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ZM Ecoprotect® Solar – effektiver Korrosionsschutz für wirtschaftliche und widerstandsfähige PV-Montagesysteme

ZM Ecoprotect® Solar – effektiver Korrosionsschutz für wirtschaftliche und widerstandfähige PV-Montagesysteme

Robuste Argumente für Systemhersteller, Profileure und PV-Anlagenbetreiber

Verlässliche PV-Montagesysteme benötigen langlebige, robuste und nachhaltige Materialien. Setzen Sie daher auf ZM Ecoprotect® Solar: unsere hochwertigen Zink-Magnesium-beschichteten Stähle für effektiven Korrosionsschutz leistungsfähiger Ständerwerke.

Übrigens, ZM Ecoprotect® Solar erhalten Sie auch als bluemint® Steel – für eine deutliche CO2-Ersparnis.

ZM Ecoprotect® Solar: Der Stahl für PV-Unterkonstruktionen

ZM Ecoprotect® Solar: Zink-Magnesium-beschichteter Stahl für effektiven Korrosionsschutz leistungsfähiger PV-Montagesysteme.
ZM Ecoprotect® Solar – für ein robustes PV-Montagesystem aus hochwertigem Stahl mit leistungsstarkem Korrosionsschutz.

Damit Solarparks wirtschaftlich und dauerhaft grüne Energie erzeugen, benötigen sie ein robustes Ständerwerk mit effektivem Korrosionsschutz. Mit ZM Ecoprotect® Solar bietet thyssenkrupp Steel nun leistungsstarke, mit Zink-Magnesium-beschichtete Stähle für PV-Montagesysteme – langlebig, robust und nachhaltig.

Setzen Sie auf ZM Ecoprotect® Solar: unsere Zink-Magnesium-beschichteten Stähle für effektiven Korrosionsschutz leistungsfähiger PV-Montagesysteme

Dauerhafter Korrosionsschutz für Ständerwerke von Solaranlagen

Um die Energiewende in Europa entscheidend voranzubringen, muss in den kommenden Jahren deutlich mehr Photovoltaikleistung installiert werden als bisher. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Solaranlage liegt zwischen 20 und 25 Jahren. Angesichts dieser langen Laufzeiten werden insbesondere für die Solarmodule von PV-Freiflächenanlagen leistungsfähige Unterkonstruktionen aus Stahl benötigt.

Mit ZM Ecoprotect® Solar bietet thyssenkrupp Steel nun eine Korrosionsschutzlösung auf Zink-Magnesium-Basis, die deutlich effektiver als eine herkömmliche Feuerverzinkung ist und den unterschiedlichsten Witterungsbedingungen standhält.

Wir kennen die hohen Anforderungen hinsichtlich Lebensdauer und Verarbeitung unserer Kunden beim Bau von PV-Montagesystemen und bieten ein entsprechendes Güten-Portfolio mit hochwertiger ZM-Beschichtung an – je nach Korrosionsbelastung mit einer Garantie von 25 Jahren gegen Durchrostung.

Arne Schreiber, Produktmanagement Industry, thyssenkrupp Steel

Bewährter Standard

Bei ZM Ecoprotect® Solar handelt es sich um eine Weiterentwicklung der bewährten Zink-Magnesium-Beschichtung ZM Ecoprotect®, die bereits seit Jahrzehnten in der Bauindustrie etabliert ist.

Ihre Ansprechpartner, wenn es um einen leistungsstarken Korrosionsschutz für PV-Ständerwerke aus Stahl geht: Arne Schreiber, Produktmanagement und Jennifer Schulz, Oberflächenentwicklung.
Ihre Ansprechpartner, wenn es um einen leistungsstarken Korrosionsschutz für PV-Ständerwerke geht: Arne Schreiber, Produktmanagement und Jennifer Schulz, Oberflächenentwicklung.

Widerstandsfähig gegen Korrosion

Gegenüber reinen Zink-Überzügen bietet ZM Ecoprotect® Solar einige Vorteile. Dank des zusätzlich eingebrachten Magnesiums kann die Auflagenstärke gegenüber konventionellen Verzinkungen signifikant reduziert werden und bietet dabei einen gleichwertigen Korrosionsschutz und sogar einen höherwertigen Schutz an den Schnittkanten und Bohrungen.

Möglich ist das, weil ZM Ecoprotect® Solar an der Stahloberfläche eine besonders widerstandsfähige und dauerhafte Schutzschicht bildet und so den Stahl in korrosiven Atmosphären schützt. Damit ist der neue Überzug prädestiniert für Stahlkonstruktionen im Außenbereich.

