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Fachpresse, 25.10.2019, 13:30

Design trifft auf Funktion: 60 Jahre bandbeschichteter Flachstahl der Marke pladur

In ein farbenfrohes Gewand kleidet pladur die Betriebskindertagesstätte von thyssenkrupp Steel in Duisburg. Dank der Beständigkeit von pladur werden auch noch in vielen Jahren Kinder in die bunte Kita gehen – ohne dass man ihr dann ihr Alter ansieht.

Unter dem Markennamen pladur erfüllen die Innovationen dieser Produktfamilie von thyssenkrupp Steel nunmehr seit 60 Jahren höchste Ansprüche an Ästhetik, Qualität, Umformbarkeit, Farbvielfalt und Wirtschaftlichkeit. Besonders bei Architekten und Bauherren sorgt dieser Werkstoff für Begeisterung: ein organisch beschichteter Flachstahl, der ungeahnte Möglichkeiten für die Gestaltung von Außenfassaden und Innenausbau eröffnet.

Beginn einer Erfolgsgeschichte

Am 26. Mai 1959 hebt ein ehemaliges Unternehmen der heutigen thyssenkrupp Steel Europe die erste Breitband-Coil-Coating-Anlage Europas für die Herstellung des organisch bandbeschichteten Flachstahls aus der Taufe – der Anfang einer Erfolgsgeschichte. Auf der Internationalen Kunststoffmesse in Düsseldorf im selben Jahr überzeugt der neue Werkstoff die Experten sofort. Denn Stabilität, gute Umformbarkeit und vielfältige Oberflächen mit zahlreichen Farbvarianten lassen selbst ausgefallene Ideen Wirklichkeit werden. Heute werden pladur-Produkte auf den Band-beschichtungsanlagen in Kreuztal-Eichen, Kreuztal-Ferndorf und Duisburg-Beeckerwerth hergestellt.

Heute werden pladur-Produkte auf den Band¬beschichtungsanlagen in Kreuztal-Eichen (im Bild), Kreuztal-Ferndorf und Duisburg-Beeckerwerth hergestellt. Über 8.000 Farbtöne sind möglich in unterschiedlichen Beschichtungen und zahlreichen Stahlgüten.

Auf die Optik kommt es an – und auf eine umweltfreundliche Herstellung

Nicht nur im hochwertigen Baubereich, auch in der Garagentor-, Hausgeräte- und Trailerindustrie wurde pladur als erstes bandbeschichtetes Produkt eingesetzt und hat dort auch heute noch seinen festen Platz. Denn in den vergangenen 60 Jahren hat thyssenkrupp Steel seine Standards hinsichtlich Werkstoffanforderungen und Oberflächenvielfalt kontinuierlich gesteigert, da pladur nicht nur für lackierte, sondern auch für ein mit Dekorfolie versehenes Produkt steht. Selbst Fassaden- und Garagentorelemente aus Stahl mit der Maserung und Haptik von echtem Holz gehören ins schier unbegrenzte Portfolio. Im Bereich der Haushaltsgeräte ist vor allem die Oberflächenvielfalt gefragt, die neben lackierten Produkten auch Stahlprodukte mit Dekorfolien bietet. pladur bietet Ingenieuren, Architekten und Projekt¬entwicklern enorme Gestaltungsfreiheit: Über 8.000 Farbtöne sind möglich in unterschiedlichen Beschichtungen und zahlreichen Stahlgüten. „pladur ist unsere farbige und funktionale Endlackierung auf Stahl für Premiumhersteller“, sagt Axel Pohl, Vertriebsleiter in der Geschäftseinheit Industry. Stabilität und gute Umformbarkeit zählen zu den wesentlichen Werk¬stoffeigenschaften. Hohe Anforderungen stellt der Stahlhersteller auch an die Umweltfreundlichkeit im Herstellungsverfahren. Bei der Vorbehandlung verzichtet er auf Chrom und im Beschichtungsprozess auf schwermetallhaltige Pigmente.

In den vergangenen 60 Jahren hat thyssenkrupp Steel seine Standards hinsichtlich Werkstoffanforderungen und Oberflächenvielfalt kontinuierlich gesteigert, da pladur nicht nur für lackierte, sondern auch für mit Dekorfolie versehene Produkte steht. Selbst Fassaden- und Garagentorelemente aus Stahl mit der Optik und Haptik von echtem Holz gehören ins schier unbegrenzte Portfolio.

Blickfang im Bauhaus-Jahr

Im aktuellen Bauhaus-Jubiläumsjahr dürfte die Farbkollektion „bauhausstil naturmatt“ auf verstärktes Interesse stoßen. Die kräftigen Farben und Pastelltöne in mattgehaltener Anmutung machen Fassaden von hochwertigen Geschoss- und Industriebauten auch heute noch zum ästhetischen Blickfang. Mit Design-Lösungen aus Stahl lassen sich also selbst Ideen der Bauhaus-Schule modern interpretieren.

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