungsverluste knapp 30 Prozent unter den Werten herkömmlicher Sorten, während die enorme Festigkeit des Hightech-Werkstoffs höchste Drehzahlen auf kleinstem Raum ermöglicht: Stahl sorgt für Spannung auf dem Weg zur elektromobilen Zukunft.

Elektroband: mehr als nur Mobilität

Will man die CO2-Emissionen langfristig verringern, ist ein Weg die Elektromobilität. Mit der Entwicklung und dem Bau von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen allein ist es jedoch nicht getan. Damit Deutschland die Energiewende in Zukunft tatsächlich umsetzen kann, muss unser Strom aus erneuerbaren Energien stammen – und das nicht nur für E-Autos.

Für die Nutzung ist eine intelligente Verteilung des Stroms gefragt, außerdem müssen Speicherkapazitäten geschaffen werden. Elektroband spielt nicht nur im Elektromotor, sondern auch in jedem Generator und Transformator eine entscheidende Rolle. Denn es wird zur Bündelung des magnetischen Flusses in elektrischen Maschinen benötigt.

powercore®-Elektroband in Ladesäulen

Schlussendlich bedarf es auch eines massiven Ausbaus von Ladestationen sowie der gesamten Ladeinfrastruktur. Auch hierfür hat der Stahlbereich von thyssenkrupp die passenden Hightech-Werkstoffe und intelligente Lösungen im powercore®-Portfolio.

Ohne Stahl gibt es keine Elektromobilität. Es sieht also alles danach aus, als würde der wichtigste automobile Werkstoff der Vergangenheit und Gegenwart auch der der Zukunft sein.

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