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Recyclingquoten von über 90 Prozent, gleichbleibende Qualität – Weißblech überzeugt. Doch da geht noch mehr!
Seit Jahrhunderten wird Stahl mithilfe von Kohle als Reduktionsmittel produziert. Dabei entsteht unvermeidlich CO2. Deshalb arbeiten wir daran, die CO2-Emissionen bei der Herstellung von Verpackungsstahl zu reduzieren.
Die ersten Schritte sind bereits gemacht. Schon heute gibt es CO2-reduziertes Weißblech aus bluemint® Steel auf dem Markt. Dieses kommt in immer mehr Verpackungen zum Einsatz. Verpackungsstahl ist aber auch schon heute Teil etablierter Materialkreisläufe: Er kann effizient recycelt werden und wird nach der Nutzung wieder zu neuen Stahlprodukten verarbeitet.
Auch in Zukunft wollen wir die CO2-Emissionen bei der Herstellung von Verpackungsstahl reduzieren. Dafür investieren wir in neue Technologien und moderne Produktionsverfahren. Gleichzeitig bleiben Weißblech- und Stahlschrott wichtige Rohstoffe für die Herstellung neuer Stahlprodukte.
So verbinden wir etablierte Materialkreisläufe mit der schrittweisen Dekarbonisierung der der Stahlherstellung.
Weißblech punktet mit seinen Recyclingeigenschaften
Weißblech kann bei den drängenden Fragen unserer Zeit helfen: Der Werkstoff punktet als Verpackungsmaterial nicht nur mit seinen guten Recyclingeigenschaften, sondern auch durch gut funktionierende Recyclingsysteme. Wenn Verpackungen am Ende einer Produktlebensphase erneut in den Herstellungsprozess einfließen, schont das wertvolle Primärressourcen.
Verpackungsstahl spielt in unserem Alltag eine große Rolle – zum Beispiel als Weißblechdose für Lebensmittel, Tiernahrung oder Aerosole, in Form von Verpackungen für chemisch-technische Produkte oder als Verschlüsse von Konservengläsern und Kronkorken. Folglich wird der einzelne Verbraucher zu einem starken Hebel der Kreislaufwirtschaft. Und unterstützt mit dem Griff nach Weißblechverpackungen das Recycling und den geschlossenen Materialkreislauf quasi im Handumdrehen: indem er Verpackungen aus Weißblech nach Gebrauch ganz einfach in die gelbe Tonne wirft.
Die Kreislauffähigkeit von Weißblech zeigt sich auch in den aktuellen Recyclingzahlen der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (gvm): Im Jahr 2024 wurden Weißblechverpackungen aus privatem Endverbrauch in Deutschland zu 94,3 Prozent recycelt. Die Recyclingquote für den gesamten Weißblechverbrauch lag bei 92,5 Prozent.
„Das Ergebnis der aktuellen Erhebung zeigt, dass Weißblech eines der führenden Materialien im Bereich der Wiederverwertbarkeit ist und sich daher besonders gut in die Kreislaufwirtschaft einfügt. Wir liegen in Deutschland stabil bei über 90 Prozent“, so Dr. Peter Kirchesch, Head of Sustainability, Public Affairs and Communications, thyssenkrupp Rasselstein.
Recycling beginnt bei den Verbrauchern
Der Recyclingkreislauf beginnt bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern, die entleerte Weißblechverpackungen über den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne entsorgen. Nach Sortierung und Aufbereitung wird der sehr saubere Weißblechschrott zum Stahlwerk geliefert, wo er zusammen mit anderen Stahlschrotten eingeschmolzen wird und mit Roheisen zu Rohstahl verarbeitet wird. Nach produktspezifischen Weiterverarbeitungsschritten wird daraus wieder ein neues Stahlprodukt, vom Autoblech über den Stahlträger bis hin zur neuen Verpackung. Der Materialkreislauf ist geschlossen.
rasselstein® Weißblech aus bluemint® Steel
Mit Weißblech aus bluemint® Steel bietet thyssenkrupp Rasselstein eine Produktlinie, bei der die CO₂-Emissionen bereits in der Stahlherstellung signifikant reduziert werden. Dazu wird ein speziell aufbereiteter Stahlschrott im Hochofen eingesetzt, wodurch CO2-intensive Rohstoffe eingespart werden. Die spezifischen Emissionen von bluemint® Verpackungsstahl sind extern verifiziert und vom DNV zertifiziert.