Der neue ZM-Überzug punktet mit hervorragenden Verarbeitungseigenschaften. ZM-beschichtete Stähle lassen sich sehr gut umformen, vor allem sehr gut rollprofilieren. Dank der härteren Oberfläche im Vergleich zu Zink-Überzügen wird deutlich weniger Abrieb im Werkzeug erzeugt und somit der Verschleiß an den Bearbeitungswerkzeugen reduziert.

Jennifer Schulz, Produktentwicklung Oberfläche, thyssenkrupp Steel

Geprüfte Qualität für Stahlkonstruktionen

Bestätigt werden die guten Eigenschaften des Überzugs durch die bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) sowie die Prüfungen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Hierzu wurde mit den beschichteten Stählen unter anderem ein Wechselklimatest durchgeführt, um die gute Korrosionsbeständigkeit der Überzüge nachzuweisen.

Langlebige, robuste und nachhaltige Stähle für leistungsstarke Stahlkonstruktionen.
Langlebige, robuste und nachhaltige Stähle für leistungsstarke Stahlkonstruktionen.

Garantierte Lebensdauer für Stahlrahmen aus Profilen

Alle Szenarien für den Zubau von Photovoltaik deuten auf einen enormen Stahlbedarf in Europa hin. Mit ZM Ecoprotect® Solar beantworten wir die Bedarfe einer attraktiven und vor allem nachhaltigen Marktentwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien und unterstützen so eine emissionsfreie Stromerzeugung durch Photovoltaik.

Die neue Beschichtung ist die konsequente wirtschaftliche Weiterentwicklung als Alternative zur Stückverzinkung. Die garantierte Lebensdauer von bis zu 25 Jahren führt darüber hinaus zu geringem Wartungsaufwand der PV-Freiflächenanlagen.

Mit ZM Ecoprotect® Solar bieten wir ein klares Plus beim Thema Nachhaltigkeit. Es schont Ressourcen durch einen reduzierten Zinkeinsatz, ist zu 100 Prozent recycelbar und das gesamte Portfolio ist auch als bluemint® Steel erhältlich – unserem hochwertigen Flachstahl mit reduzierter CO2-Intensität und mit denselben guten Material- und Verarbeitungseigenschaften.

Jörg Paffrath, Senior Vice President Sales Industry, thyssenkrupp Steel

ZM Ecoprotect® Solar – nachhaltige Korrosionsschutzlösung

  • Schonung der Zinkressourcen durch reduzierten Zinkeinsatz
  • 100 % recyclebar
  • Und für eine deutliche CO2-Ersparnis auch als bluemint® Steel erhältlich

ZM Ecoprotect® Solar: Lieferbare Stahlsorten, Auflagen und Abmessungen für Solaranwendungen

Schmelztauchveredelter Baustahl
DIN EN 10346

Abmessungen
Stahlsortenbezeichnung
­
­
Auflagen
in g/m2
Dicke1
von _ bis in mm
Breite1
von _ bis in mm
S220GD
ZM310, ZM4302, ZM6202 0,60 – 3,00 900 – 1.530
S250GD
ZM310, ZM4302, ZM6202 0,60 – 3,00 900 – 1.530
S280GD
ZM310, ZM4302, ZM6202 0,60 – 3,00 900 – 1.530
S320GD
ZM310, ZM4302, ZM6202 0,60 – 3,00 900 – 1.530
S350GD
ZM310, ZM4302, ZM6202 0,60 – 3,00 900 – 1.530
S390GD ZM310, ZM4302, ZM6202 0,60 – 3,00 900 – 1.530
S420GD ZM310, ZM4302, ZM6202 0,60 – 3,00 900 – 1.250
S450GD ZM310, ZM4302, ZM6202 Auf Anfrage Auf Anfrage
S550GD ZM310, ZM4302, ZM6202 Auf Anfrage Auf Anfrage
1. Es sind nicht alle Dicken- und Breitenkombinationen möglich. | 2. Auflage auf Anfrage. | Ausblick: Deutlich erweitertes Abmessungsspektrum ab März 2024 verfügbar.

Weicher Stahl
DIN EN 10346

Abmessungen
Stahlsortenbezeichnung
­
­
Auflagen
in g/m2
Dicke1
von _ bis in mm
Breite1
von _ bis in mm
DX51D ZM310, ZM4302, ZM6202 0,40 – 4,00 900 – 1.600
DX52D ZM310, ZM4302, ZM6202 0,40 – 4,00 900 – 1.600
DX53D ZM310, ZM4302, ZM6202 0,40 – 4,00 900 – 1.600
DX54D ZM310, ZM4302, ZM6202 0,40 – 4,00 900 – 1.600
DX56D ZM310, ZM4302, ZM6202 0,40 – 4,00 900 – 1.600
1. Es sind nicht alle Dicken- und Breitenkombinationen möglich. | 2. Auflage auf Anfrage. | Ausblick: Deutlich erweitertes Abmessungsspektrum ab März 2024 verfügbar.

