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Das ist Steel – die thyssenkrupp Steel Europe AG im Überblick

Blick auf das OX1 in Duisburg

thyssenkrupp Steel gehört zu den führenden Herstellern von Qualitätsflachstahl und steht für Innovationen in Stahl und hochwertige Produkte für anspruchsvollste Anwendungen.

Steel beschäftigt gut 26.000 Mitarbeiter und ist mit einem Produktionsvolumen von jährlich ungefähr 11 Millionen Tonnen Rohstahl der größte Flachstahlhersteller in Deutschland. Das Leistungsspektrum reicht von kundenspezifischen Werkstofflösungen bis hin zu werkstoffnahen Dienstleistungen.

Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir die langjährige Erfolgsgeschichte unseres Unternehmens stetig weiter und prägen so globale Märkte, unsere Region und eine Vielzahl von leistungsstarken Industrien.

Steel erfüllt die steigenden Anforderungen an den wirtschaftlichen Leichtbau, wachsende Sicherheitsstandards, erforscht und entwickelt neue High Performance-Stähle und setzt Maßstäbe bei hochwertigen Oberflächen- und Verarbeitungstechnologien sowie effizienten Stählen für die Energie- und Mobilitätswende.

Bedient werden international eine Vielzahl von Branchen, darunter die Automobilindustrie, die Haushaltsgeräte- und Verpackungsindustrie und der Energiesektor. Unsere intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit sichert die Grundlage für unseren nachhaltigen Erfolg.

Bis 2045 soll die Stahlproduktion bei thyssenkrupp Steel klimaneutral werden. In einem ersten Zwischenziel möchte das Unternehmen bis zum Jahr 2030 die Emissionen aus Produktion und Prozessen im eigenen Unternehmen sowie die Emissionen aus dem Bezug von Energie gegenüber dem Referenzjahr 2018 um mehr als 30 Prozent senken.

Die wichtigsten Kennzahlen

2023/2024 2024/2025 Veränderung in %
Auftragseingang Mio. € 10.032 9.143 –9
Umsatz Mio. € 10.736 9.791 –9
EBIT Mio. € –770 189 ++
Bereinigtes EBIT Mio. € 261 337 29
Bereinigte-EBIT-Marge % 2,4 3,4 ––
Mitarbeiter (30.09.) 27.478 25.993 –5

Unser industrielles Konzept

thyssenkrupp Steel richtet sich für die Zukunft neu aus. Unsere Strategie ist heute zu einem umfassenden industriellen Konzept gereift – einem ambitionierten Plan, der den Weg vom traditionsreichen Stahlunternehmen zum zukunftsfähigen Industrieunternehmen beschreibt.

Kern dieses Konzepts ist eine doppelte Überzeugung: Hochwertiger Stahl bleibt unverzichtbar für die industrielle Wertschöpfung. Und genau deshalb muss seine Herstellung ökologisch zukunftsfähig werden.

Unser nachhaltig produzierter Stahl ist das Fundament der industriellen Wertschöpfung in Deutschland.

Dr.-Ing. Marie Jaroni, CEO thyssenkrupp Steel Europe AG
Luftaufnahme

Die Richtung ist klar: Als Europas führender Produzent von grünem Premiumstahl will thyssenkrupp Steel zum bevorzugten Partner seiner Kunden werden. Dafür braucht es neben dem konsequenten Umbau der Produktion auch ein geschärftes Produktportfolio, eine modern aufgestellte Belegschaft und ein effizientes Produktionsnetzwerk.

Zukunftsfähiges Produktportfolio

bluemint-Coil

Die Anforderungen der Kunden verändern sich – und thyssenkrupp Steel verändert sich mit ihnen. Der Wandel hin zur Elektromobilität, das Wachstum erneuerbarer Energien und steigende Nachhaltigkeitsanforderungen in Verpackung und Bau treiben die Nachfrage nach spezialisierten Stahlgüten. thyssenkrupp Steel fokussiert sein Portfolio deshalb gezielt auf Premiumprodukte, die in diesen Märkten den Unterschied machen: hochfeste Mehrphasenstähle für leichtere und sicherere Fahrzeuge, nicht kornorientiertes Elektroband für hocheffiziente Antriebe, innovative Beschichtungslösungen für langlebige Oberflächen und nachhaltige Verpackungsstähle.