Der Einsatz von bluemint® Steel ermöglicht unseren Kunden, die CO2-Bilanz ihrer Verpackungen zu verbessern – ohne Kompromisse bei Qualität, Sicherheit oder Verarbeitungseigenschaften.
Die zertifizierten Stähle werden bei thyssenkrupp Steel hergestellt und am Standort Andernach zu Verpackungsstahl weiterverarbeitet.
bluemint® recycled unterscheidet sich in seinen Materialeigenschaften nicht von bestehenden Stahlgüten – außer in seinen spezifischen CO2-Emissionen. Die zertifizierten Stähle werden bei thyssenkrupp Steel hergestellt und am Standort Andernach zu Verpackungsstahl weiterverarbeitet.
Die Entwicklung der Branche zeigt: bluemint® Steel und Weißblech gehören zusammen.
„Wir werden unseren Kunden wie gewohnt eine hochwertiges Produktportfolio bieten, in dem Weißblech aus bluemint® Steel neben unseren anderen Produkten einen festen Platz hat. Für unsere Kunden ist bluemint® Steel gerade deshalb interessant, weil es ein wachsendes Bedürfnis und eine steigende Nachfrage nach CO2-reduzierten Verpackungsoptionen bei Endverbrauchern gibt. Der seit Jahren steigende Absatz an Bio-Produkten zeigt, dass Verbraucher ökologisch und verantwortungsbewusst konsumieren wollen“, so Dr. Peter Kirchesch.
thyssenkrupp Rasselstein ist marktführend im Bereich Weißblech und bietet seinen Kunden nicht nur hochwertige und innovative Produkte, sondern auch einen exzellenten Service, der in dieser Branche einzigartig ist.
Weitere Informationen
Arbeitssicherheit und Gesundheit
Sicherheit und Gesundheitsschutz haben höchste Priorität
Eines der wichtigsten Unternehmensziele lautet: „Null Unfälle“. Sicherheit, Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz haben deshalb bei thyssenkrupp Rasselstein höchste Priorität.
Handlungsgrundsätze der Arbeitssicherheit und Gesundheit
In Übereinstimmung mit dem Managementhandbuch Arbeitssicherheit und Gesundheit der thyssenkrupp AG werden bei der thyssenkrupp Rasselstein GmbH folgende Grundsätze der Arbeitssicherheit und Gesundheit verfolgt:
Wir schaffen gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen
- Wir legen höchsten Wert auf die gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeits- und Organisations-bedingungen. Vorstand, Führungskräfte, Betriebsrat und Belegschaft verfolgen dabei gemeinsam die Ziele des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
Mithilfe verschiedener Analyseinstrumente – wie Gefährdungsbeurteilungen oder Mitarbeiterbefragungen – ermitteln wir systematisch relevante Belastungsfaktoren und arbeiten unter Beteiligung der Beschäftigten kontinuierlich an deren Verbesserung.
Durch fortlaufende Verbesserungsprozesse streben wir eine nachhaltige Sicherheits- und Gesundheitskultur an. Hierzu nutzen wir Gremien wie das Occupational Safety & Health (OSH) Council und die OSH-Teams, um alle relevanten betrieblichen Akteure einzubinden. Durch die OSH-Beauftragten, die neben der Arbeitssicherheit auch Gesundheitsthemen im Fokus haben sowie die Einführung eines OSH-Budgets fordern und fördern wir die gesundheitsgerechte Weiterentwicklung der Arbeitssysteme vor Ort.
