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Erdnüsse von ültje, Verpackung von thyssenkrupp

Genuss in Dosen


Hätten Sie’s gewusst? Mit jeder Dose Erdnüsse von ültje hat man ein Produkt aus dem Stahlbereich von thyssenkrupp im Haus.

Erinnern Sie sich noch an diese Zeilen: „Kaum steh’ ich hier und singe, kommen sie von nah und fern und fangen an zu knabbern, sie hab’n halt ültje gern “? Als der „ültje-Mann“ im Jahr 1989 mit diesem Lied erstmals im Werbefernsehen auftrat, wurde er zur Marketingikone einer ganzen Generation. Ist hierzulande von Erdnüssen die Rede, denkt fast jeder an ültje: 90 Prozent der Deutschen kennen die Marke.

Die ültje-Dose ist das typische Merkmal unserer Marke. Sie ist stabil und steht für Frische, weil sie die empfindlichen Nüsse perfekt gegen Sauerstoff und Licht schützt.

Oliver Krück, Marketing-Manager, ültje

Wird ein Produkt augenblicklich mit dem Namen eines Unternehmens in Verbindung gebracht, wurde in seiner Geschichte vieles richtig gemacht. „ültje“ leitet sich übrigens aus dem ostfriesischen Dialekt ab und bedeutet schlicht Erdnuss. Alfred Russell lässt 1867 in Emden – heute die größte Stadt Ostfrieslands – seine Firma Russell AG ins Handelsregister eintragen, doch erst 1949 werden dort erstmals Erdnüsse geröstet und verkauft. Damals kamen sie noch im vakuumverpackten Glas in den Handel, ab 1970 beginnt der Siegeszug der Dosenverpackung.

Heute ist ültje Marktführer im Segment der Snack-Nüsse und bietet Nusssorten in vielen Varianten an. Sie werden gewürzt, geröstet oder finden pur den Weg zum Kunden. Ein großer Teil davon in Dosen aus Weißblech von thyssenkrupp. „Die ültje-Dose ist das typische Merkmal unserer Marke“, sagt Marketing-Manager Oliver Krück. „Sie ist stabil und steht für Frische, weil sie die empfindlichen Nüsse perfekt gegen Sauerstoff und Licht schützt.“ Die Dosen bezieht das Unternehmen, das im Jahr 2000 seinen Sitz ins Ruhrgebiet nach Schwerte verlegt hat, vom spanischen Hersteller Auxiliar.

Erdnüsse von ültje, Verpackung von thyssenkrupp
ültje-Variationen: Zwischen neun und zehn Millionen der Deutschen greifen mehrmals im Monat zu.

Über Spanien auf unseren Tisch

Der Stahl dafür kommt aus Andernach, wo nahezu täglich Lkw mit Coils beladen werden, um das verzinnte und verchromte Material an den Fertigungsstandort in Murcia zu bringen. Dort werden die Coils gespalten, lackiert und bedruckt. Etwa 25.000 Tonnen liefern die Weißblechexperten von thyssenkrupp pro Jahr an die Auxiliar Conservera S.A., die neben Erdnussdosen viele weitere Verpackungen für den europäischen Lebensmittelmarkt herstellt: Dosen für Obst, Gemüse und Meeresfrüchte sowie Olivenöl-Kanister.

Für Letztere setzt Auxiliar auf sehr weiche Güten, Dosen mit Aufreißdeckel – etwa für Nüsse – werden eher aus höherfesten, doppelt reduzierten Güten gefertigt. Die kontinuierliche Versorgung mit den gewünschten Stahlsorten stellt thyssenkrupp mit einem eigens bei Auxiliar errichteten Materiallager sicher. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem spanischen Mittelständler ist über Jahrzehnte gewachsen. „Man kennt sich“, sagt Miguel Valdivia, kaufmännischer Kundenberater bei Packaging Steel. „Es ist ein sehr innovatives Unternehmen, bei dem wir gerne unsere Neuentwicklungen testen und gemeinsam Verbesserungen vorantreiben.“ Weiterentwickeln muss sich auch ültje immer wieder. Mit Innovationen wie den Kessel-Nüssen, von dünnem Teig ummantelte Nüsse mit einer pikanten Paprika- und Chili-Note, oder dem Angebot, sich eine personalisierte Verpackungsbanderole zu gestalten – eine Dosen-Banderole versteht sich.

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