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Tagespresse, 19.02.2021, 11:00

Erweiterung Deponie Wehofen Nord: Rodungsarbeiten Brinkstraße/B8 haben diese Woche begonnen

Ab März beginnen Arbeiten zur Erweiterung der Deponie Wehofen in Dinslaken. Zurzeit finden Rodungsarbeiten statt, die bis Ende Februar beendet sein werden.

Anfang 2019 erhielt thyssenkrupp Steel von der Bezirksregierung Düsseldorf die Genehmigung für den dritten Bauabschnitt der Deponie Wehofen. Die Erweiterung betrifft die in Dinslaken befindliche Deponie zur Ablagerung von Abfällen aus der Eisen- und Stahlproduktion. Der Planfeststellungsbeschluss berechtigt das Unternehmen zur Ablagerung von nicht gefährlichem Abfall. Die Auflagen der Bezirksregierung hat das Unternehmen im Vorfeld der Rodungsarbeiten erfüllt, z.B. artenschutzrechtliche Maßnahmen wie die Aufhängung von Fledermauskästen sowie die Umsiedlung von Amphibien und Reptilien.

Umfangreiche Schutzmaßnahmen für Natur und Anwohner*Innen

Die Erweiterung wird durch Maßnahmen zum Schutz der Umwelt sowie der Anwohnerinnen und Anwohner begleitet, wie zum Beispiel Staub- und Lärmschutzmaßnahmen. Zu den Arbeiten, die jetzt anstehen, gehören neben den genannten Maßnahmen das Anlegen von Abdichtungssystemen zum Schutz des Grundwassers, eine neue Reifenwaschanlage für die LKW sowie ein neuartiges Staubbindemittel zum Einsatz auf der Deponie.

Zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner beschränken sich die Arbeiten auf der Deponie auf Werktage zwischen 7:00 und 18:00 Uhr – in der dunklen Jahreszeit auch kürzer – bzw. zwischen 7:00 und 15 Uhr samstags.

Erweiterung bedeutsam für thyssenkrupp Steel

Durch die Erweiterung der Deponie um einen dritten Bauabschnitt ist die Entsorgungssicherheit für mehrere Jahre gewährleistet. Da der Stahlhersteller seine Abfälle auf seiner Werksdeponie ablagern kann, bleiben die notwendigen und knappen Kapazitäten anderer Deponien erhalten.

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