Wir wollen keinen Unfall - Wir alle sind Vorbild und konsequent
- Wir führen keine Arbeit aus, die nicht sicher durchgeführt werden kann. Die sichere Gestaltung der Arbeitsbedingungen zur Vermeidung von Verletzungen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren ist eine zentrale Führungsaufgabe im Rahmen der übertragenen Verantwortung und Pflichten.
Darüber hinaus tragen alle Beschäftigten Verantwortung für sich selbst und ihre Kollegen und wirken im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv am Arbeits- und Gesundheitsschutz mit.
Sicherheitsrelevantes Fehlverhalten wird konsequent unter Berücksichtigung des Leitfadens „Sicherheit im Dialog“ angesprochen.
Die gezielte Gefahrenprävention wird durch eine Einstellungs- und Verhaltensänderung (EV) mit klarer Fokussierung auf die Erarbeitung neuer Wahrnehmungsmuster erreicht, die auf dem Grundsatz einer wohlwollenden Verantwortung füreinander sowie der kontinuierlichen Verbesserung beruhen.
Ein Instrument zur vorausschauenden Sensibilisierung der Beschäftigten für alltägliche Gefahren ist der fest installierte Arbeitssicherheits-Parcours „Gefahr erleben“. Hier erleben die Teilnehmenden konkrete Gefahrensituationen unter realistischen betrieblichen Bedingungen. Bausteine sind: Stolpern, Rutschen, Stürzen, Handverletzungen, das Anschlagen von Lasten, Manipulation von Anlagen sowie Gefahrstoffe und Explosionsschutz.
Neue Standards bei der Arbeitskleidung dienen der besseren Sichtbarkeit im Betrieb und erhöhen gleichzeitig das Schutzniveau bei definierten Tätigkeiten.
Wir behandeln Fremde wie Eigene
- Für Beschäftigte von Partnerfirmen gelten die gleichen Sicherheitsstandards wie für eigene Mitarbeitende. Dies wird bei der Auswahl und der Zusammenarbeit mit Partnerfirmen berücksichtigt. Durch Sicherheits- und Gesundheitsaudits im Hause der Partnerfirmen wird die Sicherheits- und Gesundheitskultur auch außerhalb der eigenen Betriebsgrenzen gefördert. Zusätzlich sorgen wir durch die sogenannten Quick-Checks für hohe Sicherheitsstandards auf Baustellen.
Wir wollen die Gesundheit unserer Mitarbeiter erhalten und fördern
- Bei der Gesunderhaltung unserer Mitarbeitenden berücksichtigen wir körperliche, psychische und soziale Aspekte gleichermaßen.
Gesundheitsgerechtes Führungsverhalten fördern wir durch eine verpflichtende Basisqualifikation sowie regelmäßige Nachschulungen zu OSH-Themen. So werden Führungskräfte befähigt, gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Sozialen Konflikten begegnen wir mit Instrumenten wie Coaching und Mediation. Neben der gesundheitsgerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen bieten wir Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung sowie Programme zum Thema „Beruf und Familie“, um individuelle Faktoren zu berücksichtigen.
Mit der ganzheitlichen Vorsorgeuntersuchung erfassen wir sowohl arbeitsbedingte als auch individuelle Gesundheitsrisiken und beraten die Mitarbeitenden gezielt zu gesundheitsfördernden Maßnahmen. Dabei kooperieren wir mit externen Partnern wie Physio- und Psychotherapeuten, Psychiatern sowie der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz.
Die Gesundheitskompetenz unserer Mitarbeitenden fördern wir zielgruppengerecht mit Workshops und Seminaren im Rahmen regelmäßiger Aktionstage und der Aus- und Fortbildung.
