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Elias Mayer: Mechatronik-Auszubildender und Young Potential bei thyssenkrupp Steel

Elias Mayer

Elias Mayer, 20 Jahre alt und im zweiten Lehrjahr seiner Ausbildung als Mechatroniker bei thyssenkrupp Steel, gibt uns einen Einblick in seine Erfahrungen und sein Engagement bei einem der führenden Stahlhersteller.

Im Gespräch erläutert er, wie er zu thyssenkrupp Steel gekommen ist und warum er sich für das Young Potential-Programm entschieden hat. Elias teilt außerdem seine Erfahrungen aus seinem typischen Ausbildungstag und reflektiert über die Höhepunkte seines Engagements im Young Potential-Programm sowie darüber, was ihn dazu antreibt, Teil der #nextgenerationsteel zu sein.

Wer bist du und was machst du bei thyssenkrupp Steel?

Ich heiße Elias Mayer, bin 20 Jahre alt und befinde mich derzeit im zweiten Lehrjahr meiner Ausbildung als Mechatroniker. Bereits im ersten Lehrjahr habe ich mich für das ausbildungsbegleitende Studium bei thyssenkrupp Steel und damit verbunden für das Young Potential-Programm beworben. Das bedeutet, dass ich neben meiner Ausbildung ein duales Studium absolviere und derzeit meinen Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen verfolge.

Dies erfordert zwar viel Zeit und Disziplin, jedoch finde ich dennoch Raum für meine Hobbys, wie Fußball spielen und Zeit mit Freunden verbringen.

Wie bist du zu thyssenkrupp Steel gekommen?

Nach langer und intensiver Überlegung, ob ich direkt nach dem Abitur eine Ausbildung beginnen oder ein Studium aufnehmen sollte, habe ich mich letztendlich für eine Ausbildung bei thyssenkrupp Steel entschieden. Warum genau? Ich war auf der Suche nach einem attraktiven Arbeitgeber, der nicht nur für sein jetziges Standing bekannt ist, sondern auch einen aktiven Beitrag zur grünen Transformation leistet – und genau das habe ich bei thyssenkrupp Steel gefunden. Was mich abschließend überzeugt hat, war die Tatsache, dass thyssenkrupp Steel mir die Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium/Weiterbildung abgenommen hat. Stattdessen bot das Unternehmen eine ideale Kombination aus einer hochwertigen Ausbildung und fortlaufenden Weiterbildungsmöglichkeiten. Nach Beginn meiner Ausbildung habe ich mich dann intern um eine Studienförderung beworben und wurde in das Young Potential-Programm aufgenommen

Wie sieht aktuell ein typischer Ausbildungstag bei dir aus?

Mein Arbeitstag bei thyssenkrupp Steel beginnt immer um 6 Uhr morgens im Technikzentrum oder in der Berufsschule. Derzeit absolviere ich im Technikzentrum die letzten Lehrgänge, bevor ich dann im Betrieb mitarbeite. In diesen Lehrgängen lernen meine Kollegen und ich alles, was für die Prüfung zum Facharbeiter benötigt wird, sowie alle Fähigkeiten, die später als Fachkraft erforderlich sind. Dazu gehören beispielsweise die Bedienung von Dreh- und Fräsmaschinen, an denen wir gelegentlich Bauteile fertigen. Aber auch die Reparatur von Getrieben, das Programmieren und Simulieren technischer Anlagen, sowie der Aufbau und die Verdrahtung von Schaltschränken gehören zu unserem Alltag.

Obwohl wir jeden Tag einen groben Plan haben, was uns im aktuellen Lehrgang erwartet, sorgen spontane Aufträge unserer Ausbilder dafür, dass jeder Tag abwechslungsreich bleibt. Zusätzlich nehmen wir regelmäßig an Sicherheitsschulungen teil, um die Sicherheit jedes Einzelnen bei der Arbeit zu gewährleisten. Nach meinem Arbeitstag, der gegen 14 Uhr endet, genieße ich meist etwas Freizeit oder bereite mich auf die Vorlesungen vor, die ich dreimal pro Woche von 18 bis 21 Uhr an der FOM besuche.

Was hat dir an deiner Ausbildung bisher am meisten gefallen?