Wir liefern unseren Kunden CO2-reduzierten Stahl, der ihnen das Erreichen ihrer Dekarbonisierungsziele ermöglicht.

Georgios Giovanakis, CSO thyssenkrupp Steel Europe AG

Kontakt

thyssenkrupp Steel Europe AG

Kaiser-Wilhelm-Straße 100

47166 Duisburg

Telefon +49 (0)203 52-0

Effizientes Produktionsnetzwerk

SGA4

Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, modernisiert thyssenkrupp Steel seine Produktionskapazitäten grundlegend. Es geht darum, die Anlagen auf die Anforderungen der Zukunft auszurichten – mit höherer Energieeffizienz, größerer Flexibilität und einer konsequenten Digitalisierung der Prozesse. In Duisburg, Bochum, Dortmund und Andernach wird dafür seit Jahren in neue Aggregate und Technologien investiert. Das Ergebnis: ein Produktionsnetzwerk, das sowohl die hohe Qualität als auch die Nachhaltigkeit liefern kann, die Kunden und Gesellschaft erwarten.

Klimaneutrale Produktion

Werk vom Rhein aus

Ein zentraler Baustein des industriellen Konzepts ist die Transformation hin zu einer klimaneutralen Stahlproduktion. Mit dem Programm tkH2Steel® hat thyssenkrupp Steel den Umbau seiner Roheisenherstellung eingeleitet – weg von der kohlebasierten Hochofenroute, hin zur wasserstoffbasierten Direktreduktion. Spätestens 2045 soll die Produktion klimaneutral sein. Die Transformation des Unternehmens ist auch eine Investition in diese Region: Sie schafft neue Berufsbilder, treibt die Qualifizierung voran und sorgt dafür, dass der größte Stahlstandort Europas ein starker Industriestandort bleibt.

Zu unserer Klimastrategieseite

Unsere Investitionen im Überblick

thyssenkrupp Steel investiert an allen Standorten in die Modernisierung und Zukunftsfähigkeit seines Produktionsnetzwerks. Die folgenden Projekte zeigen, wie das industrielle Konzept konkret umgesetzt wird.

Stranggießanlage 4 & Warmbandwerk 4 – Duisburg

Am Standort Duisburg entsteht das neue Herzstück der Flachstahlproduktion: eine kombinierte Anlage aus Stranggießanlage 4 und Warmbandwerk 4, die die bestehende Infrastruktur auf einen neuen technologischen Stand hebt. Die hochmoderne Stranggießanlage ist gezielt auf die Verarbeitung von Vormaterial aus der geplanten Direktreduktionsanlage ausgelegt und verknüpft so die konventionelle mit der künftig klimaneutralen Produktion. Das direkt angebundene Warmbandwerk 4 vervollständigt die Prozesskette – vom flüssigen Stahl zum fertigen Warmband in einem integrierten, hocheffizienten Produktionsfluss.

Stranggießanlage 3 – Duisburg

Stranggießanlage

Die neue Stranggießanlage 3 in Duisburg-Bruckhausen ersetzt seit ihrer Inbetriebnahme im Dezember 2023 gleich zwei in die Jahre gekommene Vorgängeranlagen. Das Aggregat bringt deutliche Fortschritte bei Qualität und Effizienz: Die dritte Anlage dieser Art am Standort verfügt über modernste Mess- und Regeltechnik und liefert Brammen für besonders anspruchsvolle Anwendungen. Mit ihr wurde zudem die Prozesskette für Premiumprodukte weiter gestärkt – ein wichtiger Baustein im industriellen Konzept.

Hubbalkenofen – Warmbandwerk 2, Duisburg

Hubbalkenofen 5

Seit September 2022 arbeitet im Duisburger Warmbandwerk 2 ein hochmoderner Hubbalkenofen. Auf einer Fläche von 54 Metern bringt das Aggregat bis zu 300 Brammen pro Tag gleichmäßig und energieeffizient auf Walztemperatur. Unterschiedliche Heizzonen ermöglichen eine variable Temperatursteuerung, sodass die Brammen bereits mit speziellen Materialeigenschaften ausgestattet werden können. Da die massiven Stahlblöcke durch den Ofen getragen statt geschoben werden, lassen sich prozessbedingte Oberflächenfehler nahezu vollständig vermeiden.