Mikrolegierter Stahl
DIN EN 10346

Abmessungen
Stahlsortenbezeichnung
­
­
Auflagen
in g/m2
Dicke1
von _ bis in mm
Breite1
von _ bis in mm
HX260LAD ZM310, ZM4302, ZM6202 0,40 – 3,00 900 – 1.600
HX300LAD ZM310, ZM4302, ZM6202 0,40 – 3,00 900 – 1.600
HX340LAD ZM310, ZM4302, ZM6202 0,40 – 3,00 900 – 1.600
HX380LAD
ZM310, ZM4302, ZM6202 0,40 – 3,00 900 – 1.600
HX420LAD ZM310, ZM4302, ZM6202 0,40 – 3,00 900 – 1.600
1. Es sind nicht alle Dicken- und Breitenkombinationen möglich. | 2. Auflage auf Anfrage. | Ausblick: Deutlich erweitertes Abmessungsspektrum ab März 2024 verfügbar.

Agri-PV: Strahlende Aussichten für Spezialbeschichtungen

Mit dem geplanten Ausbau der Solarenergie kommen auf die Materiallieferanten der Branche zusätzliche Herausforderungen zu. Auf Basis von ZM Ecoprotect® Solar entwickelt thyssenkrupp Steel deshalb neue Beschichtungssysteme für integrierte Photovoltaik (PV)-Anlagen in der Landwirtschaft.

ZM Ecoprotect® Solar-Beschichtungen für Agri-PV-Montagesysteme
Großes Entwicklungspotenzial: Bei Agri-PV geht es um die Ausstattung von Agrarflächen mit PV-Systemen, die die landwirtschaftliche Bewirtschaftung nicht einschränken.

Mit dem im August 2023 von der Bundesregierung beschlossenem Solarpaket erhält die Photovoltaik in Deutschland zusätzlichen Schub. „Wir müssen das Tempo verdreifachen und bis 2026 auf einen jährlichen Zubau von 22 Gigawatt kommen, um unsere Ausbauziele zu erreichen“, sagt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck in einer parallel zum Beschluss veröffentlichten Pressemitteilung. Derzeit beträgt die zusätzlich installierte Leistung pro Jahr lediglich 7,5 Gigawatt. Das reicht bei weitem nicht aus, um wie geplant bis 2030 eine Gesamtleistung von 215 Gigawatt Photovoltaik in Deutschland zu errichten.

Starke Förderung für Agri-PV

Damit im gewünschten Umfang neue Solaranlagen ans Netz gehen, müssen vor allem im Freiflächenbereich Kapazitäten aufgebaut werden. Großes Entwicklungspotenzial sehen Experten in der sogenannten Agri-PV. Dabei geht es um die Ausstattung von Agrarflächen mit PV-Systemen, die die landwirtschaftliche Bewirtschaftung nicht einschränken. Ein gutes Beispiel dafür sind Nutzflächen für die Rinder- oder Geflügelhaltung, die mit PV-Trägerkonstruktionen überspannt werden. Ähnliche Konzepte gibt es für den Obst- und Gemüseanbau, wo die PV-Systeme als Schutz vor extremen Wetterlagen wie Hagel sogar zusätzlichen Mehrwert entfalten. Diese und ähnliche Ansätze sollen durch die Initiative der Bundesregierung künftig stärker gefördert werden. Robert Habeck: „Ein Schwerpunkt des Pakets liegt darin, Flächen für Solarparks auf eine naturverträgliche und nachhaltige Art bereitzustellen und dabei mit Agri-PV landwirtschaftliche Flächen doppelt zu nutzen – für die Landwirtschaft und für die Stromerzeugung.“

Partner der Zulieferer

Die Herausforderung: Weil die Materialien der Montagesysteme unter freiem Himmel extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt sein können, muss sichergestellt sein, dass bei Korrosionsprozessen keine Metallpartikel in den Boden gelangen. Als Partner der Energiebranche mit ausgeprägter Werkstoffkompetenz nimmt sich thyssenkrupp Steel diesen neuen Anforderungen aktiv an. Der Vorteil: Mit ZM Ecoprotect® Solar verfügt der Hersteller bereits über ein geeignetes Basis-Produkt. Der Überzug wird schon heute für robuste PV-Ständerwerke genutzt und ist mit seinem Korrosionsschutz auf Zink-Magnesium-Basis für den Einsatz in Außenbereichen prädestiniert.

