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Tagespresse, 17.09.2022, 14:00

Weltweit modernste Beschichtungstechnologie für Verpackungsstahl: Veredlungsanlage 13 am 17. September 2022 bei der thyssenkrupp Rasselstein GmbH in Andernach in Betrieb genommen

  • Neue Anlage erfüllt alle Nachhaltigkeitsvorgaben der EU
  • Investitionsvolumen von 120 Millionen Euro
  • Anlage ermöglicht Verchromung von noch dünneren und breiteren Blechen

Die neue Veredlungsanlage 13 der thyssenkrupp Rasselstein GmbH ist nach drei Jahren Bauzeit planmäßig fertiggestellt worden. Gemeinsam mit dem Arbeitsminister des Landes Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer, der Wirtschaftssekretärin des Landes Rheinland-Pfalz, Petra Dick-Walther, dem Vorstandsvorsitzenden der thyssenkrupp Steel Europe AG, Bernhard Osburg, sowie dem Vorstandsvorsitzenden der thyssenkrupp Rasselstein GmbH, Dr. Peter Biele, sowie weiteren Ehrengästen wurde die Inbetriebnahme der Anlage am 17. September in Andernach im Rahmen eines Mitarbeiterfestes gefeiert.

Die neue Anlage setzt im Herstellungsprozess auf Chrom(III) anstelle des bisher üblichen Chrom(VI). Damit entspricht der neue Herstellungsprozess vollständig den Vorgaben der EU-REACH-Verordnung. Die neue Fertigungsanlage ist mit einem Volumen von 120 Millionen Euro die größte Einzelinvestition am Standort Andernach seit rund 15 Jahren.

Bernhard Osburg, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp Steel Europe AG: „Diese Großinvestition markiert einen wichtigen und ganz besonderen Meilenstein in der Geschichte von thyssenkrupp Steel: Wir stellen hier am weltgrößten Produktionsstandort für Verpackungsstahl auf höchste Nachhaltigkeitsstandards um. Mit der neuen Anlage sind wir technologisch führend. thyssenkrupp Rasselstein bleibt mit seinen 2.400 Mitarbeitenden hier am Standort Andernach auch in Zukunft ein verlässlicher Arbeitgeber und starker Partner in der Region.“

Dr. Peter Biele sagte in seiner Ansprache: „Die VA 13 wird verchromten Verpackungsstahl produzieren, der für die sichere und haltbare Verpackung von Lebensmitteln in Dosen, Deckeln und Kronkorken zum Einsatz kommt. Der Beschichtungsprozess erlaubt neben höchster Qualität und Effizienz auch optimalen Gesundheits- und Umweltschutz.“

Arbeits- und Transformationsminister Alexander Schweitzer hob die Bedeutung der Veredlungsanlage für Rheinland-Pfalz hervor: „Die heutige Inbetriebnahme einer solchen beeindruckenden Anlage ist gerade in diesen herausfordernden Zeiten ein gutes Zeichen für das Land. Ich freue mich deshalb sehr, hier heute mitfeiern zu können, denn dies ist eine ausgesprochen gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort und für die Arbeitsplätze in der Region.“

Die neue Veredlungsanlage 13 ermöglicht die Verchromung von noch breiteren und dünneren Blechen. Technologisch ist sie die modernste Anlage ihrer Art – auch, weil mit einem digitalisierten Workflow effizientere und energiesparende Prozesse realisiert werden. Verchromtes Material wird eingesetzt für: Deckel und Böden für Tiernahrungsdosen, Ventilteller auf Aerosoldosen, Kronkorken oder Druckfarbendosen.

Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH gehört zu den global führenden Anbietern von hochwertigem, mit Präzision gefertigtem Verpackungsstahl. Am Standort in Andernach, Deutschland – der weltweit größten Produktionsstätte dieser Art – werden jährlich rund 1,5 Mio. Tonnen Verpackungsstahl hergestellt. Unsere 2.400 Mitarbeiter bedienen in einer Vielzahl von Märkten circa 400 Kunden in 80 Ländern – von Herstellern von Lebensmittel- und Tiernahrungsdosen, über Hersteller von Getränke- und Aerosoldosen, Behältern für chemisch-technische Füllgüter sowie von Kronkorken und Drehverschlüssen. Expertenteams in Service, Vertrieb und der technischen Kundenberatung vervollständigen das Produktportfolio.

Bildunterschrft:
Von links nach rechts: Marc Winter (Betriebsratsvorsitzender thyssenkrupp Rasselstein GmbH) Judith Lehnigk-Emden (1. Kreisbeigeordnete Mayen-Koblenz), Achim Hütten (Oberbürgermeister Andernach), Claus Peitz (Bürgermeister Andernach), Dr. Peter Biele (CEO thyssenkrupp Rasselstein GmbH), Alexander Schweitzer (Arbeitsminister Rheinland-Pfalz), Bernhard Osburg (Vorstandsvorsitzender thyssenkrupp Steel Europe), Petra Dick-Walther (Staatssekretärin Wirtschaft Rheinland-Pfalz), Clemens Hoch (Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz), Markus Grolms (Arbeitsdirektor thyssenkrupp Steel Europe)

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Kaiser-Wilhelm-Straße 100

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