Hubbalkenofen – Warmbandwerk 1, Duisburg

Im Dezember 2024 hat thyssenkrupp Steel im Warmbandwerk 1 am Standort Duisburg-Bruckhausen einen Hubbalkenofen nach höchsten technischen Standards modernisiert. Das Aggregat verbessert insbesondere die Qualität für die Elektrobandproduktion – dem Basiswerkstoff für die Energiewende. Die homogenere Temperaturverteilung über die gesamte Brammenlänge reduziert den Temperaturverlust in der Brammenmitte und verringert sogenannte Schienenstellen, die Kontaktstellen der Brammen mit dem Tragrohrsystem. Neben der gesteigerten Qualität setzt der modernisierte Ofen auch bei Energieverbrauch und Energieeffizienz neue Maßstäbe.

Vollautomatisiertes Brammenlager – Duisburg

Brammenlager

Für die optimale Verbindung zwischen Stranggießanlage und Warmbandwerk investiert thyssenkrupp Steel in ein vollautomatisiertes Brammenlager. Größte Besonderheit: eine intelligente Logistiksteuerung, die in Echtzeit die Verteilung von jährlich rund 1,7 Millionen Tonnen Brammen berechnet und sämtliche Kranbewegungen optimiert. Brammen können zum Teil direkt aus der neuen Stranggießanlage noch heiß eingesetzt werden – das spart Energie. Auf dem 19.200 Quadratmeter großen Lager sorgen vier vollautomatische Brammenkräne für höhere Betriebssicherheit, da kein Personal mehr auf dem Boden benötigt wird.

Doppelreversiergerüst – Bochum

Doppelreversiergerüst

Mit einer Investition von rund 100 Millionen Euro treibt thyssenkrupp Steel den Ausbau seines Bochumer Werks zum Kompetenzzentrum für Elektromobilität voran. Im Oktober 2022 wurde der Grundstein für ein neues Doppelreversiergerüst gelegt, das ein Jahr später in Betrieb ging. Das Aggregat produziert hochwertiges, nicht kornorientiertes Elektroband für hocheffiziente Elektroantriebe. Durch eine beliebig steuerbare Anzahl von reversierenden Walzvorgängen können besonders dünne Materialien zwischen 0,20 und 0,50 Millimetern mit hoher Planheit und engsten Toleranzen hergestellt werden. Darüber hinaus dient das Gerüst auch zur Erzeugung hochfester Mehrphasenstähle.

Glüh- und Isolierlinie – Bochum

Mit dem Start des Hochlaufs im Januar 2025 vervollständigt die neue Glüh- und Isolierlinie die Modernisierung am Standort Bochum. Die energieeffiziente Anlage ermöglicht die Herstellung von bis zu 0,2 Millimeter dünnen Elektroblechen mit besonders homogenen mechanischen und magnetischen Eigenschaften – speziell ausgelegt auf die Anforderungen hocheffizienter Motoren, wie sie vor allem in Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommen. Zusammen mit dem vorgelagerten Doppelreversiergerüst und einer neuen Elektroband-Inspektionslinie wird die Prozesskette durch eine noch zu beauftragende Adjustage ergänzt, die 2027 in Betrieb gehen soll. Künftig wird die Linie bis zu 200.000 Tonnen nicht kornorientiertes Elektroband pro Jahr produzieren können.

Feuerbeschichtungsanlage 10 – Dortmund

Luftaufnahme FBA 10

Mit der Feuerbeschichtungsanlage 10 (FBA 10) hat thyssenkrupp Steel am Standort Dortmund eine der weltweit modernsten Anlagen ihrer Art in Betrieb genommen. In der rund 350 Meter langen und bis zu 65 Meter hohen Anlage werden Materialien für Innenteile und Außenhautanwendungen von Fahrzeugen in bewährtem Feuerzink sowie auf hochinnovativer Zink-Magnesium-Basis gefertigt. Die geringe Auflagenstärke dieser Beschichtungen macht sie material- und kostensparend. Die jährliche Produktionskapazität beträgt bis zu 600.000 Tonnen feuerbeschichteten Premiumstahl – besonders die Automobilindustrie profitiert von den erweiterten Kapazitäten.