Die Firma König aus Moringen hat bereits gute Erfahrungen mit ZM Ecoprotect® Solar gemacht. Als Produzent von Spezialprofilen stellt das Unternehmen unter anderem hochqualitative Bauteile für Solar-Trägerwerke her. Geschäftsführer Meiko Fiedler schätzt, dass sich thyssenkrupp auf vielfältige Weise in den Prozess einbringt: „Wir erhalten nicht nur das Material, das wir für die Herstellung brauchen, sondern auch kompetente Beratungsleistungen für die benötigten Materialspezifikationen und den Korrosionsschutz. Das ist im Leichtbau sehr wichtig, weil wir bei aller Effizienz natürlich auch immer eine hohe Steifigkeit und Haltbarkeit in der Konstruktion benötigen.“ Zudem schätzt Fiedler die Möglichkeit, perspektivisch auch CO2-neutrale Stahlgüten beziehen zu können. „Nachhaltigkeit spielt für uns und unsere Kunden eine immer größere Rolle – gerade, wenn es um erneuerbare Energien geht. Mit bluemint® Steel stellt uns thyssenkrupp hier eine passende Zukunftslösung zur Verfügung.“

ZM Ecoprotect ® Solar wird schon heute für robuste PV-Ständerwerke genutzt und ist mit seinem Korrosionsschutz für den Einsatz in Außenbereichen geeignet.
ZM Ecoprotect® Solar wird schon heute für robuste PV-Ständerwerke genutzt und ist mit seinem Korrosionsschutz für den Einsatz in Außenbereichen geeignet.

Intensive Forschungsarbeit

Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit sind auch in anderer Form bei Agri-PV relevant. Jennifer Schulz, Entwicklungsingenieurin bei thyssenkrupp Steel: „Je nach Anwendungsgebiet, Standort des Ständerwerks und der Beschaffenheit des Bodens müssen die Auflagen der Überzüge oder die Nachbehandlungen, wie z. B. Passivierungen, angepasst werden. Zum Beispiel, weil kein Schwermetall wie Chrom enthalten sein darf.“ Vor diesem Hintergrund profitiere thyssenkrupp Steel auch von den Investitionen in das eigene Produktionsnetzwerk. „Die neue FBA 6 mit ihrem hochmodernen Coater eröffnet uns die Chance, neuartige chromfreie Vor- und Nachbehandlungen zu effizient zu erproben, mit denen wir die speziellen Anforderungen neuer Märkte erfolgreich beantworten können“, so Schulz weiter. Auch die Option in der Feuerbeschichtungsanlage 6 dickere Bleche oder höherfeste Stähle zu zu beschichten gibt dem Hersteller bei der Entwicklung innovativer Produkte künftig mehr Spielraum.

Die verschiedenen Entwicklungsansätze zum Thema Agri-PV werden von thyssenkrupp Steel durch intensive Untersuchungen in den unternehmenseigenen Korrosionslaboren begleitet. Zusätzliche Testreihen lässt thyssenkrupp Steel von externen Partnern und Instituten durchführen, etwa dem Karlsruhe Institute of Technology (KIT). Dabei werden auch immer wieder einzelne Werkstoffeigenschaften geprüft, zuletzt zum Beispiel, wie sich Überzüge aus ZM Ecoprotect® Solar in Böden verhalten und ob sie PH-Wert-beständig sind. „Solche Prüfungen und entsprechende Belege sind wichtig, damit die Landwirte wissen, ob sie trotz der im Boden verankerten Stahlprofile an bewährten Düngemitteln festhalten können“, erklärt Arne Schreiber aus dem Produktmanagement Industry von thyssenkrupp Steel.

Konzept nimmt Fahrt auf

Noch steht für Solaranbieter und deren Materiallieferanten viel Überzeugungsarbeit an, um die Doppelnutzung von Flächen für Landwirtschaft und Energieproduktion populärer zu machen. Bislang macht Agri-PV bei den Freiflächen- Solaranlagen gerade einmal einen Anteil von einem Prozent aus. „Auf Branchenevents wie etwa der Leitmesse Intersolar war das Thema aber schon in aller Munde. Auch an anderer Stelle merken wir, wie die Bedeutung zunimmt. Das wird ein wichtiger Baustein für die Energiewende“, ist sich Arne Schreiber sicher. „Deshalb richten wir schon heute sehr viel Aufmerksamkeit auf das Thema.“

Allgemeine Kontaktanfrage

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Kontakt

thyssenkrupp Steel Europe AG

Kaiser-Wilhelm-Straße 100

47166 Duisburg

Telefon +49 (0)203 52-0

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