Wir integrieren leistungsgewandelte Mitarbeiter
- Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist ein zentraler Bestandteil unseres Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Bereits bei einer ununterbrochenen Arbeitsunfähigkeit von mehr als vier Wochen erhalten Mitarbeitende – über die gesetzlichen Vorgaben hinaus – im Willkommensgespräch das Angebot eines betriebsärztlichen Beratungsgesprächs.
Bei komplexen BEM-Fällen unterstützen wir die Mitarbeitenden im BEM-Team.
Umweltmanagement
Umweltschutz
Umweltschutz besitzt für uns einen hohen Stellenwert. So sind moderne Einrichtungen für die Reinhaltung von Luft und Wasser sowie der sparsame Umgang mit Rohstoffen und Energie für uns eine Selbstverständlichkeit. Seit 2001 verfügen wir über ein Umweltmanagementsystem, das nach DIN EN ISO 14001:2015 zertifiziert ist.
Bei der Herstellung unserer Erzeugnisse arbeiten alle Produktionsstufen mit Stoffen, die sorgfältig unter Umwelt- und Arbeitssicherheitsaspekten bewertet und ausgewählt wurden. Dabei werden über 90 Prozent der entstehenden Abfälle wiederverwertet. Nur noch ein geringer Teil muss in Aufbereitungs- oder Verbrennungsanlagen umweltgerecht entsorgt werden.
Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes
Die Umweltpolitik der thyssenkrupp Rasselstein GmbH ist konform der Konzernrichtlinie Umwelt- und Energiemanagement der thyssenkrupp AG aufgebaut und wird durch die folgenden übergeordneten Handlungsgrundsätze umgesetzt:
Wir ermitteln die wesentlichen Umweltauswirkungen unserer Tätigkeiten und verpflichten uns zur ständigen Verbesserung
- thyssenkrupp Rasselstein GmbH verpflichtet sich zur Ermittlung, Bewertung und Dokumentation der wesentlichen Auswirkungen und Gefahren der Tätigkeiten, Produkte und Einsatzstoffe des Unternehmens auf die Umwelt und zu deren kontinuierlicher Verbesserung.
Wir verpflichten uns zur Vermeidung von Umweltbelastungen
- Das Unternehmen verpflichtet sich, Umweltbelastungen zu vermeiden bzw. Vorkehrungen zur Verhütung und Begrenzung umweltschädigender Vorfälle zu treffen sowie besondere Verfahren einzurichten, um Umweltauswirkungen und sonstige Gefahren so gering wie möglich zu halten. Dazu gehören insbesondere:
- Vermeidung und umweltgerechte Entsorgung von Abfällen.
- Sparsamer Einsatz von Energien, Stoffen, Luft, Wasser und Boden.
- Überwachung der Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Umweltbestimmungen durch Messungen.
Wir halten geltendes Recht ein
- Umweltschutz ist integrierter Bestandteil aller Betriebsabläufe und wird von Anfang an – bereits in der Planungsphase – in die technischen, ökonomischen und sozialen Überlegungen mit einbezogen. Dabei werden die relevanten Gesetze, Verordnungen, Vorschriften und diesbezügliche betriebliche Regelungen eingehalten. Wir pflegen eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Behörden und externen Einsatzkräften. Dies gilt ebenfalls im Bereich der präventiven Gefahrenabwehr.
Wir schaffen ein Umwelt- und Sicherheitsbewusstsein
- thyssenkrupp Rasselstein GmbH schafft und fördert das Umwelt- und Sicherheitsbewusstsein bei allen Mitarbeitern. Im Zuge dessen wird das Unternehmen einen Waterfootprint erarbeiten und ein Werksziel definieren.
Wir beziehen alle Personen, die für unsere Organisation bzw. in unserem Auftrag handeln, in unsere Umwelt-, Sicherheits- und Energiepolitik mit ein
- Das Unternehmen bezieht die Lieferanten, Vertragspartner und Kunden, die auf dem Betriebsgelände arbeiten, in die geltende Umwelt-, Energie- und Sicherheitspolitik mit ein. Bei der externen Abwicklung von umwelt-, energie- bzw. sicherheitsrelevanten Tätigkeiten achten wir darauf, kompetente Auftragnehmer einzuschalten.