Veredlungsanlage 13 – Andernach

VA 13

Am Standort Andernach hat thyssenkrupp Rasselstein die Produktion von spezialverchromtem Verpackungsstahl an der neuen Veredlungsanlage 13 aufgenommen. Zum Einsatz kommt eine innovative Beschichtungstechnologie – Trivalent Chromium Coating Technology (TCCT®) –, die im Herstellungsprozess auf Chrom(III) statt des bisher üblichen Chrom(VI) basiert und damit vollständig den Vorgaben der EU-REACH-Verordnung entspricht. Der spezialverchromte Verpackungsstahl wird unter anderem für Tiernahrungsdosen, Kronkorken und Druckfarbendosen verwendet. Die neue Anlage ermöglicht zudem die Verchromung noch breiterer und dünnerer Bleche.

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Vorstand

Hier geht es zum Profil der Vorstandsmitglieder der thyssenkrupp Steel Europe AG.

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Business Units

Spezielle Wünsche fordern spezialisierte Lösungen. Steel bietet sie mit den Operativen Bereichen: Precision Steel, Electrical Steel und Packaging Steel.

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Standorte

Deutschlands größter Stahlproduzent ist nicht nur in Duisburg zuhause. Wo Sie uns noch finden und was die einzelnen Standorte zu bieten haben, erfahren Sie hier.

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Nachhaltigkeit

Wir übernehmen Verantwortung – gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Nachbarn und Behörden – kurz der Gesellschaft und der Umwelt.

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Termine

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Werkstouren

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Historie

Lang und traditionsreich ist unserer Geschichte der Stahlproduktion. Wenn Sie mit uns zurückblicken wollen, finden Sie hier unsere Chronik und Glanzlichter der Stahlgeschichte.

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Einkauf

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Der Weg zum Stahl

Am Anfang sind es Stückerze, Sintern und Koks, am Ende kommt ein Stahlcoil heraus. Der Produktionsprozess von Stahl ist komplex – hier bekommen Sie eine schematische Vorstellung davon.

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Berichterstattung zum Teilhabegesetz

Erklärung zur Unternehmensführung

Die Stahlindustrie befindet sich in einer historischen Transformation. Für diese Veränderung hin zu klimaneutralem Stahl und der Umsetzung unserer strategischen Ziele 20-30 benötigen wir gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte auf allen betrieblichen Ebenen.

Die Stahlherstellung ist historisch bedingt eine männlich geprägte Welt. Bereits seit vielen Jahren haben wir daher ein Diversity-Management etabliert, welches Vielfalt in unserer Belegschaft wertschätzt und fördert.

Vielfalt bedeutet für uns unter anderem, dass Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund in unserem Unternehmen arbeiten und ihre Fähigkeiten und individuellen Perspektiven zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens einbringen. Indem wir die Vielfalt in unserer Belegschaft wertschätzen und fördern, schaffen wir eine Arbeitsumgebung, in der alle Beschäftigten ihre Leistungsfähigkeit und -bereitschaft zum Vorteil aller Mitarbeitenden und zur Steigerung des Organisationserfolges entwickeln und entfalten können.

Unsere Diversity-Maßnahmen umfassen den gesamten Employee Lifecycle und beziehen alle Diversity Dimensionen ein, unter anderem haben wir uns das Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen (weiter) zu erhöhen.

thyssenkrupp verfolgt bereits seit 2013 eine konzernweite Strategie zur Förderung der Vielfalt (Diversity). Der Konzern strebt u. a. an, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2024/2025 global einen Frauenanteil von 16 % in allen Führungspositionen zu erreichen.

Gesetz zur Förderung der Teilhabe von Frauen an Führungspositionen – thyssenkrupp Steel Europe AG

In der Sitzung des Aufsichtsrates am 31.05.2022 sowie in der Sitzung des Vorstandes der thyssenkrupp Steel Europe AG am 04.07.2022 wurden folgende neue Zielgrößen für den Frauenanteil beschlossen:

  • Aufsichtsrat: 33 % (7 Personen)
  • Vorstand: 20 % (1 Person)
  • VS-1: 15 % (3 Personen)
  • VS-2: 15 %. (20 Personen)

Die Umsetzung soll bis zum 30.06.2027 erfolgen und mit zielgenauen Diversity-Maßnahmen zur Förderung von Frauen in Führungspositionen begleitet werden. Damit hat der Vorstand der thyssenkrupp Steel Europe AG auch für die Zukunft das Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Führungsebenen weiter zu steigern.