Besonders viel Spaß bereitet mir die Teamarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen, um in Lehrgängen gemeinsam Lösungen für anfangs schwierig erscheinende Probleme zu entwickeln. Dabei bringen wir oft unterschiedliche Ansätze und Ideen ein, jedoch gelangen wir meist zu einem guten gemeinsamen Ergebnis. Dies geschieht täglich bereits bei kleinen Problemen, wenn wir darüber nachdenken, in welcher Reihenfolge wir die Fertigungsschritte wählen müssen, um ein Werkstück herzustellen. Aber auch bei größeren Projekten in verschiedenen Lehrgängen, die gemeinsam geplant und umgesetzt werden müssen, kommt es zur Zusammenarbeit. Zum Beispiel haben wir vor Kurzem gemeinsam eine Steuerung für einen Ski-Lift programmiert und anschließend gemeinsam simuliert.

Wie läuft das Young Potential-Programm ab?

Um Teil des Young Potential-Programms zu werden, muss man sich zunächst während der Ausbildung intern für die Studienförderung bewerben. Nach erfolgreicher Bewerbung folgt dann ein Auswahltag, an dem man seine Motivation für ein Studium erläutert und sich persönlich vorstellt. Wird man dann angenommen, kann man das Studium neben der Ausbildung an einer Hochschule oder Universität beginnen. In meinem Fall studiere ich berufsbegleitend an der FOM, also zweimal wöchentlich nach der Arbeit und samstags. Während des Studiums und der Ausbildung werde ich vom Betrieb finanziell unterstützt, beispielsweise durch Übernahme der Studiengebühren. Als Programmteilnehmer profitiert man zudem von den Konditionen des Tarifvertrags für duale Studierende, einschließlich Lernmittelpauschalen und Lerntagen vor Klausuren. Darüber hinaus hat man die Möglichkeit, regelmäßige Feedbackgespräche zu führen und sich mit anderen Studierenden zu vernetzen, was sehr hilfreich ist. Der Austausch mit Kollegen, die das Programm bereits absolviert haben, sowie Tipps für den studentischen Alltag und das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Studium, sind eine große Hilfe. Auch Treffen, wie beispielsweise Werksbesichtigungen, sind immer ein Highlight, da sie die Gemeinschaft stärken und den Rahmen für einen offenen Austausch bieten.

Was waren deine Highlights im Young Potential-Programm?

Mein bisheriges Highlight war definitiv die Werksbesichtigung in Duisburg, gefolgt von einem gemeinsamen Essen. Während der Führung wurde mir erneut bewusst, wie groß der Betrieb ist und welche unzähligen Möglichkeiten sich hier bieten. Gleichzeitig wurden auch die Herausforderungen auf dem Weg zur grünen Transformation deutlich.

Beim anschließenden Essen hatten wir die Gelegenheit, uns gegenseitig besser kennenzulernen und uns auszutauschen. Besonders interessant war es zu sehen, aus welch unterschiedlichen Bereichen wir alle kommen und dennoch ein gemeinsames Ziel haben. Dieses Zusammensein war definitiv ein Highlight, da man sich mit Kollegen austauschen konnte, die ähnliche Erfahrungen machen. Deshalb freue ich mich bereits auf unser nächstes Treffen im Sommer, bei dem wir gemeinsam die Meidericher Eisenhütte besichtigen werden.

Was macht dich zur #nextgenerationsteel?

Ich denke, der Wunsch und die Bestrebung, Teil der Veränderung bei thyssenkrupp Steel zu sein, hin zu einer nachhaltigeren und effizienteren Stahlerzeugung, auch wenn dies mit Herausforderungen verbunden ist, sind entscheidend. Ebenso wichtig ist die Bereitschaft, wie viele meiner Kollegen, viel für diese Veränderung zu tun und mein Bestes dazu beizutragen.

Die Offenheit für den Austausch ist dabei von großer Bedeutung, da jeder Kollege aus einem anderen Hintergrund kommt und daher eigene Ideen einbringt, die oft hilfreich sind.

Interesse geweckt?

Werde auch du Teil der #nextgenerationsteel und bewirb dich für eine Ausbildung bei uns.

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Kaiser-Wilhelm-Straße 100

47166 Duisburg

Telefon +49 (0)203 52-0

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