Wir informieren die Öffentlichkeit über Daten und Fakten
- thyssenkrupp Rasselstein GmbH informiert die Öffentlichkeit über die zum Verständnis der Umweltauswirkungen und Gefahren der Tätigkeiten und Produkte des Unternehmens benötigten Daten und Fakten.
Energiemanagement
Energiemanagement für mehr Effizienz
Die Ressourcen natürlicher Brennstoffe sind begrenzt; thyssenkrupp Rasselstein geht verantwortungsvoll mit der daraus erzeugten Energie um. Aufgrund der hohen Bedeutung des Faktors Energie bei thyssenkrupp Rasselstein wird daher zusätzlich zum bereits vorhandenen Umweltmanagementsystem ein Energiemanagementsystem nach der Norm ISO 50001 betrieben.
Ziel ist die fortlaufende Verbesserung der energiebezogenen Leistung durch die Steigerung der Energieeffizienz, die Optimierung des Energieeinsatzes und die Reduzierung des Energieverbrauchs. Die dafür erforderlichen Informationen und Ressourcen werden bereitgestellt.
Handlungsgrundsätze des Energiemanagements
Die Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes der thyssenkrupp Rasselstein GmbH werden um folgende, explizit den Bereich Energiemanagement betreffende Handlungsgrundsätze erweitert:
Wir verpflichten uns zur fortlaufenden Verbesserung unserer energiebezogenen Leistung
- Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH verpflichtet sich, den spezifischen Energieverbrauch langfristig zu reduzieren und die Energieeffizienz in einem ständigen Verbesserungsprozess zu steigern.
Zur Umsetzung dieser Ziele wird ein Energiemanagementsystem nach der Norm DIN EN ISO 50001 betrieben. Alle Anforderungen dieser Norm werden korrekt umgesetzt und die Prozesse kontinuierlich verbessert.
Ressourcen natürlicher Brennstoffe sind begrenzt; die thyssenkrupp Rasselstein GmbH geht verantwortungsvoll mit der daraus erzeugten Energie um.
Darüber hinaus verpflichten wir uns zur Einhaltung aller relevanten gesetzlichen Anforderungen sowie sonstiger bindender Verpflichtungen im Bereich Energie. Die energiebezogene Leistung wird regelmäßig bewertet und kontinuierlich verbessert.
Wir wollen die Energieeffizienz unserer Anlagen stetig steigern
- Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH sichert den Fortschritt durch zielgerichtete Investitionen zur Erhaltung, Modernisierung und Weiterentwicklung der Energieeffizienz der Anlagen und Einrichtungen.
Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH ist ständig bestrebt, Energie effizienter einzusetzen, entweder durch Senkung des Energieaufwandes oder durch bessere Nutzung der eingesetzten Energieträger.
Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH stärkt die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit durch die Umsetzung von Maßnahmen in Forschung und Entwicklung zur Steigerung der Energieeffizienz.
Wesentliche Energieverbraucher werden systematisch überwacht und bewertet. Durch geeignete Mess- und Auswertesysteme schaffen wir Transparenz über unsere Energieverbräuche und identifizieren Potenziale zur Verbesserung der Energieeffizienz.
Bei der Planung, Auslegung, Beschaffung und Modernisierung von Anlagen, Prozessen, Produkten und Dienstleistungen werden energieeffiziente Lösungen berücksichtigt.
Jeder Mitarbeiter trägt Verantwortung für energiebewusstes Handeln
- Jeder Mitarbeiter trägt die Verantwortung für energiebewusstes Handeln. Alle Mitarbeiter sind aufgefordert, Innovationen zur Energieeffizienz anzustoßen und zu unterstützen.