Zum Stand 30.09.2025 hat die thyssenkrupp Steel Europe AG folgenden Anteil von Frauen in Führungspositionen erzielt:

  • Aufsichtsrat: 20 % (5 Personen)
  • Vorstand: 25 % (1 Person)
  • VS-1: 20 % (4 Personen)
  • VS-2: 8,8 % (8 Personen)

Gesetz zur Förderung der Teilhabe von Frauen an Führungspositionen – thyssenkrupp Electrical Steel GmbH

Für den Frauenanteil im Aufsichtsrat wurde in der Aufsichtsratssitzung im Mai 2017 eine Quote von 33 % und für die Geschäftsführung eine Quote von 0 % als Zielgrößen mit einer jeweiligen Umsetzungsfrist bis zum 30.06.2022 festgesetzt.

Die Quote für den Aufsichtsrat wurde mit 0% verfehlt, da zu den Besetzungszeitpunkten keine geeigneten Kandidatinnen zur Verfügung standen.

Für die erste und zweite Ebene unterhalb der Geschäftsführung galt, mit gleicher Umsetzungsfrist, die Zielgröße von jeweils 0%.

Zum 30.06.2022 wurde ein Frauenanteil von 0 % auf der ersten und 11,8 % (2 Personen) auf der zweiten Führungsebene verzeichnet.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 30.06.2022, Aufsichtsratsbeschluss vom 19.05.2022 sowie Vorstandsbeschluss vom 13.05.2022 wurden folgende neue Zielgrößen für den Frauenanteil festgelegt:

  • Aufsichtsrat: 17 % (1 Person)
  • Geschäftsführung: 25 % (1 Person)
  • GF-1: 10 % (1 Person)
  • GF-2: 11,7 %. (2 Personen)

Die Umsetzung soll bis zum 30.06.2027 erfolgen und mit zielgenauen Diversity-Maßnahmen zur Förderung von Frauen in Führungspositionen begleitet werden.

Gesetz zur Förderung der Teilhabe von Frauen an Führungspositionen – thyssenkrupp Hohenlimburg GmbH

Für den Frauenanteil im Aufsichtsrat wurde 2017 eine Quote von 22 % und für den Vorstand eine Quote von 30% als Zielgröße mit der jeweiligen Umsetzungsfrist bis zum 30.06.2022 festgesetzt. Im Aufsichtsrat belief sich der Frauenanteil zum 30.06.2022 auf 33 % (7 Frauen). Damit konnte dieses Ziel übererfüllt werden. Durch die Bestellung von Frau Dr. Denecke-Arnold in den Vorstand der thyssenkrupp Steel Europe AG am 01.05.2022 verlor die thyssenkrupp Hohenlimburg GmbH kurz vor Ende der Umsetzungsfrist ein weibliches Mitglied der Geschäftsführung. Eine geeignete Kandidatin stand aufgrund dieses engen Zeitfensters als Nachfolgerin nicht zur Verfügung, so dass die avisierte Zielzahl zum 30.06.2022 verfehlt wurde.

Für die erste und die zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung galten, mit gleicher Umsetzungsfrist, die Zielgrößen von 14 % (GF-1) bzw. 9 % (GF-2). Zum 30.06.2022 lag die Quote für GF-1 bei 11 % (1 Person) und GF-2 bei 16 % (6 Personen). Damit wurde die Zielzahl GF-2 deutlich übertroffen; die Zielquote GF-1 jedoch verfehlt. Bei gleicher Anzahl der weiblichen Führungskräfte wurde die Führungsebene GF-1 im Zuge einer Umorganisation von 7 auf 9 FTE erweitert. Trotz der umfangreichen Maßnahmen im Diversity-Management konnte eine Steigerung der Anzahl der weiblichen Führungskräfte aufgrund des branchenspezifischen männlich geprägten Umfelds nicht bis zum 30.06.2022 erreicht werden.

