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Hier geht es heiß her

Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2.500 Millimeter pro Minute eilt der Schneidkopf über das Blech und trennt Proben aus. Die hochmoderne Schneidanlage der Abnahmeprüfung im Duisburger Norden nutzt dabei das Plasma-Verfahren, um den Stahl mit etwa 30.000 Grad Celsius zum Schmelzen zu bringen.

Beeindruckend ist auch der hohe Grad der Automatisierung: Alle Arbeitsschritte – vom Einlegen des Blechs über die Kennzeichnung bis hin zum Auswerfen der fertigen Probe – sind automatisiert. Um Emissionen und einen Verzug der Probe gering zu halten, erfolgt der Schnitt unter Wasser. Bei thyssenkrupp Steel werden die Coils auftragsbezogen auf ihre mechanischen Eigenschaften wie Streckgrenze, Zugfestigkeit und Kerbschlagarbeit geprüft, bevor sie zum Kunden gehen.

Rund 25.000 Proben setzt das Team der Abnahmeprüfung monatlich durch. Dank der individuellen Kennung einer jeden Probe sind Verwechslungen ausgeschlossen. Die neue Anlage hat die Durchlaufzeit erheblich verkürzt, so können Kundenaufträge schneller ausgeliefert werden und tragen zu einer verbesserten Lieferperformance bei. Die schnelle Ermittlung von Kennwerten ist auch bei der Neu- und Weiterentwicklung der Werkstoffe von Vorteil.

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