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Weniger ist mehr

Transport auf hoher See - auf Frachtschiffen sind Stahlcontainer gestapelt. Mit scalur®+Z, einem Stahl von thyssenkrupp Steel, werden die Container leichter.

Mit scalur®+Z, dem feuerverzinkten Flachprodukt von thyssenkrupp Steel, lässt sich in den Bereichen Logistik und Bauwesen maximal wirtschaften.

Avocados, Kugelschreiber, Spirituosen, T-Shirts, Babyschnuller - Waren aller Art werden per Schiff in Containern über die Weltmeere transportiert. Haben auf einem Standard-Frachter rund 8.000 Container Platz, nehmen die größten Ozeanriesen eine mehr als doppelt so hohe Kapazität für sich in Anspruch.

Der so genannte Standard- oder auch ISO-Container ist acht Fuß hoch und wahlweise 20 oder 40 Fuß lang. Umgerechnet entspricht das einer Abmessung von etwa 2,44 Metern Höhe und 6,06 Metern, bzw. 12,92 Metern Länge. Das weitaus interessantere Maß ist jedoch das Gewicht, insbesondere das Leergewicht eines Seecontainers. Denn je leichter der Großraumbehälter selbst ist, umso höher kann seine Zuladung sein. Vergleichbar mit einem Reisekoffer, in dem man auf Flugreisen ebenfalls mehr Gepäck transportieren kann, wenn das Gepäckstück an sich möglichst leicht ist.

Stahl-Leichtbau für die Logistik- und Automobilbranche

Container werden größtenteils aus Stahl gefertigt und so ist auch hier der Stahl-Leichtbau gefragt. thyssenkrupp Steel hat mit scalur®+Z ein feuerverzinktes Flachprodukt im Portfolio, das mit engsten Dickentoleranzen aufwarten kann. Mit einem Wert von bis zu +/- 0,06 Millimeter liegt die Dickentoleranz sowohl über die Bandlänge als auch über die Bandbreite deutlich niedriger als bei herkömmlichen feuerverzinkten Feinblechen.

Für die Anwendung in der Logistiksparte eignet sich scalur®+Z vor allem für die Herstellung von Containern. So können durch die Fertigung der Bodenplatte aus scalur®+Z pro Stahlcontainer 20 Kilogramm Gewicht eingespart werden. Hochgerechnet auf einen durchschnittlichen Schiffstransport ist das ein enormer Gewichtsvorteil. Für den automobilen Leichtbau bietet scalur®+Z ebenfalls viele Möglichkeiten, etwa beim Einsatz für Elektromotorengehäuse oder im Bereich der Längsträger und der Stoßdämpferaufnahmen.

Roger Hannig, technische Kundenberatung, thyssenkrupp Steel

Das besonders flache Profil von sclaur®+Z bietet Vorteile im Spaltprozess.

Roger Hannig, technische Kundenberatung, thyssenkrupp Steel

Gebäudefassaden und Möbeldesign

Das schmelztauchveredelte Flachprodukt scalur®+Z ist mit seinen hohen Toleranzanforderungen aber auch in anderen Anwendungsbereichen gefragt – etwa in der Architektur. Bei der Konstruktion von Hallen und der Gestaltung von Fassadenelementen kann scalur®+Z mit seiner niedrigen Säbeligkeit punkten. Denn die Herstellung von Profilen verlangt eine gute Geradheit der Längskante des gespaltenen Bands. Nach erfolgreicher MPA-Abnahme der Baustähle scalur®+Z S390GD, S420GD und S450GD haben diese Güten die deutsche Bauzulassung erhalten und können im Bauwesen eingesetzt werden.

Kleinere Bauteile aus scalur®+Z, wie zum Beispiel Teleskopschienen sorgen bei Schubladenelementen für einen geschmeidigen Lauf und machen aus einem Einrichtungsgegenstand ein hochwertiges Möbelstück.

Die Vorteile von scalur®+Z im Überblick

  • enge Dickentoleranz von bis zu +/- 0,06 Millimeter
  • besonders flaches Profil mit deutlichen Vorteilen bei der Weiterverarbeitung
  • mehr Bandmeter pro Coil
  • reduzierte Rüstzeiten und weniger Stillstand bei der Fertigung
  • Leichtbaupotenzial von bis zu 20 Prozent pro Bauteil
  • in vielen Branchen einsetzbar (Logistik, Automobilbau, Architektur)

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