Mit Beschluss des Aufsichtsrats vom 18.05.2022 sowie mit Beschluss der Geschäftsführung vom 30.05.2022 wurden folgende neue Zielgrößen für den Frauenanteil festgelegt:

  • Aufsichtsrat: 33 % (3 Personen)
  • Geschäftsführung: 33 % (1 Person)
  • GF-1: 11 % (1 Person)
  • GF-2: 16 %. (6 Personen)

Die Umsetzung soll bis zum 30.06.2027 erfolgen und mit zielgenauen Diversity-Maßnahmen zur Förderung von Frauen in Führungspositionen begleitet werden.

Gesetz zur Förderung der Teilhabe von Frauen an Führungspositionen – thyssenkrupp Rasselstein GmbH

Für den Frauenanteil im Aufsichtsrat wurde eine Quote von 16 % und in der Geschäftsführung eine Quote von 0 % als Zielgröße mit einer jeweiligen Umsetzungsfrist bis zum 30.06.2022 festgesetzt.

Im Aufsichtsrat beläuft sich der Frauenanteil zum 30.06.2022 auf 33 % (entspricht 3 Personen) und in der Geschäftsführung bei 0 %, so dass die Ziele übererfüllt bzw. erreicht wurden.

Für die erste und die zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung galten, mit gleicher Umsetzungsfrist, die Zielgrößen von 0 % bzw. 8,1 %, die mit 15 % (4 Personen) und 15 % (5 Personen) deutlich übertroffen wurden.

Mit Beschluss des Aufsichtsrates vom 21.06.2022 sowie mit Beschluss der Geschäftsführung der thyssenkrupp Rasselstein GmbH am 27.06.2022 wurden folgende neue Zielgrößen für den Frauenanteil festgelegt:

  • Aufsichtsrat: 25 % (3 Personen)
  • Geschäftsführung: 20 % bzw. 25 % (je nach Anzahl der Geschäfsführer:innen; jeweils 1 Person)
  • GF-1: 25 % (5 Personen)
  • GF-2: 25 %. (9 Personen)

Die Umsetzung soll bis zum 30.06.2027 erfolgen und mit zielgenauen Diversity-Maßnahmen zur Förderung von Frauen in Führungspositionen begleitet werden.

Steel gehört zu thyssenkrupp

thyssenkrupp Quartier

thyssenkrupp ist ein international aufgestellter Industrie- und Technologiekonzern mit mehr als 93.000 Beschäftigten. In 48 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von rund 33 Mrd. €. Die Geschäftsaktivitäten sind in fünf Segmenten gebündelt: Automotive Technology, Decarbon Technologies, Materials Services, Steel Europe und Marine Systems. Mit umfassendem Technologie-Know-how, ausgeprägter Ingenieurskompetenz und hoher Innovationskraft entwickelt der Konzern als Technologieführer in vielen seiner Märkte Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft. Weltweit sind rund 3.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Forschung und Entwicklung tätig. Sie beschäftigen sich vor allem mit Klimaschutz und Energiewende, der digitalen Transformation in der Industrie sowie der Mobilität der Zukunft. Das Patentportfolio von thyssenkrupp umfasst derzeit etwa 17.000 Patente und Gebrauchsmuster und unterstreicht damit die führende Technologie- und Innovationsposition des Konzerns. thyssenkrupp verfolgt ambitionierte Klimaschutzziele und optimiert aktiv die eigene Energie- und Klimaeffizienz. Gleichzeitig unterstützt der Konzern seine Kunden und Industriepartner dabei, ihre Klimaziele zu erreichen und bringt sie so bei der grünen Transformation entscheidend voran. Als börsennotiertes Unternehmen ist thyssenkrupp im MDAX gelistet. Die thyssenkrupp Aktien werden an der Börse in Frankfurt (Kürzel: TKA) sowie als American Depositary Receipts (Kürzel: TKAMY) in den USA gehandelt. Seit dem 20. Oktober 2025 ist auch TKMS (Segment Marine Systems) ein eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen, an dem die thyssenkrupp AG eine Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent hält; die TKMS-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (Kürzel: TKMS) gehandelt und ab 22. Dezember 2025 im MDAX aufgenommen.

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