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Modell- und Simulationsanlage stellt Warmumformungsprozess exakt nach

Die Warmumformung ist aus der Automobilindustrie kaum noch wegzudenken. Denn über diese Produktionsmethode lassen sich besonders komplexe Bauteile herstellen – die zudem besonders leicht sind. Doch wer diese Eigenschaften wirtschaftlich und seriensicher nutzen möchte, muss die prozessrelevanten Einflussgrößen des Verfahrens verstehen.

Entwicklungskosten um bis zu 20 Prozent reduzieren

Auf der Dortmunder Westfalenhütte verfügt der Stahlbereich von thyssenkrupp über eine einzigartige Modell- und Simulationsanlage, mit der sich der Warmumformprozess exakt nachstellen lässt – ohne großen Zusatzaufwand. Der Vorteil: Die Kunden müssen nicht ihre Produktionslinien stoppen, um die Vielzahl der nötigen Versuche durchzuführen. thyssenkrupp Steel Europe liefert die Prozessparameter, und die Kunden können genau einschätzen, wie sich das Blech mit den gewünschten Eigenschaften in ihrer eigenen Warmumformung verhält. Das schlägt sich auch in den Kosten nieder: Die Entwicklungskosten sinken um bis zu 20 Prozent.

Simulationen unterstützen die praktischen Untersuchungen – und vice versa

Die Modellanlage kombinieren die Entwickler mit einer Simulation der Finite-Elemente-Methode. Sie arbeitet somit als ständiges Korrektiv für die Simulation und umgekehrt. Dieses Wechselspiel zwischen Theorie und Praxis führt schnell zu validen Ergebnissen. Der Datenbestand ist umfangreich: Bereits seit mehreren Jahren führt der Stahlbereich von thyssenkrupp diese Simulationen für die Warmumformung durch.

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