Skip Navigation

Fachpresse, 05.11.2013, 14:44

PowerCore SunCruiser-Team auf dem Siegertreppchen

Solarauto macht den zweiten Platz bei der ‚World Solar Challenge‘-Rallye in Australien

Der PowerCore SunCruiser, ein Solarmobil mit drei Sitzen und Kofferraum, ist in seiner Art einzigartig: Im Motor des High Tech-Autos wurde erstmalig nicht kornorientiertes Elektroband von ThyssenKrupp Steel Europe eingesetzt und sorgt für mehr Effizenz.

Mitte Oktober konnte das SunCruiser Team der Hochschule Bochum bei der Awards Night in Adelaide jubeln: Der PowerCore SunCruiser – ein in Zusammenarbeit von Hochschule Bochum und ThyssenKrupp entwickeltes, solarbetriebenes High-Tech Fahrzeug neuester Generation – hat bei der härtesten Solarauto-Rallye der Welt, der „World Solar Challenge“ in Australien, den zweiten Platz geholt. Dass in Stahl großes Potenzial auch für die zukunftsträchtige Elektromobilität steckt, stellt ThyssenKrupp Steel Europe mit dem PowerCore SunCruiser auf der diesjährigen Blechexpo in Stuttgart vom 5. bis 8. November in Halle 5, Stand 5307, unter Beweis.

Problemlos 3.000 Kilometer bewältigt

Das Fahrzeug ist in der dieses Jahr neu geschaffenen Cruiser-Klasse an den Start gegangen und musste sich auf der rund 3.000 Kilometer langen Rallye-Strecke gegen neun andere Solarfahrzeuge durchsetzen. „Das ist uns – wenn wir auch den ersten Platz den Niederländern überlassen mussten – problemlos gelungen“, freut sich Stefan Spychalski, der das SolarCar-Projekt an der Bochumer Hochschule seit gut zehn Jahren und auch vor Ort in Australien begleitet. „Das Team ist sehr stolz darauf, dass der für den Straßenverkehr taugliche Sonnenwagen aus Bochum so zuverlässig und sicher über den Stuart Highway gerollt ist – Spitzengeschwindigkeit 100 Stundenkilometer. Der zweite Platz ist ein super Ergebnis – noch nie war ein deutsches Team unter den ersten drei bei der Weltmeisterschaft der Solarmobile!“ Über die gute Platzierung hat am Ende nicht nur die Zeit entscheiden, die der SunCruiser zur Bewältigung der Strecke von Darwin nach Adelaide benötigte. Mittels einer Formel wurden außerdem die Personenkilometer, also die Anzahl der Mitfahrer multipliziert mit der gefahrenen Strecke, berücksichtigt. Außerdem zählte ein Faktor mit, der die Alltagstauglichkeit berücksichtigte und auch das Design spielte eine wesentliche Rolle. „Die Einführung der Cruiser-Klasse bringt die Solarcar-Szene in eine neue Dimension“, ist sich Marco Tietz sicher – er hat die Kooperation mit der Hochschule Bochum als Leiter des Bereichs Anwendungstechnik für nicht kornorientiertes Elektroband von ThyssenKrupp Steel Europe eng begleitet.

ThyssenKrupp hat das Projekt von Beginn an unterstützt. Der wahlweise in die Vorder- oder Hinterräder eingebaute Motor des Fahrzeugs ist erstmalig mit Elektroband von ThyssenKrupp Steel Europe (Standort Bochum) und der Tochtergesellschaft ThyssenKrupp Electrical Steel (Standort Gelsenkirchen) hergestellt worden. Bei dem Material handelt es sich um einen speziellen weichmagnetischen Stahl, der vor allem in Motoren zur effizienten Energieübertragung eingesetzt wird. Mit seiner Hilfe wird über auf dem Dach installierte Solarzellen gewonnene Sonnenenergie sehr effizient und mit geringsten Ummagnetisierungsverlusten genutzt. Der natürliche Antriebsstoff fließt direkt in den Motor, bei starkem Sonnenschein in die Batterie – als Reserve für schlechtes Wetter.

Motor erstmals mit Elektroband

Interessierte können sich persönlich über die vielfältigen Produkte und Dienstleistungen von ThyssenKrupp Steel Europe informieren: vom 5. bis 8. November auf der Blechexpo in der Messe Stuttgart, Halle 5, Stand 5307.

Die Business Area Steel Europe konzentriert sich auf das attraktive Segment des hochwertigen Qualitätsflachstahls und gehört dort zu den weltweit technologisch führenden Anbietern. Sie beschäftigt rund 27.800 Mitarbeiter, die im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Umsatz von knapp 11 Mrd € erwirtschafteten. Das Leistungsprogramm umfasst sowohl intelligente Werkstofflösungen als auch produktspezifische Anarbeitung, Dienstleistungen und umfassenden Service. Zu den Kunden gehört ein breites Spektrum Stahl verarbeitender Branchen, darunter der Automobil-, Schiff-, und Maschinenbau, Energie- und Bausektor sowie die Verpackungs- und Elektrogeräteindustrie.

Hinweis für Journalisten

Bildmaterial zur Pressemitteilung mit Bildunterschriften (unter „Beschreibung“) finden Sie zum Download hier!

nach oben