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Tagespresse, Fachpresse, 13.03.2017, 17:29

Anziehungspunkt innovative Produktion: das Stahlwerk von thyssenkrupp im Duisburger Norden begrüßte 250.000 Besucherin

Die 250.000ste Besucherin des Stahlstandorts von thyssenkrupp im Duisburger Norden trägt sich in das Gästebuch ein. Im Rahmen eines Qualifizierungsprogramms für zugewanderte Akademiker hatte die Vera Beregoi aus der Republik Moldau an der Werkführung des Stahlherstellers teilgenommen.

Drei Stunden reichen kaum aus, um die fast unvorstellbare Größe des Stahlstandortes von thyssenkrupp im Duisburger Norden kennen zu lernen. Nahezu fünf Mal so groß wie Monaco ist die Fläche des Werkgeländes, auf dem so viele Menschen arbeiten wie in einer deutschen Kleinstadt leben und jeden Tag mehr als 30.000 Tonnen Roheisen erzeugt werden. Vera Beregoi freut sich deshalb, im Rahmen der „ExtraSchicht“, der langen Nacht der Industriekultur, noch einmal an einer ganz besonderen Besuchertour auf das Werkgelände von thyssenkrupp zu kommen und vom Hafen über den Hochofen bis zu den Walzwerken die Produktion hautnah in besonderer Atmosphäre erleben zu können. Gewonnen hat die 25-jährige Moldawierin die Eintrittskarten, weil sie als 250.000ste Besucherin der Werkführungen auf dem Gelände von thyssenkrupp gezählt wurde.

Gut 15.000 Besucher wurden pro Jahr seit der Gründung des BesucherCentrums 1960 über das Werkgelände geführt, der Inhalt der Touren wurde ständig aktualisiert. Unter dem Motto „Erlebnis Stahl“ können Besucher aktuell die hochmoderne industrielle Fertigung und die Bedeutung des riesigen Hüttenwerkes für die Region kennen lernen. Neben dem Besuch der Produktionsanlagen zeigt die Ausstellung „Stahl hoch zehn“ vertiefend die ganze Bandbreite rund um Stahl. Dies geschieht etwa über ein 300 Grad-Kino, das eindrucksvolle und in-formative Filme über die Stahlherstellung und –verwendung zeigt sowie über eine Ausstellung mit teils ungewöhnlichen Exponaten wie einem Meteoriten. Davon zeigte sich Vera Beregoi begeistert: „Ich war sehr überrascht, als die Mitarbeiter von thyssenkrupp mit der Urkunde auf mich zukamen und freue mich schon darauf, für neue Eindrücke zur ‚Extra-Schicht‘ bei Nacht wiederzukommen.“

Die junge Frau ist Teilnehmerin des Programms „OnTOP“ der Universität Duisburg-Essen, das bei der Integration von zugewanderten Akademikern, deren Studienabschlüsse nicht anerkannt oder am Arbeitsmarkt als nicht gleichwertig zu deutschen Abschlüssen bewertet werden, helfen soll. Mit ihrem Studienabschluss in Wirtschaftswissenschaften aus ihrem Heimatland bereitet sie sich nun mit Sprachkursen auf ihre Zusatzqualifikation in Duisburg vor. Der Leiter des Personalrecruitings der thyssenkrupp Steel Europe AG, Rico Gerstenberger, hatte als Mitglied des Beirats von „OnTOP“ die ausländischen Studenten des Programms zu einer Werkführung eingeladen.

Europas größten Stahlstandort kennenlernen:

Seit 1960 öffnet der Stahlbereich von thyssenkrupp in Duisburg die Werkstore für Besuchergruppen. Zu besonderen Highlight-Werkführungen gehörten in letzter Zeit unter anderem die Teilnahme an der „ExtraSchicht – die Nacht der Industriekultur“, die Touren „24 h Stahl live“ rund um die Uhr als Teil der „Woche der Industrie“ oder die Werkführungen für Blinde und Sehbehinderte am „Tag des Weißen Stocks“. Für die Teilnahme an einer Werkführung gelten folgende Bestimmungen: das Mindestalter von 16 Jahren, festes Schuhwerk sowie körperbedeckende Kleidung. Eine Anmeldung ist unter [email protected] möglich. Nähere Informationen gibt es unter: https://www.thyssenkrupp-steel.com/de/unternehmen/besuchercentrum/besuchercentrum.html .

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