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Tagespresse, 04.01.2022, 07:00

Erweiterung Deponie Wehofen Nord: Sperrung der Leitstraße vom 10. bis 21. Januar 2022

Im Rahmen der Bautätigkeiten zu einer neuen Rohrtrasse auf dem Gelände der Deponie Wehofen Nord muss die Leitstraße in Dinslaken zwischen Brink- und Wehofer Straße vom 10. bis zum 21. Januar gesperrt werden. Eine Umleitung über die Brinkstraße ist ausgeschildert.

Anfang 2019 erhielt thyssenkrupp Steel von der Bezirksregierung Düsseldorf die Genehmigung für den dritten Bauabschnitt der Deponie Wehofen. Die Erweiterung betrifft die in Dinslaken befindliche Deponie zur Ablagerung von Abfällen aus der Eisen- und Stahlproduktion. Der Planfeststellungsbeschluss berechtigt das Unternehmen zur Ablagerung von nicht gefährlichem Abfall.

Umfangreiche Schutzmaßnahmen für Natur und Anwohner:innen

Die Erweiterung wird durch Maßnahmen zum Schutz der Umwelt sowie der Anwohnerinnen und Anwohner begleitet, wie zum Beispiel Staub- und Lärmschutzmaßnahmen, das Anlegen von Abdichtungssystemen zum Schutz des Grundwassers, eine neue Reifenwaschanlage für die LKW sowie ein neuartiges Staubbindemittel zum Einsatz auf der Deponie. Die Rohrtrasse, die jetzt gebaut wird, verbindet verschiedene Medienleitungen des neuen Betriebshofes mit dem 3. Bauabschnitt des Deponiegeländes.

Des Weiteren werden zurzeit Teilbereiche des 3. Bauabschnitts für die Basisabdichtung vorbereitet. Im Frühjahr soll dann mit dem Toneinbau begonnen werden. Ebenfalls für das Frühjahr ist der Baubeginn des Betriebshofes, inkl. Sickerwasserspeicherbehälter, Sickerwasserbehandlungsanlage und Bürogebäude vorgesehen.

Zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner beschränken sich die Arbeiten auf der Deponie auf Werktage zwischen 7:00 und 18:00 Uhr bzw. zwischen 7:00 und 15 Uhr samstags.

Erweiterung bedeutsam für thyssenkrupp Steel

Durch die Erweiterung der Deponie um einen dritten Bauabschnitt ist die Entsorgungssicherheit für mehrere Jahre gewährleistet. Da der Stahlhersteller seine Abfälle auf seiner Werksdeponie ablagern kann, bleiben die notwendigen und knappen Kapazitäten anderer Deponien erhalten.

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