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Stahl entwickelt sich weiter

Vom alten Eisen zum Hightech-Produkt – die Qualitätssteigerung des Werkstoffs Stahl wäre ohne thyssenkrupp nicht denkbar.

Um mehr Informationen zu erhalten, klicken Sie auf die blauen Kreise innerhalb des Bildes.


Steel continues to develop
1955

Die erste Warmbreitbandstraße in Deutschland nimmt nach dem 2. Weltkrieg die Produktion in der August Thyssen Hütte auf.

1964
Pionierarbeit:

In Finnentrop geht die erste Feuerbeschichtungsanlage an den Start. Sie bringt Zinküberzüge aufs Band. Mit der Entwicklung spezieller Veredelungen und Beschichtungen entstehen künftig zahlreiche Premiumprodukte.

1973

Der größte Hochofen der westlichen Welt, Schwelgern I, geht in Betrieb.

1983
Erfindung der Tailored-Blanks-Produkte.

Erstmals werden Bleche verschiedener Stahlsorten in Serie zusammengesetzt und per Laser verschweißt. Später werden unterschiedliche Dicken und Beschichtungen zusammengefügt. Damit lassen sich gezielt spezielle Eigenschaften an bestimmte Stellen bringen und so Gewicht und Kosten sparen. 2013 wurde dieser Geschäftsbereich verkauft.

1998
Die Gießwalzanlage geht in Betrieb und Ultra-Light-Steel Auto Body (ULSAB) geht an den Start:

Um die Zukunft des Werkstoffs Stahl als bevorzugte Wahl für Automobilhersteller zu sichern, arbeitet die internationale Stahlindustrie kontinuierlich an innovativen Lösungen. Im Rahmen des ULSAB wird die erste leichte Karosserie aus Mehrphasenstählen präsentiert. An der Entwicklung beteiligt: der Stahlbereich von thyssenkrupp.

1999

Tandemstraße und Beize werden gekoppelt; TAKO nimmt die Produktion auf.

2002
Marktreife höchstfester Mehrphasenstähle:

Die bereits in den 80er-Jahren begonnene Entwicklung hochfester und moderner Mehrphasenstähle erreicht die Automobilindustrie. Hier kommen die verschiedenen Sorten mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften erstmals in der Karosserie sowie im Fahrwerk zum Einsatz.

2003
Karosseriekonzept NSB NewSteelBody:

Mit dem NSB-Konzept stellt Steel erstmals in Eigenregie ein Leichtbau-Konzept aus Stahl vor. Als Maßstab diente die Rohkarosserie eines realen Fahrzeugs aus der Großserienproduktion. 24 Prozent Gewicht wurden eingespart, weil höherfeste Stähle verwendet wurden, gewichtsoptimierte Tailored Products und eine profilintensive Bauweise.

2007

Serienstart Hotform Blanks für die Warmumformung.

2012
Serienstart Tailored-Tempering-Verfahren:

Mit dieser Weiterentwicklung der Warmumformungstechnologie ist es möglich, in nur einem Arbeitsschritt Bauteile mit lokal unterschiedlichen Dehnungs- und Festigkeitseigenschaften herzustellen. Das Geheimnis der neuen Technologie sind unterschiedliche Abkühlgeschwindigkeiten in verschiedenen Bereichen des Umformwerkzeugs.

2014
InCar®plus: Lösungen für den Automobilbau

Aufbauend auf dem Entwicklungsprojekt InCar® 2009 entstanden von InCar®plus konzernübergreifend mehr als 40 innovative Lösungen für die Bereiche Antrieb, Fahrwerk & Lenkung sowie Karosserie. Sie sind über die gesamte Wertschöpfungskette erprobt und setzen Maßstäbe bei Leichtbau, Elektrifizierung, Energieeffizienz sowie Sicherheit und Komfort.

2014
Zink-Magnesium-Überzug:

Als erster Stahlhersteller weltweit ist thyssenkrupp in der Lage, der Automobilindustrie serienreife Überzüge aus Zink-Magnesium für sichtbare Außenhautteile in der Karosserie anzubieten. Der Name des hochwirksamen Korrosionsschutzes: ZM EcoProtect®.

2014
Weiterentwicklung von Werkstoffverbunden:

Seit den 60er Jahren entwickelt Steel Hybridwerkstoffe. Erst mit BONDAL®, bei dem eine schwingungsdämpfende Kunststoffschicht zwischen zwei Stahlblechen liegt. Aktuell mit der Entwicklung von LITECOR® und TRIBOND®. Ist TRIBOND® ein Werkstoffverbund aus drei Stahlschichten, wird beim Hybridwerkstoff LITECOR® ein Polymerkern von zwei Stahlblechen ummantelt.

2015

Serienreif: SCALUR®+Z:

Auf dem Markt: TRIBOND®

Auf dem Markt: Neue Elektrobandsorten der Marke PowerCore®

Stahlsorten im Vergleich

Waren es 1955 noch 255 Stahlsorten, die pro Jahr entwickelt und vorgestellt wurden, so sind es 2014 1.800 Stahlsorten pro Jahr.

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