Diese Energiepolitik gilt auch für externe Beschäftigte, Dienstleister und Fremdfirmen.
Das Energiemanagement ist integrierter Bestandteil aller Entscheidungen im Unternehmen. Dabei fördert die thyssenkrupp Rasselstein GmbH die aktive Beteiligung aller Mitarbeiter an der Verbesserung der energiebezogenen Leistung und der Erreichung der Energieziele.
Recycling
Der geschlossene Kreislauf des Stahls
Verpackungsstahl ist ein „permanentes Material“, das auch nach beliebig vielen Wiederverwendungen seine Eigenschaften beibehält.
Mit anderen Worten: Stahl kann zu Verpackungen oder anderen Produkten verarbeitet werden. Wenn diese Anwendungen das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, kann der Stahl, aus dem sie hergestellt wurden, recycelt und für die Herstellung neuer Produkte verwendet werden. Der Materialkreislauf ist geschlossen.
Erfahren Sie, wie Verpackungen aus Stahl merfach recycelt werden.
Unsere Tochtergesellschaft DWR-Deutsche Gesellschaft für Weißblechrecycling mbH agiert seit 2003 als Vermarkter von Weißblechschrotten aus der Entsorgung des privaten Verbrauchs. Die DWR bündelt die in Deutschland über die dualen Systeme erfassten und sortierten Weißblechverpackungen, bereitet diese auf und führt sie als Qualitätsschrott einem hochwertigen Recycling zu. Damit hat thyssenkrupp die komplette Produktverantwortung für Verpackungsstahl im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes übernommen.
Auch für Industrie und Gewerbe existiert seit 1993 ein Rücknahme- und Verwertungssystem: die KBS Kreislaufsystem Blechverpackungen Stahl GmbH.
Anlagensicherheit
Handlungsgrundsätze der Anlagensicherheit
Die Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes der thyssenkrupp Rasselstein GmbH werden darüber hinaus durch folgende Handlungsgrundsätze zur Anlagensicherheit ergänzt:
Der Schutz unserer Mitarbeiter, Partner und der Umwelt vor von unseren Anlagen ausgehenden Gefahren genießt höchste Priorität gegenüber allen anderen Unternehmenszielen
- Um den Schutz unserer Mitarbeiter vor Gefahren bestmöglich sicherstellen zu können, wird der Stand der Sicherheitstechnik durch angepasste Sicherheitsorganisation und entsprechende Wahl der Anlagentechnik stets eingehalten und kontinuierlich optimiert. Dazu zählt insbesondere:
- Neue Anlagenteile bzw. Anlagenänderungen werden systematisch geplant, fachgerecht errichtet und mit qualifiziertem Personal betrieben.
- Der Umgang mit Gefahrstoffen wird durch technische und organisatorische Maßnahmen so gestaltet, dass Auswirkungen von Störungen des bestimmungsgemäßen Betriebes und von Störfällen für Personal, Nachbarschaft und die Umwelt so gering wie möglich gehalten werden.
- Alle sicherheitsrelevanten Anlagenteile werden gegen den Eingriff Unbefugter gesichert.
- Umgebungsbedingte Gefahrenquellen werden in die Störfallvorsorge mit einbezogen.
- Für sicherheitstechnisch bedeutsame Anlagenteile wird eine vorbeugende Wartung und Instandhaltung eingeplant.
- Der Sicherheitsbericht wird innerhalb des Nachhaltigkeitskonzeptes weiter geführt.
- Das Notfall- und Krisenmanagement wird weiter ausgebaut.
Wir qualifizieren unsere Mitarbeiter regelmäßig weiter
- Wir schulen und unterweisen unsere Mitarbeiter regelmäßig in Fragen der Anlagensicherheit, der Störfallvorsorge und der Gefahrenabwehr, insbesondere bei Neueinstellung und Arbeitsplatzwechsel.
Wir überprüfen die Umsetzung von Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen
- Sicherheitstechnische Begehungen im Betriebsbereich werden regelmäßig durchgeführt, um Mängel und Schwachstellen zu identifizieren sowie die Umsetzung von Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen bei festgestellten Mängeln und Schwachstellen zu überprüfen.
Verantwortliches Verhalten
Verantwortliches Verhalten innerhalb der Lieferkette
BME Code of Conduct
2010 ist thyssenkrupp Rasselstein der Verhaltensrichtlinie "Code of Conduct" des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) beigetreten, die auf den Grundsätzen des Global Compact, sowie der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) beruht.
Ziel ist es, allgemeine ethische Grundsätze wie Fairness, Integrität und unternehmerische Verantwortung in den Geschäftsbeziehungen fest zu verankern.
thyssenkrupp Rasselstein setzt sich dabei bestmöglich zur Einhaltung folgender Grundsätze auch bei seinen Lieferanten und deren Lieferanten ein:
- Korruption verhindern
- Fairen Wettbewerb fördern
- Umweltschutz stärken
- Gesundheitsschutz und Sicherheit gewährleisten
- Menschenrechte schützen
- Diskriminierung unterbinden
thyssenkrupp Rasselstein beteiligt sich an einem jährlich stattfindenden Selbstauskünfte-Verfahren.
thyssenkrupp Conflict Minerals Statement
thyssenkrupp Conflict Minerals Statement
Menschenrechte, faire Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und der Kampf gegen Korruption – diese Werte sind nicht nur innerhalb unserer Unternehmensgruppe wichtig, sondern sie gelten auch für unsere Lieferkette. Wir bei thyssenkrupp bekennen uns zum Global Compact der Vereinten Nationen. Wir haben verantwortliches Handeln fest in unsere Beschaffungsprozesse integriert. Wir treffen unsere Vergabeentscheidungen nicht nur nach wirtschaftlichen, technischen und prozessualen Kriterien. Nachhaltigkeit nimmt im Lieferantenmanagement von thyssenkrupp Rasselstein ebenso eine wichtige Rolle ein. Zudem entwickeln wir kontinuierlich unsere Prozesse weiter. So wollen wir die Transparenz über die Herkunft von Rohstoffen und sogenannten Konfliktmineralien erhöhen, um so frühzeitig Risiken zu erkennen.
Erfüllung von Sorgfaltspflichten in der Lieferkette von Zinn
Die Förderung bestimmter Rohstoffe in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und verschiedenen anderen Teilen der Welt trägt teilweise zu erheblichen Menschenrechtsverletzungen und zur Finanzierung von gewaltsamen Konflikten bei.
Innerhalb der Europäischen Union wurden für Importeure sogenannter Konfliktmineralien weitgehende Sorgfalts- und Prüfpflichten in der Lieferkette verbindlich, um die Finanzierung von Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in Konflikt- oder Hochrisikogebieten einzudämmen. Seit 7. Mai 2020 ist das Durchführungsgesetz zur EU-Verordnung 2017/821 in Deutschland mit Wirkung zum 01.01.2021 in Kraft.
Dies betrifft unser Unternehmen insofern, da wir Unionseinführer von Zinn sind. Wir haben in unserem Unternehmen bereits seit Jahren Verfahren etabliert, mit denen sich Lieferketten überprüfen und Risiken ermitteln lassen. Unsere Lieferketten sind transparent und unterliegen regelmäßigen Audits, sodass wir den Anforderungen des Gesetzes vollständig genügen.
Dodd-Frank Act zu Konfliktmineralien/Conflict Minerals
thyssenkrupp Rasselstein folgt bereits seit dem Jahr 2010 den Regularien der Vereinigten Staaten von Amerika, die man üblicherweise verkürzt den Dodd-Frank Act (voller Name: „Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act“) nennt. Die Section 1502 des Dodd-Frank Act verlangt von Unternehmen, die der SEC-Aufsicht (U.S. Securities and Exchange Comission) unterstehen, einen Bericht darüber zu verfassen, inwiefern die von ihnen produzierten oder beauftragten Produkte sogenannte "Konfliktmineralien" enthalten, die "notwendig für die Funktionalität oder Produktion" dieser Produkte sind. Zu diesen zählen Tantal, Zinn, Wolfram (sowie die Erze, aus denen sie gewonnen werden) und Gold – und zwar unabhängig davon, wo diese beschafft, verarbeitet oder verkauft werden. Die thyssenkrupp AG ist nicht der SEC-Aufsicht unterstellt und hat daher keine rechtliche Verpflichtung, die Anforderungen zu Konfliktmineralien der Section 1502 des Dodd-Frank Act zu erfüllen. Gleichzeitig erkennen wir an, dass die Bestimmungen unsere direkten und indirekten Kunden dazu auffordern, Sorgfaltsprüfungen innerhalb ihrer weltweiten Lieferketten durchzuführen.
Statement
Wir bei thyssenkrupp Rasselstein streben an, kein Material einzukaufen, das diese "Konfliktmineralien" enthält, welche direkt oder indirekt bewaffnete Gruppen finanzieren oder begünstigen. Dazu haben wir angemessene Prozesse implementiert, um zu verstehen, wo in unseren Produkten "Konfliktmineralien" enthalten sind und um die Quelle und Herkunft in unserer Lieferkette zu bestimmen. Diese Aktivitäten basieren auf den etablierten Rahmenwerken der OECD (Organisation für wirtschaftliche Kooperation und Entwicklung) und anderen Brancheninitiativen. Wir kontaktieren unsere direkten Lieferanten, um die Transparenz hinsichtlich der von ihnen gelieferten Produkte zu erhöhen. Wir überzeugen uns selber vor Ort, oder beauftragen Dritte, die Situation bei unseren Lieferanten regelmäßig zu kontrollieren. Wir werden die enge Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und anderen Stakeholdern fortsetzen, um so gute Ansätze und praktikable Lösungen sicherzustellen.
Slavery and Human Trafficking Statement
Die thyssenkrupp AG ist Unterzeichner des Global Compact und unterstützt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). thyssenkrupp hat das Ziel, Sklaverei und Menschenhandel sowohl in der Lieferkette als auch in den eigenen Aktivitäten auszuschließen. Unsere entsprechenden Bemühungen werden im "Slavery and Human Trafficking Statement for thyssenkrupp AG and its Subsidiaries" beschrieben, welches gemäß Sektion 54 des United Kingdom Modern Slavery Act 2015 verfasst wurde.
Soziale Verantwortung
Soziale Verantwortung
thyssenkrupp ist mit der Region Andernach-Neuwied am Mittelrhein und ihren Menschen seit mehr als 250 Jahren verbunden. Die daraus gewachsene Verantwortung für das Gemeinwohl und die Zukunftsfähigkeit des Standortes nehmen wir in vielfältiger Weise wahr.
Unser soziales Engagement umfasst zum Beispiel eine breite betriebliche Ausbildung, eine vorausschauende Personalentwicklung, gesundheitliche Vorsorge- und Förderprogramme sowie übertarifliche Leistungen.
thyssenkrupp stellt seine Ausbildungskapazitäten in Andernach über den eigenen Bedarf hinaus zur Verfügung, um vielen jungen Menschen die Basis für eine qualifizierte berufliche Karriere zu bieten. Darüber hinaus sponsern wir Schulen und Projekte, die Jugendliche zur Auseinandersetzung mit Technik und Innovation motivieren. thyssenkrupp ist Partner für den Wettbewerb „Jugend forscht“, stellt Plätze für Schülerpraktika und Praxissemester bereit und unterstützt örtliche Sportwettbewerbe.
Weitere Informationen: Gesellschaftliches Engagement der thyssenkrupp Steel Europe AG